Libanon

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Dem Libanon ist beinahe das widerfahren, was allen Ländern in der islamischen Welt passiert ist: sie wurden erobert, die Männer getötet, die Frauen versklavt, ihre Namen geändert, ihre Sprache ersetzt und die Überlebenden in die Dhimma gezwungen. Die islamische Welt ist eine riesige Besatzungszone in der arabische Vorherrschaft etabliert wurde.

In Beirut hat sich eine christliche Gemeinde und ihre Attitüde relativ gut gehalten. Beirut war lange die reichste und freiste Stadt im Orient, liberaler selbst als Israel. Hier konnte man in den Küsten­städten viel Geld machen und wenig Steuern zahlen, da der Libanon eigentlich kaum Regierung besaß die irgendwas kostete. Seitdem der Präsident Béchara el-Khoury[wp] 1958 aus dem Amt gejagt wurde, versuchten die sozialistischen Kräfte des Orients die Krisen des Landes zu nutzen, um dort einzudringen.

Jassir Arafat[wp] hat nach den Ereignissen in Kuba schnell gemerkt, dass er am ehsten moralische Unterstützung aus dem Westen und materielle Unterstützung aus dem Osten erhält, wenn er sich einen Kampfanzug anzieht und als Befreiungs­kämpfer der dritten Welt ausgibt. Die Sowjetunion selbst brachte natürlich auch diverse Einfluß­agenten in diese Länder und bildete von dort stammende Personen aus. Den Palästinenser­organisationen stellte der kommunistische Block Material und Militär­berater zur Seite, während man im Westen die Geschichte von dem unterdrückten Edelvolk verbreiten ließ, bis jeder Idiot mit einem Kufiya[wp] herum lief und vor der Universität was vom Befreiungs­kampf und Zionismus[wp] erzählte.

Diejenigen, die aber eigentlich unter Besatzung damals wie heute litten und leiden, waren die Völker, die von den islamischen Reiter­horden aus Arabien erobert wurden. Weil Israel und die Christen im Libanon der eigentliche Underdog sind, muss die Gegenseite einen neuen Underdog schaffen, um internationale Sympathie und Unterstützung zu erhalten, also machte man aus dem West­jordan­land wieder Palästina, und aus den Jordaniern die dort lebten Palästinenser, die von den Juden und ihrem Geld aus Amerika unterdrückt werden.

Völkermord als Selbstverteidigung

Die PLO[wp] drang immer mehr in den Libanon ein, betrachtete ihn als Basis und Hinterland, von dem aus Israel angegriffen werden konnte. Nachdem der jordanische König Hussein[wp] die "Palästinenser", die in Jordanien gesiedelt hatten, nun auch noch in den Libanon vertrieb, eskalierte die Situation. Die christlichen Enklaven, immer in einem Belagerungs­zustand, sahen sich mit einer demographischen Entwicklung konfrontiert, die zu einer islamischen Mehrheit in dem Land führen sollte. Die "Palästinenser" selbst gingen sehr expansionistisch im Libanon vor, nicht etwa wie in einem Land, in dem man Gast ist, sondern wie Besatzer. Die Moslems waren arm und hatten viele Kinder, wollten von der Regierung Aushilfe und sahen das Land als Selbst­bedienungs­laden auf dessen Wohlstand sie ein Anrecht hätten. Der Süden des Landes verfiel in Gesetzlosigkeit, und Massaker bei denen christliche Ortschaften vollständig entvölkert wurden, wie Damour[wp], wurden von der PLO verübt.

Da es im Libanon keine richtige Armee gab organisierten sich die Christen dann auf eigene Faust in Miliz­gruppen und den militanten Flügeln ihrer politischen Parteien.

Nachdem die christliche Falange-Miliz[wp] das Palästinenser­lager Tal al-Zaatar[wp] aufgelöst und dabei viele Palästinenser getötet hatte, verkündete Bachir Gemayel[wp] vor westlichen Journalisten, dass sie (die Falangisten) stolz darauf sind, was sie den Journalisten in dem aufgelösten Palästinenser­lager zu zeigen haben. Westliche Journalisten waren von dem Anblick in Tal al-Zaatar schockiert. Es lagen Leichen herum und die Falange erteilte Lizenz­scheine zum Plündern der Hinter­lassen­schaften. Gemayel aber war guter Laune. Warum?

Für die Männer der Falange bedeutete jeder getötete Palästinenser einen Freund, ein Familien­mitglied, einen der ihren gerettet zu haben. Jede getötete palästinensische Frau verhinderte die Geburt von sechs weiteren Palästinensern, die für die PLO einmal zur Waffe greifen würden. Mit jedem getöteten Palästinenser hält die Enklave, behalten sie ihre eigene Identität, die Fortschritt und Wohlstand gebracht hat, während sie um sich herum, mit dem Rücken zum Meer, umzingelt sind von Armut und Ignoranz.

Einzelnachweise

  1. Demografie: Genozid, Post Collapse am 4. Januar 2015

Querverweise

Netzverweise

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Demografie: Genozid von Post Collapse, 4. Januar 2015.