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Familiengericht

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Väterrechte vs. Mütterrechte vor dem Gericht - Kinderrechte werden meist ignoriert und als die Rechte der Mütter angesehen. © Karikatur Reinhard Trummer

Das Familiengericht ist eine beim Amtsgericht gebildete Abteilung mit dem Ziel der Spezialisierung dieser Richter auf das Familienrecht und Kindschafts­recht. Als so genanntes "Großes Familiengericht" ist es auch für die Verfahren nach dem Gewaltschutzgesetz zuständig.[1]

Die Tätigkeit der Familiengerichte ist im "FamFG", dem Gesetz über das Verfahren in Familien­sachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit, geregelt.

Zitat:

«In Deutschland gibt es mehr Juristen als Rechtsextreme und Terroristen. Kinder fallen eher einem Familiengericht zum Opfer, als einem rechten oder islamischen Terroranschlag.» - Walter Albrecht[2]

Zitat:

«Wenn ein Mann vor dem Familiengericht steht, dann [ist es in etwa so, als befände er sich] auf der Tour de France[wp]. An der Startlinie macht man sich durchaus etwas Hoffnung auf den Gesamtsieg, aber der ist von vornherein für einen anderen reserviert. Nämlich für den "Sportler", der mit illegalen, gar kriminellen Mitteln arbeitet. Ein wirksames Mittel dagegen gibt es nicht. Das ist zwar nicht fair, aber am Ende zählt eben nur das Ergebnis, der Sieg. Den höchsten Podiums­platz bekommt nicht der Ehrliche und Gesetzes­treue, sondern der geschickte Lügner und Betrüger. Ein kleiner Sieg bei einer Einzel­etappe mag drin sein, aber der Gesamtsieg ist unerreichbar. Und wer als Mann vor dem Familien­gericht steht, der wird genau diese Lektion lernen.» - Detlef Bräunig[3]

Kein normaler Mensch würde auf die Idee kommen, einem Baum die Hälfte seiner Wurzeln zu nehmen. - Deutsche Familien­gerichte haben kein Problem, einem Kind die Hälfte seiner Wurzeln zu nehmen. (Animiertes Gif)

Familienrechtsreform

Nach der rechtlichen Abschaffung des Familienoberhaupts wurde es für den Staat notwendig mit der Familienrechtsreform 1976 eine neue Letzt­entscheidungs­instanz zu etablieren. Das letzte Wort in Familien­angelegen­heiten hat seitdem kein Familienmitglied mehr, sondern ein Angestellter des Staates. Diese dramatische Macht­verschiebung zu Lasten der Familie und zu Gunsten des Staates, welches die Gewaltenteilung infrage stellt, vollzog sich ohne größeren Widerstand.

Im Zuge der Eroberung des familiaren Raumes durch den Staat führte dieser Familien­gerichte als neue Instanz ein und bündelte dort die Zuständigkeiten für Familien-, insbesondere Scheidungs- und Scheidungs­folge­sachen. Damit wurde die bisherige Zer­splitterung des Scheidungs­verfahrens auf Landgericht (Scheidung), Amtsgericht (Unterhalt) und Vor­mundschafts­gericht (Sorgerecht für die Kinder) aufgehoben.[4] Entscheidungen über das Sorgerecht und die Regelung des Umgangsrechts können (aber nicht müssen) seit der Reform als Scheidungs­folge­sachen geltend gemacht werden. Dies bedeutet, dass die reine Ehesache (die Scheidung) gemeinsam im Verbund mit den Kindschafts­sachen (im Scheidungsverbund[wp]) von einem Familien­richter (das ist ein Richter des Amtsgerichts) verhandelt und entschieden werden können (aber nicht müssen). Es obliegt jedem Ehegatten, ob er im Scheidungs­verfahren auch die Kindschafts­sachen zur Entscheidung im Verbund mit der Ehescheidung geltend macht. Dies hat dann zur Konsequenz, dass eine Ehescheidung nur zugleich mit einer Entscheidung über die Kind­schafts­sachen (Umgang, Sorgerecht, Unterhalt), die als Folge­sachen der Scheidung anhängig gemacht wurden, aus­gesprochen werden darf.

