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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen Männer bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Versklavung

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Hauptseite » Gesellschaft » Sklaverei » Versklavung


Zum Thema Versklavung gibt es folgende Artikel:

Wortmeldung

Zitat:

«Eine der interessanteren und ego-dämpfenden Erkenntnisse, die ich über BDSM gelernt habe, ist die Einsicht, dass Meister keine Sklaven versklaven. Die Sklaven versklaven sich in der Tat selbst. Ja, es sind nicht ich oder meine erstaunliche Großartigkeit, die ein Weib zu einer zitternden, unterwürfigen Kreatur macht. Das Weib macht es selbst.» - Peter Masters[1]

Einordnung

Das Thema Versklavung weckt negative Erinnerungen an die historische Sklavenhaltergesellschaft[wp]. Darüber hinaus hat der Feminismus erheblichen Flurschaden angerichtet mit seiner Verschwörungstheorie, ein Patriarchat genanntes Kollektiv von Männern hätte sich weltweit verschworen, Frauen zu vergewaltigen, zu schlagen und zu versklaven.

Die moderne Arbeitswelt unterscheidet sich aber auch nicht sehr von Sklaverei. In der Arbeitszeit müssen Arbeiter und Angestellte die Anweisungen von Arbeitgeber und Vorgesetzten befolgen, wie auch der Sklave die Befehle seines Besitzers befolgen muss. Arbeiter dürfen heutzutage zwar nicht mehr geschlagen werden, aber seit Einführung der Leiharbeit[wp] können sie wie Sklaven, Pferde oder Gegenstände einfach verliehen werden. Die Kündigung[wp] ist zwar grundsätzlich möglich, aber nicht für jeden Arbeitnehmer ein gangbarer Weg. Nicht selten ist die Kündigung sogar strafbewehrt[wikt]. Wenn eine Frau ihren Vertrag ("Ehe") einseitig kündigt, so ist der Exgatte nicht etwa ebenfalls aus den Verpflichtungen des Eherechts entbunden, sondern muss der vertrags­brüchigen Frau weiterhin Unterhalt zahlen. Die Erwerbsobliegenheit ist die neue Sklaverei des modernen Matriarchats.

Der in BDSM-Kreisen weit verbreitete Sklavenvertrag ist ein beidseitig im Einvernehmen geschlossener Vertrag. Wird die Beziehung der Vertrags­schließenden aufgelöst, verliert der so genannte Sklavenvertrag seine Wirksamkeit, weil mit Auflösung der Beziehung die zugrunde liegende Geschäftsgrundlage[wp] entfällt. Dies ist in der Scheidung genannten Auflösung einer Ehe nicht der Fall. Viele Männer werden nach einer Scheidung als Zahlsklave auf Jahrzehnte hinaus ausgebeutet.

Die Versklavung wird aus genannten Gründen eher negativ bewertet. Das so genannte Tierrollenspiel wird dem gegenüber positiver gesehen, wohl weil damit Gedanken an sympathische Haustiere verbunden sind. Allerdings sind alle Konstellationen stark asymmetrisch geprägt, egal ob nun die Rolle eines Sklaven, eines Tieres oder einer Puppe angenommen wird. In allen diesen Fällen sind Entscheidung­freiheit und Verantwortlichkeiten sehr einseitig verteilt. Der Sklave ist in seiner Rolle aber noch Mensch und hat als Gegenüber auch einen Menschen. Bei der Tierrolle hingegen wird gegenüber dem Menschen eine ungleich höhere Barriere aufgebaut. Noch dramatischer verhält es sich bei der Puppe, die nur ein Ding ist und einem Spielzeug gleich in die Ecke geworfen und dort liegen­gelassen werden kann. Während der Sklave sich dessen bewusst ist, dass er Eigentum eines anderen Menschen ist und mit ihm - wenn auch begrenzt - verhandeln kann, so hat das Tier für das Konzept Eigentum gar kein Vorstellungs­vermögen. Katzen sind vom Charakter sowie so sehr eigen und machen, was sie wollen. Hunde sehen in ihrem Herrchen oder Frauchen keinen Besitzer, sondern den Leithund seines Rudels, innerhalb dessen er auf einer rangniedrigeren Stufe steht. Während Tiere aber noch ein Bewusstsein und ein Fühlen haben, trifft dies auf die Puppe gar nicht mehr zu. Die Puppe kann weder denken noch sprechen - es sei denn als Sprechpuppe ein paar vorgegebene Sprüchlein aufsagen - noch kann sie laufen - es sei denn als Laufpuppe ein paar unsichere und ungerichtete Schrittchen machen.

Die Versklavung ist also gegenüber der Herab­stufung zum Tier oder gar der Dollification die vergleichsweise weniger krasse Vereinbarung, gerade auch im Vergleich zur Sissifizierung oder Bimbofizierung.

Einzelnachweise

  1. PeterMastersWiki: Enslavement, Version vom 29. Oktober 2016 um 23:26 Uhr