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Frauen in der Bundeswehr

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Kriegsministerin Ursula von der Leyen:
Der ERSTE Schritt muss natürlich sein, den Arbeitsplatz BABYSICHER zu machen!

Frauen in der Bundeswehr gibt es seit dem 1. Januar 2001. Seitdem stehen Frauen in der Bundeswehr alle Laufbahnen offen. Derzeit sind streitkräfteweit fast 17.000 und damit rund 9 Prozent aller Berufs- und Zeitsoldaten Frauen.

Ziel ist ein Frauenanteil von 15 Prozent in den allgemeinen Laufbahnen und von 50 Prozent in den Laufbahnen des Sanitätsdienstes. Derzeit gehören 40 Prozent der Soldatinnen zum Sanitätsdienst der Bundeswehr, 22 Prozent zur Streitkräftebasis, 20 Prozent zum Heer. 11 Prozent leisten bei der Luftwaffe Dienst und 7 Prozent bei der Marine. In den Auslandseinsätzen der Bundeswehr sind derzeit über 380 Soldatinnen eingesetzt.[1]

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Inhaltsverzeichnis

Frauenbevorzugung

Frauen bekommen auch in der Bundeswehr die inzwischen in Deutschland übliche Förderung und Frauenquote. Männliche Soldaten dürfen sich nicht darüber beklagen, dass inzwischen das richtige Geschlecht bei der Beförderung mehr zählt als die Leistung, weil sie sonst mit Disziplinarstrafen rechnen müssen.

In der Bundeswehr gibt es inzwischen auch eine Zweiklassengesellschaft: Die mit Kampfeinsatz und die ohne Kampfeinsatz. Frauen können nicht in eine Gruppe mit Kampfeinsatz gezwungen werden. Deshalb gibt es in Afghanistan auch keine gefallenen weiblichen Soldaten. Sie erhalten allerdings trotzdem denselben Sold wie männliche Soldaten mit Kampfeinsatz.

Situation in der BRD

Grundfähigkeiten eines Soldaten

1. Deutsches Sportabzeichen (DSA)

Einmal jährlich muss jeder Soldat sein Sportabzeichen ablegen. Ein Auszug aus der Tabelle Leistungsanforderungen ergeben sich teilweise massive Unterschiede nach Geschlecht:

Kategorie 1
allgemeine Schwimmfähigkeiten
Mann: 200-m-Schwimmen in 6:00 Minuten
Frau: 200-m-Schwimmen in 7:00 Minuten
→ Differenz: 1:00 Minute mehr Zeit
Kategorie 2
Sprungkraft
Mann: Weitsprung min. 4,50 m
Frau: Weitsprung min. 3,50 m
→ Differenz: 1,00 m weniger Weite zu überspringen
Kategorie 3
Schnelligkeit
Mann: 100-m-Lauf in 13,6 Sekunden
Frau: 100-m-Lauf in 16,0 Sekunden
→ Differenz: 2,4 Sekunden mehr Zeit
Kategorie 4
Schnellkraft
Mann: Kugelstoßen (7,26 kg) min. 8,00 m
Frau: Kugelstoßen (4,00 kg) min. 6,50 m
→ Differenz 3,26 kg weniger Gewicht und 1,50 m weniger Weite
Kategorie 5
Ausdauer
Mann: 3000-m-Lauf in 13:00 Minuten (erforderliche Durchschnittsgeschwindigkeit: 13,85 km/h)
Frau: 3000-m-Lauf in 18:30 Minuten (erforderliche Durchschnittsgeschwindigkeit: 9,73 km/h)
→ Differenz: 5:30 Minuten mehr Zeit (erforderliche Durchschnittsgeschwindigkeit 4,12 km/h geringer)
2. Physical-Fitness-Test (PFT)

Soldaten brauchen zur Erfüllung ihrer Aufgaben eine gewisse körperliche Leistungsfähigkeit. Dafür hat die Bundeswehr in einer eigenen Weisung, den so genannten Basic-Fitness-Test eingeführt, der ein Einstellungskriterium ist und danach jährlich wiederholt werden muss. Dieser Test enthält eine Kraft-, eine Schnellkraft- und eine Ausdauerdisziplin. Obwohl in einem Einsatz die physischen Anforderungen an Soldaten und Soldatinnen gleich groß sind, müssen Soldatinnen bei der Kraftdisziplin für dieselbe Punktzahl weniger leisten. Begründet wird diese Regelung mit Nachteilen der Konstitution des weiblichen Körpers.

  • Kraft: 30 % weniger
  • Schnellkraft: 13 % weniger
  • Ausdauer: 13 % weniger[2]
3. Allgemeinmilitärischer Lauf (Leistungsmarsch)
Strecken bei 10 kg-Gepäck und 6 km/h erforderlicher Geschwindigkeit
Mann: 20 km (Bronze), 25 km (Silber), 30 km (Gold)
Frau: 18 km (Bronze), 20 km (Silber), 25 km (Gold)
4. - 6. Helfer im San, ABC/Se, Schießen
keine Unterschiede

Körperlich können sich nur 20 Prozent der stärksten Frauen mit 20 Prozent der schwächsten Männer messen. Wie sich bei der Rekrutierung in den USA zeigte, sind Frauen im Schnitt 12 Zentimeter kleiner und 14,3 Kilo leichter als Männer, sie haben 16,9 Kilo weniger Muskeln und 2,6 Kilo mehr Fett. Beim Werfen von Handgranaten, einer Waffe mit Zukunft in Stadtkriegen, hatten Frauen Schwierigkeiten oder drohten sich gar in die Luft zu sprengen, wie sich im Training zeigte. Als Frauen während der achtziger Jahre in der US-Militärakademie West Point gleichberechtigt geschunden wurden, erlitten sie zum Beispiel zehnmal so viele Ermüdungsbrüche wie Männer. Daher werden auch in anderen Ländern Soldatinnen bei der Ausbildung weniger hart rangenommen als Männer.[3]

Diese doppelten Standards werden schon im Schulsport angelegt. Allen Bekenntnissen zur Gleichheit von Weibern und Männern zum Trotz werden Maiden bei gleichen Leistungen besser benotet als Jungen (Benotung im Schulsport).

Gesetzliche Bestimmungen

Gesetz zur Gleichstellung von Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr (SGleiG)

§ 1 Ziel des Gesetzes
(1) Dieses Gesetz dient der Gleichstellung von Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sowie der Beseitigung bestehender und der Verhinderung künftiger Diskriminierungen wegen des Geschlechts. Nach Maßgabe dieses Gesetzes werden Soldatinnen gefördert, um bestehende Benachteiligungen abzubauen. [...] Die Funktionsfähigkeit der Streitkräfte wird dadurch nicht beeinträchtigt.
§ 3 Geltungsbereich
(4) Dieses Gesetz ist im Spannungs- und Verteidigungsfall nicht anwendbar.
(5) Im Rahmen von besonderen Auslandsverwendungen gilt dieses Gesetz, es sei denn, das Bundesministerium der Verteidigung erklärt es im Einzelfall zur Gewährleistung der Sicherheit oder Einsatzbereitschaft der eingesetzten Truppen für nicht oder nur eingeschränkt anwendbar [...]
§ 6 Personalwerbung, Dienstpostenbekanntgabe
(1) Anzeigen zur Personalwerbung sowie Dienstpostenbekanntgaben für die Streitkräfte müssen sowohl Frauen als auch Männer ansprechen. Der gesamte Anzeigentext darf nicht nur auf Personen eines Geschlechts zugeschnitten sein. In Anzeigen für Bereiche, in denen Soldatinnen nach Maßgabe des § 4 Abs. 2 und 5 unterrepräsentiert sind, ist hervorzuheben, dass Bewerbungen von Frauen erwünscht sind und dass Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt werden.[4]

Die Begründung für § 3, Absatz 4 lautet im Entwurf:

"Die Funktionsfähigkeit der Streitkräfte muss sichergestellt sein und darf durch die Anwendung des Gesetzes nicht beeinträchtigt werden. Deshalb ruht das Gesetz im Spannungs- und Verteidigungsfall, um die Auftragserfüllung durch die Streitkräfte nicht zu gefährden."

Die Grenze für Gleichberechtigung in den deutschen Streitkräften beziehungsweise für Gleichstellungsexperimente ist offiziell also dann überschritten, wenn es ernst wird; wenn die Umstände die größtmögliche Leistungsstärke bedingungslos fordern - wenn es ans Sterben geht. Dann erhalten die männlichen Soldaten unverhohlen den Vorzug vor ihren Kameradinnen. Das verordnete und gleichwohl erkannte Leistungsdefizit der genderkorrekten Armee würde ihr sonst zur Falle.[5]

Das hat überdies nichts mehr mit Gleichberechtigung oder Gleichstellung zu tun, sondern ist eine legale Etablierung von Sexismus. Und zwar in einer besonders üblen und zynischen Form.

