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Transsexuellengesetz

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Das deutsche Transsexuellengesetz (TSG) wurde im Jahre 1980 mit Wirkung ab 1. Januar 1981 unter dem Titel Gesetz über die Änderung der Vornamen und die Feststellung der Geschlechts­zugehörigkeit in besonderen Fällen (Transsexuellengesetz - TSG) verabschiedet.

Eine Abschaffung oder Reform des Gesetzes unter dem hochtrabenden Begriff "Selbstbestimmungsgesetz" ist aktuell in Vorbereitung.

Zitat: «Die Gender-Lobby hat zwei wichtige Verbündete: Das Unwissen und die Passivität der Menschen guten Willens.» - Mathias von Gersdorff[1]

Angriffe und Gefahren

Entstehung und Praxis

Aufgrund der Klage eines zur Frau umoperierten Mannes entschied das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) 1978, dass eine Person unter bestimmten Bedingungen ihren Geschlechts­eintrag im Geburtenbuch und ihre Vornamen ändern lassen darf. Bis dato war eine Änderung des Geschlechts­eintrages nur möglich gewesen, wenn es sich um einen irrtümlich falsch zugeordneten Eintrag gehandelt hatte.

Dieses Urteil mündete 1981 in das neu geschaffene Transsexuellengesetz[wp] (TSG). Seitdem konnte eine Person ihre Vornamen ändern lassen, wenn zwei unabhängige Sachverständigen­gutachten den Änderungswunsch bestätigt hatten. Vor der Änderung des Geschlechts­eintrages musste die Person mindestens drei Jahre lang mit dem dringenden Wunsch nach einer Geschlechts­änderung gelebt und sich einer genitalen Operation unterzogen haben. Außerdem musste sie dauerhaft fort­pflanzungs­unfähig sein.

Immer neue Forderungen

Im Laufe der Zeit wurden aufgrund von Klagen vor dem BVerfG zahlreiche Änderungen im Gesetz vorgenommen. So wurde beispielsweise das Mindestalter von 25 Jahren als verfassungswidrig eingestuft ebenso wie die Operation und Unfruchtbarkeit als Voraussetzung für eine Änderung des Geschlechts­eintrages. Mit der Entscheidung des BVerfG vom 11.01.2011 finden diese Punkte bis zum Inkrafttreten einer gesetzlichen Neuregelung keine Anwendung mehr.

Als Begründung führte das Gericht an, dass nicht mehr der Wunsch nach einer Geschlechtsumwandlung und die Operation an sich, sondern vielmehr die Stabilität des Wunsches nach einem Leben im anderen Geschlecht als zuverlässiges diagnostisches Kriterium für das Vorliegen einer Trans-Identität maßgeblich sei.

Beflügelt von den weitreichenden Änderungen im TSG gründete sich noch im selben Jahr ein bundesweiter Arbeitskreis aus Interessen­gruppen, um weitere Reformen voranzutreiben. Mitte 2012 wurde ein gemeinsamer Forderungs­katalog veröffentlicht. Er enthielt unter anderem die Abschaffung der Begutachtung und des gerichtlichen Verfahrens, den Ausbau des Verbots, über das biologische Geschlecht Auskunft zu geben und die gesetzlich fest­geschriebene Übernahme aller Behandlungs­kosten durch die Krankenkassen.

Jahrzehntelang hatte die Transgender-Bewegung auf die WHO eingewirkt, Geschlechts­dysphorie nicht mehr als Krankheit bzw. psychische Störung zu klassifizieren. Jetzt, da dies erreicht ist, sollen die teuren Behandlungen per Gesetz von den Krankenkassen übernommen werden - ein bemerkenswerter Widerspruch. Immerhin geht es hier um Summen zwischen 6.000 und 15.000 Euro pro Operation plus lebenslange Kosten für Medikamente und Nach­behandlungen.

