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Metapedia

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Metapedia
Logo-Metapedia.png
Beschreibung Internet-Lexikon
Sprachen 16[1]
Online seit 15. Mai 2007
Status Aktiv
Artikelanzahl 63.000 (Stand: 23. Mai 2017)
davon übernommen: 7
Weitere Infos
Software MediaWiki
Lizenz GNU Free Documentation License
Registrierung Ja
Kommerziell Nein
Betreiber N.N.
URL de.metapedia.org

Das Metapedia-Projekt wurde am 26. Oktober 2006 mit der schwedischen Metapedia gestartet, gefolgt von der dänischen Metapedia (Dezember 2006). Die deutsch­sprachige Version ging am 15. Mai 2007 zeitgleich mit der englischen online, gefolgt von der französischen Metapedia wenige Tage später.[2] Die deutsch­sprachige Metapedia bezeichnet sich selbst als "Weltnetz-Enzyklopädie"[3]; auch werden in Artikeln Anglizismen[wp] weitgehend vermieden.

Inhalte

Die hohe Anzahl an Artikeln erklärt sich daraus, dass jede Jahreszahl, jeder Personenname und Ortsname einen eigenen Artikel erhält. Deutsche Personen­namen und deutsche Ortsnamen, besonders aus dem östlichen Europa, könnte man ja noch mit kulturellem und geschichtlichem Interesse erklären. Zu den Themen­schwer­punkten gehören auch Militär­geschichte und Militär­technik, das gibt es aber in dieser Form auch in anderen Ländern wie Großbritannien, Frankreich, Russland und USA.

Der Schwerpunkt der Metapedia erschließt sich erst aus den beliebtesten Seiten, wobei man die Gaskammer­temperatur auch auf einer Naziseite nicht unbedingt als wichtigste Fragestellung erwartet hätte. Ansonsten finden sich unter den am meisten gelesenen Artikeln die Stichworte Adolf Hitler, Juden, Holocaust, Drittes Reich, die nicht wirklich überraschen.

Jargon und verzerrte Darstellung

Der in Metapedia übliche Jargon[wp] verwendet beispielsweise die Begriffe BRD-Blockparteien[mp] (für Parteien) Systempresse/-medien[mp] (für Medien) und Mohammedanismus[mp] (für Islam).[4] Die verzerrte Darstellung in den Artikeln ergibt sich ähnlich wie in feministischen Texten. Während sich im Feminismus die ideologische Verzerrung der Wirklichkeit dadurch ergibt, dass kollektiv und per se Frauen als Opfer und Männer als Täter gelten, so werden in Metapedia Deutschland und das deutsche Volk ständig aus einer Opfer­perspektive beschrieben. Die gefühlte und behauptete Benachteiligung Deutschlands mutet dabei oft ebenso grotesk an wie die von Feministinnen gefühlte und behauptete Benachteiligungs­lage von Frauen. Phrasen wie "Endlösung" und "Die Juden sind unser Unglück" werden zwar nicht gebraucht, doch taucht in einschlägigen Textstellen immer wieder der Begriff Juden[mp] auf, oder auch der Stellvertreterbegriff Bilderberger[mp]. Eine sachgerechte und analytische Durchdringung der behandelten Themen wird oft nicht erbracht. Stattdessen sind viele Bereiche gefärbt durch die ständige Darstellung eines bedrohten Deutschlands, umgeben von Feinden und Verschwörern.