"Sie [Frauen] dürfen auf keinen Fall zum Dienst mit der Waffe verpflichtet werden." (Art. 12a, Abs. 4, Satz 2 GG)
Frauen bei der Bundeswehr

Frauen beim Militär: Sportfest der Offizierschule des Heeres in Dresden <VideoFlv width="360" height="270">http://www.wgvdl.com/wp-content/uploads/video/sportspassmilitaer.flv</VideoFlv>

Praktische Auswirkungen

In der Nacht zum 4. September 2008 stürzte eine 18 Jahre alte Offiziersanwärterin vor Norderney während ihrer Wache von Bord des Schiffes Gorch Fock und ertrank. Im November 2010 stürzt während eines Hafenaufenthalts (sic!) der "Gorch Fock" im brasilianischen Salvador da Bahia eine 25jährige Offiziersanwärterin bei Kletterübungen aus der Takelage der Dreimastbark und verstarb.

Schon immer sind Männer bei Militärübungen ums Leben gekommen. Manöver gab es trotzdem. Und in Kriegen sind Männer bei Unfällen verstümmelt, von Granaten zerfetzt, im Kugelhagel durchsiebt, in Stalingrad erfroren und in Schützengräben vergast worden, der Krieg ging trotzdem weiter.

Dann kommt bei einer Hafenübung ein weiblicher Soldat zu Tode und alle Räder stehen still! Die Ausbildung wird abgebrochen, die Fahrt der Gorch Fock nicht fortgesetzt. Das ist die feministische gewollte und politisch durchgesetzte Gleichstellung von Männern mit Alphamädchen und Quotenfrauen.

Hauptartikel: Frauen auf der Gorch Fock


Es wurde bereits darauf hingewiesen, körperlich nur 20 Prozent der stärksten Frauen mit 20 Prozent der schwächsten Männer mithalten können. Jetzt aber entdeckt die KSK einen "Mangel an weiblichen Kompetenzen" bei der Truppe. Die streng geheim agierenden Kommandos Spezialkräfte (KSK) sind die Speerspitze der Bundeswehr. Die Elitekrieger werden sorgfältig aus den besten männlichen Soldaten ausgewählt. Und nun sollen nach neuesten Plänen weibliche Soldaten in einer Elitetruppe ausgebildet werden, obwohl nur 20 Prozent von ihnen mit den schwächeren männlichen Kameraden mithalten können. Also müssen mal wieder die Auswahlkriterien und die Ausbildungsinhalte (nach unten) angepasst werden, damit Frauen überhaupt mitmachen können. So wird aus der Spezialeinheit ein ganz normaler Haufen. Die hohen Standards sind aber überlebenswichtig bei den meist lebensgefährlichen Einsätzen. Das Risko soll nun aber eingegangen werden, nur damit Frauen in einem Männerclub mitspielen dürfen.

Die US-Spezialkommandos setzen bei ihren verdeckten Operationen bereits weibliche Kämpfer ein, die beispielsweise nach dem Sturm eines Gehöfts in muslimischen Ländern die Frauengemächer durchsuchen und weibliche Verdächtige befragen.[6] Mal abgesehen davon, dass hier durchschimmert, dass muslimische Länder in Zukunft noch häufiger mit Besuch von westlichen Militäreinheiten rechnen dürfen, werden die Einsatzmöglichkeiten der weiblichen Elitekrieger angedeutet. Während den männlichen Soldaten weiterhin die wirklich gefährlichen Aufgaben vorbehalten bleiben, kommen die weiblichen Soldaten zum Einsatz, wenn es darum geht "Frauengemächer zu durchsuchen und weibliche Verdächtige zu befragen".


Man hätte es wissen können, auch in der Armee ist der Frau wichtigstes Thema nicht etwa das Gewehr, sondern die Mode.[7] Bemängelt wird beispielsweise, dass in fast allen Kleidungsstücken Frauen bieder und weder weiblich noch männlich aussehen. Offenbar ist den Frauen die Bedeutung des Wortes Uniform (noch) nicht klargemacht worden.[8]

Frauenquote und Frauenverantwortung

Der Tod der Kadettin Sarah Seele im Hafen von Salvador da Bahia auf der Gorch Fock hat die deutsche Nation bewegt. Das feministische Erklärungsmuster ist einfach: Männer sind schuld am Tod einer Frau. Verantwortlich gemacht werden männlichen Ausbilder, der Kapitän, das ganze patriarchale System. Die geforderte Untersuchung der Todesursachen bringt aber unerwartete Ergebnisse hervor. So hätte die tödlich verunfallte Kadettin überhaupt nicht zum Dienst auf dem Dreimaster zugelassen werden dürfen, weil sie mit ihren 158 Zentimetern Körpergröße zu klein und damit nicht borddienstverwendungsfähig war. Die Zentralen Dienstvorschriften 46/1 und 46/7 verlangen als eine Mindestgröße von 160 Zentimetern. Die Kadettin hatte zwar eine militärärztliche Ausnahmegenehmigung, allerdings für den Dienst auf der Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern", als Bordschreiberin unter Deck. Darüber hinaus sollen sich schon häufig Truppenärzte darüber beschwert haben, dass die Musterungsärzte in den Ämtern "Quote machen" und bis zu 15 Prozent der Neueinstellungen als tauglich mustern, die dann von ihnen bei Ankunft in den Einheiten sofort wieder wegen gravierender Gesundheitsfehler ausgemustert werden. Hier erweist sich die von Feministinnen so vehement geforderten Frauenquoten und Frauensonderbehandlungen als Boomerang. Die Blanko-Arbeitsschutzuntersuchung auf Höhenangst und Schwindelfreiheit,mit der Sarah Seele und ihre Kameraden auf die "Gorch Fock" geschickt wurden, soll zudem von einer Ärztin (sic!) des Betriebsärztlichen Dienstes Flensburg ausgestellt worden sein.[9] Die von feministischer Seite geforderte Frauenquote ist also die Ursache für die Probleme, die nun wieder Feministen beklagen.

Sonderaufgaben für Quotenfrauen

Wenn es um körperliche Belastbarkeit geht, können Frauen nicht mithalten. Im Durchschnitt verfügen sie lediglich über 55 Prozent der Muskelstärke und 67 Prozent der Ausdauer eines Mannes, schreiben Helena Carreiras und Gerhard Kümmel in ihrer aktuellen Studie über "Women in the Military and in Armed Conflict" (Frauen im Militär und im bewaffneten Konflikt). Die oberen 20 Prozent von Frauen sind in ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit mit den unteren 20 Prozent der Männer vergleichbar. Deshalb steht die Eliteeinheit KSK Frauen in der Theorie zwar offen - in der Praxis der extrem harten Aufnahmeprüfung allerdings scheiterten die drei bisherigen Bewerberinnen frühzeitig. Darum wird jetzt bei der Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) über die Entwicklung anderer Tätigkeitsfelder nachgedacht, bei denen geistige Belastbarkeit wichtiger ist.[10][11] Hier bleibt allerdings unberücksichtigt, dass es bei der geistigen Belastbarkeit von Frauen auch Unterschiede zu Männern gibt, wie Frauen beim Schach belegen.

Das ist wohl ein indirektes Eingeständnis dafür, dass ein paar leichte Jobs gesucht oder gar erst geschaffen werden, um Quotenfrauen auch in Eliteeinheiten beschäftigen zu können.

Die Unterschiede bestehen aber nicht nur im körperlichen Bereich, wie sich an der Wahl der Studienfächer an den Bundeswehrhochschulen zeigt. Während männliche Offiziersanwärter dort vor allem technische Fächer wählen, tut das von den Frauen nur jede dritte. Geistes- und Sozialwissenschaften, aber auch Sport stehen für die Soldatinnen im Vordergrund. Karrieren gerade bei Luftwaffe und Marine aber machen viel eher Techniker.[10]

Weil Frauen als das "emphatischere Geschlecht" gelten, soll nun eine Frau hauptverantwortlich kriegstraumatisierte Soldaten betreuen. Brigadegeneral Christof Munzlinger, der sich bislang im Verteidigungsministerium um die Belange verwundeter und traumatisierter Soldaten kümmert, soll von seinem Posten abgezogen und durch die Büroleiterin des früheren Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) abgelöst werden. Da soll ohne Not ein verdienter General versetzt werden, dem durch die Bank "Engagement mit Herz" attestiert wird, "nur um einen Versorgungsfall zu lösen". Sabine Bastek hat nämlich seit dem Weggang des CSU-Ministers noch keine festen neuen Aufgaben übernommen.