Selbstbestimmungsgesetz statt Transgesetz

Im Sommer 2020 legten die Grünen und die FDP eigene Gesetzentwürfe zur Einführung eines "Selbst­bestimmungs­gesetzes" vor, um das bisherige Transgesetz zu ersetzen. Damit sollte u.a. die Änderung des Geschlechts­eintrages als reiner "Sprechakt" ohne Gutachten beim Standesamt und ein schrankenloser Zugang zu irreversiblen, geschlechts­verändernden Operationen ab 14 Jahren als Kassenleistung festgeschrieben werden.

Obwohl die Linkspartei ihre Zustimmung gab und einige Abgeordnete der SPD ebenfalls mit dem Gesetzentwurf liebäugelten, wurde das Gesetz schließlich abgelehnt. Vorerst: Denn für die Zeit nach der Bundestagswahl liegt das grüne-gelbe "Selbst­bestimmungs­gesetz" selbstredend auf Wiedervorlage.

Anfang 2021 wurde bekannt, dass das CSU-geführte Innen­ministerium eine Reform des TSG erarbeitet hatte. Dieses "Gesetz zur Neuregelung des Geschlechts­eintrags" wollte jeder Person ab 14 Jahren das Recht geben, ihr Geschlecht völlig unabhängig von körperlichen Merkmalen per Änderungs­antrag bei Gericht selbst zu definieren. Erwachsene hätten dafür ein Beratungs­gespräch, Minderjährige ein Gutachten vorweisen müssen. Die SPD brach die Verhandlungen über dieses Gesetz schließlich ab. Für die Änderung des Geschlechts­eintrages, so die SPD-Fraktion, bedürfte es keines "medizin­psychologisch geschulten Personals".

Erfolgreiche Lobbyarbeit

"Only adults? Good practices in legal gender recognition for youth"
Nur Erwachsene? Erfolgreiche Strategien zur rechtlichen Geschlechts­änderung für Jugendliche
  • Thema demedikalisieren, d.h. von OPs und Hormonen lösen
  • Unterm medialen Radar bleiben
  • Vorrangig an Jungpolitiker wenden
  • An populäres Gesetzgebungs­verfahren anhängen
  • Rückgriff auf das Kindeswohlprinzip und Partizipations­recht
  • Berichte von "Betroffenen" und Einzel­schicksale erzählen
  • Früh in den Gesetz­gebungs­prozess einbringen
  • Eigenen Gesetzentwurf entwerfen
  • Anklage von Menschenrechts­verletzungen
  • Auf das richtige Momentum warten
  • Gerichtsprozesse auf internationaler Ebene anstrengen

Dass das Thema Transgender inzwischen eine derartige Aufmerksamkeit erfährt, ist kein Zufall. Die Trans-Lobby hat hier ganze und vor allem gut organisierte Arbeit geleistet. In einem im November 2019 erschienenen Leitfaden (siehe Schaukasten) wird minutiös erklärt, wie eine Vereinfachung der Geschlechts­änderung für Jugendliche erreicht werden könne, ohne das Einverständnis von Erwachsenen zu benötigen.

Die Herausgeber des Leitfadens, die "International Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer & Intersex (LGBTQI) Youth and Student Organisation" (IGLYO), die Nachrichten­agentur "Thomas Reuters Foundation", "Dentons" und andere Rechtsanwalts­kanzleien hoffen, dass ihr Leitfaden zu einem "wirkungsvollen Werkzeug für Aktivisten und NGOs" wird, um diese Gesetze in ihren Ländern ändern zu können.

Folgen

Mittlerweile erhalten Kinder immer früher und leichtfertiger Pubertätsblocker. [...] Es ist eine häufig wiederholte Falschbehauptung von Transgender-Aktivisten, die Pubertät würde durch die Hormone nur pausiert und verliefe normal weiter, sobald man die Hormone absetze. [...]