Rang Metapedia-Artikel Zugriffe
1. Hitler, Adolf 94.892
2. Gaskammertemperatur 65.392
3. Liste jüdischer Persönlichkeiten 53.396
4. Juden 47.279
5. Deutschfeindlichkeit 41.997
6. Nationale Medien 32.754
7. Zweiter Weltkrieg 32.636
8. Bundesrepublik Deutschland 29.414
9. Liste der von Ausländern in Deutschland getöteten Deutschen 28.413
10. Nationalsozialismus 28.030
11. Holocaust (Massenvernichtung) 27.588
12. Zentralrat der Juden in Deutschland 26.830
13. Jüdische Kriegserklärungen an Deutschland 25.662
14. Nordische Rasse 24.978
15. Hitler, Adolf (Zitate) 24.881
16. Umerziehung 24.210
17. Blutzeuge 23.405
18. Vereinigte Staaten von Amerika 22.173
19. Deutsches Reich 20.659
20. Konzentrationslager Auschwitz 20.361
21. Erster Weltkrieg 20.357
22. Revisionismus (Holocaust) 20.277
23. Deutschland 18.205

Beispiele anhand von Artikeln

Beispielsweise wird im Artikel BRD-Blockparteien[mp] das aktuelle deutsche Parteiensystem mit den Blockparteien in der DDR[wp] verglichen und mit einem Hitler-Zitat "das Komplott einer allgemeinen Partei­ver­schwörung gegen den Nationalsozialismus" in Erinnerung gerufen, wobei das "Block­parteien­system der BRD im Kampf gegen das Deutsche Volk" gesehen wird.[5] Ohne irgendwelche Parteien in Schutz nehmen zu wollen: Kritik am deutschen Parteien­system kann sicher auch anders formuliert werden, auch ohne dabei Österreicher der jüngeren deutschen Geschichte zitieren zu müssen. Das Konglomerat aus Verweisen auf Juden, Hitler-Zitaten und einer mono­kausalen Geschichts­deutung, dass sich alles gegen Deutschland und das deutsche Volk verschworen habe, findet sich als Deutungs­muster in Metapedia sehr häufig. Eine kritische Aus­einander­setzung damit, dass auch andere Länder Probleme mit ihren politischen Parteien und dem Parteien­system (siehe auch: Parteibuch­besitzer) haben, findet nicht statt.

Im Artikel Umvolkung[mp] wird den "BRD-Blockparteien" eine "schleichende Umvolkung" zur Last gelegt, "welche ebenso wie der Völkermord zur schließlichen Auslöschung eines Volkes (des deutschen Volkes)" führe. Explizit werden der Vertrag von Neuilly-sur-Seine[wp] 1919, der Vertrag von Lausanne[wp] 1923 und der Hooton-Plan[mp] genannt.[6] Zuwanderung wird per se als Bedrohung dargestellt, die "derzeitige Einwanderungs­politik der Bundesregierung" sei geeignet "das Deutsche Volk auszulöschen". Dass der hohe (relative[7]) Anteil der Migranten­kinder unter 15 Jahren an der Bevölkerung in Deutschland weniger mit den Zuwanderern oder der hohen Kinderzahl der Zuwanderer, sondern in vorderster Linie der Gebär­verweigerung deutscher Frauen geschuldet ist, wird ebenso wenig reflektiert wie die Tatsache, dass die allermeisten westlichen Länder eben dieselben demographischen Probleme haben. Auch der Umstand, dass sich die Geburtenrate der Zuwanderer rasant der Kinderzahl der autochthonen Bevölkerung angleicht, wird gar nicht erst erwähnt.

Im Artikel Umerziehung[mp] wird die "Holocaust-Religion, die quasi-offizielle Staatsreligion, als Waffe in der Psychologischen Kriegführung gegen das Deutsche Volk als Ganzes" beschrieben.[8] Zu dem offiziellen Umgang mit der deutschen Vergangenheit kann man sicherlich auch kritische Worte finden und die faktische Unmöglichkeit, diese Kritik auch im öffentlichen Raum anbringen zu können, kann auch zugespitzt als "Staatsreligion" apostrophiert werden. Die Verzerrung in der Metapedia kommt dadurch zustande, dass monokausal das alliierte Umerziehungs­programm der Nachkriegszeit beschrieben wird, das die Umerziehung durch die Siegermächte zum Ziel habe, welche "die Deutschen ihrer jahr­tausende­lang gewachsenen Kultur zu berauben und ihren Volkskörper zu zerstören" trachten. Apodiktisch[wikt] wird in Metapedia folgendes Feindbild gepflegt: "Diese Umerziehung war stets ein erklärtes Ziel der Feinde Deutschlands. Allen erfolgten Umerziehungen gemeinsam war die abgesprochene Grund­konzeption in der jeweiligen Einflußzone aller vier Siegermächte, die auch durch den jahr­zehnte­langen so genannten 'Kalten Krieg'[wp] ungebrochen Bestand hatte."

