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Gender-Rochade
Der Begriff Gender-Rochade bezeichnet die Standpunktvertauschung von Politikern und Meinungswirtschaft in ihrer Propaganda bezüglich Geschlechter.
Dem Blogger Hadmut Danisch ist ein Paradigmenwechsel[wp] in der Geschlechterpolitik aufgefallen:
Eigentlich seit 20 Jahren, aber besonders im Zeitraum von vor 10 bis vor etwa drei oder vier Jahren ging es in "Gender Studies" noch um das:
Innerhalb von nur ungefähr drei Jahren hat sich das alles ins völlige Gegenteil verkehrt:
Es hat sich völlig ins Gegenteil verkehrt. Aber niemandem scheint es aufzufallen. Und alle, voran die Regierung, ARD und ZDF, die Presse, sogar die Hochschulen selbst, behaupten eifrig und ohne mit der Wimper zu zucken, das sei alles "wissenschaftlich belegt und Konsens". Eben hat man noch das als unanzweifelbare Wahrheit hingestellt und jeden als Wissenschaftsleugner und Verschwörungstheoretiker angeprangert, der Widerrede erhebt, und nur kurze Zeit später behauptet man das Gegenteil, als wäre nichts gewesen. (Vergleiche die Corona-Rochade, bei der man erst sagte, das sei alles nur Hirngespinst von Aluhutträgern und Nazis, die die Grenzen schließen wollten und spinnert mit Gesichtsmasken in der Stadt herumliefen, und dann tauschte man völlig geräuschlos die Positionen aus.) Und immer heißt es, das sei "wissenschaftlich" und jeder Zweifler oder Kritiker ein "Wissenschaftsleugner" und irgendein Schimpfwort. Früher war man "Sexist", "misogyn" und sowas. Heute ist man "transfeindlich". Objektiv betrachtet ist das ganze Gender-Ding spätestens mit dieser völlig Willkürlichkeit und beliebigen Kehrtwende ins Gegenteil als das entlarvt, was es schon immer war: Gequirlter Bockmist von Geisteswissenschafts Gnaden und Steuerzahlers Geld, Vehikel einer Versagerkaste, Fachgebiet derer, die einfach wirklich gar nichts können und in ihrer Lebens- und Sozialbilanz ganz weit unter Null liegen. Trotzdem fahren Hochschulen und Medien, vor allem eben die Öffentlich-Rechtlichen, die immer so tun, als wären sie für Demokratie und gegen Fake-News so wichtig, voll drauf ab. Und wisst Ihr, was mir so auffällt? Man sagte mir, in Zypern könne eigentlich jeder tun und lassen, was er wolle, solange er damit niemandem auf den Sack geht. Die Leute sind zwar für sich selbst recht religiös, anderen gegenüber aber sehr, sehr tolerant und alles in allem sehr entspannt und gelassen. Trotzdem habe ich in Zypern bisher noch keine einzige "Trans-Person" gesehen. Warum nicht? Liegt's am Trinkwasser? Mehr Sonnenlicht und frische Luft? Oder liegt es einfach daran, dass man hier damit weder Aufmerksamkeit noch Geld abgreifen kann? |
| – Hadmut Danisch[1] |
| Noch eine Rochade.
