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Lila Pudel

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Als Lila Pudel werden Männer bezeichnet, die dem Feminismus anhängen und diese Ideologie aktiv weiter verbreiten. Eine ähnliche Bezeichnung ist "Fifi".[1][2] Der Lila Pudel ist kein Opportunist (wie etwa der Mösenkriecher oder Fotzenknecht), sondern ein Überzeugungstäter.[3]

Pudel sind possierlich, Lila Pudel auch

Definition

Ein Lila Pudel ist ein männliches Wesen, welches sich dem Feminismus andient, ohne dessen Glaubwürdigkeit und Wahrhaftigkeit zu überprüfen. Lila Pudel lieben es, Frauen über sich selbst zu stellen. Angst vor mangelnder Zuwendung, Geltungssucht, sinnfreies Karrierestreben treiben ihn hoffnungslos in einen Opportunismus[wp], der auch dann noch buckeln lässt, wenn ihn Frauen demütigen, ihn dressieren. Er kniet gern vor Frauen nieder, wenn er sich Vorteile davon verspricht und überlässt ihnen jede Definitionshoheit. Lila Pudel klatschen sogar Beifall, wenn eine Feministin die Minderwertigkeit des Mannes mit absurden Y-Chromosomen-Theorien erläutert. Ein Lila Pudel zweifelt nie an Forderungen, die Frauen an ihn richten und übt sich in missionarischem Eifer: "Seht Männer - werdet wie ich." [4]

Bei den Arsch­karten­männern handelt es sich meist um die vom Feminat ausgeplünderten und entrechteten Männer. [...] Der größte Feind des Arsch­karten­mannes ist jedoch der kleine männliche Kläffer im Schoß des Feminismus, ja dieser kleine schrill kläffende Pudel. Er beißt grundsätzlich nur von hinten in die Wade. Sein Lila-Schleifchen, meist am Geschlechtsteil befestigt, lässt die Besitzerin erkennen, vor allem wenn er auf Geheiß Männchen macht.[5]

Den Lila Pudel charakterisiert:

  • Er wirft Männerrechtlern und Feminismuskritikern Frauenhass vor, verdrängt aber den ideologisch motivierten Männerhass der Feministinnen.
  • Er geht auf die Kritik von Antifeministen und Feminismus­kritikern nicht ein, hält aber die feministische Propaganda für "gesichertes Wissen". Er verhält sich dem Feminismus gegenüber völlig unkritisch.
  • Für ihn ist der Feminismus sakrosankt[wp]. Jedwede Kritik wird deshalb abgewehrt und wer es trotzdem wagt, den Feminismus mit Argumenten anzugreifen, wird von ihm als "totalitär", "rechtsextrem" oder gar als "Nazi" diffamiert.
  • Als jemand, der Kritik nicht zugänglich ist, spricht er anderen die Kritikfähigkeit ab.
Zitat:

«Ein Lila Pudel ist eine Person, die ein Interesse daran hat, eine eigene Gruppen­zu­gehörigkeit (z. B. Männer) einer anderen Gruppenarschzuarschgehörigkeit (z. B. Frauen) unterzuordnen und diesen masochistischen Zug in missionarischem Eifer transferiert, der darauf gerichtet ist, nicht nur die Mitglieder der eigenen Gruppe zu bekehren bzw. diejenigen, die sich nicht bekehren lassen, zu diskreditieren, sondern auch darauf, sich selbst als bestes Mitglied der Andergruppe zu profilieren.» - Michael Klein[6]

Siedlungsgebiete

Lila Pudel bei einer Ver­an­stal­tung "Walk a mile in her shoes" in Peter­borough[7]