Ausgerechnet eine zivile Mitarbeiterin im Generalsrang soll Ansprechpartnerin für Soldaten werden, von denen sich vor einigen Jahren viele noch nicht trauten, überhaupt über ihre psychischen Probleme zu sprechen. Für Betroffene ist es nach eigenen Aussagen wichtig, dass ein Gesprächspartner dieselbe Sprache spreche wie sie und die Truppe von innen kenne.[12][13] Für Feministinnen und ihren Lila Pudeln hingegen geht es hauptsächlich darum, Pöstchen für Quotenfrauen zu schaffen. Und nun sollen im Einsatz traumatisierte Soldaten einer Zivilistin, die wahrscheinlich noch nie im Leben auch nur eine Waffe in der Hand hatte, geschweige denn in einer Kampfsituation Angst um ihr Leben gespürt hat, gegenüber "die Hosen runterlassen".[14]

Doppelte Standards und Außendarstellung

Bei den Streitkräften werden ganz offensichtlich doppelte Standards angewendet. Es ist allerdings ein gutes Training im angewandten Doppeldenk nötig, um sowohl "Die Funktionsfähigkeit der Streitkräfte wird dadurch nicht beeinträchtigt." (§ 1 Abs. 1) und "Dieses Gesetz ist im Spannungs- und Verteidigungsfall nicht anwendbar." (§ 3 Abs. 4) in ein Gesetz schreiben zu können.

Die Außendarstellung ist propagandistisch. Feldwebel Nicole Fröhlich antwortet pflichtgemäß auf die Frage, ob ihre Anwesenheit die Armee verändert hat oder ob sie als Frau bestimmten Anforderungen nicht gerecht werden kann, mit: "Natürlich gibt es bestimmte körperliche Anforderungen, die schwierig sind und auf die ich mich vorbereiten musste - aber das müssen die Männer genauso." Schon näher an der Wirklichkeit ist die Aussage, dass sich Frau Feldwebel keine Gedanken über die Möglichkeit macht, im Kriegsfall oder im Auslandseinsatz die eigene Waffe tatsächlich auch benutzen zu müssen. Zu abstrakt sei die Vorstellung - obwohl Soldaten auch dafür ausgebildet werden. "Die Masse der weiblichen Soldaten geht doch in eher traditionelle Bereiche: Stabstätigkeit, Versorgung, Logistik, Nachrichtendienste, Feldjäger." Nur knapp 20 Prozent gehen tatsächlich auch in die Kampfunterstützungs- oder Kampfgruppen. Und natürlich gilt wieder der Satz "Frauen sind die besseren ...": Überdurchschnittlich motiviert, engagiert und leistungsorientiert, bereiten Frauen manchem männlichen Kollegen Kopfzerbrechen: "Zum Teil bringen Frauen bessere Ergebnisse als Männer, vor allem im kognitiv-theoretischen Bereich." Und: Inzwischen diskutiert man auch in der Bundeswehr ganz selbstverständlich über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.[15] Uups!

Bundesminister der Verteidigung zu Guttenberg muss politisch korrekt sagen: "Ich freue mich, dass Frauen in der Bundeswehr heute zur Normalität gehören."[16] Auf einem Kinder-Portal der Telekom wird Kindern vorgegaukelt: "Heute arbeiten Frauen in der Bundeswehr auf allen Ebenen vollwertig mit. Mittlerweile kämpfen Soldatinnen sogar bei Auslandseinsätzen."[17] "Seit 10 Jahren dürfen Frauen Dienst an der Waffe leisten. Sie müssen dabei die gleichen Anforderungen erfüllen wie die Männer."[18]

Aber wie oft tatsächlich weibliche Soldaten ihr Leben für unsere Freiheit riskieren, kann an den Zahlen für die Verleihung der Einsatzmedaille Gefecht abgelesen werden:

  • 3.966 Männer = 98,6 Prozent
  • 57 Frauen = 1,4 Prozent[19]

Dafür dürfen Frauen in der Bundeswehr lange Haare tragen:

Zitat: «Der Antragsteller leistete ab Januar 2009 als Wehrpflichtiger Grundwehrdienst in einem Ausbildungsregiment. Er trug bei Antritt des Wehrdienstes rund 40 cm lange Haare. [...] Seine Vorgesetzten befahlen dem Antragsteller mehrfach, sich mit einer Frisur zum Dienst zu melden, die den Bestimmungen des Haar- und Barterlasses entspricht. [...]
Gegen die Anordnungen seiner Vorgesetzten klagte der Wehrpflichtige. Nach seiner Meinung wurde er in seinem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit (Art. 2 Abs. 1 GG) verletzt. Er verlangte Gleichbehandlung mit Soldatinnen, denen das Tragen längerer Haare, ggf. mit einem Haarnetz, nach dem Haar- und Barterlass ausdrücklich gestattet ist. [...]
Die Richter finden aber einen Ausweg. Sie erklären die unterschiedlichen Regelungen schlicht zu einem Akt der Frauenförderung. Es handele sich um eine zulässige Maßnahme zur Förderung von Frauen in der Bundeswehr.»[20]

Männermeinung

Zitat: «Ich bin eindeutig gegen Frauen in der Bundeswehr. Aber vielleicht liegt das auch nur daran, dass wir in unserer Einheit 8 Exemplare der sehr unsportlichen Art haben. Ich frage mich, wie die durch die Musterung gekommen sind, geschweige denn durch die Sporttests. Beispiel 2000 Meter Abnahme (höchstens 12 Minuten für Frauen, für Männer 3000 Meter in max. 13 min). Hat es gerade mal eine geschafft in 11:30 Min. (Ich bin diese Zeit auf 3000 Meter gerannt und war damit lange noch nicht der Schnellste), 4 haben unterwegs abgebrochen und die 3 anderen waren über der Zeit von 12 Minuten. Habe dies aber auch teilweise in anderen Einheiten gesehen. Diese Leute haben eindeutig den falschen Beruf gewählt.»[21]
Institut für Staatspolitik[22]

Kritik ist aber offenbar nicht erwünscht. Die BILD-Zeitung bezeichnet es beispielsweise als "Verhöhnung einer toten Gorch Fock-Kadettin", wenn Erik Lehnert im MarineForum schreibt, die Bundeswehr sei ein "Experimentierfeld einer Gleichheitsideologie, mit allen Konsequenzen, ...​ zu denen nicht zuletzt der Tod der Kadettin auf dem Segelschulschiff 'Gorch Fock' im November 2010 gehört". Die Femininisierung der Bundeswehr wird dabei so beschrieben: "Frauen zwingen den männlichen Kameraden faktisch ihre eigenen physischen Beschränkungen auf, indem sie Standards senken und Forderungen nach Veränderungen stellen." Der Dienst beim Militär liege "jenseits der körperlichen Fähigkeiten der meisten Frauen". Die tote Kadettin sei daher "Opfer einer Ideologie, die aus vermeintlich guter Absicht die Konsequenzen der Gleichberechtigung verschwiegen hat".[23][24]

Zitat: «Niemand käme auf die Idee, Männer und Frauen beispielsweise in der Leichtathletik oder gar beim Boxen gegeneinander antreten zu lassen. Daher ist es schon zu hinterfragen, wie es kommt, dass diese Regel ausgerechnet im militärischen Bereich nicht mehr gelten soll. Ein Kampfeinsatz ist und bleibt eine einzigartige physische Belastung, die bei mangelnder Leistungsfähigkeit nicht mit dem zweiten Platz, sondern mit dem Tod endet.» - Erik Lehnert[25]
Zitat: «Der Erfahrungsschatz aller Armeen, in denen Frauen nicht nur im Lazarett dienen, ist: Die körperliche Leistungsfähigkeit von Frauen stößt dort an eine Obergrenze, wo bei Männern der Durchschnitt erst beginnt.» - Götz Kubitschek[26]

Im Abschnitt USA wird von dem "Syndrom der schwangeren Marine" berichtet, das Phänomen Frau, die das technische Training absolviert, als wäre sie für Heimaturlaub ausgebildet worden und nicht für eine Stationierung; oder die schwanger wird, kurz nachdem ihr Schiff stationiert wurde, so dass sie sich immer mehr Pflichten entziehen kann. Diese Art weiblichen Parasitentums findet sich auch in Deutschland:

Zitat: «Daniela S. hatte sich 2005 als Soldatin für 17 Jahre verpflichtet. Kurz darauf wurde sie freigestellt und begann ein Studium der Humanmedizin auf Kosten der Bundeswehr. Im Anschluss sollte sie beim Fachsanitätszentrum Hannover ihren Dienst antreten. Doch S., die ihr Studium mittlerweile mit der Examensnote "sehr gut" abgeschlossen hat, will auf keinen Fall mehr Soldatin sein. "Die Entscheidung ist sehr lange gereift", erklärte ihr Anwalt vor dem Verwaltungsgericht. "Ihr Gewissen verbietet es ihr, an kriegerischen Handlungen teilzunehmen."» - HAZ[27]

Das erinnert an Tanja Kreil, die erst die Bundesrepublik Deutschland beim Europäischen Gerichtshof wegen Diskriminierung verklagte, dann aber ihren Dienst nicht antreten wollte. Männern - besonders die ehemaligen unter Androhung einer Gefängnisstrafe zwangsverpflichteten Wehrdienstleistenden und heutigen Steuerzahler - fehlen da die Worte!

