Information icon.svg WikiMANNia hat in 135 Tagen seinen 18. Geburtstag.
"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." - Mahatma Gandhi
Jugendschutz Die Bericht­erstattung WikiMANNias über Vorgänge des Zeitgeschehens dient der staats­bürgerlichen Aufklärung. Unterstützen Sie eine einzig­artige Webpräsenz, die in Deutschland vom Frauen­ministerium als "jugend­gefährdend" indiziert wurde. Donate Button.gif

Deep Throat (Film 1972)

Aus WikiMANNia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hauptseite » Gesellschaft » Kunst » Film » Deep Throat (Film 1972)
Filmdaten
Deutscher Titel Deep Throat
Originaltitel Deep Throat
Deep Throat (film).jpg
Produktionsland USA
Originalsprache englisch
Erscheinungsjahr 1972
Genre Porno
Länge 61-67 Min.
Budget 25.000 USD
Stab
Regie Gerard Damiano[wp]
(als Jerry Gerard)
Drehbuch Gerard Damiano
Produktion Louis "Butchie" Peraino[ext]
Musik Gerard Damiano
Kamera João Fernandes[wp]
(als Harry Flecks)
Schnitt Gerard Damiano
Besetzung
  • Linda Lovelace[wp]: Linda
  • Harry Reems[wp]: Dr. Young
  • Dolly Sharp[ext]: Helen
  • Carol Connors[wp]: Krankenschwester

Deep Throat (englisch für "tiefer Rachen") ist ein US-amerikanischer Pornofilm von Gerard Damiano[wp] (Drehbuch und Regie) aus dem Jahre 1972, mit Linda Lovelace[wp] (eigentlich Linda Boreman) und Harry Reems[wp] in den Haupt­rollen. Der Film war namens­gebend für die darin ausgiebig dargestellte Sexual­praktik Deep­throating oder Throat­gagging.[1]

Handlung

Linda, etwa 20 Jahre alt, hat sexuelle Probleme. Laut ihrer Aussage hatte sie noch nie einen Orgasmus. Auch ihre Freundin Helen kann ihr nicht weiter­helfen, und der von ihr für Linda organisierte Gruppensex[wp] befriedigt nur sie selbst. Daraufhin wird Linda von Helen zu Dr. Young geschickt, der unter Zuhilfe­nahme eines Fernrohrs feststellt, dass Linda keine Klitoris[wp] hat - zumindest nicht da, wo Frauen sie normalerweise haben. Er findet den verschollenen Kitzler aber bald darauf in Lindas Kehle, woraufhin sie ihre Erfüllung per Oralsex[wp] sucht und auch findet.

Daraufhin beginnt sie als Dr. Youngs Assistentin zu arbeiten und beglückt damit nicht nur sich selbst, sondern auch dessen Patienten. Die Handlung endet damit, dass sie mit einem Mann schläft, der ihr kurz zuvor einen Heirats­antrag gemacht hat.

Entstehung

Deep Throat wurde als Low-Budget-Film[wp] an nur sechs Tagen in Florida mit einem Budget von 22.500 US-Dollar gedreht. Die Produktions­kosten wurden vom Produzenten Louis "Butchie" Peraino mit Geldern der Colombo-Familie[wp] - einer der Fünf Familien[wp] der amerikanischen Cosa Nostra[wp] in New York City - bestritten. Auch die Einspiel­erlöse, deren Schätzungen von 100 Millionen (laut FBI[wp]) bis zu 600 Millionen US-Dollar reichen, flossen zum überwiegenden Teil zurück an die Mobster[wp].

Laut dem Filmkritiker Roger Ebert[wp] kam der hohe Betrag von 600 Millionen US-Dollar dadurch zustande, dass in den 1970er Jahren US-amerikanische Pornokinos mehrheitlich Angehörigen der Mafia[wp] gehörten, welche diese zur Geldwäsche nutzten. Nach Angaben Eberts ist Deep Throat mit Herstellungs­kosten von 25.000 $ und Einnahmen von 600 Millionen $ der profitabelste Film überhaupt. (Zum Vergleich: Titanic[wp], James Camerons[wp] Film mit den zweit­höchsten Einnahmen in der Film­geschichte, hat ein Kosten/Einnahmen-Verhältnis von weniger als 1:10.)