Dabei sind diese Hormontherapien nicht nötig, um eine etwaige Geschlechts­dysphorie zu behandeln. Denn die meisten Kinder, die Probleme mit ihrem biologischen Geschlecht haben, akzeptieren dieses im Laufe ihrer Jugend. Spätestens mit Erreichen des Erwachsenen­alters haben 80-90 % der Betroffenen die Geschlechts­dysphorie überwunden. [...] Zu einem sehr frühen Zeitpunkt im Leben des Kindes erfolgt also eine Entscheidung in Richtung Geschlechts­umwandlung mit zum Teil irreversiblen Folgen. Alternative Entwicklungen oder Behand- lungen werden von vorneherein ausgeschlossen. [...]

Die Probleme werden durch die Geschlechts­umwandlung meist nicht gelöst. Im Gegenteil verschwinden die Suizid­gefahr und Depressionen von Trans-Personen nach den Hormon­therapien und Operationen nicht. Manchen Erfahrungs­berichten zufolge haben sich diese Probleme gar verschlimmert. Diese Feststellung ist nicht überraschend: Studien zeigen, dass bis zu 70 % dieser Patienten eine psychische Begleiter­krankung haben. [...]

Diese Herausforderungen könnten je nach Verlauf besser mit Kinder- und Jugend­ärzten, Psychiatern oder auch mit Familie und Freunden gelöst werden. Die Deutsche Gesellschaft für Sexual­medizin, Sexual­therapie und Sexual­wissenschaft stellt fest: "Die meisten Personen mit einer Geschlechts­dysphorie dürften von einer psycho­therapeutischen Behandlung profitieren, und ihr Leidensdruck dürfte sich signifikant senken lassen."

– Ehe-Familie-Leben e.V./Initiative Elternaktion[2]

Selbstbestimmungsgesetz

Zitat: «In der Pubertät[wp] verunsicherte Kinder werden leicht zum Spielball jedweder Ideologien und Heils­versprechen. Mit ihrem Outing erleben sie, endlich bewundert und geschätzt zu sein. Wie einfach es doch ist, zu der queeren Gruppe zu gehören, der die westliche Gesellschaft zur Zeit am meisten huldigt. Euphorisch und auch angetrieben von progressiven Lehrern und Ärzten stürzen sie sich in ihr Transitions-Abenteuer, die leise Ahnung um die Konsequenzen gründlich verdrängend. Die detrans-Bewegung wird Zulauf erfahren und sie könnte zum schärfsten Argument für jene werden, die Geschlechts­umwandlungen und Hormon­behandlungen an Minderjährigen politisch verhindern wollen. Die tragischen Geschichten, wie die von Charlie Evans[ext] und Keira Bell[ext] aus Großbritannien, oder die schwedische Reportage "Trans Train"[ext] zeigen bereits, wie wirksam der Angriff der Gender-Ideologie auf Kinder ausgebremst werden kann. Auch in Deutschland kann das geplante Selbst­bestimmungs­gesetz, das Kindern freien Zugang zu Hormonen und Operationen ermöglichen will, noch gestoppt werden.» - Demo für alle[3]
Die SPD befürwortet das "Selbstbestimmungs"-Gesetz. In ihrem Programm für die letzte Bundestags-Wahl heißt es dazu:
Zitat: «Kein Gericht sollte künftig mehr über die Anpassung des Personenstandes[wp] entscheiden. Psychologische Gutachten zur Feststellung der Geschlechtsidentität werden wir abschaffen. Jeder Mensch sollte selbst über sein Leben bestimmen können. Wir wollen, dass trans-, inter- und nicht-binäre Menschen Buchstabenmenschen im Recht gleich behandelt werden, deshalb werden wir das Transsexuellengesetz reformieren.»  (S. 44)

Die Grünen befürworten ein "Selbstbestimmungs"-Gesetz. Auf unsere Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2021 haben die Grünen geantwortet:

Zitat: «Mit einem "Selbstbestimmungsgesetz" sorgen wir GRÜNE dafür, dass das überholte Transsexuellen­gesetz endlich aufgehoben wird. Eine unbürokratische Änderung der Geschlechtsangabe wie der Vornamen auf Antrag der betroffenen Person beim Standesamt werden wir ab 14. Lebensjahr ermöglichen, das Offenbarungsverbot konkretisieren und Verstoße dagegen sanktionieren.»[4]