Lila Pudel sind anzutreffen in Politik, Justiz und Verbänden, treiben dort offensichtlich aus beruflich-opportunen Gründen unter dem Rock der Frauenverbände ihr Unwesen und stellen sich damit unter dem Heiligenschein vorgeblicher Gleichberechtigung und Humanität dem Feminismus als Steig­bügel­halter zur Verfügung. Diese jämmerlichen, meist jeder Zeit­geist­strömung hinterherlaufenden Figuren scheinen gar nicht zu bemerken, wie lächerlich sie sich mit ihrer Selbsterniedrigung machen. Im Orbit um die Feministinnen in Politik, Justiz und Verbänden schweben meistens willenlose, sozial­engagierte Lila Pudel, die noch deren Theorien bestärken.[8]

Lila Pudel sind auch in einigen Beratungsstellen und "Männerbüros/-vereinen", engagiert und betreiben so genannte "Männerarbeit", "Bubenarbeit" und "Gender-Forschung". Geht ein Vater in eines dieser "Männerbüros" mit dem Problem, dass ihm sein Kind weggenommen wurde, so wird er vom Lila Pudel dahingehend beraten, dass er ja wahrscheinlich seine Frau geschlagen habe und nun halt an sich selbst arbeiten müsse. In der so genannten Bubenarbeit werden den Knaben die Geschlechter-Stereotypen ("Männer stehen nicht zu ihren Gefühlen") und die Komplexe ("Frauen sind die besseren Menschen") erst so richtig eingeredet. Solche Positionen sind im Allgemeinen mit "Männern" besetzt, die in einem sozialen Beruf ausgebildet wurden und aus dem politisch linken Spektrum stammen. Die betreffenden Kreise erhalten meist öffentliche Gelder aus dem Umfeld der feministisch geprägten Gleichstellungsbüros und dienen dem feministischen Mainstream als eine Art Alibi- oder Vorzeige-Männer. Diese Kreise sind die letzten, die sich gegen die allgegenwärtige Diskriminierung von Männern und Vätern einsetzen, und sie schließen aus ihren Texten und Webseiten systematisch all die vielen Personen und Organisationen aus, die sich wirklich für Männer und Väter einsetzen.

Dass die verantwortlichen Herren dabei selbst an dem Ast sägen, auf dem sie gleichzeitig sitzen, ist typisch für eine degenerierte Gesellschaft, die sich im Niedergang befindet. René Kuhn gibt in einem Interview mit Arne Hoffmann tiefe Einblicke in die Rolle von Lila Pudeln, Biedermännern und Quotenfrauen in der Politik.[9]

Eigentlich besteht für Schwule weniger Motivation, sich als Lila Pudel dem Feminismus anzudienen, weil sie keinen Grund haben, weiblichen Kolleginnen, Kommillitonen oder Vorgesetzten aus sexuellen Motiven zu imponieren. Trotzdem begegnet man vielen Schwulen, die die staatsfeministische Indoktrination der ewig benachteiligten Frau nachbeten. Kein Wunder, man hört aus den täglichen Medien ja nichts Anderes und nicht jeder ist so politisch interessiert, Mantras zu hinterfragen und den Realitäts-Check zu machen. Dies überrascht den Blogger von Gay West nicht, "da die meisten Schwulen­organisationen eher im links­grünen Spektrum verortet werden können, in dem der Feminismus nun mal einen feste und unhinterfragte Größe ist".[10]

Positionen

Ein Beispiel, wie ein Lila Pudel Ursache und Wirkung vertauscht:

  • "Ich würde vielen der Männer, die sich in solchen Männer­rechts­gruppen organisieren, nicht absprechen, dass sie persönlich betroffen sind. Viele sind tief gekränkt, durch eine Trennung, dadurch, dass ihnen ihre Kinder vorenthalten werden - das ist ein geschlechterpolitisches Minenfeld - Sie lassen sich sozusagen instrumentalisieren von Ideologen, Demagogen, die ein geschlossenes antifeministisches Weltbild ihnen präsentieren. Also an allen, was sie vielleicht persönlich als Problem wirklich haben, ist dann der Feminismus Schuld, sind die Frauen schuld, ist der Staat, der angeblich von den Feministinnen übernommen ist, Schuld. Das ist das Problem." [11][12]

Da sind also nicht Feministinnen ideologisch instrumentalisiert und haben ein geschlossenes Weltbild, in dem es nur weibliche Opfer und männliche Täter gibt, sondern dies wird vielmehr auf die Männer projiziert.