Seit dem 1. Juli 1977 ist das Familiengericht nach § 23b[ext] GVG[wp] eine Abteilung des Amtsgerichts, die für die Entscheidung von Familien­sachen zuständig ist. Nächst­höhere (und in der Praxis zumeist letzte) Instanz ist nach § 119[ext] GVG ein Zivilsenat des Ober­landes­gerichts, der als Senat für Familien­sachen oder Familien­senat bezeichnet wird.

Für das Verfahren beim Ober­landes­gericht gelten nach § 68 Absatz 3 Satz 1[ext] FamFG die gleichen Vorschriften für das Verfahren wie für das Amtsgericht (abgesehen von wenigen Ausnahmen nach § 68 Absatz 3 Satz 2 FamFG die später erläutert werden). Insbesondere sind auch die Richter des Ober­landes­gerichts nach § 26[ext] FamFG an den Unter­suchungs­grundsatz und nach § 34 Absatz 1[ext] FamFG an die Verpflichtung zur persönlichen Anhörung der Beteiligten am Verfahren gebunden.

In der Praxis werden aber die vom Gesetz vor­gesehenen Ausnahmen all zu oft missbraucht, um diese Grundsätze für ein faires Verfahren zu umgehen und damit das für die Richter zeit­aufwändige Verfahren schnellst möglich zu erledigen. So steht beispielsweise die Durch­führung eines Termins im Ermessen des Gerichts, nur ist die mit Artikel 103 GG zwingend vorgeschriebene Anhörung der Beteiligten am Verfahren etwas anderes als die Durch­führung eines Termins. Behauptet der Richter eines Ober­landes­gerichts, dass die Durch­führung eines Termins in seinem Ermessen steht, und verzichtet deswegen auf die zwingend vorgeschriebene Anhörung der Beteiligten am Verfahren, dann umgeht er einen Verfahrens­grundsatz mit einer juristischen Spitzfindigkeit, weil die isolierte Behauptung, dass die Durchführung eines Termins in seinem Ermessen steht, korrekt (damit allerdings nicht richtig) ist.

Zitat:

«Ein Familiengericht löst kein Problem, sondern ist das Problem!»[5]

Familienzerstörung unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Dem Wesen nach sind Familiensachen private Angelegenheiten, die nicht in die Öffentlichkeit gehören. Nun hat der Staat in ambivalenter Weise mit den Familien­gerichten einerseits Privat­sachen zu öffentlichen Angelegenheit gemacht, andererseits aber die Öffentlichkeit als Kontroll­instanz ausgeschaltet. Staatliche Familienzerstörung findet also in Deutschland unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Gemäß § 170 Absatz 1 GVG, neugefasst durch das FGG[ext]-Reformgesetz[ext] vom 17. Dezember 2008 und in Kraft getreten am 1. September 2009, sind in Familien­sachen alle Ver­handlungen, Erörterungen und Anhörungen nicht öffentlich. Nur für die Verkündung eines Urteils muss die Öffentlichkeit gemäß § 173 Abs. 1 GVG zugelassen werden. Seit Inkrafttreten des FamFG am 1. September 2009 gibt es in Familien­sachen aber gemäß § 38 Abs. 1 FamFG als End­entscheidungen nur noch Beschlüsse, also gerade keine Urteile mehr. Die Frage der Öffentlichkeit hinsichtlich der Verkündung ist gesetzlich nicht geregelt, insoweit wurde § 173 GVG nicht an die Vorschriften des FamFG angepasst.[6]

Das ist einer der vielen Punkte, wo das deutsche Rechtssystem marode ist. Wo etwas nicht gesetzlich geregelt ist, ist der Richter sein eigener Gesetzgeber.[7] Mit anderen Worten: er kann machen, was er will. Und das ist das genaue Gegenteil von einem Rechtsstaat.

Zerstörung der Existenz

Zitat:

«Die Praxis der Existenz­zerstörung durch Familien­gerichte habe ich bereits mehrfach im Umfeld erlebt. Insofern kann das als Methode bezeichnet werden. Dem Staat ist grundsätzlich egal, wer für ein Kind zahlt. Hauptsache nicht er und so ist der Kampf­auftrag an feministische Familien­gerichte offensichtlich klar formuliert worden.»[8]

Kapitulationserklärung

Zitat:

«Ich habe mich [...] mal ganz zwanglos mit einer ehemaligen Familienrichterin unterhalten können. Im Prinzip ist es so, dass der Rechtsstaat das Problem "Kind" geklärt wissen will und nicht mit Kosten belastet werden darf. Diesem Zweck wird das "Kindeswohl" angepasst. Man ist sich dessen bewusst, dass man dem Kind und vor allem dem Vater klirrendes Unrecht antut, aber aus wirtschaftlichen Gründen werden Richter dazu angehalten, derart zu beschließen. Es gibt den politischen Druck zum Schutze der Frau. Aus genau dem Grund dürfen Frauen beispielsweise auch nicht mit Sanktionen belegt werden, wenn sie gegen gerichtliche Auflagen verstoßen. Man hofft im Interesse des Kindes, dass sich wenigstens die Väter an Regeln halten und damit die Folgen des kindes­schädigende Verhalten der Mutter beim Kind etwas begrenzt werden. Die hat das wortwörtlich so zu mir gesagt, dass sie als Familien­richterin nie davon ausgegangen ist, dass sich Mütter an Regeln und Auflagen halten. Solche Fälle hatte sie deswegen regelmäßig auf dem Tisch. Ein Satz war für mich besonders schockierend: "Wir schließen zwar viele Fälle ab, aber wir lösen grundsätzlich kein Problem. Das müssen die Eltern tun." Aus meiner Sicht ist das die Kapitulation der Familien­gerichts­barkeit, deren Sinn man damit grundsätzlich hinter­fragen muss.»[9]

Der Satz "wir lösen grundsätzlich kein Problem" ist ein typisches Beispiel für die Schwurbeleien der Familienzerstörer. Der Sinn und Zweck eines Umgangs, so wie ihn sich der Gesetzgeber vorstellte, bestünde darin, dem Kind zu den Zugang zu beiden Eltern­teilen zu ermöglichen und zu gewährleisten, ohne dass dafür die Probleme der Eltern geklärt werden müssen. Eltern hätten nach dem Gesetz ihre Probleme für sich zu behalten, ohne das Kind als Waffe zur mittelbaren "Klärung" (meist eine schlecht getarnte Erpressung) zu missbrauchen. Sowohl der Umgang wie auch das befürwortende Wohl­verhalten beider Elternteile zum Umgang sind vom Familiengericht mit Ordnungs­mitteln durch­zu­setzen.

Die Eignung des Personals

Zuerst einmal muss betont werden, dass in diesem hoch­sensiblen Bereich regelmäßig Richter tätig werden, die hierfür keinerlei spezielle Ausbildung erhalten haben. Auch sind sie oft ganz entschieden zu jung, nicht selten (noch) kinderlos und besitzen somit nicht einmal im Entferntesten eine hinreichende Lebens­erfahrung, um auf derart existenzielle Fragen, wie sie mit Blick auf die Zukunft von Kindern im Zuge einer Trennung der Eltern aufscheinen, gute Antworten geben zu können.

Hauptartikel: Familienrichter

Dieser beklagenswerte Umstand erklärt, warum die familien­rechts­psychologische Intelligenz der Richterschaft sehr stark variiert. Letzteres zeigt sich unter anderem in der Bewertung des Wechselmodells, der Präferenzen bei der Hinzuziehung von Sachverständigen und insbesondere darin, ob sie das Denken bezüglich traditioneller Geschlechterrollen hinter sich gelassen haben (oder eben nicht). Fort­schrittliche, für neue Erkenntnisse aufgeschlossene Richter ziehen eine hälftige Betreuung durch Mutter und Vater zumindest als gleich­berechtigte Option ernsthaft in Betracht. Sofern die Einschaltung eines Gutachters unvermeidlich ist, bevorzugen sie solche, die nach dem lösungs­orientierten Ansatz arbeiten.

Andere repetieren dagegen, oft bis zum Ende der Dienstzeit, starr ihre allein aus der eigenen Biographie bzw. persönlicher Einschätzung gespeisten Vorurteile.

Systematische Verschleppung von Verfahren

Ein weiteres Problem liegt darin, dass FamilienrichterInnen zuweilen in der 1. Instanz systematisch dass Vorrang- und Beschleunigungsgebot missachten und eine brutalst­mögliche Prozessverschleppung betreiben, wenn Mütter ihre Kinder bei der Trennung einfach mitgenommen haben. Letzteres ist durch die großzügige Förderung dieser Praxis seitens der Jugendämter hierzulande leider zum Normalfall geworden. Vor allem Richterinnen neigen dann dazu, der Mutter einen Vorteil zu verschaffen, indem sie erst mal Zeit verstreichen lassen.