Situation in der Schweiz

Auch in der Schweiz ist die Armee fest in feministischer Hand und es wird die Regel "Die Frau hat immer recht" praktiziert. Auch schweizer Offiziere sind erfolgreich gepudelt.[28]

Situation in Österreich

Mit 372 Soldatinnen liegt der Anteil der Frauen an den Menschen im österreichischen Bundesheer derzeit bei nur knapp zwei Prozent.[29] (Korrekterweise sind es bei einer Heeresstärke von 30.000 Menschen 1,24% Frauen)

Frauen dürfen zum Bundesheer. Männer müssen. Frauen dürfen ihren Dienst jederzeit beenden. Männer nicht. Frauen picken sich die Rosinen raus, und wollen dann den ganzen Kuchen.[30]

Situation in den USA

Warren Farrell gibt aus den USA das Beispiel:

In der Armee sind die Kampfeinheiten jetzt in gefährdete und in weniger gefährdete Einheiten aufgeteilt. Im Kriegsfall können nur Männer in die gefährdeten Einheiten gezwungen werden. Wenn Frauen sich nicht einmal freiwillig für die gefährdeten Einheiten melden dürfen, ist das eine klare Diskriminierung. [...]
  1. Gleiche Risiken: Wenn Frauen die gleichen Risiken eingingen, wären in Panama nicht 23 Männer getötet worden, aber keine einzige Frau (es wurde auch keine Frau verwundet). Die militärischen Operationen und der Krieg am Persischen Golf hätten nicht zum Tod von 375 Männern gegenüber 15 getöteten Frauen geführt. In beiden Kriegen zusammengenommen kamen auf eine getötete Frau 27 getötete Männer. Weil aber in der Armee 9 Männer auf eine Frau kommen, war das Todesrisiko für jeden Mann dreimal so hoch wie das einer Frau.
    Wenn Männer weniger als 4 Prozent aller Getöteten ausmachen würden und das Todesrisiko für Männer entsprechend geringer wäre, hätte die Kongreßabgeordnete Schroeder dann auch behauptet, Männer trügen das gleiche Risiko? Es kann nicht von Gleichheit die Rede sein, wenn Frauen unter den Getöteten die Ausnahme sind, Männer hingegen die Regel. Wurden Frauen Kampfpositionen verweigert, um ihnen gleiche Chancen als Offizierinnen zu verweigern? Oder um ihnen gleiche Bezahlung vorzuenthalten?
  2. Gleiche Chancen als Offizierinnen: Der Frauenanteil in der gesamten Armee liegt bei 11,7 Prozent, der der Offizierinnen jedoch bei 12 Prozent. Frauen haben bessere Aufstiegschancen in der Armee, obwohl sie erst seit einigen Jahren Zugang zu ihr haben (1980 schlossen die ersten Frauen in West Point ihre Ausbildung ab).
  3. Gleiche Bezahlung: Männer und Frauen bekamen im Golfkrieg 110 Dollar Kampfzulage im Monat. Beide wurden gleich bezahlt, obwohl sie nicht das gleiche Risiko trugen.
Kurz, Männer werden weniger schnell befördert und erhalten somit über eine längere Dauer ihrer Dienstzeit einen niedrigeren Sold, während sie einem dreifach höheren Todesrisiko ausgesetzt sind. Trotzdem wird uns weisgemacht, Frauen würden diskriminiert. Wenn Männer 30 Prozent der Hausarbeit machen, kritisieren wir sie, weil sie die Hausarbeit nicht gerecht teilen, wenn aber eine Frau die gleiche Kampfzulage wie die Männer bekommt, aber nur 25 Prozent des Kampfrisikos eines Mannes trägt, nennen wir sie eine Soldatin, die die "Gefahr teilt".

Warren Farrell führt weiter aus:

Wenn jeder Mann in der Armee kraft Befehl zum Kämpfen gezwungen werden kann und jede Frau die Wahl hat, zu kämpfen oder nicht, dann schaffen wir zwei verschiedene Mentalitäten. In der Kampfausbildung lernen Männer ihr Leben abzuwerten, während die Ausbildung in technischen Berufen, die auch im zivilen Leben von Nutzen sind, mit Wertgebung des eigenen Lebens im Einklang steht. Was folgt daraus?
Schikane, Spott und Frotzelei erziehen zur Abwertung - deshalb schikanieren und verspotten Männer sich gegenseitig: Sie stutzen ihre Individualität zurecht, weil die Kriegsmaschinerie mit genormten Teilen am besten funktioniert. Schikane und Spott sind darum Vorbedingungen für die Kampfausbildung in der "Männerarmee". In der "Frauenarmee" aber darf gegen Schikane und Spott Protest erhoben werden - sie steht im Widerspruch mit der Wertschätzung des eigenen Lebens. [...] Wenn den Männern jedoch gesagt wird, daß Frauen gleichgestellt sind, sie sie dann aber wie Gleichgestellte schikanieren und verspotten und das ihre Laufbahn ruiniert (und oft auch das Leben ihrer Familien), so bestärkt das die Männer nur in der Überzeugung, daß Frauen beides wollen, "die besten Rosinen herauspicken und den ganzen Kuchen für sich".
Die "schwangere Marine"
"Es ist politisch nicht richtig, in der Truppe auch nur davon zu sprechen, aber [...] ein großer Prozentsatz von Soldatinnen treibt ihre Föten bewußt ab, wenn diese ihren Zweck erfüllt haben, den Einsatz bei der Operation Wüstensturm zu umgehen [...] Es ist nicht richtig, einen Fötus zu benutzen, um sich vor etwas zu drücken, wozu du dich vertraglich verpflichtet hast, und dann den Fötus zu töten." (Militärarzt, Kuwait)
Die Haltung der eigenen Person Wert beizumessen, liegt auch dem "Syndrom der schwangeren Marine" zugrunde: das Phänomen Frau, die das technische Training absolviert und dann schwanger wird, kurz bevor ihr Schiff auslaufen soll, so als wäre sie für Heimaturlaub ausgebildet worden, nicht für eine Stationierung; oder, die schwanger wird, kurz nachdem ihr Schiff stationiert wurde, so daß sie sich immer mehr Pflichten entziehen kann und ihre Kameraden zwingt, ihre Arbeit zu übernehmen. Das alles ist mit der Wertgebung des eigenen Lebens, nicht aber mit einem militärischen Auftrag zu vereinbaren. Wenn über 40 Prozent der Frauen auf Schiffen, wie der USS Acadia, während der Vorbereitungen zur Stationierung schwanger werden, setzen sie mit ihrem Ausstieg das Leben von Männern aufs Spiel. Warum?
Die Marine bildet Teams aus. Jedes Mitglied des Teams wird darauf vorbereitet, mit den anderen in Situationen zusammenzuarbeiten, in denen der Bruchteil einer Sekunde über Leben und Tod entscheiden kann. Wenn Teile des Teams plötzlich fehlen, können diese nicht so einfach ersetzt werden, weil ihre spezielle Art der Zusammenarbeit mit den Personen, die das Team ausmachten, sie unentbehrlich gemacht hat. Im Grunde fällt ein ganzes Team aus, wenn auch nur eine Frau ausfällt. Was ist die Konsequenz? Stellen Sie sich vor, Lieutenant Conklin wäre ausgefallen, als die zwei irakischen Raketen ein riesiges Loch in die Seite der USS Stark rissen ...
Der Raketenangriff verursachte ein Feuer, das sich schnell ausbreitete und das Schiff und die 200 Mann Besatzung in die Luft zu jagen drohte. Der siebenundzwanzig Jahre alte Lieutenant Conklin (eine wahre Begebenheit!) zog sich an beiden Füßen, beiden Händen und beiden Armen schwere Verbrennungen zu. Doch er wußte, daß er die Explosion des Schiffes eventuell verhindern konnte, wenn es ihm gelang, durch das brennende zerstörte Schiffswrack zur Mannschaftskabine zu kriechen und dort die Ventile der Wasserrohre zu schließen.
Der Gang zur Mannschaftskabine war stockdunkel, und es herrschte eine Hitze von etwa 400 Grad Fahrenheit (200 Grad Celsius) - (Papier entzündet sich bei etwa 451 Grad Fahrenheit, daher der Filmtitel Fahrenheit 451). Doch er ging hinein, nur mit einem T-Shirt beschützt, das er in Salzwasser getaucht hatte. Er schloß die Augen damit nur die Augenlider verbrannten, nicht die Augen selbst. Er tastete sich durch das Rohrsystem vor, und jedesmal, wenn er ein glühendes Rohr berührte, riß es ihm Hautfetzen von Fingern und Händen - er sagte, es sei gewesen, als steckte er in einem glühendheißen Pizzaofen und berührte mit den Händen die heißen Bleche. Er hielt durch, bis er die Ventile der Wasserrohre geschlossen hatte, kämpfte sich den Weg zurück und führte seine Rettungsaktion weiter, weil er feststellte, daß das Schiff zu sinken drohte und weiterhin Gefahr bestand, daß es in die Luft flog.
Während Conklin sich darum kümmerte, war auch der heftig blutende Matrose Mark Caouette, dem ein Bein zerschossen worden war, nicht dazu bewegen, sich von einem Kameraden in Sicherheit bringen zu lassen. Er wollte weitere Ventile schließen. Seine verkohlte Leiche wurde später bei einem dieser Ventile gefunden. Gleichzeitig schleppte der Elektrotechniker Wayne Weaver sechs bis zwölf Männer in Sicherheit; er wurde später ebenfalls tot aufgefunden; er hielt einen Kameraden umklammert, den er hatte retten wollen. Diese Männer im Alter zwischen 19 und 36 Jahren retteten 163 Männern das Leben, 37 starben. Zu einem Team gehört für sie, den Wert des eigenen Lebens zurückzustellen. Es hieß nicht, die Vorteile der Ausbildung zu genießen und dann einen Weg zu finden, um kurz vor der Stationierung Landurlaub zu bekommen.
In den letzten zehn, zwanzig Jahren sahen wir es als Sexismus an, wenn solche Männer bei der Vorstellung, mit Frauen auf einem solchen Schiff (oder bei der freiwilligen Feuerwehr) zusammenzuarbeiten, ablehnend reagieren. [...]
Einer der Soldaten erklärte es mir so: "Wir warten nicht einen Notfall ab, um herauszufinden, wer sein Leben riskiert und wer sich lieber absetzt. Wenn ein neuer Rekrut kommt, simulieren wir gefährliche Situationen und lassen es aussehen, als wäre einer in Lebensgefahr. Wir wollen wissen, ob der Neue den Kerl, der in Schwierigkeiten steckt, rettet oder ob er seine eigene Haut rettet. Aber wenn wir das mit Frauen testen, dann schreien sie: Diskriminierung. Natürlich nicht alle Frauen. Aber viele ..."
Das Schwangeren-Marine-Syndrom ist nur das äußere Anzeichen eines Problems, das in fast allen Untersuchungen des Militärs deutlich wird - von den US-Fernmeldetruppen bis zur US-Armee. Männer hatten den Eindruck, daß Frauen die leichteren Aufgaben zugewiesen oder daß sie unverdient befördert wurden, und zwar oft durch sexuelles "Entgegenkommen". Sie waren verärgert, wenn diese Frauen dennoch gleich bezahlt wurden wie sie. [...]
Die Militärakademien haben z. B. auf den Umstand, daß Frauen in West Point sich viermal öfter krankmelden als Männer, nicht damit reagiert, daß sie die Anforderungen an die Frauen an die der Männer angleichen. Statt dessen führten sie zwei Standards ein. So mußte z. B. ein Ausbildungslager der Elitekampftruppe Frauen von sämtlichen Infanteriefeldübungen befreien. Was war das Resultat? Im Golfkrieg wurde oft von Männern erwartet, daß sie Hand anlegten, weil Frauen keine Lastwagenreifen wechseln, kein Fahrzeug aus dem Sand schieben, keine schweren Benzinkanister schleppen oder keinen verwundeten Soldaten wegtragen konnten. Was jedoch noch wichtiger ist: Die Männer konnten ihrer Karriere ernsthaft schaden, wenn sie sich über diese Diskriminierung beschwerten. Ironischerweise wurden sie der Diskriminierung bezichtigt, wenn sie sich über Diskriminierung beklagten.
Das ganze Bild zeigt also zwei verschiedene Mentalitäten: die Du-mußt-kämpfen-Mentalität "seiner Armee" und die Du-kannst-kämpfen-wenn-Du-willst-Mentalität "ihrer Armee". Hier eine Armee von Männern, die ihr Leben abwerten, und dort einen Armee von Frauen, die ihrem Leben Wert beimessen. Das verstärkt den Eindruck, daß Frauen bluffen, wenn sie nach Gleichheit rufen.[31]