Kritik

Christian Schmidt
Jemand, der als Mann feministisches Gedankengut vertritt oder aber je nach Auffassung auch nur die eigenen Reihen nicht energisch genug schließt beziehungsweise Kritik äußert, wird im Maskulismus gerne als "Lila Pudel" bezeichnet.
Der Benutzer verfolgt damit meist zwei Interessen:
  • Abgrenzung von In- und Out-Group[wp].
  • Abwertung der Meinung als außerhalb der In-Group stehend und damit falsch.
Das zeigt auch bereits die Probleme auf, die damit verbunden sind. Denn In- und Out-Group spielen zwar für uns Menschen eine erhebliche Rolle, weil die Zugehörigkeit zu einer Gruppe in unserer Entwicklungsgeschichte eines der maßgeblichen Unterscheidungskriterien war, sollte aber in einer Diskussion keine Rolle spielen, in der es um Argumente geht.
Wer das "Lila Pudel"-Argument benutzt, der will damit entweder die Gruppendisziplin hochhalten ("weiche nicht von unserer Meinung ab, sonst müssen wir dich als Überläufer behandeln und ausschließen") oder aber will dessen Meinung über die Ideologiezugehörigkeit per se Gewicht nehmen.
Natürlich kann die Zuordnung zu einer Ideenwelt die Auslegung bestimmter Aussagen erleichtern ("Weil X dem profeministischen Flügel nahesteht, gehe ich davon aus, dass er mit dieser oder jener Aussage auf die Privilegientheorie abstellt"). Aber sie sollte nicht der Entwertung der Meinung des anderen dienen und Argumente ersetzen.[13]
Rosa Zelle
Wenn ich es mir so überlege, sind Pudel eigentlich sympathische und vermutlich sogar recht intelligente Tiere. Maskulisten sind jedoch bekanntermaßen anderer Meinung, für sie ist die Bezeichnung "Pudel", insbesonders "Lila Pudel", ein Schimpfwort. Hinrich Rosenbrock schreibt in seiner kürzlich erschienenen Expertise (...) Und sicher, die Maskulisten wollen mit dem Begriff alle (im weitesten Sinne) pro-feministische Männer beleidigen. Wenn Rosenbrock aber schreibt, der Begriff würde Männern ihre Männlichkeit absprechen, dann sollte man sich darüber nicht beklagen, wie ich finde. Denn mit der darin implizierten Angst vor Männlichkeits­verlust würde man viel zu sehr in der unentspannten maskulistischen Denke verbleiben.
Ich dagegen finde weiterhin: Pudel sind nette Tiere und lila Pudel sehen dazu noch recht hübsch aus. Auch wenn es beleidigend gemeint ist, fühle ich mich nicht beleidigt, sondern bin eher amüsiert. Vielleicht werde ich mich in Zukunft sogar selbst als "Lila Pudel" bezeichnen.[14]

Kritik der Kritik

Christian Schmidts Kritik ist so weit berechtigt, wie sie davor warnen will, den "Lila Pudel"-Vorwurf als Totschlagargument[wp] zu benutzen.

Auch wenn eine missbräuchliche Verwendung natürlich nie ausgeschlossen werden kann, so ist der Begriff "Lila Pudel" nicht als Argument­ersatz zu verstehen. Manifold (Die Söhne von Perseus) drückt sich so aus:

Meine Erfahrung ist, dass man mit Pudeln noch so sachlich reden kann - sie gehen auf keine Diskussion ein, welche ihr profeministisches Weltbild gefährden könnte. Würden sie einfach nur sachlich den Maskulismus/Antifeminismus argumentativ kritisieren und offen sein für Gegenargumente, könnte man ja in Ruhe mit ihnen reden und sich mit Niveau austauschen.
Aber gerade das zeichnet ja den Pudel aus, dass er ums Verrecken wider aller Fakten an seinem feministischen Weltbild festhält und deshalb ein sachlich argumentativer Austausch nicht möglich ist.
Er bildet quasi einen "antirealistischen Schutzwall" gegen unbequeme Fakten - ein Dialog ist da völlig sinnlos.