Wenn denn unbedingt der Begriff Umerziehung verwendet werden soll, dann gäbe es so einiges, was sich darunter subsumieren ließe: Neusprech, Political correctness, FeminismusGenderismus und die (bald obligatorische) staatliche Kinder­betreuung. Wer sich in WikiMANNia durch die Begriffe Goldrock, Quotenfrau, Falschbeschuldigung, Homo-Ehe und Familienzerstörung klickt, stellt fest, dass von diesen Problemen alle westlichen Länder (mehr oder weniger) betroffen sind und eben nicht nur Deutschland. Die Texte in Metapedia vermitteln beim Leser unterschwellig das Gefühl, auf einer einsamen deutschen Scholle zu sitzen, die von allen Übeln heimgesucht wird, und von denen der Rest der Welt verschont bleibt. Dem ist aber nicht so. Das Thema Legalisierung der Abtreibung war in den USA schon lange am Laufen, bevor Simone de Beauvoir im April 1971 das "Manifest der 343" unterschrieb und Alice Schwarzer die Aktion der Pariser Feministinnen unter dem Slogan "Wir haben abgetrieben" nach Deutschland brachte. Wenn die deutsche Gesellschaft unter dem Diktat der Political correctness leidet, dann haben zuvor amerikanische Bürger bereits einige Jahre darunter gelitten. Diese Einsichten fehlen in Metapedia.

Im Artikel Breslau[mp] stand (bis zum 5. Juli 2014) geschrieben "Breslau ist eine deutsche Stadt". Phatheya kommentierte dazu am 28. Oktober 2013:

Zitat:

«[Metapedia] beschreibt die Stadt nur aus deutsch-nationaler Sicht und versucht slawisch-polnische Geschichte zu vertuschen. Es gibt nur anfänglich den Hinweis auf den slawischen Namen WrotiSlav, was ein historischer Hinweis auf eine slavisch-polnische Siedlung ist. Für die Polskaner ist Wrocław nämlich urpolnisch und sie haben es nach hunderten Jahren von Teilungen endlich wiederbekommen. Brassel WAR mal deutsch; das ist historisch richtig so und sollte auch im Kulturerbe auf beiden Seiten so dokumentiert werden. Die Polen tun das ja auch. Das abgebildete Wappen kann man ja noch durchgehen lassen, wenn man den Artikel in der Vergangenheit sieht. Allerdings sieht das historische Stadtwappen mit dem W heute ganz anders aus. Hier fehlt also die Objektivität und dem Eingeweihten kommt es vor, als ob beim Verfasser des Artikels die Zeit stehen­geblieben ist. Deshalb redet man wohl auch von den Ewiggestrigen[wp]. Also mit Wahrheit hat das nichts zu tun - zumindestens ist das nur ein Teil davon.»[9]

Der Blogger Phatheya kommt zu dem Schluss:

Zitat:

«Genau darin liegt das Problem bei den Metapisten: Sie kommen aus ihrem Weltkriegsbunker nicht mehr raus.»[9]

Beliebteste Seiten

Von besonderer Aussagekraft sind die am häufigsten gelesenen Artikel.[10][11]

Besonderheiten

Linksextremismus Rechtsextremismus
Artikel Portal Kategorie Artikel Portal Kategorie
Metapedia vorhanden vorhanden vorhanden vorhanden fehlt vorhanden
Wikipedia vorhanden fehlt fehlt vorhanden vorhanden vorhanden

Bei Wikipedia fällt auf, dass sowohl ein Portal als auch die Kategorie "Linksextremismus" fehlt. Metapedia hingegen hat ein Portal zu Linksextremismus, dafür fehlt das Portal zu Rechtsextremismus.

