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Frauen sind besser

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Frauen können besser kommunizieren als Männer.

Die Titelzeile Frauen sind besser(e) mit der entsprechenden Frauenüberhöhung im Artikel findet sich in der Presse regelmäßig und überproportional häufig, während die Abwertung von Männern in nahezu allen Bereichen parallel dazu stattfindet.

Idealisierung weiblicher Minderleistung

Eine Variante davon ist die Idealisierung weiblicher Minderleistung à la "Ich finde Frauenfußball ist besser, da geht es noch um Fußball und nicht nur ums Geld." [1] Judit Polgár, die derzeit stärkste Schachspielerin der Welt, erklärte einmal die Minderleistung der Frauen beim Schach damit, weil "es für sie neben Schach eben auch andere Dinge im Leben geben würde. Bei wenigstens 500 Männern, die sie kennen würde, gäbe es im Leben eben nur Schach und sonst nichts." [2]

Frauen sind besser, weil das Drehbuch es so will

Die Welt hat einen eigentlich sehr schönen Reisebericht über die Mongolei: Zu Besuch bei Wettspielen der Jäger mit Greifvögeln und Pferden. Gleichzeitig ein Bericht über diese Wettspiele und Dreh­arbeiten zu einem Film darüber. [...] Traditionelle mongolische Männerjagd. Kann man finden und werten wie man will, aber tatsächlich haben es bisher die Männer gemacht. Worum geht es aber?

Bildunterschrift:

Zitat:

«Aisholpan Nurgaiv ist das erste Mädchen, das sich in dieser sonst von Männern dominierten Welt behauptet. Die 13-Jährige ist zudem Protagonistin des Dokumentar­films "The Eagle Huntress" [3], den Regisseur Otto Bell über die Adlerjäger in der Mongolei gedreht hat. Der Streifen feierte im Januar auf dem Sundance-Film-Festival in den USA Premiere, Sony Pictures Classics hat bereits die Rechte an dem Film erworben - für Amerika, Asien, Australien und andere Länder, darunter Deutschland.»[4]

Jahrhunderte Tradition von Männern, und wer ist Inhalt eines Dokumentar­filmes? Ein 13-jähriges Mädchen, das als erstes daran teilnimmt.

Die Botschaft dabei: Frauen können sowieso alles besser.

Und - Achtung, Aufpassen:

Zitat:

«Aisholpan Nurgaiv ist gegen mehr als 70 Männer beim Adlerjägerfest angetreten, am Ende nahm sie als glückliche Siegerin den Pokal entgegen.»[4]

Der Star-Wars-Effekt: Männer können das ein Leben lang üben, junge Frauen gehen einfach hin und machen das auf Anhieb besser. Egal ob Millenium Falcon fliegen oder Steinadler kommandieren, sie können alles, alles besser und alles auf Anhieb ohne zu lernen.

Was übrigens wunderbar zur feministischen Doktrin passt, dass Frauen jeden Beruf ergreifen können, ohne ihn vorher mühsam lernen zu müssen. Das gleiche in Informatik und anderen Berufen: Männer sollen sich ruhig jahrelang in Labors oder auf der Adlerjagd üben, Frauen kommen und überholen mit einem Finger­schnippen, können alles besser.

Und wieso klappt das alles so wunderbar? Beim Millenium Falcon und dem Steinadler aus dem gleichen Grund: Weil's so im Drehbuch steht. Wenn da drin steht, dass Frauen alles besser können, dann muss das auch so sein. Nicht nur bei Rey, ihren Flugkünsten und dem Laserschwert, das sie zum ersten Mal in der Hand hat, aber damit gleich einen Halb-Jedi besiegt. Auch in der Mongolei ist das so:

Zitat:

«Tatsächlich war die 13-Jährige ihren Wettstreitern unterlegen, ihren Preis verdankt sie nur dem Wunsch des Regisseurs. Frank Riedinger sagt, aus Höflichkeit hätten sich ihre Konkurrenten zu dieser Ungerechtigkeit nicht äußern wollen, doch "nach mehreren Wodkas konnte ich heraushören, dass ihnen das nicht gefallen hat. Sie haben sich ein ganzes Jahr auf dieses Event vorbereitet, da möchte jeder gern das Preisgeld einstreichen".»[4]

Hört sich an wie die Berufung auf eine deutsche Professur. Oder der Parteitag der Grünen.

Frauen sind bessere Totengräberinnen

Zitat:

«Diese Freundschaft hat den Tod wahrlich überdauert: Im hessischen Vogelsbergkreis hat eine Frau ihre Freundin nach deren Tod im Garten vergraben und danach noch jahrelang ihre Rente kassiert. Dafür steht sie nun in Alsfeld vor Gericht.