Die Kritik irrt aber, wo sie meint, der feministischen Seite ginge es um Argumente und sachliche Auseinandersetzung. Der Feminismus ist geprägt von Männerhass, Diffamierungen und Lügen. Das fängt damit an, dass Alice Schwarzer in einem Rededuell Esther Vilar eine Sexistin und Faschistin nannte und behauptete, dass Männer eine längere Lebenserwartung hätten als Frauen. Das geht weiter mit der Lohndiskriminierungslüge, der Behauptung "Alle Männer sind Vergewaltiger und Kinder­schänder" und die Diffamierung der Antifeministen als "totalitär" von Markus Theunert und als "rechtsextrem" von Thomas Gesterkamp und Hinrich Rosenbrock.

Das Ansinnen des Lila Pudels ist, mit "Männerrechtlern" erst gar nicht ins Gespräch kommen. Jeder, der das tut, läuft in Gefahr, planmäßig stigmatisiert und als politisch unkorrekt aussortiert zu werden. Deshalb lautet auch die gleichlautende Empfehlung von Markus Theunert, Thomas Gesterkamp und Hinrich Rosenbrock, die Männerrechtlern/Antifeministen zu isolieren, ihre Argumente als "Hasspropaganda" abzutun und ihre Anliegen unter der Rubrik "Kampf gegen Rechts" abzuheften.

Das In-/Out-Group-Argument sollte nicht gegen Feminismuskritiker gewendet werden, die versuchen, sich gegen die in sich geschlossene Innenwelt-Argumentation des feministischen Weltbildes zu wehren.[15]

Die "Rosa Zelle" ist in die Falle getappt, in die alle geraten, die sich von einem Dritten erklären lassen, was ein anderer denkt. Tatsächlich sehen Männerrechtler die Pudel auch als possierliche und sympatische Tiere. Deshalb wurde ja auch der Pudel als Kosename für profeministische Männer gewählt. Wenn nun aber behauptet wird, ein eher humoristischer "Begriff würde Männern ihre Männlichkeit absprechen", dann zeugt das nur von der Humorlosigkeit profeministischer Männer. Und die Zuschreibung einer "Angst vor Männlichkeits­verlust" bestätigt nur den allgegenwärtigen Männerhass und die fortwährende Männer­verächtlich­machung, gegen die sich Männer in berechtigter Weise wehren.

Zitat:

«Ich bin gegen die verbale Daueraggression der radikalen Männerrechtler. Aber "Lila Pudel" beispielsweise finde ich für devote und opportunistische Männer durchaus treffend.» - Arne Hoffmann[16]

Zitate

  • "Das Gute, das Reine, das Schöne, es wird auf einen Sockel gestellt und angebetet. Und so ist es eben auch mit den Frauen, eigentlich nicht mit der konkret lebenden Frau, dem real existierenden Weibe, sondern mit DER FRAU. Und nachdem alle -Ismen zu ihrem Ende gekommen sind, da erwartet der pudelige westliche Mensch das Heil von DER FRAU, diesem göttlichen, sanften, friedlichen, lebensspendenden Wesen.
    Dass die real existierende Frau diesem Ideal in keiner Weise entspricht, ist für die Jünger derselben natürlich eine herbe Enttäuschung. Der real existierende Werktätige mit seinen profanen Wünschen und Leidenschaften war den Kommunisten auch immer ein Dorn im Auge, weswegen sie ihn unter einer Glasglocke aufbewahrt in der Gestalt des PROLETARIERS anbeteten, von dem ja letztlich das Heil kommen sollte."
    - DschinDschin[17]
  • "Die männlichen Feministinnen unter den Scheidungs­richtern und Sozialarbeitern sind für mich die Männer, die in einem vorauseilenden und gleichzeitig hinter­her­hinkenden (hinter den Anforderungen ihrer eigenen Mütter) Gehorsam auf alle weiblichen Argumente hereinfallen [...]." - Astrid von Friesen[18]
  • "Mir gehen die Klemm-Chauvis auf den Sack, die da plötzlich in serviler Ergebenheit, jeden aufrechten Gang und sonst manches Aufrechte beiseite lassend, auf breiter Schleimspur der Frauenemanzipation hinter­her­kriechen." - Joschka Fischer[19]
  • "Ich habe Pudel immer als Aufforderung an männliche Feministen verstanden, sich nicht wie ein trainiertes Haustier, sondern ein denkender Mensch zu verhalten." - Omti[20]
Zitat:

«Naja, der Begriff "Lila Pudel" ist ja nicht lediglich für "feministische Männer" geprägt, sondern für Männer, die sich einem aggressiven Feminismus (aus Sicht des Sprechers) in absurder Weise unterwerfen. Das können Männer sein, die nicht-feministische Männer als minderwertig erklären: Also etwa wenn Horst-Eberhard Richter Männer als "halbe Wesen" herabsetzt, denen Eigenschaften wie "Versöhnlichkeit, Hilfsbereitschaft, Bindungs­verlangen, Toleranz, Empfindsam­keit" erkennbar fehlten. Oder Männer wie Roger Willemsen[wp], die sich so sehr darüber erregen, dass Heidi Klum[wp] angeblich ein klassisches Frauenbild propagiert, dass sie öffentlich erklären, sie würden gerne "die Scheiße aus ihr rausprügeln". Oder jemand wie Ernst Horst, dem in seinem FAZ-Verriss von Prof. Walter Hollsteins Analyse über den Mann in der Krise nur Spötteleien wie "Er könnte ruhig etwas phantasievoller jammern" einfällt und seinen Verriss dieses Buches über den gegenwärtigen Mann mit "Ein Gockel, der gerne größer wäre" überschreibt. Warum soll man bei Leuten, die dermaßen höhnisch und herabsetzend gegenüber allen Nicht-Feministen auftreten, die eigenen Worte mit größtem Bedacht wählen, weil man sonst ihre Gefühle verletzen könnte? Der Begriff "Lila Pudel" gibt diese Dreistigkeiten nur zurück, in etwa nach dem Motto: Keine Toleranz für Intoleranz.» - Piraten-Forum: Arne Hoffmann am 5. Oktober 2009 - 23:08 Uhr

Zitat:

«Lila Pudel (White Knight): Damit sind - aus Sicht feminismus­kritischer Männerrechtler - profeministische Männer gemeint, die sich von feministischen Frauen, ihren Werthaltungen, Forderungen und Erwartungen dominieren lassen. Dabei würden sich "Lila Pudel" willig und ergeben ein Bild von der Welt, ihrer Geschichte und den Geschlechtern teilen, das sich durch eine permanente Unterdrückung von Frauen im Patriarchat auszeichnet. Nicht zuletzt hinsichtlich der kulturellen Tonalität (wie verlaufen Gespräche, welche Themen werden in welchem Rahmen behandelt) würden die "Lila Pudel" die feministische Vorherrschaft stützen, so die Kritiker.

Im englischen Sprachraum ist die deutlich freundlichere Bezeichnung "White Knight(s)" üblich, die zwar eine ähnliche Ergebenheit ausdrückt, aber wenigstens implizit auch männliche Fähigkeiten und den "ritterlichen" Einsatz von Ressourcen für (oftmals materiell abhängige) Frauen berücksichtigt.» - Christine Bauer-Jelinek (2014)[21]

Zitat:

«Es ist in Analogie zu "Schoßhündchen" zu sehen, was im allgemeinen die hauptsächliche Assoziation mit "Pudel" ist. Häufig spricht man in dem Zusammenhang sogar von "lila Pudeln", um die Verbindung mit dem Feminismus noch deutlicher zu machen.