Die Grünen haben sich bereits seit mehreren Jahren für ein "Selbstbestimmungs"-Gesetz eingesetzt. In der letzten Legislatur des Bundestags haben sie einen entsprechenden Gesetzes-Entwurf[5] vorgelegt.[6]

Die LINKE befürwortet ein "Selbstbestimmungs"-Gesetz. Auf unsere Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2021 hat DIE LINKE geantwortet:

Zitat: «DIE LINKE will rechtliche und körperliche Selbstbestimmung für alle Geschlechter. Das pathologisierende TSG muss weg und durch ein Selbstbestimmungs­recht ersetzt werden, nötige Regelungen wie das Offenbarungsverbot müssen ins BGB. Wir fordern einen selbstbestimmten Geschlechts­eintrag für alle. Eine Vornamens- und Personenstands­änderung[wp] muss mit einer einfachen Erklärung beim Standesamt möglich sein - ohne Zwangs-Beratungen, Gutachten, ärztliche Atteste und Gerichts­verfahren. Und ohne Einschränkungen auf körperliche Merkmale, also für inter* und trans* Personen Buchstabenmenschen gleichermaßen.»
LSVD[7]
Die SPD Berlin Tempelhof-Schöneberg hat beschlossen:

Trans* liberation now: Für ein echtes Selbstbestimmungsgesetz![ext]

Zitat: «Bereits ab Vollendung des siebten Lebensjahres sollen Minderjährige die Erklärung zur Änderung von Namen und Geschlechts­eintrag selbst abgeben, wie es im Eckpunkte­papier bereits für Minder­jährige ab 14 Jahren vorgesehen ist. Es gibt keinen sachlichen Grund dafür, hier von den allgemeinen Regelungen zur Geschäfts­fähigkeit Minderjähriger (§§ 104 ff. BGB) abzuweichen.»
Zitat: «
§ 104 Geschäftsunfähigkeit
Geschäftsunfähig ist:
  1. wer nicht das siebente Lebensjahr vollendet hat,
  2. wer sich in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustand krankhafter Störung der Geistes­tätigkeit befindet, sofern nicht der Zustand seiner Natur nach ein vorübergehender ist.
§ 106 Beschränkte Geschäftsfähigkeit Minderjähriger
Ein Minderjähriger, der das siebente Lebensjahr vollendet hat, ist nach Maßgabe der §§ 107 bis 113 in der Geschäfts­fähigkeit beschränkt.
§ 107 Einwilligung des gesetzlichen Vertreters
Der Minderjährige bedarf zu einer Willenserklärung, durch die er nicht lediglich einen rechtlichen Vorteil erlangt, der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters.
§ 108 Vertragsschluss ohne Einwilligung
(1) Schließt der Minderjährige einen Vertrag ohne die erforderliche Einwilligung des gesetzlichen Vertreters, so hängt die Wirksamkeit des Vertrags von der Genehmigung des Vertreters ab. [...]
§ 110 Bewirken der Leistung mit eigenen Mitteln
Ein von dem Minderjährigen ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters geschlossener Vertrag gilt als von Anfang an wirksam, wenn der Minderjährige die vertragsmäßige Leistung mit Mitteln bewirkt, die ihm zu diesem Zweck oder zu freier Verfügung von dem Vertreter oder mit dessen Zustimmung von einem Dritten überlassen worden sind.
§ 111 Einseitige Rechtsgeschäfte
Ein einseitiges Rechtsgeschäft, das der Minderjährige ohne die erforderliche Einwilligung des gesetzlichen Vertreters vornimmt, ist unwirksam. [...]»

Wir waren damals mit sieben Jahren in der Lage und reif genug, uns am Kiosk vom Taschengeld für 20 Pfennig Brause­stäbchen, Lutsch­muscheln, saure Würmer und Tütchen mit Ahoi-Brause zu kaufen und zu schlecken.

Heute sollen sie in der Lage sein, ihr Geschlecht und ihren Namen zu wechseln, obwohl sie in jeder Hinsicht blöder sind als wir es damals waren.