Das US-amerikanische Center for Military Readiness fasste die Ergebnisse der zahlreichen Untersuchungen, die sich auf den Einfluss der gemischten Ausbildung konzentrieren, folgendermaßen zusammen:

  • Weniger Disziplin, weniger Zusammenhalt, mehr Ablenkung von Ausbildungsinhalten.
  • Absichtliches und unabsichtliches Fehlverhalten aufgrund eines emotional anfälligen Klimas, wofür Rekruten und Ausbilder gleichermaßen schlecht vorbereitet sind.
  • Erhöhte Verletzungsraten und Krankmeldungen führen zur Nichterfüllung von grundlegenden Ausbildungszielen.
  • Abweichungen von der Kernausbildungszeit aufgrund von zwischenmenschlichen Ablenkungen und die Notwendigkeit, eine weitere Woche für das sogenannte "Sensibilisierungstraining" anzusetzen, um die Beziehungen zwischen den Geschlechtern zu steuern.
  • Abnahme in der allgemeinen Qualität und Disziplin des "Gender Integrated Basic Training"; ein Mangel an Vertrauen in die Fähigkeiten der Kameraden; die Notwendigkeit für die Einführung von Nachausbildung, um die Ausbildungsmängel der Grundausbildung zu kompensieren.
  • Ausgebildeten Soldaten fehlen häufig jene Kenntnisse und Fertigkeiten, die für die fortgeschrittene Ausbildung erforderlich ist.

In der Summe haben die soziologischen Auswirkungen eine "Feminisierung" der Streitkräfte zur Folge. Frauen zwingen den männlichen Kameraden faktisch ihre eigenen physischen Beschränkungen auf, indem sie die Standards senken und Forderungen nach Veränderungen stellen. Und tatsächlich berühren einige dieser Forderungen das Essenzielle der militärischen Organisation. Eine ehemalige Soldatin, Armeeoffizier und gegenwärtig Dozentin am Queens College in Cambridge, forderte im März 2005 ein Ende des Verbots sexueller Beziehungen zwischen Offizieren und anderen Dienstgraden. Die bestehenden Regeln seien überholt und unrealistisch bei der steigenden Zahl von Frauen im Militär. Anita Blair, Vorsitzende des Untersuchungsausschusses des US-Kongresses zum Thema Ausbildung und mit "Geschlecht" einhergehenden Fragen, teilte die Sorge um die "Feminisierung" schon 1994, als sie zusammenfasste: "Infolge meiner Arbeit im Untersuchungsausschuss, kam ich zu der Überzeugung, dass es vielen Befürwortern größeren weiblichen Einflusses in den Streitkräften nicht um die Eroberung des Militärs geht, sondern um die Überwindung von Männlichkeit. Sie beabsichtigen, die quintessenziell maskulinste unserer Institutionen femininer zu machen."[32]

Die neuen Frontfrauen sonnen sich im Zentrum der Aufmerksamkeit und stellen ihr Überlegenheitsgefühl zur Schau.
Zitat: «Jane O'Neil hat sich auf ein Experiment eingelassen. Weil Washingtons Politiker angeblich beweisen wollen, dass auch Frauen an vorderster Front kämpfen können, durchläuft sie die Ausbildung einer Navy-Eliteeinheit. Jane rasiert sich die Haare ab, wechselt in den Schlafraum der Männer, macht Liegestütze auf nur einem Arm. Sie lässt sich waterboarden, schlägt ihren Ausbilder zusammen und trinkt ein paar Schnäpse. Es läuft richtig gut.
Aber dann sagt ihr diese Senatorin in Washington, es sei alles gar nicht so gemeint. Jane an die Front? Das läuft nicht. Denn kein Politiker könne sich das Risiko leisten, dass Frauen in Leichensäcken aus dem Einsatz zurückkehrten. O'Neil lässt sich das natürlich nicht bieten, wird trotzdem Elitesoldatin und haut am Ende eine ganze Männer-Mannschaft beim Einsatz in der libyschen Wüste raus. Botschaft: Wenn es drauf ankommt, sind Frauen die besseren Männer.»