Gerade Reschke-Fernsehen vom NDR gesehen, das Rumgenöle der blasierten Feministin Reschke, die selbst eigentlich nichts kann, aber sich ständig beschwert, dass Männer ihr nicht alles zuarbeiten. Thema heute: Gender-Medizin. Eine ganze Sendung lang beschwert sie sich durchgehend darüber, dass die Medizin die biologischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen nicht genug berücksichtige, und dass es für Mediziner so schwer sei, im Studium etwas über die biologischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen zu erfahren. Wie bitte!? Seit Jahrzehnte wird uns von den Gender Studies eingehämmert, dass es keine biologischen Geschlechter, überhaupt keine Unterschiede gäbe, dass das alles nur sexistische "Biologismen" wären, weil Geschlechter ausschließlich ansozialisiert und von der Hebamme zugewiesen seien. Ständig heißt es ja, es gäbe gar keine Männer und Frauen, sondern nur "als Frauen Gelesene", man jederzeit sein Geschlecht wechseln kann. Irgendwo habe ich noch einen Hinweis, dass irgendeine Uni-Klinik oder sowas in den USA, in glaube, es war in New York, inzwischen die Meinung vertritt, dass man Frauen nicht mehr "Frauen", sondern "Nicht-Männer" nennen sollte und die Bezeichnung "Frau" gar nicht mehr benutzt werden dürfte. Und genau diesen Gender-Mist hat man auf den NDR-Netzwerk-Recherche-Konferenzen auch vehement vertreten, Frauenquoten gefordert, alle als Sexisten niedergemacht, die noch keine Frauenquote haben. Wenn ich mich recht erinnere, war Reschke da mittenmang dabei. Und auf ihrem Jugendkanal FUNK und in manchen Sendungen des Hauptprogramms erzählen sie den Quatsch ja auch. Und jetzt kommt die Reschke und beschwert sich, dass man die großen biologischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen nicht erforsche, derentwegen Medikamente unterschiedlich wirken. Einfach mal so die Richtung um 180° gedreht. Das ist das, was ich am Feminismus so oft beschrieben habe: Er besteht aus zwei Teilen, nämlich dem Gleichheits- und dem Differenzfeminismus. Der eine ist die Behauptung, dass Männer und Frauen unterschiedslos gleich seien und nicht unterschiedlich behandelt werden dürfen, und der andere die Behauptung, dass Männer und Frauen - insbesondere biologisch - völlig verschieden sind und deshalb unterschiedlich behandelt werden müssen. Und zwischen den beiden springen sie nach Belieben und wie sie es gerade brauchen hin und her. Und behaupten dann, es sei frauenausgrenzend, wenn man sie darauf hinweist, dass sie sich selbst widersprechen. Wir erleben das ja gerade auch in Spanien: Einerseits will man Frauenquoten, Gleichstellung, Gender Pay Gap auf Null, weil Männer und Frauen so gleich seien. Kaum hat man das, führt man den Menstruationsurlaub für Frauen ein, weil man doch berücksichtigen müsse, dass sie so anders sind und es ihnen biologisch unmöglich sei, dasselbe zu leisten wie Männer. Und diesen Blödsinn sendet man nun öffentlich-rechtlich per NDR. Und keiner da, der da mal die Frage stellt, warum man jetzt das Gegenteil dessen behauptet, was man 20 Jahre lang behauptet hat. Zur Erinnerung: Vom selben NDR kommen Tagesschau und Tagesthemen, die uns seit Jahren ständig einen vom Gender Pay Gap vorjammern und gleichen Lohn für gleiche Arbeit fordern, weil Männer und Frauen gleich seien. Und jetzt jammert die Reschke, dass die großen Unterschiede nicht angemessen gelehrt und berücksichtigt werden. Was Reschke nicht sagt: Dass der Medizinbereich längst in Frauenhand ist und die da längst die Mehrheit stellen. Leser schreiben mir von Beobachtungen zwischen 70 und 90 Prozent Frauenanteil. Wenn es doch nun so viele Frauen in der Medizin gibt, was hält sie denn dann davon ab, das Frauending und solche Hauptthemen wie Herzinfarkt, Menstruationsschmerz und Endometriose zu erforschen? Warum nimmt man den Männern erst die Forschungsplätze weg und beschimpft sie dann, dass sie es nicht erforschen? Mir schrieben Ausbilder aus der Medizin, dass da längst alles voller Frauen sei, aber forschen würden sie nicht. Sie wollten nur möglichst einfach "Frau Dr." werden und dann irgendeine bequeme Halbtagsstadtpraxis führen, wenn überhaupt. Alles, was Mühe macht, Forschung, Landarzt und so weiter, machen sie praktisch so gut wie nicht. Also müsste man eher den NDR und Reschke fragen, warum man eigentlich seit Jahrzehnten Frauenförderung, Frauenquoten und Gender macht, und jetzt plötzlich das inhaltliche Gegenteil behauptet und sich beschwert, dass nicht ordentlich geforscht und gelehrt wird. Man könnte ihr die Frage stellen, ob die Frauenförderung die Medizinforschung vernichtet hat. |
| – Hadmut Danisch[2] |
Einzelnachweise
- ↑ Hadmut Danisch: Die große leise Schleichwende, Ansichten eines Informatikers am 24. Februar 2023
- ↑ Hadmut Danisch: Das Geschwätz der Anja Reschke, NDR, Ansichten eines Informatikers am 16. Juni 2023