Aufgrund von Verbotsverfahren durch US-amerikanische Staatsanwaltschaften (Deep Throat durfte in mehr als der Hälfte aller US-Bundes­staaten nicht vorgeführt werden) und Maßnahmen des FBI (Haupt­akteur Harry Reems wurde als erster US-Schauspieler wegen seiner Arbeit zu einer Freiheits­strafe verurteilt; die verhängte Haftstrafe von fünf Jahren wurde in zweiter Instanz allerdings wieder aufgehoben) erregte der Film massive Aufmerksamkeit in den Printmedien und wurde sogar in der New York Times ausführlich besprochen.

Rezeption

Der Pornostreifen gilt als einer der einfluss­reichsten Filme der vergangenen Jahrzehnte, da er die Pornographie aus den "Schmuddel­ecken" der Bahnhofkinos holte und ein breites Publikum damit begann, sich mit dieser Filmform zu beschäftigen.[2] Zusammen mit Behind the Green Door[wp] startete der Film auch den so genannten Porno-Chic[wp]-Boom der 1970er-Jahre, als es in Mode kam, dass Pornofilme in normalen Kinos gezeigt wurden und sich die Leute diese Filme ansahen, um danach darüber zu diskutieren. Der Film belegt Platz 41 auf der Liste der 101 Greatest Adult Tapes of All Time von AVN[wp].

Außerhalb der Fankreise wurde der Film vor allem dadurch bekannt, dass dem FBI-Mitarbeiter Mark Felt[wp] - der Informations­quelle von Carl Bernstein[wp] und Bob Woodward[wp] bei der Aufdeckung der Watergate-Affäre[wp] - durch einen Journalisten der Deckname "Deep Throat" verliehen wurde.

Deep Throat wurde in vielen anderen Filmen referenziert, wie beispielsweise in King Kong[wp] (1976), Kentucky Fried Movie[wp] (1977), Der Eissturm[wp] von Ang Lee (1997) oder Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht[wp] (2006) sowie in der TV Serie Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI[wp] (1993). Die Entstehungs­geschichte des Films wird auch in der Boreman-Filmbiografie Lovelace[wp] nacherzählt.

Die Künstlerin Mona Hatoum[wp] bezog sich mit dem Titel ihrer Video-Installation Deep Throat[wp] aus dem Jahr 1996 auf den Film.

Mit Inside Deep Throat[wp] lief im August 2005 eine Dokumentation über Deep Throat in den Kinos.[3]



Zunächst verteidigte Linda Lovelace den Film "Deep Throat" gegen Kritik.[4] Viele Jahre nach der Scheidung von ihrem ersten Ehemann Chuck Traynor[wp] 1973 erklärte Lovelace, er habe sie mit Waffengewalt zur Pornographie getrieben. 1980 schrieb sie in ihrer Autobiografie Ordeal, die Beziehung sei von Gewalt, Vergewaltigung, Prostitution und dem Porno­geschäft geprägt gewesen.[5] Ihr ehemaliger Filmpartner, Harry Reems[wp], widersprach der Darstellung von Lovelace vom Set. In einem Interview sagte er, dass Traynor zwar ein "A-hole" war, "der nicht zu früh gestorben sei", Linda beim Dreh von Deep Throat allerdings niemals geschlagen wurde.[6][7]

In der Wikipedia gibt es im Artikel Deepthroating[wp] auch folgende Darstellung:

Zitat: «Deepthroating in der Pornographie

Besondere Berühmtheit erlangte diese Technik durch den Film Deep Throat mit der US-amerikanischen Haupt­darstellerin Linda Lovelace[wp], die diese Praktik später als schmerzhaft und unangenehm beschrieb. Linda Lovelace gab ebenfalls bekannt, dass sie niemals freiwillig in Deep Throat mitgespielt habe, sondern zu sämtlichen porno­graphischen Darstellungen gezwungen worden sei.[8]»[9]



