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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Beret Roots

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Beret Roots
Beret Roots.jpg
Geboren 1985
Parteibuch Freie Demokratische Partei
AbgeordnetenWatch Beret Roots
Twitter @BeretRoots

Beret Roots (* 1985) ist eine feministische Politblondine.

Beret Roots will nach Straßburg, ins Europa-Parlament.[1] Die Studentin Beret Roots will also den Weg der Politschranze Silvana Koch-Mehrin gehen, die sich im Europa-Abgeordnete für wenig Arbeit (im Petitions­ausschuß glänzte sie regelmäßig mit Abwesenheit) alimentieren ließ.[2]

Standpunkte

Die FDP hat ein Frauenproblem

Es ist Zeit für einen liberalen Feminismus

Die Liberalen wollen die Speerspitze der gesellschaftlichen Entwicklung sein - in der Frauenfrage hinken sie aber weit hinterher. Ein Gastkommentar.

"Beta Republik Deutschland" - unter diesem Motto stand der diesjährige Bundesparteitag der Freien Demokraten. Als "Beta-Version" wird die unfertige Version eines Computer­programms bezeichnet. Unfertig ist auch die Durchdringung der digitalen Wirtschaft und Gesellschaft mit Frauen. Frauen spielen hier an der Spitze kaum eine Rolle. Die IT- und Startup-Szene ist stark männlich geprägt. Deutschland fehlen weibliche Gründer und Vorbilder. Nur jedes zwanzigste Hightech-Unternehmen wird allein von Frauen gegründet. Dabei profitieren auch Frauen von der digitalen Revolution und der Flexibilisierung der Arbeit. Die Digitalisierung soll nach Vision der FDP schaffen, was keine Quote kann: den Frauen Flexibilität und Raum geben, um die gläserne Decke der Karriere zu durchbrechen. Nicht mal jedes vierte Parteimitglied ist eine Frau

Deutschland verschenkt Wirtschaftskraft durch ungenutztes weibliches Potential. Längst haben Frauen die Männer überholt beim Abitur und dem Anteil der Hochschul­abschlüsse. Doch bei den Karriere­schritten danach, vor allem bei den Führungs­positionen in der Privatwirtschaft, hakt es gewaltig. Viele besonders lukrative Branchen bleiben Männer­domänen. Die digitale Revolution kann Frauen mit Kindern helfen, die Lücke bei Löhnen und Gehältern zu schließen. Die gläserne Decke zum Spitzenjob sprengt man nicht allein aus dem Home-Office heraus. Wir müssen Frauen früher fördern, so dass sie erst gar nicht in die Hausfrauen- und Teilzeit­falle tappen.

Die Liberalen treten eigentlich ein für Selbstverwirklichung

Der real existierende Liberalismus tut sich mit der Frauenfrage im digitalen Zeitalter schwer. Wenn die FDP allein auf den Markt setzt, kann es noch 100 Jahre bis zur Chancen­gleichheit dauern. Dabei weiß die Wirtschaft längst, dass sie von Diversity-Management profitiert. Dass Frauen bei Job, Karriere und Führungs­kompetenz anders wahrgenommen werden als Männer, passt nicht in das liberale Bild vom freien Wettbewerb. "Leistung statt Geschlecht" - dies wird selten als Einforderung von mehr Gleichberechtigung, sondern vor allem als Gegen­argument zur aktiven Frauenförderung propagiert. Es ist Zeit für einen liberalen Feminismus! Eine freie Gesellschaft, die Frauen und Männer auf festgelegte Bahnen lenkt, ist unvereinbar mit dem liberalen Anspruch auf Selbstverwirklichung aller Individuen.

Warum geniert sich die Partei vor dem Feminismus?

Die FDP hat ein Frauenproblem. Nicht einmal jedes vierte Parteimitglied ist eine Frau. Ohne die Stimmen der weiblichen Wähler ist der Einzug in den Bundestag im kommenden Jahr gefährdet. Die Frauenpolitik der FDP besteht seit den 1980er Jahren aus erfolglosen "Beta-Tests". Regelmäßige Evaluationen über die Gründe, warum der Frauenanteil niedrig ist, bleiben ober­flächlich. Das Mentoring-Programm für Frauen bleibt hinter den Erwartungen zurück. Zuletzt versuchte es die FDP mit "Postgender". Bei der Wahl in Hamburg warb die Partei für ihre Spitzen­kandidatin mit dem Slogan "Unser Mann für Hamburg". Bei der Bürgerschafts­wahl in Bremen gab sich die Spitzen­kandidatin post­feministisch im Covergirl-Look: "Kompetent, hübsch, hanseatisch". In ihrer aktuellen Mitglieder­kampagne wird eine junge Frau porträtiert, die in bewusst anti­feministischer Abgrenzung klarstellt, dass sie sich bei den Liberalen wertgeschätzt und ernstgenommen fühlt. Was hat der Feminismus dem Liberalismus getan, dass sich die Partei so sehr vor ihm geniert? Wessen Freiheit schränkt er ein? Ist er uns zu links und grün? War der Feminismus der sexuellen Revolution zu radikal?

Mecklenburg-Vorpommern geht einen neuen Weg

Ein moderner Liberalismus sollte die historische Leistung des Feminismus anerkennen. Es waren auch liberale Frauen wie Liselotte Funcke[wp], die zur Gleichstellung beitrugen. Die frühere Vizepräsidentin des Bundestags und Wirtschafts­ministerin Nordrhein-Westfalen erkämpfte Gesetze gegen Diskriminierung im Beruf und trat radikal für die freie Entscheidung von Frauen beim Schwangerschaftsabbruch ein. Die gesetzlichen Freiheits­ein­schränkungen der Frauen sind inzwischen überwunden. Was bleibt, sind die Barrieren in den Köpfen.

In Mecklenburg-Vorpommern geht die FDP jetzt einen neuen Weg. Hier hat die Partei faktisch eine Doppel­spitze eingeführt und präsentiert eine Spitzen­kandidatin, die mit einer natürlichen Selbst­verständlichkeit als frisch­gebackene Mutter in die heiße Phase des Wahlkampfes zieht. Es wird Zeit, dass der liberale Feminismus seinen Beta-Zustand verlässt. Analog wie digital.
- Gastkommentar im Tagesspiegel[3]

Der (feministische?) Anspruch auf Selbstverwirklichung aller Individuen (= Frau), soll auf Kosten des Steuerzahlers (= Mann) verwirklicht werden. Dass sich der Gleichheits- und Leistungs­gedanke nicht mit Frauenförderung verträgt, stört die Studentin nicht, die in ihrem Leben noch nie Leistung gezeigt, sprich gearbeitet und Steuern gezahlt hat.

Einzelnachweise

  1. Moers: Beret Roots will nach Straßburg, Rheinische Post Online am 26. November 2013
  2. "Panorama" am 29. September um 21.55 Uhr, Silvana Koch-Mehring verweigert Ausschussarbeit im Europaparlament, NDR Norddeutscher Rundfunk, Pressemappe vom 29. September 2011
  3. Beret Roots: Die FDP hat ein Frauenproblem: Es ist Zeit für einen liberalen Feminismus, Der Tagesspiegel am 6. Mai 2016

Netzverweise