Einordnung

WikiMANNia

Um es vorsichtig auszudrücken: In Metapedia wird ein unrealistisches Weltbild vermittelt. Man könnte dies leichtfertig als "nationalsozialistisches Weltbild" abtun, wobei die Frage offenbliebe, ob das nicht eine verharmlosende Umschreibung wäre. Wenn der Verfassungsschutz Metapedia "eindeutige geschichtsrevisionistische und das NS-Regime verharmlosende Züge" zuschreibt, dann geht die Schublade "Nazi" auf, Metapedia rein, Schublade zu, das Thema wäre erledigt.

Die Neigung, sich weniger schöne Abschnitte der eigenen Vergangenheit schönzureden, ist ja nichts ungewöhnliches und auf der ganzen Welt zu finden. Verdrängung ist ja natürlicher Bestandteil des Menschseins. In Frankreich (und nicht nur da) hat man sich die jakobinische Terrorherrschaft schön geredet; neueren Datums ist der von 1954 bis 1962 geführte Algerienkrieg[wp]. Erst im Oktober 1999 beschloss die französische National­versammlung, den Begriff "Algerienkrieg" im offiziellen Sprachgebrauch zu erlauben.[12] Über das Gulag[wp] bezeichnete Repressionssystem in der Sowjetunion spricht man in Russland ebenso ungerne wie in China über die "Erfolge" der Kulturrevolution[wp]. Und in den USA und Australien reagiert man verschnupft, wenn man den Umgang mit der dortigen Urbevölkerung anspricht.

Metapedia mit Revisionismus[wp] und mit Verharmlosung des NS-Regimes zu charakterisieren, greift eindeutig zu kurz und ist wohl auch den standardisierten "Kampf-gegen-Rechts"-Mechanismen geschuldet. Metapedia ist darüber hinaus von einer bis zum Realitätsverlust reichenden naiven Weltsicht geprägt, wie man sie aus den alten Western[wp] kennt: Hier die guten "Cowboys" und "weißen Siedler", dort die unberechenbaren und bösen "Rothäute". Psychologisch erklären könnte das vielleicht der Kinderwunsch nach einer überschaubaren Welt, in der die Grenzen zwischen Gut und Böse klar und eindeutig erkennbar sind. Das in Metapedia vermittelte Weltbild ähnelt darin dem Feminismus, der die Welt klar in böse Männer (= Täter) und gute Frauen (= Opfer) einteilt oder einer linken Weltsicht, die Kapitalisten (Bourgeoisie, Ausbeuter) und "Arbeiter und Bauern" (Sowjetmensch, Ausgebeutete), beziehungsweise gute Revolutionäre (Che Guevara, Gutmensch) und schlechte Konterrevolutionäre (Schlechtmensch) unterscheidet. Auch das grüne Weltbild (Ökologismus[wp]) teilt die Welt ein in gute Umweltaktivisten (Greenpeace, Tierschützer) und in Umweltsünder (Kernkraftbetreiber, Luftverschmutzer).

In diesem Sinne lässt sich das Projekt Metapedia auch als Teil der Opferkultur verstehen. Der Unterschied zu anderen Strömungen in der Opferkultur wäre, dass die in Metapedia vorgestellte Opferkategorie nicht allgemein gesellschaftlich anerkannt ist; aber von der Systematik her präsentiert auch Metapedia ein geschlossenes Weltbild mit einer eindeutigen Opfer-/Täter-Zuweisung. Die Vorwürfe Revisionismus und NS-Verharmlosung würden Metapedia "nur" als rückwärtsgewandt und mit Vergangenheitsbewältigung beschäftigt beschreiben. Die Beschreibung als Teil der Opferkultur würde die Verankerung im Hier und Jetzt dokumentieren und auch die Bedeutung des in Metapedia durchscheinenden Weltbildes auf eine ganz andere Weise herausstreichen.