Kritiken

  • Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb am 14. Februar 2005: "Larry Parrish, der in den siebziger Jahren zahlreiche Mitwirkende an dem Pornofilm Deep Throat vor Gericht brachte, ist ein Kreuzzügler mit Babyface, der ganz tapfer gesteht, einige Bilder des Films gingen ihm nicht mehr aus dem Kopf, und der ernsthaft glaubt, die Welt wäre ein besserer Ort, hätte es diesen Film nie gegeben. Das klingt 33 Jahre nach dem legendären Porno, der erst Prominenz von Jackie Kennedy[wp] bis Truman Capote[wp] und dann die Staatsanwaltschaft ins Kino lockte, fast so absurd wie die anatomische Prämisse des Films, dessen Heldin ihre Klitoris tief im Hals, irgendwo hinter den Mandeln, hat. Und dann auch wieder nicht, wenn man bedenkt, dass in einigen amerikanischen Bundesstaaten Oralverkehr[wp] unter Eheleuten noch immer eine strafbare Handlung ist. (...) Die Dokumentation ist originell gemacht, sie schneidet zwischen die talking heads immer wieder lustige Ausschnitte aus amerikanischen Aufklärungs­filmen und aus Deep Throat und tritt solide-liberal für freie künstlerische Meinungs­äußerung ein. Die feministische Kritik wird nicht vergessen, und alle freuen sich, dass der Watergate[wp]-Informant nach dem Film benannt wurde - aber der Film strengt sich nicht sonderlich an, die desaströse Ehe und den traurigen Weg der Linda Lovelace[wp] näher zu betrachten oder die trostlose Mechanik der Sexindustrie, die auch bei den Dreharbeiten zu "Deep Throat" natürlich nicht durch Spaß und Rebellion ersetzt wurde."
  • Die Berliner taz schrieb am 12. Februar 2005: "Wahrscheinlich, so unterstellt es Inside Deep Throat, trug das Thema des klitoralen Orgasmus[10] zum ungeheuren Erfolg des Films bei. Dass dieser Orgasmus an der falschen Stelle entdeckt wurde, rechtfertigte den feministischen Vorwurf an den Film, keineswegs ein emanzipatives Interesse zu verfolgen. Im Gegenteil wurde weiterhin herrschende Ideologie transportiert: Der Frau müsse gut tun, was dem Mann gut tat - der blow job. Gerade in dieser Wendung macht Inside Deep Throat aber klar, dass sich die verhandelte Sache zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort der Debatte als völlig neue, andersartige erweist. So kann sich auch die Protagonistin Linda Lovelace zunächst als erster Pornostar eines Mainstream-Publikums feiern lassen, um danach als Opfer aufzutreten, dem bekannte Feministinnen wie Gloria Steinem beispringen müssen. Der Schwachpunkt des Films ist seine Rahmen­erzählung vom Aufbruch des Pornofilms in der Unschuld der sexuellen Revolution und seinem Niedergang im reinen Kommerz, der heute die Einspiel­ergebnisse von Hollywood[wp] lächerlich erscheinen lässt."
  • Im Online-Angebot des NDR konnte man im August 2005 lesen: "Der Dokumentarfilm Inside Deep Throat zeichnet nun den Kulturkampf von damals nach."[11]

Linda Lovelace ließ sich zunächst als erster Pornostar (Starke Frau) vom Mainstream-Publikum feiern, sich um nachher als Opfer zu inszenieren.



Deep Throat II

Handlung

Zitat: «Linda Lovelace (Linda Lovelace) arbeitet als Kranken­schwester beim Sex­therapeuten Dr. Jayson (Harry Reems) und bereitet ihren Patienten so manche Freude. Einer von diesen ist Dilbert Lamb (Levi Richards), der auf seinem Computer streng geheime Regierungs­informationen gespeichert hat. Plötzlich hängen FBI und KGB an Lindas Rockzipfel und versuchen durch sie an Lamb heranzukommen ...»[12]


Linda Lovelace[wp] war 1972 der Star im Porno-Blockbuster "Deep Throat". Doch hinter den Kulissen erlebte sie das Grauen - und wurde zur PorNO[wp]-Aktivistin. Über ihr Martyrium schrieb sie ein Buch. Ihre Geschichte wurde 2014 verfilmt.