Diese Szenen stammen nicht aus Washington im Jahr 2013, sondern sind original Hollywood 1997. Der Regisseur heißt Ridley Scott, der Film "G.I. Jane" und Demi Moore spielt die Hauptrolle. Alles Fiktion.[33]

Offenbar hält man nun in den USA nun Hollywood für die Realität und will nun auch Frauen in den Fronteinsatz schicken.[34] Es wird zwar eifrig versichert, dass "die Standards nicht für Frauen abgesenkt werden" können. Das ist auch gar nicht nötig, weil dies bereits Praxis ist. Bei den Marines müssen Frauen acht, Männer 20 Klimmzüge schaffen, um die Top-Wertung zu erreichen. In der US-Armee muss ein 17- bis 26-jähriger Mann laut der Zeitung zwei Meilen in weniger als 15 Minuten, 55 Sekunden laufen und mindestens 42 Liegestützen schaffen. Eine gleichaltrige Frau hat für die zwei Meilen maximal 18 Minuten, 54 Sekunden Zeit und muss mindestens 19 Liegestütze machen. Im Kampf um Leben und Tod können bestimmte Dinge entscheidend sein, etwa wenn es gilt, eine Handgranate 15 Meter weit zu werfen: "Wenn eine Frau nur zehn Meter schafft, dann wird sie sterben."[34]

Im WGvdL-Forum wird das Spiegel-Bild wie folgt kommentiert:

Zitat: «Es ist mir tausend Euro wert, ein Foto von den drei Grazien zu sehen, wenn sie sich in Kampfhandlungen gaaanz vorne an der Front befinden und in die Hose gepisst und geschissen haben. Ganz zu schweigen davon, wenn Blut spritzt und Hirnmasse bzw. Gedärme durch die Luft fliegen. Was machen die dann? Bachblütentropfen einnehmen und nach einem Therapeuten schreien, oder was? Müssen dann Männer in die Bresche springen und sich auch noch um die vollgepissten Pauerfrauen kümmern? Oder werden die Grazien rechtzeitig in Sicherheit gebracht von den Männern?» - Henry[35]

Situation in Israel

Soldatin in Israel: Töten als Heim­arbeit für Frauen?[36]

Als erste Armee der Welt setzte Israel im Unabhängigkeitskrieg 1948 regulär Frauen in gemischten Einheiten bei Bodengefechten ein. Die Bilanz war erschütternd. Sobald eine Frau verwundet wurde, vergaßen die männlichen Kameraden ihren Auftrag und ihren eigenen Schutz, um den Soldatinnen zu helfen. Die Verluste stiegen an, die Kampfmoral sank. Feindliche Truppen empfanden es als Schmach, vor weiblichen Soldaten zu kapitulieren und kämpften selbst bei klarer militärischer Unterlegenheit weiter. Mehr Blutvergießen war das Ergebnis.

Folgerichtig wurden ab 1950 Frauen nicht mehr in Kampftruppen zugelassen. Diese Regelung wurde infolge einer Klage 1994 wieder geändert. In offensiven Operationen werden aber aufgrund der Erfahrungen von 1948 nach wie vor keine Frauen eingesetzt.[37]

Israel ist führend in der Entwicklung von ferngesteuerten Waffensystemen. So wurde ein elektronischer Zaun, der Gaza umgibt, mit ferngesteuerten Maschinengewehren bestückt, die von weiblichen Soldaten, gelegt weit weg in einem Operationszimmer, bedient werden. Es ist das einzige Waffensystem der israelischen Armee, dass exklusiv von Frauen bedient wird. So können Frauen Missionen ausführen, ohne das soziale Tabu zu brechen, ihre Leben zu riskieren.[36]

Zitat: «Wo immer Schüsse fallen, sind keine Frauen, und wo Frauen sind, fallen keine Schüsse.», Martin van Creveld[38]

Martin van Creveld über Frauenbevorzugung im Krieg und die nur scheinbare Gleichstellung von weiblichen und männlichen Soldaten:

  • "Bei der Schlacht bei Latrun im Mai 1948 fielen 300 Israelis, darunter nur drei Frauen. Von den 2.700 israelischen Soldaten, die während des Jom-Kippur-Krieges 1973 getötet wurden, waren weniger als zehn Frauen. Während des Libanonkrieges im Jahre 2006 fielen 130 israelische Soldaten, eine einzige Frau war darunter. Bei den US-Truppen im Irak machen Frauen etwa sieben Prozent aus, unter den gefallenen US-Soldaten dort allerdings nur zwei Prozent." [38]
  • "Frauen beim Militär haben alle Privilegien der Soldaten: Sie werden gleich bezahlt, sie haben eine kostenlose medizinische Versorgung, günstige Unterkünfte und Beförderungen. Auf der anderen Seite sind sie aber nicht der gleichen Todesgefahr ausgesetzt wie Männer. Im Gegenteil: Sie werden beschützt, vor Gefahren abgeschirmt, geradezu verhätschelt. Während die männlichen US-Soldaten bei 48 Grad Hitze durch Bagdad patroullieren, befinden sich die meisten Frauen geschützt in der sogenannten 'Grünen Zone' der irakischen Hauptstadt. Dazu kommt noch, daß die Frauen unter gar keinen Umständen von ihren männlichen Kameraden angegangen werden dürfen." [38]

Situation in Indien

Indische Militärpolizistinnen mit langen Nägeln an der Kalaschnikow

Männer sind gewaltätig und vergewaltigen Frauen. Frauen hingegen sind stark und kriegen jeder Situation allein schon durch ihr sozialkompetentes Auftreten gewaltfrei in den Griff, ohne sich auch nur einen Fingernagel abzubrechen.[39]

Situation in Russland

Zitat: «Im Ernstfall scheißt und pisst sich dieses infantile, naive, saudumme und zerbrechliche Huhn beim ersten Schuss schon in die Hose.»[40]

Geschlechterverhalten

Militärisches Überlebenstraining

Weibliche Rekruten werden nicht darüber in Kenntnis gesetzt, dass alle Neulingen bei der Armee, Männer und Frauen, hochgenommen werden. Bei Frauen kann das "sexistisch" genannt werden, Männer dagegen müssen sich allerlei gefallen lassen. So werden Männer, die klein von Statur sind, wegen ihrer Körpergröße aufgezogen ("Was ist größer, dein IQ oder du?"), ein Stotterer wird nachgeäfft, einer vom Land muss es aushalten, dass sein Dialekt imitiert wird, ein Neuling, der von den Vorgesetzten gelobt wird, muss sich "Arschkriecher" nennen lassen ...

Frotzelein basieren auf der Einsicht, dass jede Person wunde Punkte hat. Der Rekrut soll mit ihrer Hilfe lernen, einen Angriff auf seine Schwachpunkte zu überstehen und sich dem Team unterzuordnen. Der Neuling lernt, lachend über Kritik hinwegzugehen, sie als Herausforderung aufzufassen und nicht innerlich daran zu zerbrechen. Da mit einer Frau kein Spott getrieben werden darf, kann sie nicht ausgelotet werden, und deswegen wird ihr kein Vertrauen entgegengebracht.

Gleichberechtigung beinhaltet auch Schikanieren und Spöttelei - was nichts anderes ist als Überlebenstraining. Deswegen wird in Berufen, die lebensgefährliche Risiken mit sich bringen, am meisten gefrotzelt: bei der Feuerwehr, bei Polizei, beim Militär und bei so harten Jobs wie dem des Waldarbeiters. Frotzelei und die Bedrohung durch tödliche Lebensgefahren im Arbeitsumfeld stehen in unmittelbaren Zusammenhang. Lernt der Rekrut, "den Angriff nicht persönlich zu nehmen"? Nein, denn der Angriff ist persönlich gemeint. Der Neuling lernt, ihn dessen ungeachtet auszuhalten. Ziel ist es, ihn zu einem noch stärkeren Glied der Kette zu machen oder ihn zum Aufgeben zu bewegen. Nur ein persönlicher Angriff liefert die Antwort auf die Frage: "Bist du bereit, deine Persönlichkeit einer Maschinerie unterzuordnen?" Oder: "Hast du begriffen, dass du ein ersetzbares Teilchen einer Maschine bist?" Frauen wehren sich gegen Kritik und Schikanen, weil sie im allgemeinen nicht dazu erzogen sind, sich als ersetzbares Teilchen einer Maschine anzusehen.[41][42]

Ein Soldat erklärt es so: "Wir warten nicht einen Notfall ab, um herauszufinden, wer sein Leben riskiert und wer sich lieber absetzt. Wenn ein neuer Rekrut kommt, simulieren wir gefährliche Situationen und lassen es aussehen, als wäre einer in Lebensgefahr. Wir wollen wissen, ob der Neue den Kerl, der in Schwierigkeiten steckt, rettet oder ob er seine eigene Haut rettet. Aber wenn wir das mit Frauen testen, dann schreien sie: 'Diskriminierung'. Natürlich nicht alle, aber viele."[43]

Die Haltung, der eigenen Person Wert beizumessen, liegt auch dem "Syndrom der schwangeren Marine" zugrunde: das Phänomen Frau, die das technische Training absolviert und dann schwanger wird, kurz bevor ihr Schiff auslaufen soll, so als wäre sie für Heimaturlaub ausgebildet worden, nicht für eine Stationierung; oder, die schwanger wird, kurz nachdem ihr Schiff stationiert wurde, so dass sie sich immer mehr Pflichten entziehen kann und ihre Kameraden zwingt, ihre Arbeit zu übernehmen. Das alles ist mit der Wertgebung des eigenen Lebens, nicht aber mit einem militärischen Auftrag zu vereinbaren. Wenn über 40 Prozent der Frauen von Schiffen, wie der USS Acadia, während der Vorbereitungen zur Stationierung schwanger werden, setzen sie mit ihrem Ausstieg das Leben von Männern aufs Spiel. Warum?