Zitat:

«Ich habe gelernt, dass Anträge bei Gericht zu stellen für einen Vater eine ähnliche Wirkung entfalten, wie der Versuch mit der Klagemauer[wp] in Jerusalem in einen Dialog einzutreten.» - Sandal Tolk[10]

Probleme in der Provinz

An kleineren Amtsgerichten bestehen diese Abteilungen mitunter nur aus ein bis drei Richtern. An den beiden Berliner Familien­gerichten arbeiten hingegen insgesamt rund 80 Familien­richter. Gerade in kleinen Amtsgerichten kann der krankheits­bedingte Ausfall eines Richters eine erhebliche Verlängerung von Familien­verfahren nach sich ziehen.

Die lange Verfahrensdauer vieler familien­rechtlicher Verfahren ist zum einen der Tatsache geschuldet, dass die Politik es versäumt, angesichts der Fülle der Fälle für eine ordnungs­gemäße Personal­ausstattung zu sorgen. Wenn an einem kleineren Amtsgericht ein Richter für längere Zeit krank wird, kann die Rechts­versorgung in dem betreffenden Gebiet möglicherweise de facto zusammen­brechen. So schieben Familienrichter nicht selten einen riesigen Berg Akten vor sich her. Das dient zwar weder dem Kindeswohl, noch entspricht es dem im Grundgesetz verankerten Schutz­auftrag gegenüber den Familien. Aber es nützt den Müttern und ihren AnwältInnen, die in Sorgerechts- und Umgangsverfahren auf Zeit spielen und hoffen, dass die Väter­ent­fremdung bei ihren Kindern irgendwann Wirkung zeigen wird.

Kosten für die Betroffenen

Weil vor Familiengerichten ganz in feministischer Tradition die Frauen immer die Rolle des möglichen Opfers häuslicher Gewalt bekommen, kann nach der Trennung dem Mann jederzeit der Kontakt untersagt werden. Dieser hat dann in der Regel auch die Kosten für Gericht und Anwalt zu tragen, insbesondere wenn er versucht, in einer mündlichen Verhandlung vor dem Amtsgericht die Vorwürfe zu entkräften. Da inzwischen auch viele weibliche Richter in den Amtsgerichten tätig sind, werden Männer aufgrund der gängigen Entscheidungs­praxis benachteiligt. Eine Versicherung der Frau "an Eides Statt" genügt dem Gericht, um die Glaub­würdig­keit der Vorwürfe zu beweisen. Zwar kann jederzeit auch die Hilfe der Polizei in Anspruch genommen werden, die aber meist damit überfordert ist und sich daher lieber auf die gerichtliche Entscheidung aus dem Gewalt­schutz­verfahren verlässt.

Entscheidungsgrundlage an Familiengerichten

Verfahren an Familiengerichten liegt unausgesprochen folgende (angenommene, nicht tatsächliche) Situation als Entscheidungs­grundlage zugrunde:

Die Frau gilt immer als Opfer, sie hat die Rolle der armen Ehefrau, die ihre Karriere aufgab und mit dem Haushaltsgeld des gutmütigen Ehemannes machte, was sie wollte. Der Mann wurde und wird da gar nicht gefragt (rechtliches Gehör oder andere rechtsstaatliche Grundstätze gelten für Männer in Scheidungs­verfahren nicht) und am Ende wird die scheidungs­willige Frau noch als Opfer über ihre Lebens­entscheidungen stilisiert. Alles hat nun mal seine zwei Seiten. Viel Freizeit und nicht arbeiten­gehen sind schöne Sachen, kostet aber was: Kaum Verdienst und hohe Ausgaben auf eigene Kosten. Das gilt für die Frau nicht. Und erst recht gilt das für die Frau vor dem Familiengericht nicht.

Familien­gerichte (aber auch die Medien und die Ämter) haben diese faule Ausrede schon lange verinnerlicht. Eine offensichtliche und billige Ausrede gilt als wichtigste Grundlage des Familiengerichts und wird auf Teufel komm raus in der Folge von allen Organen verteidigt.[11]

KiMiss-Studie verweist auf große Probleme an Familiengerichten

Mittels der KiMiss-Studie 2012 wurden Daten zur Lebens­situation von Trennungs- und Scheidungs­kindern in Deutschland aus der Sicht von Elternteilen erhoben, die getrennt von ihren Kindern leben und weniger Kontakt zu diesen haben, als sie sich wünschen. Im Befragungs­zeitraum 08.01.2012 bis 07.05.2012 wurden Fragebögen für 1426 Kinder ausgefüllt, 1170 davon erfüllten die (Deutschland-spezifischen) Einschluss­kriterien für diese Studie.