Information icon.png Dieser Abschnitt stellt eine persönliche Einschätzung des WikiMANNia-Autors Werner dar. Dies ist nicht als Wertung seitens des WikiMANNia-Projekts aufzufassen. Weil die WikiMANNia-Redaktion an dieser Stelle gerne eine etwas ausführlichere Einschätzung gebracht hätte, aber nichts gefunden hat was über die sehr einfach gestrickte Formel "Metapedia = rechtsextrem = Nazi" hinausgeht, wurde nach Durchsicht einiger Metapedia-Artikel eine eigene Einschätzung verfasst.[13]

Verfassungsschutz

Der Verfassungsschutz NRW urteilte in seinem Bericht von 2008, dass Metapedia "eindeutige geschichtsrevisionistische und das NS-Regime verharmlosende Züge" trägt. Über den Metapedia-Artikel Holocaust urteilt der Verfassungsschutz NRW, mit den Formulierungen werde versucht, "den Holocaust auf subtile Art in Zweifel [zu] ziehen, indem sie suggerieren, eine wirkliche wissenschaftliche Nachforschung sei aufgrund der geltenden Strafrechtsnormen nicht möglich". Es solle "der Eindruck erweckt werden, es habe in Wahrheit keine systematische Juden­vernichtung gegeben", es werde "die Deportation zudem in euphemistischer Weise umschrieben". In dem Artikel über die Reichspogromnacht im Jahr 1938 werde "bestritten, dass die Übergriffe auf Juden und jüdische Einrichtungen auf offizielle Anordnung geschehen seien" und es würden "die Folgen der Pogrome verharmlosend dargestellt".[14] Metapedia wurde von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien[wp] mit der Entscheidung Nr. 8543 (V) vom 22. Januar 2009 indiziert. Diese Indizierung bedeutet, dass die Inhalte Minderjährigen in Deutschland nicht zugänglich gemacht werden dürfen und in Deutschland auch nicht vor Jugendlichen für die Metapedia geworben werden darf.

Wikipedia

Wikipedia gibt an, dass es von Metapedia sechzehn Sprachversionen gibt und die ungarische die "mit Abstand größte Sprachsektion" ist. Warum auch immer. Sitzen in Ungarn die meisten Nazis? Auf diese spannende Frage findet sich leider keine Antwort.[15]

Die Vorsilbe "Meta" bezieht sich auf den Begriff "Metapolitik"[wp]. Damit ist gemeint, dass die Eroberung der Gesellschaft vor der Politik in der Erlangung der intellektuellen Meinungs­führer­schaft beginnt. Die Begründer dieses Politik­ansatzes sind in der "Neuen Rechten" zu finden.[16] Die "verbale Tarnung" des Projektes mit Hilfe dieser Begrifflichkeiten mit dem Ziel einer großen Breitenwirkung "gelingt auf Metapedia nur eingeschränkt".[17] Auf der Seite werden weitere Ideen der neuen Rechten, darunter Ethnopluralismus und Euro-Nationalismus[wp] vertreten, die Seite sei "dem pro-europäischen Kulturkampf gewidmet". Des Weiteren finden sich Fußnoten zu neurechten Organisationen wie dem Thule-Seminar[wp] und der Gesellschaft für freie Publizistik[wp] (GfP).[18]

Andere

Manfred Kleine-Hartlage schreibt über "Metapedia, einer Netz-Enzyklopädie, die sich als rechte Alternative zu Wikipedia versteht, und deren Autoren mehrheitlich politisch in der Tat mindestens so weit rechts stehen wie die meisten politischen Wikipedia-Autoren links stehen".[19]

Selbsteinschätzung

Für das Selbstverständnis von Metapedia gibt es eine Projektbeschreibung[mp].