Ich komme nicht umhin, darüber nachzudenken, ob der Islam gegenüber der SPD nicht doch gewisse Vorteile hätte, und ob es nicht "Der Islam gehört zu Deutschland", sondern "Der Islam gehört nach Deutschland" heißen muss.

Hadmut Danisch[8]

Das so genannte Selbstbestimmungs­gesetz rückt immer näher und wird konkreter:

Zitat: «Männer sollen im Verteidigungsfall[wp] nicht durch Änderung ihres Geschlechtseintrags einer möglichen Einberufung entgehen können. Das sieht eine Sonderregelung im geplanten Selbstbestimmungsgesetz der Ampel vor.» - Die Welt[9]
Twitter-Kommentar: «Ein Mann kann auch eine Frau sein, außer es ist Krieg, dann muss ein Mann ein Mann sein.» - Raucher[10]
Twitter-Kommentar: «Transphob ist, wer über den Ernstfall[wp] entscheidet.» - Marvin T. Neumann[11]

Es werden mehr Fragen aufgeworfen als geklärt:

Zitat: «Wann ist Mann eine Frau?» - Die Welt[12]

Henryk M. Broder:

Zitat: «Mit dem geplanten "Selbstbestimmungsgesetz" soll jeder Mensch seine Geschlechts­zugehörigkeit selbst bestimmen können. In der Debatte geht es aber fast immer nur um "biologische" Männer, die sich als Frauen fühlen - selten umgekehrt. Das stellt eine berühmte Annahme Sigmund Freuds[wp] auf den Kopf.»[13]

Damentoiletten-Alarm

Helge Schneider[wp] sang einst "Katzeklo, Katzeklo, ...". Bei der aktuellen politischen Lage müsste man eigentlich sowas wie "Damenklo, Damenklo, ja das macht die Queeren froh..." singen. [...]

Da bin ich jetzt auch mal gespannt, wie lange das noch geht, ob

  • man sich da irgendwann mal dran gewöhnt und das hinnimmt,
  • ob Frauen aufgeben und zuhause bleiben,
  • oder ob das irgendwann mal eskaliert.

Sven Lehmann ist von den Grünen, und die Grünen werden vornehmlich von Frauen gewählt.

Was ich nicht verstanden haben. Ich kann mir zwar vorstellen, warum komische Kerle in Frauenkleidern ins Damenklo wollen, aber ich kann mir nicht so richtig vorstellen, warum die Damen das auch wollen. Aber mich betrifft's ja auch nicht. Solange das alles im Damenklo stattfindet, ist das ja nicht meine Angelegenheit.

In jeder halbwegs gesunden Gesellschaft würden die Grünen an der nächsten Fünf-Prozent-Hürde scheitern und rausfliegen, aber in Deutschland ist ja Klimapanik und jeder ein Nazi, der nicht grün wählt, und auch die Klimanummer ist ja vorrangig so ein Frauending. Und des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Geliefert wie bestellt. Und außerdem waren Frauen ja immer so begeistert davon, aufs Männerklo zu gehen, warum also nicht auch umgekehrt?

Das ist so ein typisches Chips- und Popcorn-Thema, das man sich als Unbeteiligter entspannt anschaut und verfolgt, wer denn gewinnt.

Vor allem interessiert mich, wie das dann unter der Islamisierung laufen wird.

– Hadmut Danisch[14]

Kommentare

WikiMANNia-Kommentar
Berücksichtigt man die Erfolglosigkeit der Männer- und Väterrechts­bewegung etwa in Bezug auf die Durchsetzung eines gleichberechtigten Sorgerechts bei den Kindern ihrer eigenen Mitglieder und den Umstand, dass die Zahl der Väter weitaus höher als diejenige der Trans­menschen ist, besteht der begründete Verdacht, dass die Trans/Queer-Aktivisten umfangreiche finanzielle Unterstützung durch kapitalkräftige und politisch wie gesellschaftlich wirkmächtige Lobbyverbände, wie etwa der Pharmaindustrie und anderer Akteure, erhalten, die ihrerseits durch den Verkauf gentechnisch veränderter Produkte und Dienst­leistungen möglichst großen Profit erzielen möchten.