"Pudel" sind Männer, die sofort brav Männchen machen, wenn Madame Feministin "Sitz!" ruft. Männer, die feministische Positionen, Wert­vorstellungen und Forderungen unkritisch übernehmen und vertreten. Mitunter sind es radikalere und missionarischere Feministen als die Feministinnen denen sie nachrennen. Die Existenz von Männern ist natürlich erstaunlich, die Positionen einnehmen die ja derart radikal gegen ihre eigenen Interessen gehen. Mitunter ist der Grad an Masochismus, Selbstgeißelung und Selbsthaß auf das männliche Geschlecht fast nicht zu ertragen den solche Leute an den Tag legen.»[22]

Galerie

Bekannte Lila Pudel

Hauptartikel: Lila Pudel (Liste)

Einzelnachweise

  1. Genderama: Beiträge mit Label "Fifi"
  2. Wunschhund: Hundenamen männlich
  3. Oberkellner: Unterschied lila Pudel/Mösenkriecher/FK/weißer Ritter, FemDisk am 22. August 2009 (broken)
  4. Lila Pudel-Blog (Letzter Eintrag: 2. August 2009)
  5. WGvdL-Forum (Archiv 1)Wenn die Arschkarte winkt, Scipio Africanus am 8. Februar 2005 - 11:16 Uhr
  6. WGvdL-Forum (Archiv 2)Sozialpsychologie von Lila Pudeln: Versuch einer Definition, Michael am 5. Februar 2012 - 20:50 Uhr
  7. Rahila Gupta: "Gender neutrality" weakens efforts to tackle violence against women (Men's solidarity is welcome, but a march in high heels verges on mockery that takes attention away from victims of violence), The Guardian am 4. Dezember 2012
  8. Deutsches Slang-Wörterbuch: Lila Pudel
  9. Interview: "Linksradikale und SVP wollen dasselbe Tabu erhalten. Feminismuskritiker René Kuhn über seinen Rauswurf bei der Schweizer Volkspartei.", ef-magazin am 22. Dezember 2010
  10. Adrian: Kuscheln mit Maskulisten, Gay West am 2. April 2011
  11. zitiert nach Ralf Homann: ARD - Radio-Feature - Kommentare, 05.06.2013, 10:55 Uhr
  12. WGvdL-ForumHomann bei 45° Körpertemperatur angelangt! am 3. Juni 2013 - 13:26 Uhr
  13. Christian Schmidt: Warum ich die Bezeichnung "Lila Pudel" ablehne, Alles Evolution am 27. Januar 2012
  14. Lila Pudel, Rosa Zelle am 12. Februar 2012
  15. WGvdL-Forum (Archiv 2): Mus Lim am 5. Februar 2012 - 14:17 Uhr
  16. Arne Hoffmann am 11. April 2012 um 17:54 Uhr
  17. WGvdL-Forum (Archiv 2): DschinDschin am 10. Juni 2011
  18. Schuld sind immer die anderen! Die Nachwehen des Feminismus: frustrierte Frauen und schweigende Männer (Ellert&Richter Verlag Hamburg, 2006, ISBN 3-8319-0256-9), S. 34f.
  19. Der grüne Abgeordnete Joschka Fischer über die Wahl von Frauen für die Fraktionsspitze der Bonner Grünen, in: Der Spiegel 16/1984
  20. Arne Hoffmann: Christian Schmidt: "Es muss wieder möglich werden, im Geschlechterbereich neutral zu diskutieren", Cuncti - Machbar am 2. April 2012, Kommentar: Omti am 11. April 2012 um 17:39 Uhr
  21. Pdf-icon-extern.png Die Teilhabe von Frauen und Männern am Geschlechterdiskurs und an der Neugestaltung der Geschlechterrollen - Entstehung und Einfluss von Feminismus und Maskulismus - Christine Bauer-Jelinek (unter Mitwirkung von Johannes Meiners), Club of Vienna[wp], 2014 (196 Seiten, S. 47)
  22. Steffen am 13. September 2015 um 20:46 Uhr
  23. Flickr: Walk a Mile in Her Shoes - International

Querverweise

Netzverweise