Wie können sie die Geschichte von Linda Boreman alias Linda Lovelace nur derart unkritisch und weichgespült erzählen? Da lernt die 20-jährige hübsche Linda (Amanda Seyfried) aus dem puritanischen Elternhaus den charmanten Chuck Traynor kennen und heiratet ihn. Mit ihm hat sie endlich scharfen Sex und er zeigt ihr, wie sie ihren Würgereflex[wp] überwindet, damit sie seinen Penis oral komplett aufnehmen kann. Mit dieser "Schlüssel­qualifikation" bekommt Linda die Rolle in "Deep Throat". Der Film, der 1972 erscheint, holt den Porno aus dem Schmuddelkino auf den roten Teppich und spielt 500 Millionen Dollar ein. Linda Lovelace wird zum gefeierten Pornostar.

Doch dann begreift man, dass die Regisseure Rob Epstein ("Harvey Milk") und Jeffrey Friedman ("Howl") keineswegs verharmlosen wollen. Sondern, dass sie einen Kniff gewählt haben: Nach diesen ersten 45 Minuten nämlich beginnt die Geschichte noch mal von vorn - und nun sehen wir die dunkle Realität hinter dem hellen Schein. Die Seite, die auch der Öffentlichkeit so lange verborgen blieb, bis Linda Lovelace 1980 die grauenvolle Wahrheit berichtete. Ihr Buch heißt "Ordeal" - Martyrium.

Der charmante Chuck Traynor war ein sadistischer Zuhälter, der seine Frau misshandelte und mit vorgehaltener Waffe zur Prostitution zwang. Als sie nach Hause flüchtet, schickt die gläubige Mutter (großartig: Sharon Stone[wp]!) sie zurück zu ihrem Ehemann. Das coole Filmteam hört weg, als Traynor sie bei den Dreharbeiten zusammentritt. Der Maskenbildner überschminkt am nächsten Tag die blauen Flecken.

Nachdem Linda Lovelace den Fängen des Tyrannen entkommen war, wurde sie, an der Seite von Gloria Steinem und Catharine MacKinnon, zur Aktivistin gegen sexuelle Gewalt und Pornographie. Damit endet der Film: Linda Boreman, inzwischen verheiratete Marchiano und Mutter eines Sohnes, beantwortet in einer Talkshow die Fragen der Zuschauerinnen.

"Lindas Zeit als Aktivistin würde einen eigenen Film füllen", sagt Gloria Steinem, die Gründerin von Ms., die die Filmemacher, genau wie die Juristin und Anti-Porno-Aktivistin Catharine MacKinnon, als Beraterin gewinnen konnten. "Der Film zeigt nicht das wahre Ausmaß der Brutalität", erklärt Steinem, "und auch nicht, dass man jahrelang versucht hat, Linda unglaubwürdig und lächerlich zu machen". Dennoch findet sie das Resultat gelungen: "Mir hat es die Tränen in die Augen getrieben, als ich daran dachte, wie sehr sich Linda darüber gefreut hätte, dass die Welt jetzt ihre wahre Geschichte sieht."

Linda Marchiano starb 2002 bei einem Autounfall. Drei Jahre nach ihrem Tod feierte die Dokumentation "Inside Deep Throat"[wp] über den "Tabubruch" gegen das puritanische Amerika einen Welterfolg. Die Presse jubelte. Das Martyrium von Linda Lovelace erwähnt der Film mit keinem Wort - Übrigens: In Deutschland hat "Lovelace" bisher keinen Kino-Verleih gefunden.

– EMMA[13]
Linda Lovelace Biography (1949-2002)

Linda Lovelace is a pornographic actress who had instant success with the 1972 film Deep Throat.