Die Studienergebnisse zeigen systematische Probleme im familien­gerichtlichen Bereich auf. 70-80 % der Befragten berichten, dass ihnen systematisch eine Elternschaft verwehrt werde und sie an einem geeigneten Kontakt zum Kind / zu den Kindern gehindert würden. Etwa 20 % der Befragten geben an, dass das Kind vollständig von ihnen entfremdet sei. Täuschung von Gerichten, Falschbeschuldigungen und Beeinflussung von Verfahren und Verfahrens­beteiligten werden in fast jedem zweiten Fall genannt. Eine Kommerzialisierung des familien­rechtlichen Systems durch Rechts­anwälte und Sachverständige wird kritisiert. Betroffene berichten von Willkür[wp] und Inkompetenz von Behörden, oder dass sie psychisch und/oder finanziell zerstört und um einen der wichtigsten Bestandteile ihres Lebens beraubt worden seien.[12]

Kapitulation vor der Mutter

Noch nie habe ich erlebt, dass die Kapitulation der familialen Gerichtsbarkeit so deutlich von einem Richter verbalisiert wurde.

Fazit:

Die Befindlichkeit der Mutter bestimmt alle Abläufe. Das Kindeswohl ist nur leeres Geschwätz. Es dient nur dazu, die Orientierung an der Befindlichkeit der Mutter zu tarnen.
Daran haben sich nicht nur die Gerichte, sondern auch Väter zu orientieren.

Diese in unserer familialen Gerichtsbarkeit wirksamen Mechanismen hat die Politik endlich wahrzunehmen. Alles Faseln über die armen Alleinerziehenden und die reine Orientierung an spezieller Mütterlichkeit bundes­deutscher Prägung nach der Trennung ist in einem solchen Kontext Kindesmissbrauch.

Der Vater aus dem folgenden Beispiel hat das Gemeinsame Sorgerecht inne.

Und hier das Dokument der Kapitulation:

Zitat:

«Das Amtsgericht hat mit Beschluss vom 02.06.2017 abgelehnt, gegen die Mutter ein Ordnungsgeld festzusetzen.

Diese Entscheidung wurde vom Oberlandesgericht Stuttgart dahingehend abgeändert, dass es gegen die Mutter ein Ordnungsgeld von 200,00 Euro festgesetzt hat. Bislang konnte weder dieses Ordnungsgeld beigetrieben werden noch hat die Verhängung des Ordnungsgelds zu einem Umgang geführt.

Das Gericht ist nunmehr nicht mehr bereit, den Umgang zwischen dem Vater und seinem Sohn mit Zwangs­maßnahmen durchzusetzen.

Bereits vor Erlass des Beschlusses vom 10.03.2017 hat das Gericht versucht, den Vater über seinen Anwalt zur Rücknahme des Antrags zu bewegen. Dies war leider nicht möglich.

Angesichts des Verhaltens der Mutter in der Vergangenheit aber auch des Verhaltens des Vaters, der bei der Erziehungs­beratungs­stelle mehrfach den Umgang mit den Kindern abgebrochen hat, hält es das Gericht für nicht mehr möglich, dass vorliegend ein regelmäßiger Umgang zwischen dem Vater und seinem Sohn zustande kommt. Alle weiter­gehenden Maßnahmen zur Erzwingung eines Umgangs würden letztlich zum Nachteil des Kindeswohls gehen.

Die Mutter lebt von Arbeitslosengeld II, die Vollstreckung eines Ordnungsgelds ist deshalb nicht zu erwarten. ln der Konsequenz wäre sie in Ordnungshaft zu nehmen, um den Umgang zu erzwingen.

ln der vorliegenden Konstellation würde eine solche Maßnahme dem Kindeswohl massiv widersprechen.

Der Vater hat nunmehr dokumentiert, dass er bis zuletzt um Umgang mit seinem Sohn gekämpft hat. Er hat eine entsprechende Umgangs­regelung erreicht und auch versucht, diese durchzusetzen. Wenn er irgendwann von seinem Sohn gefragt wird, warum er an seinem Leben nicht mehr teilgenommen hat, kann er dies alles belegen.