Die Marine bildet Teams aus. Jedes Mitglied des Teams wird darauf vorbereitet, mit den anderen in Situationen zusammenzuarbeiten, in denen der Bruchteil einer Sekunde über Leben und Tod entscheiden kann. Wenn Teile des Teams plötzlich fehlen, können diese nicht so einfach ersetzt werden, weil ihre spezielle Art der Zusammenarbeit mit den Personen, die das Team ausmachten, sie unentbehrlich macht. Im Grunde fällt ein ganzes Team aus, wenn auch nur eine Frau ausfällt.[44]

Und so zerfällt die Armee in zwei Klassen: In Männern, die kraft Befehl zum Kämpfen gezwungen werden können, und in Frauen, welche die Wahl haben, zu kämpfen oder nicht. Männliche Soldaten, die es wagen dies zu kritisieren, müssen mit Disziplinarmaßnahmen rechnen wegen "Diskriminierung weiblicher Kameraden".

Ein Militärarzt in Kuwait, der nicht genannt werden will:

"Es ist politisch nicht richtig, in der Truppe auch nur davon zu sprechen, aber ... ein großer Prozentsatz von Soldatinnen treibt ihre Föten bewusst ab, wenn diese ihren Zweck erfüllt haben, den Einsatz bei der Operation Wüstensturm zu umgehen ... Es ist nicht richtig, einen Fötus zu benutzen, um sich vor etwas zu drücken, wozu du dich vertraglich verfplichtet hast, und dann den Fötus zu töten."[45]

Wahlfreiheit

Die Frau in der Armee kann wählen zwischen:

  1. Kampfeinsatz
  2. Kein Kampfeinsatz

Der Mann hat die "Wahl" zwischen:

  1. Kampfeinsatz und
  2. Kampfeinsatz[46]

Drittes Reich

Zitat: «Das ist nicht Gleichberechtigung, sondern es ist in Wirklichkeit Minderberechtigung der Frau. Denn für die Frau ist viel schwerer als für den Mann, für sie ist es viel furchtbarer als für den Mann. Ich könnte genauso sagen, ich rüste Kinder aus in Zukunft und schicke sie in den Krieg! Das werden wir nicht tun.» - A. Hitler 1936[47]

Männer kämpfen, Frauen klagen

Tanja Kreil erstritt - auf Anregung der damaligen CSU-Staatssekretärin im Verteidigungsministerium, Michaela Geiger, und mit Unterstützung des Bundeswehrverbandes - vor dem Europäischen Gerichtshof das Frauenrecht auf Zugang zur Bundeswehr. Die Europa-Richter befanden: Im Sinne der EU-weit geltenden Gleichbehandlung müssen auch deutschen Frauen im Militär - über Sanitätsdienst und Militärmusik hinaus - alle Laufbahnen uneingeschränkt offen stehen. Inklusive Dienst an der Waffe.[48] Allerdings: "Tanja Kreil hat ihren Dienst bei der Bundeswehr nicht angetreten."[49]

In den USA erstritt eine Rekrutin, unterstützt von sämtlichen Frauenverbänden des Landes, Zutritt zur Militärakademie "The Citadel", die wegen des harten Drills bis dahin nur Männer aufnahm. Die Frau gewann und schmiss nach vierzehn Tagen lächelnd das Handtuch. Ein monatelanger hysterischer Streit um Grundrechte, um Patriarchat und Gleichberechtigung - alles nur feministische Propaganda gegen vermutete Männerbünde, alles nur Show.[50]

Weibliche Vermeidungsstrategien

Zitat: «Ich habe meinen Grundwehrdienst relativ kurz vor der vollständigen Öffnung geleistet. Schon damals waren einige Probleme absehbar. Auf der einen Seite gab es durchaus Frauen die jeden potentiellen körperlichen Nachteil durch zusätzliches und auch härteres Training auszugleichen versuchten und teilweise sogar mehr als ausglichen. Diesen wenigen Frauen standen vergleichsweise Viele entgegen die eine Truppenübung mit Schulsport zu verwechseln schienen. An Defiziten wurde nicht gearbeitet. Eher wurde die Übung dank ärztlichem Attest umgangen.»[51]

Siehe auch Schwangere Marine

Kommunikationsverhalten, Informationsbeschaffung

Erfahrungen in Afrika und Afghanistan, wo die Frauen sich weigerten, mit unbekannten Männern zu kommunizieren, zeigten, wie wichtig Offizierinnen für die Nachrichtenbeschaffung und die Sicherheit der Truppe seien.[52]

Falschbeschuldigungen in der Armee

In der Tailhook-Affäre von 1992 wurden dutzende Offiziere wegen "sexuellen Fehlverhaltens" belangt und der Oberbefehlshaber der Marine in den Selbstmord getrieben. Damals hieß es, dies sei die größte Niederlage der U.S.-Navy seit Pearl Harbor 1941. Seitdem hat sich nichts geändert, meint Martin van Creveld.

Der Kommandant eines amerikanischen Flugzeugträgers wurde wegen ein paar bizarrer Sexspielchen, die er auf seinem Schiff geduldet hatte, abgesetzt. In Israel zeigt der Fall des früheren Präsidenten Moshe Katsav, dass Anklagen wegen sexuellen Fehlverhaltens mittlerweile zu einer Art weiblichem Volkssport geworden sind und sich als gängige Methode erwiesen haben, um Offiziere und andere öffentliche Personen aus dem Amt zu jagen.[53]

Hauptartikel: Falschbeschuldigung

Neuere Entwicklungen im Militär

Martin van Creveld, internationaler Militärexperte, sieht im Vormarsch der Frauen "gleichermaßen Symptom und Ursache für den Niedergang des Militärs". Dieser Prozess sei mit der Verbreitung von Atomwaffen in Gang und mit dem Ende des Kalten Krieges erst recht in Schwung gekommen. Je unwahrscheinlicher Kriege zwischen mächtigen Staaten als gleichwertigen Gegnern geworden seien, desto mehr sei die politische und gesellschaftliche Bedeutung von Kampfmaschinen gesunken. In der Tat nahmen die Armeen zahlenmäßig ab, ihre Budgets schrumpften. Damit seien sie reif geworden für ein "Experiment in politischer Korrektheit", so Creveld, "das in dieser Form einmalig in der Geschichte ist".[3]

Martin van Creveld sieht die Streitkräfte durch das Phänomen der "sexuellen Belästigung" geschwächt. Die Armeen verläpperten Potenzen durch unzählige Vorschriften, Einrichtungen von Hotlines und Sensibilisierungstraining: mit dem Effekt, dass in einer Organisation, die das Prahlen mit der Männlichkeit von jeher toleriert habe, Männer in "Eunuchen" verwandelt worden seien und die Verwirrung groteske Formen angenommen habe: "Es gab 'Sexismus durch Tun' und 'Sexismus durch Unterlassen'." Während Frauen "ohne besonderen Schutz" nicht bestehen könnten, müssten Männer im Ernstfall als Ausgleich für weibliche Schwäche zusätzliche Strapazen auf sich nehmen. Umfragen und Studien belegen in Crevelds Augen, dass allenfalls ein Zehntel der Soldatinnen bereit sei, sich für Kampfeinsätze zu melden, also "freiwillig das zu tun, wozu die Organisation geschaffen wurde, der sie angehören".[3]

Die neueste Entwicklung sind unbemannte und ferngesteuerte Waffensysteme. Spot and shoot, wie es von der israelischen Armee genannt wird, mag wie ein Videospiel aussehen, die Figuren auf dem Schirm sind aber wirkliche Menschen - Palästinenser im Gazastreifen - die mit dem Druck auf einen Knopf am Joystick getötet werden können. Das Spot und Shoot-System - offiziell Sentry Tech genannt - hat vor allem deshalb große Anziehungskraft, weil es von 19- und 20-jährigen Soldatinnen bedient wird. Es wird so zum einzigen Waffensystem, das nur von Frauen gehandhabt wird. Shlomo Brom, ein General im Ruhestand und Verteidigungsanalytiker am Institut der nationalen Sicherheits-Studien an der Tel Aviver Universität, erklärt, dass junge Frauen diese Aufgaben erfüllen können ohne das soziale Tabu, weibliches Leben zu riskieren, zu brechen.[54]