Synopsis
As the star of the first full-length pornographic film, Deep Throat, Linda Lovelace became a household name in the 1970s. But there was reportedly a dark story behind her fame. She was often abused by her mother growing up, and her first husband forced her into porn. Once the industry’s biggest star, Lovelace later stood up against porn, testifying about its dangers before Congress. She died on April 22, 2002, in Denver, Colorado.
Early Life
Linda Lovelace was born Linda Susan Boreman in New York City on January 10, 1949. As the star of the first full-length pornographic film, Deep Throat, Lovelace became a household name in the United States in the 1970s. But there was reportedly a dark story behind her fame; she was often abused by her mother growing up, according to an article in the Boston Globe.
In her early twenties, Lovelace began dating Chuck Traynor. She married him in part to escape her family, but ended up in an even more harrowing situation. Traynor reportedly forced her into doing pornography. She later claimed that he controlled every aspect of her life and threatened her with bodily harm if she did not perform or tried to leave him. Traynor denied her charges.
Deep Throat
Her most well-known film, Deep Throat, was released in 1972 and took the nation by storm. Lovelace starred with Harry Reems, a seasoned porn actor. The thin plot revolved around a woman who goes to see a doctor to sort out her sexual frustration. Unlike other porn films of the time, it tried to incorporate humor alongside the sexual aspects of the film. Despite its triple X rating, it became popular with mainstream audiences and eventually earned around $600 million. Not bad for a film that cost $25,000 to make. But Lovelace reportedly saw no money from Deep Throat and said that her husband received around $1,250 for the project.
Controversy
With its numerous graphic sex scenes, Deep Throat stirred up a national debate on obscenity. Several diverse groups, including the Nixon administration, Christian leaders, and feminist activists, protested against the film and the porn industry itself. There were police raids of movie theaters across the country often with the film’s print being seized by the authorities. Fines were also levied against some projectionists. While Lovelace faced no legal challenges, she was subpoenaed to testify in one of many court cases against its "obscene" content in 1973. A Supreme Court ruling that same year led to a crackdown on hardcore pornography, but all of the outcry about Deep Throat only generated more interest in the film and spurred ticket sales.
Not long after Deep Throat, Lovelace left Traynor and tried to launch a career as an actress. But her notoriety did not translate into any substantial legitimate roles. She did an R-rated sequel[wp], Deep Throat Part II (1974), and starred in Linda Lovelace for President (1975), which was rated X, but both were box office duds.
Personal Life
While Lovelace was frustrated professionally, she found some personal happiness around this time. She married Larry Marchiano, and he was by her side as she told her story in Ordeal (1980), which provided details about her abusive relationship with Traynor. In the book, Lovelace said that Traynor kept as a prisoner and that he forced to perform obscene sex acts often by pointing a gun at her as a form of intimidation. He also made her have sex with other men for money, according to her book.
Once the porn industry’s biggest star, Lovelace stood up against pornography, testifying about its dangers before Congress and in other venues. She also shared her hellish experiences in numerous forums, including the book Out of Bondage (1986). But financially she and her young family struggled. Marchiano had been unemployed for a time and had a number of low-paying jobs. Her health also suffered. Lovelace needed a new liver after hers was damaged by hepatitis that she may have contracted from a 1970 blood transfusion, according to an article in the Los Angeles Times. She received a transplant in 1987.
In 1990, Lovelace and her family moved to Denver, Colorado. The couple split in 1996, but she stayed in the area and worked locally. She also began appearing at memorabilia shows and received a warm welcome from fans, according to The New York Times. Lovelace died in Denver, Colorado, on April 22, 2002, of injuries sustained in a car accident on April 3 of that year. Her ex-husband and their two children were by her side when she was taken off life support.
Legacy
Today, Lovelace is credited by many as pornography's most famous star, as well as one of the most respected performers in the industry. A film about Lovelace's life and career, entitled Lovelace and starring Amanda Seyfried as the famous porn star, was released in 2013. Directors Rob Epstein and Jeffrey Friedman teamed up for the film, which focuses on Lovelace's life from age 20 to 32 and is based on the screenplay by Andy Bellin.
– Biography.com[14]