Die angeklagte 74-Jährige gestand vor dem Amtsgericht die Vorwürfe. Sie hatte ihre Freundin zuvor jahrelang gepflegt. Als die 81-jährige dann im Frühjahr 2005 eines natürlichen Todes starb, wurde sie zunächst nicht vermisst. Erst im Dezember 2013 wurde die Gemeinde­verwaltung tätig. In der Zwischenzeit wurden Pflegegeld und Rente weiter überwiesen.

Die Leiche fand eine Sonderkommission der Polizei im folgenden Sommer. Der 74-Jährigen wird nun gewerbs­mäßiger Betrug zur Last gelegt. Laut Staats­anwalt­schaft wurden drei Versicherungen um insgesamt rund 135.000 Euro geprellt.»[6]

Frauen sind bessere Al-Kaida-Simulantinnen

Zitat:

«Fast vier Jahre nach der folgenschweren Bombendrohung gegen den Düsseldorfer Flughafen ist eine Studentin am Freitag zu 207.000 Euro Schadenersatz verurteilt worden. Das Landgericht Düsseldorf entsprach damit der Zivilklage des drittgrößten deutschen Flughafens. Auch der Anwalt der Studentin hatte eingeräumt, dass die Forderung berechtigt sei. Die 31-Jährige hatte den Airport mit ihrer Terror­drohung im Namen der islamistischen Al Kaida sieben Stunden lang lahm gelegt, weil sie nicht mit ihrem Freund in Urlaub fliegen wollte. 136 Flüge fielen aus, 150 waren erheblich verspätet.

Die Bundespolizei hat bereits 151.000 Euro Schaden geltend gemacht, die Landespolizei 28.000 Euro. Die Fluggesellschaft Air Berlin will noch 48.000 Euro einklagen. Die Frau ist damit völlig überschuldet. Der Flughafen sieht wenig Hoffnung, sein Geld zu erhalten, hatte den Prozess aber auch wegen der Abschreckung möglicher Nachahmer geführt.

Strafrechtlich ist der Fall bereits abgeschlossen. Das Landgericht Düsseldorf hatte die Frau im April 2004 zu einer Strafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Mehrfach hatte sie am letzten Wochenende der Sommer­ferien 2003 telefonisch mit einem Bomben­anschlag gedroht. Die Bundes­polizei nahm die Drohung ernst und evakuierte den Flughafen, der Flugbetrieb wurde eingestellt. 15.000 Passagiere und Abholer saßen stundenlang fest. Insgesamt hatten Airlines, Geschäftsleute und Behörden die Schäden später auf rund 1,3 Millionen Euro beziffert.

Weil die Chance gering ist, das Geld bei der 31-Jährigen einzutreiben, haben die meisten Geschädigten auf Klagen verzichtet. Die Maschinenbau-Studentin wird nach Einschätzung ihres Anwalts ein Leben an der Pfändungsfreigrenze führen, denn eine Verbraucher­insolvenz ist bei vorsätzlich begangenen Straftaten nicht möglich.»[7]

Bemerkenswert ist auch, dass bei einer Maschinenbau-Studentin unterstellt wird, dass sie "lebenslang pleite" sein wird, also als angehende Maschinenbau-Ingenieurin keine 207.000 Euro erwirtschaften wird.

Vergleich Google-Treffer Männer/Frauen "sind die besseren"

So führte etwa eine Google-Suche zu folgenden Trefferzahlen:

Suche Nov 2009 Aug 2010 Mai 2011 Sept 2012
Google: Frauen sind die besseren ... 18.700 Treffer 572.000 Treffer 71.600 Treffer 133.000 Treffer
Google: Männer sind die besseren ... 3.830 Treffer 139.000 Treffer 85.500 Treffer 49.800 Treffer

Einzelnachweise

  1. Freizeitfreunde: Diskussion über Frauenfußball, Anonymous am 12. Oktober 2009 um 15:16 Uhr
  2. "Immer noch anormal", TAZ am 30. April 2002 (Hartmut Metz im Interview mit Judit Polgár)
  3. Youtube-logo.png The Eagle Huntress (2016)
  4. 4,0 4,1 4,2 Nicole Steiner: Ihre Waffe ist der Adler: Jäger in der Mongolei, Die Welt am 13. März 2016 (Einmal im Jahr treten die Adlerjäger im Westen der Mongolei bei Wettkämpfen gegeneinander an. Der deutsche Fotograf Frank Riedinger hat sie während des zweitägigen Festivals mit der Kamera begleitet.)
  5. Hadmut Danisch: Desinformation nach Drehbuch, Ansichten eines Informatikers am 13. März 2016
  6. Prozessauftakt: Frau vergräbt tote Freundin und kassiert jahrelang ihre Rente, T-Online am 23. März 2016
  7. "Spaß"-Bombendrohung: Studentin lebenslang pleite, N-TV am 8. Juni 2007

Querverweise

Netzverweise


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