Reaktionen

Zitat:

«Bei WikiMannia steht ja durchaus manche richtige Sache drin, aber an so Seiten wie Metapedia erkennt man deren Germanophobie - Shahirrim[20]

  • "[...] Vielleicht können wir aber mal diesen wesentlich besser informierten Artikel an gleicher Stelle aufnehmen." --Wehrsport 14:08, 24. Nebelung (November) 2013 (CET)
    • "Meiner Ansicht nach gibt die Wikimannia-Sache auch nichts her. Man muß ja nun nicht alles einfügen, wo mal der Name Metapedia fällt. Dann können wir hier ja auch unseren Eintrag in der Wikipedia erwähnen. Gruß" --Rauhreif 14:19, 24. Nebelung (November) 2013 (CET)
      • "Aber auch da ist lustig zu sehen, wie die Stimmung kippt, nachdem festgestellt wurde, daß Metapedia ein paar tausend mehr Artikel als Wikimannia auf die Waage bringt. Danach wird es richtig kleinkariert und beckmesserisch." --Wehrsport 14:48, 24. Nebelung (November) 2013 (CET)
        • "Ja, die Anzahl scheint offenbar ein wichtiges Kriterium zu sein. Deshalb wird ja auch die ungarische Sektion als umfangreichste bezeichnet. Das ist allerdings völliger Blödsinn, denn das sagt nichts über die Inhalte aus. Aber es sagt schön etwas aus über Menschen und deren angebliche Urteilsfähigkeit. Gruß" --Rauhreif 15:11, 24. Nebelung (November) 2013 (CET)[21]

Status

Zitat:

«Die deutsche Metapedia war die nationalgesinnte Antwort auf die verlogene, sich in Judenhänden befindliche Wikipedia des Finanz­studenten Jimmy Wales[wp].

Nun ist sie aber weg, und auch der Server, der die Site beherbergte.

Dafür gibt es nun de.allbuch.online! Das Gros des Materials wurde von der deutschen Metapedia übernommen, teils verbessert und aktualisiert. Viele Allbuch-Mitarbeiter waren früher bei der deutschen Metapedia, waren aber enttäuscht und wollten eine neue, nettere, und bessere Führung.

Ich bin stolz, das alles mit Allbuch ein bisschen in die Wege geleitet zu haben.» - John de Nugent[mp][22]

