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Migrantenbande

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Mara Salvatrucha

Unter dem Begriff Mara Salvatrucha (auch kurz MS-13, MS oder nur Mara genannt) wird eine Vielzahl von Banden zusammen­gefasst, die in Nord- und Mittel­amerika agieren. Ihre Mitglieder sind zumeist latein­amerikanischer Herkunft. Als erstes Land der Ursprungs­mitglieder gilt El Salvador. Die Mara Salvatrucha gilt als aggressiver und gewalt­bereiter als die meisten anderen Banden. Die Mitglieder­zahl liegt Schätzungen zufolge zwischen 50.000 und 100.000.

In den USA machten die Immigranten Erfahrungen mit den dortigen Gangs. Dabei handelte es sich hauptsächlich um die Crips, Bloods, Nuestra Familia, mexikanischen Mafia und die 18th Street Gang, die in den latein­amerikanischen Staaten später den Namen Mara 18 erhielt. Die Gründung der Mara Salvatrucha (MS-13) Anfang der 1980er-Jahre fand im Seoul International Park, einem Spielplatz in Los Angeles, statt, welcher an der Ecke San Marino und Irolo Street liegt. Die von Kindern und Jugendlichen gegründete Bewegung wurde anfangs als Versuch verstanden, sich gegen die Gewalt der vor­herrschenden Gangs zu schützen, doch härtete sie die Erfahrung auf den Straßen zunehmend ab. Die Zahl 13 weist neben dem Hinweis auf die 13. Straße, die im heutigen Gebiet der MS-13 liegt, auch auf die Zugehörigkeit zu den Sureños hin. Das bedeutet, dass die Gang aus dem südlichen Raum Kaliforniens bzw. aus Los Angeles stammt. Es wird im Allgemeinen zwischen den Gangs der Norteños (aus dem Norden Kaliforniens) und den Gangs der Sureños unterschieden. Meistens sind diese Gangs aufgrund ihrer unter­schiedlichen Zugehörigkeit untereinander verfeindet. Die anfängliche Intention, sich durch die Gang zu schützen, wurde aber schon bald durch offensive Gewalt abgelöst. Hauptgründe hierfür waren Armut, Arbeits­losigkeit, Diskriminierung und somit die geringen Zukunfts­chancen der Flüchtlinge Migranten in den USA.

Die Anhänger dieser Gruppierung sind größtenteils männlich, zwischen elf und 40 Jahre alt und kommen aus Latein­amerika (Ecuador, Guatemala, Bolivien, El Salvador, Honduras, Mexiko und Venezuela). Die Gang verdient ihr Geld mit Waffen­handel, Prostitution, Drogen­handel, Auto­schieberei, Menschen­handel, Diebstahl und der Erhebung von Wegezöllen in ihrem Revier. Ein Großteil des täglichen Lebens ist aber vom ständigen Kampf gegen die feindlichen Maras, insbesondere der Mara-18, geprägt. Die MS 13 hat inzwischen ein Netzwerk aufgebaut, das den ganzen amerikanischen Kontinent abdeckt. Mitglieder der MS 13 agieren neben Latein­amerika und den USA auch in Kanada und verstärkt in Mexiko. Auf den Straßen kommt es immer wieder zu gewaltsamen Übergriffen gegenüber der Polizei und den privaten Sicherheits­kräften.

Die Maras bestehen in der untersten Ebene aus den so genannten Clikas, je nach Schätzung bestehen diese aus zehn bis 70 Mitgliedern. Die Clika ist der erste Bezugspunkt des Mareros. Dabei kontrollieren die Clikas meist Straßenzüge und Viertel, unter Umständen sogar ganze Städte. An der Spitze steht in den meisten Fällen ein Anführer. In El Salvador wird dieser als palabrero und in Honduras als big palabra bezeichnet. Dabei gibt es auch Maras, in denen die Anführer­schaft zeitlich begrenzt ist und ständig wechselt. Die meisten Clikas sind mit dem Straßen­viertel oder ihrem Revier sehr eng verbunden und bezeichnen es als Barrio.

Die Mitglieder tragen meistens eine Tätowierung, die den Buchstaben "M" oder die Buchstaben "MS" enthält. Gesehen wurden aber auch schon Tattoos, auf denen "salvadorian pride" zu lesen war sowie die Zahl 13, da die 13 dem Buchstaben "M" im Alphabet zugeordnet werden kann (sie taucht auch bei vielen anderen süd­amerikanischen Gangs auf). Die Tattoos tragen dazu bei, sich von den feindlichen Maras und der Mehrheits-Gesellschaft abzugrenzen. Ein Tattoo in Form einer Träne steht meist für die Anzahl der vom jeweiligen Mitglied durch­geführten Morde oder für den Tod eines befreundeten Mara-Mitgliedes. Allgemein werden auch Tattoos mit dem Schriftzug "vida loca" verwendet, was für das verrückte Leben innerhalb der Mara steht. Zur Abgrenzung eines Viertels oder Straßen­blocks, das bzw. den die Mara kontrolliert, werden Graffiti in Form eines MS-Zeichens oder Ähnliches benutzt, was auf die Zugehörigkeit zur Mara Salvatrucha schließen lässt. Ein weiteres Erkennungs­merkmal ist auch der Handgruß: Ein mit den Fingern geformtes "M", das nach unten deutet.

Querverweise

Netzverweise


  • Youtube-logo.png xxx (Länge: Min.)
  • Youtube-logo.png xxx (Länge: Min.)
  • Youtube-logo.png xxx (Länge: Min.) Die USA sind auch "völlig cool": Beispiel St. Louis. Die Stadt hat (nach Aussage des Films) die zweithöchste Mordrate der Welt. Und: Es herrscht "klare Rassentrennung" (siehe 44:00 Min.)
  • Youtube-logo.png Bandenkrieg in den USA (Länge: Min.)
    Go behind the scenes in America's war on transnational gangs and its unintended consequences on immigration and violence.
    Hinter den Kulissen über Amerikas Krieg gegen über­nationale Banden und ihre unbeabsichtigten Folgen von Einwanderung und Gewalt.