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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Sprechakt

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Hauptseite » Sprache » Sprechakt


[In Frankreich] hat sich da ein Riesen-Problem gebaut und es verschwiegen, bis es nun zu groß ist, um es noch zu lösen.

Man hat sich da durch linke Politik und das Verschweigen durch Politik und Presse selbst in ein Problem gefahren, das inzwischen ausweglos ist, weil es anbrennt, egal, wie sie sich jetzt verhalten.

Ähnliche Effekte sieht man in Schweden, wo man auch lange versucht hat, durch political-correctness-Druck dafür zu sorgen, dass das Problem nicht angesprochen wird, und dann in post­struktur­alistischem Geisteswissenschaftler­wahn darauf zu vertrauen, dass der Sprechakt die Realität schafft und das Schweigen sie abschafft, dass ein Problem verschwindet, wenn man einfach nicht drüber redet. Die Kreuzung aus dem Vogel Strauß[wp] und den drei Affen[wp].

Ich vermute, die Franzosen haben da jetzt was auszudiskutieren.

Und sie werden noch mehr Probleme mit ihrer Polizei bekommen, weil die schon eine enorm hohe Selbstmord­rate, eine exorbitante Frustrations­rate und eine hohe Personal­flucht haben, zumal es heißt, dass sie ihre - vor allem die jungen - Polizisten wie Dreck behandeln und bezahlen. Irgendwann gehen die einfach und neue kommen nicht mehr nach.

Gleichzeitig hört man selbst unter den Schweige­filtern noch oft, wie es dort in den Vorstädten brodelt und wabert.

Das dürfte verdammt schwer sein, das noch in den Griff zu kriegen, und mit hoher Wahrscheinlichkeit ist Frankreich auch schon über den Point of no Return[wp], nicht mehr zu retten.

Aber: Man hat es ja so gewollt und in politischer Korrektheit auch so gut gefunden. Weil die Marxisten und Geistes­wissen­schaftler predigten, das müsse so sein, nur so wäre es gut.
Ich finde es überaus frappierend, wenn mir ein Journalist vorwirft, ich könnte nicht zwischen Meinung und Realität unterscheiden. [...]

Die Geistes- und Sozial­wissen­schaften - und zu denen gehören die Journalisten - sind dieser besonderen Form der geistigen Insuffizienz erlegen, diesem Poststrukturalismus, der Postmoderne, nach der es ja nur noch Meinung und keine Realität mehr gibt, nur noch der Sprechakt, der Diskurs alles forme und erschaffe. Ich glaube nicht, dass jemand aus der Journalisten­zunft noch in der Position ist, Leuten aus den MINT-Fächern ohne sehr überzeugende Darlegung und Begründung vorzuhalten, sie könnten nicht zwischen Meinung und Realität unterscheiden. [...]

Generell ist bei den Journalisten die Entwicklung zu sehen, dass sie Meinung, Ideologie und Realität nicht trennen können (und wollen), siehe etwa den ganzen Gender-Blödsinn. Und ich merke auch immer wieder, dass Journalisten allgemein nicht an das rankommen, was ich eigentlich als empirische Prüfung der Realität kenne. Man merkt ja auch immer wieder, wie extrem fehlerhaft deren Studien sind - oder wie Journalisten extreme Fehler nicht bemerken. Das Verhältnis zwischen Journalisten und der Realität ist ein gebrochenes, bestenfalls ein opportunistisches. Realität ist, wenn's gerade passt.
- Hadmut Danisch[2]

Einzelnachweise

  1. Hadmut Danisch: Schachmatt: Fake News durch Verschweigen, Ansichten eines Informatikers am 5. Oktober 2019
  2. Hadmut Danisch: Ich bin "unmassgeblich", Ansichten eines Informatikers am 26. Dezember 2017

Netzverweise