Zu dem Thema gibt es weiterführende Informationen in den Artikeln CIBA-Symposium und Geschichte des Genderismus.

Bedenke, worum Du bittest. Es könnte Dir gewährt werden.

Es gibt zunehmend Texte zum Thema "Detrans", über Leute, die den ganzen Trans­sexualitäts­zirkus bereuen und sich wieder rückbauen lassen wollen. Ich bin ja schon lange der Meinung, dass es uns nicht (mehr) ansteht, uns noch über afrikanische oder "pharaonische" Beschneidungen in Afrika aufzuregen, solange wir hier Marxisten/Feministen noch viel üblere Beschneidungs- und Umbau­praktiken vertreten lassen.

Ein Leser wies mich zum Artikel von vorhin mit meiner Vermutung, dass junge Frauen damit ihre Schwierigkeiten, erwachsen zu werden, überwinden wollen, auf diesen Webartikel zu dem Thema hin. Bisschen komisch und mono­thematisch wirkt die Webseite schon, kann ich aber nicht beurteilen, kenne ich nicht und habe gerade auch nicht die Zeit, die große Moral- und Konformitäts­prüfung durchzuführen.

Einige Textstelle sind mir aufgefallen:

Zitat: «Die Zahl der Geschlechtsumwandlungen nimmt dramatisch zu. Vor allem junge Mädchen glauben, durch diesen radikalen Schritt ihre Probleme lösen zu können. Viele bereuen es inzwischen, auf die Versprechen der Transgender-Ideologie hereingefallen zu sein, und möchten alles rückgängig machen. Unter dem Begriff "detrans" erzählen sie in den sozialen Medien ihre Geschichte.

In den USA und Großbritannien ist Transgender ein Massenphänomen - vor allem unter Mädchen. Es sind so viele, dass diejenigen, die ihre Geschlechts­umwandlungen inzwischen bereuen, sich unter dem Hashtag #detrans[ext] in den sozialen Medien zusammen­gefunden haben. Sie versuchen, den ein­geschlagenen Weg zu stoppen, setzen Hormone ab und lassen sich erneut umoperieren, soweit eben möglich. Sie tauschen sich über ihre Erfahrungen aus und zeigen sich, so wie sie gerade sind. [...]

So schildert etwa eine junge Frau unter dem Pseudonym "shesindetransition" ihr Gefühlsleben auf einem Blog in folgenden Worten:

Die Lüge war, zu glauben, dass ich mich verändern und etwas Besseres werden kann. Dass ich meine alte Haut abstreife und darunter etwas Anderes, etwas Wunderschönes zum Vorschein kommt. (...) Wir alle versuchen am Ende nur, uns selbst irgendwie zu ertragen. Unsere Verletzlichkeit, unsere Bedürftigkeit, unsere Hilflosigkeit, unsere Wut, unsere Scham. Das ungeliebte Kind und den tiefen Riss in unserem Selbst, wir alle tragen etwas dieser Art in uns. Diese Welt kennt keine Gerechtigkeit. Diese Welt kennt keine Wahrheit. (...)

Hier artikuliert sich die reflektierte Einsicht einer jungen Frau, die ein pubertierender Teenager noch nicht haben kann. Die Einsicht nämlich, dass man "das ungeliebte Kind" im Inneren der Seele nicht einfach äußerlich wegoperieren kann.»[3]

Die Sache mit dem Kind in uns.

Ich höre da aber noch etwas anderes heraus: Das marxistische Heils­versprechen vom Paradies, in das wir uns begeben können, wenn wir das marxistische Weltbild akzeptieren, Sekte eben, und dann die Erkenntnis, dass sich das Heils­versprechen eben nicht erfüllt. Dass man eben nicht ins Paradies kommt, wenn man sich Brüste oder Schniedel abschneiden lässt und Hormone nimmt.