Er wird jetzt aber akzeptieren (müssen), dass seine Möglichkeiten und auch die Möglichkeiten des Gerichts erschöpft sind. Er wird sich fragen müssen, ob er seinem Kind weitere Maßnahmen zumuten will.

Man stelle sich vor, der Gerichtsvollzieher und die Polizei kämen, um die Mutter in Ordnungshaft zu nehmen, damit der Vater drei Stunden mit dem Kind verbringen kann und anschließend soll dieses Kind dann wieder drei Wochen bei der Mutter leben, bevor sich dieser Vorgang wiederholt.

Bei allem Verständnis für den Vater ist das Gericht der Auffassung, dass diese Angelegenheit hier und jetzt ein Ende haben muss.

Ein weiteres Verfahren schadet dem Wohl des Kindes. Ein neues Verfahren würde bedeuten, dass wieder über Wochen und Monate am Kind herumgezerrt wird. Wie immer auch das Gericht entscheiden würde, einer der Beteiligten wird das Ergebnis nicht akzeptieren und - wie jetzt geschehen - zeitnah das nächste Verfahren einleiten wollen.

Beide Eltern haben nunmehr hinreichend gezeigt, dass sie am Wohlergehen des Kindes nicht interessiert sind. Dies wird sich auch durch noch so viele Verfahren nicht ändern.

Das Gericht wird versuchen, die Interessen des Kindes im Rahmen seiner eingeschränkten Möglichkeiten dergestalt zu wahren, dass es kein neues Umgangsverfahren führen wird und gegen die Mutter keine weiteren Zwangs­maßnahmen ergreifen wird.

Zugleich wird dringend an den Vater appelliert, seine Umgangs­versuche einzustellen.

Der Vater wird akzeptieren müssen, dass mit dieser Mutter ein Umgang zwischen ihm und seinem Sohn zumindest solange nicht möglich ist, wie das Kind diesen Umgang nicht ausdrücklich und von sich aus wünscht. Irgendwann wird das Kind alt genug sein, dass es von sich aus Kontakt mit dem Vater aufnehmen kann, wenn es dies wünscht. Auf diesen Zeitpunkt wird der Vater warten müssen.

Alle drei Wochen bei der Mutter aufzutauchen, um das Kind zu sehen, mag vielleicht dem Ego des Vaters schmeicheln, dem Wohl des Kindes entspricht ein solches Verhalten aber nicht mehr.

Der Vater hat nunmehr hinreichend deutlich gemacht, dass er alles unternommen hat, um den Kontakt zum Kind aufrecht zu erhalten. Er kann dies später auch durch kiloweise Gerichts­akten belegen.»

Bilanz

Zitat:

«Hinter [...] glorreichen Schwafelungen über Kindeswohl verbirgt sich ein Heer von entsorgten Vätern und ein Meer von Kindertränen.»[14]

Zitat:

«Jugendämter und Familien­gerichte kümmern sich um geschiedene Mütter wie ein Zuhälter sich um seine Dirnen kümmert.» - Thomas Rettig[15]

Zitat:

«So langsam wird mir das Bild über die Vorgänge in Jugendämtern und Familien­gerichten immer schärfer:

Wenn eine Familie in Schieflage gerät, wird der sozial und in Sachen Erziehung schwächere Elternteil als "der betreuende Elternteil" deklariert und der in beiden Dingen stärkere als "der unterhalts­pflichtige". Auch kompetenten Müttern werden die Kinder genommen und den inkompetenten Vätern die Kinder überlassen. Dabei wird immer argumentiert: "Sie sind ja intelligent, Sie finden immer einen Job". Der wird auch gebraucht, um den Unterhalt für den betreuenden Elternteil und die Kinder durchsetzen zu können.

Auf diese Weise entsteht ein Regime, womit Ämter und Gerichte die Kontrolle über zerstörte Familien bewahren und aufgrund der asymetrischen Verteilung der Rechte am Kind auch einen nachhaltigen Trennungs­zustand beibehalten. "Kindeswohl", "Frauenrechte", o.ä. sind nur folkloristische Begriffe, um dieses Regime an das Volk zu verkaufen.