Martin van Creveld scheint mit seiner These, im Vormarsch der Frauen gleichermaßen Symptom und Ursache für den Niedergang des Militärs zu sehen, Recht zu behalten. Der Tod eines einzigen weiblichen Offiziersanwärters war ausreichend, um die Gorch Fock stillzulegen. Mitglieder der Stammbesatzung des Segelschulschiffes setzen sich allerdings zur Wehr:

"Frauen müssen dieselbe Leistung bringen wie jeder Mann, sonst brauchen sie sich nicht bei der Marine zu melden." [55]
"GenderpolitikerInnen sitzen nicht nur in Daunenkissen in Kaffeeautomatenreichweite wie die adeligen Offiziere früher, sondern sie haben auch nie etwas anderes kennengelernt - anders als die adeligen Offiziere früher." [56]

Einzelnachweise

  1. Frauen in der Bundeswehr, Pressestelle WBK III am 14. Januar 2010
  2. MANNdat: "Gender Mainstreaming" in der Bundeswehr, 20. März 2010
  3. 3,0 3,1 3,2 Martin van Creveld: Militär: Schwächen Frauen die Armeen?, Der Spiegel am 12. April 2001
  4. Soldatinnen- und Soldatengleichstellungsgesetz - SGleiG
  5. WGvdL-Forum (Archiv 2): Soldatinnen und Soldatengleichstellungsgesetz
  6. Matthias Gebauer: Für heikle Missionen: Bundeswehr will Frauen zu Elitekriegerinnen ausbilden, Spiegel am 12. November 2011
  7. Ulrike Heitmüller: Frauen, Kleidung, Uniformen, Heise am 18. Februar 2012
  8. Als Uniform bezeichnet man gleichartige Kleidung, um optisch einheitlich und gleichförmig (lateinisch-französisch: uniform, zusammengesetzt aus uni "einheitlich" und Form "Gestalt gebend") in der Öffentlichkeit aufzutreten. Ein Soldat, ob männlich oder weiblich, hat hoheitliche Aufgaben zu erfüllen und nicht das eigene Geschlecht zu vertreten.
  9. Zu klein für die Takelage, Junge Freiheit am 22. Juli 2011
  10. 10,0 10,1 Bundeswehr: Umsorgt, belächelt, gehasst - Frauen an der Front, Die Welt am 9. Juni 2008
  11. Bundeswehr: Der KSK-Eliteeinheit fehlt der Nachwuchs, Der Spiegel am 29. Dezember 2006
  12. Trauma-Beauftragter: Kostet ein Versorgungsfall bewährten General den Job?, Die Welt am 16. Dezember 2011
  13. Guttenbergs frühere Büroleiterin wird neue Beauftragte für im Einsatz traumatisierte Soldaten, Der Spiegel am 17. Dezember 2011
  14. Aus einem Leserkommentar zum Welt-Artikel
  15. Frauen in der Bundeswehr: Emanzipation im Kampfanzug, Der Spiegel am 5. Februar 2006
  16. Anteil der Soldatinnen bei der Bundeswehr seit 2001 mehr als verdreifacht, Pressemitteilung am 11. Januar 2010
  17. Frauen bei der Bundeswehr, Kids (Spielen, Spaß und Spannung für Kinder) am 3. Januar 2011
  18. Seit 10 Jahren kämpfen Frauen in der Bundeswehr - Gesucht: Jung, weiblich, ledig, Bayerischer Rundfunk, BR2 am 23. Dezember 2010
  19. Frag den Staat: Verleihungszahlen der Einsatzmedaille Gefecht
  20. Lange Haare bleiben für Soldaten tabu, Law Blog am 17. Dezember 2013
  21. Frauen bei der Bundeswehr, M@r@thoni am 19. Juni 2005, 18:55 Uhr
  22. JF-Buchdienst: IfS-Studie: Die Frau als Soldat, Art.-Nr.: 91049
  23. Marine-Zeitschrift verhöhnt tote "Gorch Fock"-Kadettin, BILD-Zeitung am 7. Juli 2011
  24. In der Ausgabe 7-8/2011 stellt Erik Lehnert unter dem Titel "Gleichstellung um jeden Preis?" ein Exposé einer Studie über den Einsatz von Frauen in Kampfeinheiten und die Schlussfolgerungen vor, die sich für die Bundeswehr/Gesellschaft daraus ergeben könnten. Auszug: WGvdL-Forum (Archiv 2): Artikel von Erik Lehnert im Heft 7-8/2011, S. 29-31
  25. "Im Krieg gibt es keinen zweiten Platz" (Erik Lehnert, der Geschäftsführer des Instituts für Staatspolitik, weist die Kritik der "Bild"-Zeitung zurück), Junge Freiheit am 8. Juli 2011
  26. Götz Kubitschek: Verhöhnt eine Marine-Autor eine tote "Gorch-Fock"-Kadettin?, Sezession am 8. Juli 2011
  27. Sonja Fröhlich: Aus Gewissensgründen: Soldatin will nicht mehr Soldatin sein, Hannoversche Allgemeine Zeitung am 17. Dezember 2011
  28. FemokratieBlog: Schweizer Armee in feministischer Hand, 26. März 2011
  29. WGvdL-Forum (Archiv 2): Wenig Begeisterung der Pauerinnen fürs österreichische Bundesheer, Kurti am 15. Oktober 2011 - 20:10 Uhr; Bundesheer: Darabos will mehr Frauen beim Heer, Der Standard am 10. Oktober 2011
  30. The PRO Anti: HEERliche Gleichstellung - Gleicher Lohn für weniger Arbeit, Nico Schiefer: Gleichstellung muss Heer! Über die Gleichstellung von Frauen im Heer., 19. September 2011
  31. Warren Farrell: Mythos Männermacht, Zweitausendeins 1995, ISBN 3-86150-108-2, S. 154-164
  32. Erik Lehnert: Gleichstellung um jeden Preis? Einsatz von Frauen in Kampfeinheiten., Zeitschrift Marineforum 7/8 2011
  33. Sebastian Fischer: US-Militär: Die neuen Front-Frauen, Spiegel Online am 8. Februar 2013
  34. 34,0 34,1 Pentagon-Plan: US-Militär lässt Frauen an vorderster Front kämpfen, Spiegel Online am 23. Januar 2013
  35. WGvdL-Forum: Die neuen Frontfrauen, Henry am 8. Februar 2013 - 11:40 Uhr
  36. 36,0 36,1 Israel ebnet den Weg, mit Remote Control zu töten, The National am 13. Juli. 2010
  37. Quelle: "On Killing: The Psychological Cost of Learning to Kill in War and Society", Dave Grossmann, Back Bay Books, 1998
  38. 38,0 38,1 38,2 "Privilegierte Frauen", Deutsche Militärzeitschrift (DMZ) am 2. September 2011
  39. Reportage: Mit den Waffen einer Frau, Focus am 14. Juli 2008
  40. WGvdL-Forum: Beruhigend zu wissen, ..., Henry am 12. Dezember 2013 - 03:25 Uhr
  41. Das wurde besonders deutlich bei dem Zwischenfall auf der "Gorch Fock", wobei bei einer Hafenübung eine Frau aus der Takelage in den Tod stürzte.
  42. Warren Farrell: "Mythos Männermacht", Zweitausendeins 1995, ISBN 3-86150-108-2, S. 352f.
  43. "Mythos Männermacht", S. 163
  44. "Mythos Männermacht", S. 161
  45. "Mythos Männermacht", S. 161
  46. "Mythos Männermacht", S. 155
  47. Youtube-logo.png Hitler spricht zu Frauen 1936
  48. Frauen in der Bundeswehr: Kamerad M gegen Kamerad W, EMMA Mai/Juni 2002
  49. Wikipedia: Kreil-Entscheidung
  50. Matthias Matussek: "Die vaterlose Gesellschaft. Überfällige Anmerkungen zum Geschlechterkampf.", Rowohlt 1998, ISBN 3-499-60597-X, S. 109
  51. MANNdat-Forum: Die Bundeswehr und ihre Frauenquote, HansG am 25. Januar 2014 - 01:58 Uhr
  52. Norwegen macht mobil: Emanzipation total - Militärdienstpflicht auch für Frauen?, Neue Zürcher Zeitung am 14. April 2009 (Schweden, Dänemark, Norwegen: Geschlechtsneutraler Zwangsdienst im Gespräch)
  53. Israelischer Militärexperte: Probleme auf der Gorch Fock waren absehbar, Junge Freiheit am 26. Januar 2011
  54. Israel bereitet den Weg zum Töten per Fernbedienung, 5. August 2010; Israele, paradiso femminista ... (Israel ein feministisches Paradies), Anti-Feminist am 9. März 2010
  55. Gorch Fock in der Kritik: "Wir sind nicht das Müttergenesungswerk", Stern am 26. Janar 2011
  56. WGvdL-Forum (Archiv 2): 7. Februar 2011, Nihilator

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Dieser Artikel wurde am 2. Dezember 2010 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.
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