– Hadmut Danisch[15]

Einzelnachweise

  1. Mathias von Gersdorff: Bundestagswahl wirft Schatten voraus – Ehe und Gender bleiben Hauptthemen, Kultur und Medien Online am 31. Mai 2016
  2. Pdf-icon-intern.svg Transgender-Hype - Angriffe und Gefahren durch die Transgender-Bewegung - Ehe-Familie-Leben e.V./Initiative Elternaktion, 2021 (32 Seiten)
  3. 3,0 3,1 De-Transgender: Weil ich (k)ein Mädchen bin, Demo für alle am 22. März 2022
  4. Was wollen die Parteien: Selbstbestimmung von trans- und inter-Menschen rechtlich anerkennen, lsvd.de im Jahr 2021
    Antworten der Parteien zur Bundestagswahl 2021
  5. Pdf-icon-extern.svg Entwurf eines Gesetzes zur Aufhebung des Transsexuellengesetzes und Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes (SelbstBestG)[ext] - Deutscher Bundestag - Drucksache 19/19755, 10. Juni 2020
  6. Das Ministerium für alle außer Männer ("Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend"): Abschaffung des Transsexuellengesetzes: Eckpunkte für das Selbstbestimmungsgesetz vorgestellt, bmfsfj.de am 30. Juni 2022
    Anreißer: Das Selbstbestimmungsgesetz soll das Leben für trans- und inter­geschlechtliche Menschen verbessern und das Transsexuellengesetz ablösen. Lisa Paus (Grüne) und Dr. Marco Buschmann[wp] (FDP) stellten die Eckpunkte des Gesetzes vor.
  7. Das Selbstbestimmungsgesetz: Antworten zur Abschaffung des Transsexuellengesetz (TSG), lsvd.de im Mai(!) 2022
  8. Hadmut Danisch: Siebenjährige, Ansichten eines Informatikers am 19. September 2022
  9. Familienministerium: Neue Details - Das steht im geplanten Selbstbestimmungsgesetz, Die Welt am 28. April 2023
  10. Twitter: @CBGSpender - 28. Apr. 2023 - 11:05 Uhr
  11. Twitter: @MT_Neumann - 29. Apr. 2023 - 15:10 Uhr
  12. Arnd Diringer: Selbstbestimmungsgesetz: Wann ist Mann eine Frau?, Die Welt am 30. März 2023
    Auszug: Nach dem Eckpunktepapier zum geplanten Selbstbestimmungsgesetz soll als Frau gelten, wer sich als Frau identifiziert. Bei Quotenplätzen führt das zu praktischen Problemen, wie die Grünen selbst erleben mussten.
    "Eine Frau ist eine Person, die sich selbst als Frau identifiziert", meinte die grüne Frauenministerin Lisa Paus kürzlich in einem Interview mit dem "Tagesspiegel". So soll das nach dem Eckpunktepapier zum geplanten Selbst­bestimmungs­gesetz künftig auch rechtlich sein. Viele, insbesondere viele Frauen, kritisieren das. Eine Entscheidung des Bundes­schieds­gerichts der Grünen bestätigt nun ihre Befürchtungen.htungen.
    Nach dem Eckpunktepapier soll "eine Erklärung mit Eigenversicherung" für eine Änderung des Geschlechts genügen. Kritiker fürchten unter anderem, dass das zum Missbrauch einlädt. [...]
    Anmerkung der WikiMANNia-Redaktion: Eine Einladung zum Missbrauch ist auch die so genannte "Ehe für alle". Das hat aber weder die Grünen noch die Roten noch die Unions­politiker, die dafür gestimmt haben, gestört. Auch da wäre die Frage: "Wann ist eine Familie eine Familie?" angebracht gewesen!
  13. Henryk M. Broder: Der neue Vaginaneid, Die Welt am 12. April 2023
  14. Hadmut Danisch: Aktuelles vom Damenklo, Ansichten eines Informatikers am 26. August 2023
  15. Hadmut Danisch: Die marxistische Beschneidung, Ansichten eines Informatikers am 29. März 2022

Querverweise

Netzverweise