Dem geht eine Verstaatlichung der Erziehung einher. Ganz­tages­krippe, -kindergarten, -schule sind Vehikel, die zunehmend die Erziehung aus der Hand der Eltern nehmen. Zudem gibt es inzwischen an jeder Schule Psychologen und Sozial­arbeiter, während gleichzeitig Schüler tendenziell unkontrollierbarer werden. Diese sozialen Kosten werden wieder auf die Bürger abgewälzt, weshalb Familien immer mehr zu Doppel­verdienern werden müssen, um über die Runden zu kommen. Ein perpetuum mobile zugunsten eines wachsenden sozialen Sektors.» - Carlos[16]

Wichtige Hinweise zum Familienrecht
  1. "Nur das Familienwohl verwirklicht das Kindeswohl."
  2. "Familie und staatliches Gesetz passen schlecht zueinander. Das verbindende Prinzip der Familie ist die Liebe, das des Staates die Gesetzlichkeit. Dem Staat ist es nie gelungen, ein Familienrecht zu schaffen, das der Familie gerecht wird."
  3. "Um häusliche Verhältnisse, also die Familienverhältnisse, konnte vor einem Gericht nicht gestritten werden. Haus und Familie waren somit ursprünglich autonom und gerade dadurch Grundlage des Gemeinwesens."
  4. "Die Verrechtlichung ist Verstaatlichung der Familienverhältnisse und Auflösung der Familie in einzelne Rechtsverhältnisse. Das hat der Familie und dem Staat mehr geschadet als genützt."
  5. "Es kennzeichnet den totalen Staat, dass er die Menschen auch in den Familien reglementiert und das Familienprinzip zurückdrängt."
  6. "Die Ordnungsmacht beansprucht heutzutage auch in der Familie allein der Staat. Damit hat der Staat das wohl wichtigste Element der Gewaltenteilung beseitigt und sich vollends zum totalen Staat entwickelt." [17]
WikiMANNia rät:
"Vermeiden Sie Richter, Rechtsanwälte und Helferindustrie, wenn Ihnen Ehe, Familie, Kinder und Privatsphäre etwas bedeuten."
"Gehen Sie den Familienzerstörern aus dem Weg, wann und wo immer es nur geht."

Einzelnachweise

  1. Großes Familiengericht durch das neue FamFG
  2. WGvdL-Forum (Archiv 2)Walter Albrecht am 27. Dezember 2011 - 14:40 Uhr
  3. Detlef Bräunig: Meine Tour de France, Das Männermagazin am 12. Oktober 2015
  4. Peter Borowsky: "Sozialliberale Koalition und innere Reformen: Ehe- und Familienrecht", in: Informationen zur politischen Bildung (Heft 258), Bundeszentrale für politische Bildung
  5. WGvdL-ForumWarum sind Sorgerechts-/Unterhaltsverfahren "nicht öffentlich"?, Referatsleiter 408 am 21. November 2012 - 21:19 Uhr
  6. Wikipedia: Familiengericht, abgelesen am 21. November 2012
  7. DFuiZ: Die Fiktion von der Gewaltenteilung
  8. WGvdL-Forum: Irre, was die Frau aus deinem Sohn gemacht hat, Li Ho Den am 27. Dezember 2014 - 14:03 Uhr
  9. WGvdL-Forum: Gespräch mit einer Familienrichterin, Li Ho Den am 10. September 2014 - 09:56 Uhr
  10. MANNdat-Forum: Was unterscheidet eine Querulanten von einem Untertan?, Sandal Tolk am 16. Februar 2013 - 13:26 Uhr
  11. WGvdL-Forum: Puls am 22. April 2015 - 09:12 Uhr
  12. KiMiss-Studie 2012
  13. Franzjörg Krieg: Kapitulation der Familiengerichte vor der Mutter, 15. Januar 2018
  14. WGvdL-Forum: Li Ho Den am 10. September 2014 - 20:30 Uhr
  15. Thomas Rettig: Der Umverteilungsstaat perfektioniert die Ausbeutung geschiedener Männer, Freitum am 6. Januar 2017
  16. Kommentar von Carlos am 21. Januar 2018
  17. Karl Albrecht Schachtschneider: "Rechtsproblem Familie", S. 23, S. 28-31
    Pdf-icon-extern.png Rechtsproblem Familie in Deutschland[ext] (41 Seiten)

Netzverweise

Querverweise