Einzelnachweise

  1. Wikipedia: Metapedia, abgelesen am 30. Juli 2013
  2. Metapedia: Latest News, abgelesen am 30. Juli 2013
  3. Ein Nachfolgeprojekt der Metapedia trägt den Namen "Allbuch - Die Neue Enzyklopädie".
  4. Sprachgebrauch im Duden: Arabellion "ersetzt" Mohammedanismus, Infosperber am 5. Juli 2013 (In der Neuauflage 2013 des Duden-Wörterbuch-Bands 1 (Rechtschreibung) wurde das Wort Mohammedanismus gelöscht.)
  5. Metapedia: BRD-Blockparteien, abgelesen am 4. August 2013
  6. Metapedia: Umvolkung, abgelesen am 4. August 2013
  7. Der Anteil der Migranten­kinder ist ja nur relativ hoch, denn in absoluten Zahlen besteht immer noch ein Kindermangel in Deutschland. Der fehlende Nachwuchs an deutschen Kindern wird durch die Migranten­kinder nicht ausgeglichen.
  8. Metapedia: Umerziehung, abgelesen am 4. August 2013
  9. 9,0 9,1 MetaPedia wird durch Verwalter wie Rauhreif gefährlich rechtsextrem und ist lediglich Ergänzung zu WikiPedia, Phatheya am 28. Oktober 2013
  10. Beliebteste Seiten: Die Anzahl der Seitenaufrufe sind mit Stand 2. März 2013 angegeben.
  11. Der Artikel Metapedia wurde inspiriert durch die Gegenüberstellung im Abschnitt Maskulisten vs Neo-Nazis des Artikels "Anti-Feministen sind rechts" -ODER- Vergleich zwischen Hitlers Nationalsozialismus und Lesbo-Sozialismus vom 13. September 2011
  12. Loi relative à la substitution, à l'expression "aux opérations effectuées en Afrique du Nord", de l’expression "à la guerre d'Algérie ou aux combats en Tunisie et au Maroc", Sénat (Un Site au Service des Citoyens) am 18. Oktober 1999
  13. Das WikiMANNia-Projekt hat keine Meinung, sondern trägt zusammen, was so an Meinungen, Beobachtungen und Standpunkten bereits vorhanden ist. In diesem Fall aber waren die vorgefundenen Einschätzungen doch allzu einförmig und auf die (zu) einfache Formel "Metapedia = rechtsextrem = Nazi" gebracht, sodass sich die WikiMANNia-Redaktion genötigt sah, etwas eigenes zu schreiben. Diese Einschätzung wird aber weder als Wahrheit schlechthin verstanden noch wird damit ein Anspruch erhoben, das Metapedia-Projekt richtig eingeschätzt zu haben.
  14. Pdf-icon-extern.png "Metapedia" als nationales Pendant zu "Wikipedia", aus: Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2008[ext] - Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen (S. 88 f; 1,4 MB)
  15. Metapedia ist dazu leider nicht sehr auskunfts­freudig. Sie mokieren sich über die "angebliche Urteils­fähigkeit" anderer, ohne aber offenzulegen, was ihrer Meinung nach ein "wichtiges Kriterium" ist.
  16. Peter Nowak: Rechte Wikipediakopie zwischen Anspruch und Wirklichkeit, Telepolis am 10. Februar 2008
  17. Thomas Pfeiffer[wp]: Virtuelle Gegenöffentlichkeit und Ausweg aus dem "rechten Ghetto". Strategische Funktionen des Internets für den deutschen Rechtsextremismus. In: Stephan Braun, Alexander Geisler, Martin Gerster (Hrsg.): Strategien der extremen Rechten. Hintergründe - Analysen - Antworten, VS-Verlag 2009, ISBN 3-531-15911-9, S. 290-309, hier S. 302
  18. Mathias Brodkorb: Wikipedia-Verschnitt: Das rechte Online-Nachschlagewerk Metapedia, Endstation Rechts am 28. Juli 2008 (Mit "Metapedia" wollen rechte Kreise ihr eigenes Online-Nach­schlage­werk aufbauen. Das sieht dem Vorbild Wikipedia verblüffend ähnlich, nur dass auf den Seiten kein allgemein­gültiges Wissen zusammen­getragen, sondern unter dem Anstrich der Information rechte Ideologie verbreitet wird.) (Der Name ist nicht zufällig gewählt. Die Vorsilbe "Meta" zieht die Verbindung zu "Metapolitik"[wp]. Gemeint ist damit, dass die Eroberung der Gesellschaft vor der Politik beginnt, nämlich durch die Erlangung der intellektuellen Meinungs­führer­schaft. Dieser Strategie ist offenkundig auch "Metapedia" verpflichtet. Die Begründer dieses subtilen Politik­ansatzes sind in der "Neuen Rechten" zu suchen. Vertreten wird von ihnen unter anderem ein so genannter "Ethno­pluralismus", eine Art kulturelles Reinheits­gebot. Die Gesellschaften und ihre kulturellen Eigenheiten müssten vor "Über­fremdung" geschützt und das Gemeinschafts­bewusst­sein gestärkt werden, so die Ideologie.)
  19. Manfred Kleine-Hartlage: Holocaustleugner - ein Unwort, Korrektheiten am 27. Januar 2013
  20. Kommentar Shahirrim am 7. Januar 2014, 00:00 Uhr, politikforen.net im Gesprächsfaden "WikiMANNia"
  21. Metapedia Diskussion:Pressespiegel am 24. November 2013
  22. John de Nugent[mp]: GERMAN Die alte deutsche Metapedia ist weg, dafür ist das noch bessere ALLBUCH da!, johndenugent.com am 26. September 2016