Einzelnachweise

  1. CRE198 Pornographie, CRE: Technik, Kultur, Gesellschaft
  2. Roger Ebert: Inside Deep Throat, Chicago Sun-Times am 11. Februar 2005 (englisch)
  3. WikipediaDeep Throat (Film)
  4. Als Porno noch kein Mainstream war, Der Freitag am 24. Juni 2009 (Anreißer: Neu veröffentlichte Unterlagen belegen: Das FBI versuchte 1972 verzweifelt, das Erscheinen des bahn­brechenden Porno-Films "Deep Throat" zu verhindern.)
  5. Chantal Louis: Outside Deep Throat, EMMA Sept./Okt. 5/2005 (Anreißer: Progressive Filmemacher nutzen eine Dokumentation über den Pionier-Porno zur Propagierung von Pornographie. Die Medien sind begeistert - und verschweigen, ganz wie der Film, vieles.)
  6. Vince Horiuchi: Harry Reems, former porn star, talks about Linda Lovelace., San Jose Mercury News am 22. Januar 2013
  7. Wikipedia: Linda Lovelace - Abschnitt "Leben"
  8. Linda Lovelace: Die Wahrheit über Deep Throat. Taschenbuchausgabe, Heyne, München 2005, ISBN 3-453-67505-3. (dt. Übers.; engl. Originaltitel: Ordeal)
  9. Wikipedia: Deepthroating - Abschnitt "Deepthroating in der Pornographie"
  10. "In einigen wissenschaftlichen Publikationen werden die Bezeichnungen klitoraler Orgasmus und vaginaler Orgasmus und ihre anatomischen und physiologischen Besonderheiten diskutiert. Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass in den häufigsten Fällen der weibliche Orgasmus von der Klitoris, dem bei der Frau nervenreichsten Zentrum sexueller Erregung, ausgeht: Nach neueren Erkenntnissen ist die Klitoris[wp] ein weitaus größeres Organ als allgemein angenommen und publiziert, tatsächlich beträgt ihre Länge zirka elf Zentimeter und ihre Nervenenden reichen bis in die Vagina und in die Schenkel hinein. Die allgemein als Klitoris erachtete außen sichtbare Klitoris­spitze wäre damit lediglich ein Teil des Organs. Somit könne der Orgasmus durch vielfältigere Weise als bisher angenommen klitoral ausgelöst werden, etwa auch durch eine vaginale Stimulation. Die oft anzutreffende Unterscheidung in klitorale und vaginale Orgasmen beruht ihrer Ansicht nach auf der gängigen Fehl­einschätzung über die Größe der Klitoris." - Stuart Brody, Kateřina Klapilová, Lucie Krejčová: More Frequent Vaginal Orgasm Is Associated with Experiencing Greater Excitement from Deep Vaginal Stimulation Article. In: Journal of Sexual Medicine, Band 10, Nr. 7, April 2013, S. 1730-1736
  11. Wikipedia: Inside Deep Throat - Abschnitt "Kritiken"
  12. Filmstarts: Deep Throat Part II
  13. Die Wahrheit über Linda Lovelace, EMMA am 13. Januar 2017
  14. Linda Lovelace Biography, A&E Television Networks am 2. April 2014; letzte Aktualisierung am 17. Juli 2019

Netzverweise

  • Deep Throat (1972) in der Internet-Filmdatenbank
  • FSK: ungeprüft und als Porno nach § 15 (2) JuSchG[wp] wie indizierter Film[wp] zu behandeln
  • Youtube-link-icon.svg Lovelace (deutsch) (24. Oktober 2013) (Länge: 1:58 Min.) (HD-Trailer )
    Mit 25.000 Dollar Produktionskosten und einem Umsatz von mehr als 600 Millionen Dollar ist "Deep Throat" der profitabelste Film aller Zeiten. Die unbekannte Linda Lovelace wurde über Nacht zum Superstar und Postergirl für die sexuelle Revolution[wp]. "Lovelace" zeigt ihren Aufstieg und Fall und blickt hinter die Kulissen des Porno-Business. Inszeniert von den Oscar-Preisträgern Rob Epstein und Jeffrey Friedman glänzt Hollywoodstar Amanda Seyfried in der Hauptrolle neben Peter Sarsgaard, James Franco, Sharon Stone und Adam Brody.
  • Deep Throat Part II (1974) in der Internet-Filmdatenbank
  • Die schwarze Nymphomanin (1977) in der Internet-Filmdatenbank (Die schwarze Nymphomanin[wp] (Originaltitel: Gola profonda nera, Alternativtitel: Black Deep Throat, Queen of Sex) ist ein italienischer Sexfilm aus dem Jahr 1976. Im deutschen Sprachraum wurde der Film 1985 auf Video erstausgewertet.)
  • Inside Deep Throat (2005) in der Internet-Filmdatenbank


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Deep Throat (Film) (13. Januar 2016) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.