Netzverweise

Pro
Contra
  • Wikipedia führt einen Artikel über Metapedia und Rechtsextremismus im Internet
  • Psiram führt einen Artikel über Metapedia
  • Stoppt die Rechten
    1. Metapedia (I): "Aurvandil" beim Burschiball, 2. Februar 2017
    2. Metapedia (II): Über Gaskammerärzte und Ungeziefer, 21. Februar 2017 (Nach dem ersten Teil der Reihe war Metapedia wieder einmal tagelang offline. Das passiert in den letzten Jahren immer häufiger. Ob Attacken die Ursache sind oder die schlechte Wartung der deutsch­sprachigen Ausgabe durch die schwedischen Betreiber, ist unklar.)
    3. Metapedia (III): Hitlers Kämpfer, 6. März 2017 (Über die Online-Enzyklopädie Metapedia wird NS-Propaganda und anderer rechts­extremer Müll verbreitet. Nicht alle, die Beiträge für die Seite schreiben, sind Nazis. Aber alle arbeiten an der Verbreitung von Nazi-Propaganda mit. Auch die Österreicher unter ihnen. Sind die wichtigsten Schreiber wirklich Nazis? Über ihre Selbst­beschreibungen und Diskussions­beiträge erfährt man doch einiges über sie.) (Bei Metapedia hat es im Vorjahr einen Putsch gegeben. Es ging dabei nicht um inhaltliche Differenzen, jedenfalls waren die nicht erkennbar. Geputscht wurde gegen "Rauhreif"[mp], der einer von den ganz wenigen ist, die so ziemlich ganz von Anfang an im Projekt dabei waren. Damals ging das Projekt nur sehr schleppend voran. Mit dem Einstieg von "Rauhreif" änderte sich das. Er schrieb zahllose Einträge und organisierte die Kommunikation mit den "Schweden", von denen faktisch niemand wusste, wie sehr sie das Projekt dominierten. "Rauhreif" hat über die Jahre die meisten Einträge verfasst, aber auch zunehmend autoritär die Linien zu diktieren versucht.)
    4. Metapedia (IV): Konkurrenten und Klone, 24. März 2017 (Während Metapedia seit Ende Februar wieder online ist, ist sein Konkurrent bzw. Klon Allbuch klinisch tot. Die Unterstützung durch den US-Nazi John de Nugent[mp] und das Kopieren der Metapedia-Beiträge hat da nicht geholfen. Die andere Alternative zu Metapedia, das aus Österreich betriebene rechts­extreme Lexikon Encyclopaedia germanica, hat schon vor mehreren Jahren den Geist aufgegeben.)
  • Sofia Khomenko: Metapedia: Rechte Fühler im Weltnetz, Mokant am 6. November 2013
  • Metapedia - Keine Alternative zu Wikipedia, NWO-Rebell am 24. Juni 2013 (Nach eingehender Prüfung kann ich Metapedia nicht mehr empfehlen.) (Viele Artikel bei Metapedia enthalten Wahrheiten, die gerade Verschwörungs­gegner unter­streichen würden, jedoch werden diese offensichtlich instrumentalisiert, um neue Anhänger [für] rechtes Gedankengut zu gewinnen.)
  • Web-Lexikon Metapedia: Das Nazi-Nachschlagewerk, TAZ am 25. Juli 2008 (Mit der Wikipedia-Software kann jeder seine eigene Enzyklopädie basteln. Metapedia nutzt sie, um rechts­radikales Gedankengut zu verbreiten.)

Querverweise