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Idiokratie

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Hauptseite » Politik » Herrschaftsform » Idiokratie


Idiokratie (aus dem Griechischen ἰδιώτης [idiṓtēs], "einfacher Mensch", "Privatmann", "Laie", über lateinisch idiōta, "Pfuscher", "Stümper", "unwissender, ungelehrter, unerfahrener Mensch", und griechisch κρατία [kratía], "Herrschaft", vgl. -kratie) bezeichnet die Herrschaft der Dummen.

Verwendung des Begriffs

Zitat:

«Als Idiokratie oder Idiotokratie bezeichnet man eine Staatsform, bei der die Dummen die Klugen unterdrücken, bzw. regieren.» - Enzyklo[1]

Zitat:

«Demokratie ist zweifellos die größte Errungenschaft, zu der wir Menschen es gebracht haben. Was aber, wenn die Klügeren, die Besonnenen und Rücksichts­vollen immer öfter den Schrei­hälsen weichen, den Wichtig­tuern und den Selbst­herrlichen? Dann wird aus der Demokratie ganz schnell eine "Idiokratie", eine Diktatur der Dummen[2]

Zitat:

«DAS MILIEU: In Ihrem Buch "Die Diktatur der Dummen" sprechen Sie von einer Entwicklung von der Demokratie hin zu einer "Idiokratie". Was verstehen Sie konkret unter diesem Begriff und worin äußert sich die "Idiokratie"?

Prof. Witzer: Ich selber benutze den Begriff nur sofern, dass ich den Einstieg meines Buches mit dem Film "Idiocracy"[wp] verbinde. Der Film "Idiocracy" ist eine Satire auf das Leben in der Zukunft. Mir ist der Begriff "Diktatur der Dummen" lieber und mir geht eigentlich darum zu zeigen, wie weit in unserem Alltag die Dummheit einbezogen ist. Das wird im Begriff Idiokratie nicht für jeden deutlich. Mir geht es auch nicht um Systemkritik, sondern um das Handeln des Einzelnen. Ich möchte also weniger eine Staatsform betrachten und auch nicht eine Dystopie[wp], also eine Sicht auf eine schreckliche Zukunft wagen, sondern schauen, was heute aus dem Ruder gelaufen ist bei uns in Sachen Demokratie, weil ich immer noch Hoffnung habe, dass wir das wenden können. Doch angesichts der heutigen Zustände, leben wir in einer Gesellschaft, die noch demokratisch ist, aber schon am seidenen Faden hängt.» - Buchautorin im Interview[3]

Zitat:

«Das riecht verdammt danach, als wollten sie die Begriffe "Intelligenz" und "IQ" umdefinieren, damit die politisch gewünschten Personen­gruppen als die intelligentesten gelten. Und vorsorglich stellt man es schon mal so dar, dass einer der Leute, die zu Intelligenz und IQ irgendwas definiert hat, "Nazi­vergangenheit" hat, damit also ohne weitere Begründung klar sei, dass man davon schnellstens wegmüsse.

Ich befinde mich in einem Übergang, in einer Metamorphose. Bisher kam ich mir vor wie im Dilbert[wp]-Comic. Inzwischen komme ich mir mehr wie im Film Idiocracy[wp] vor.» - Hadmut Danisch[4]

Historisches

Der Ursprung der Idiokratie liegt in der linken Ideologie. Links-versiffte wollten einen Staat schaffen, in denen die Dummen nicht mehr ausgegrenzt werden können, sondern gegensätzlich dazu sogar die Herrschaft des Landes innehaben. Die Idiokratie wurde in der Westlichen Welt besonders ausgeprägt gelebt: Der Fernseher wurde erfunden und die Gebildeten des Staates hatten zu viel mit ihrer Karriere zu tun, als sich Kinder anzuschaffen. Die Politiker setzten eine geniale Lösung um: Sie importierten Afrikaner mit niedrigem IQ, die hatten Zeit und machten sich keine Gedanken über Kinder - verhüteten also nicht. Die Gebildeten wurden prozentual mit jedem Geburten­jahr­gang weniger und weniger, bis fast alle Gebildeten nach Jahren des Widerstandes von den Dummen assimiliert oder aus­geschaltet wurden.

Film

Idiocracy ist eine Science-Fiction-Komödie des US-amerikanischen Regisseurs Mike Judge[wp] aus dem Jahr 2006. Der Film zeigt eine Dystopie[wp] der Welt des Jahres 2505, in der eine geistig degenerierte Gesellschaft vor ihrem Ende steht.

Zitat:

«Joe Bauers ist Bibliothekar. Joe ist der durchschnittlichste Mensch, den die US-Armee auftreiben konnte. Als Teil eines Experiments soll Joe eingefroren und nach einem Jahr wieder aufgetaut werden. Doch dann, sonst gäbe es ja keine spannende Story, laufen ein paar Dinge schief. Joe wacht nicht zwölf Monate sondern 500 Jahre später auf. Filmkenner wissen natürlich: die Rede ist vom Film "Idiocracy"[wp] mit Luke Wilson[wp] als Joe Bauers.

Der Film steigt mit der Illustration eines praktischen Problems ein: Die Intelligenten und Gebildeten bekommen - mindestens laut dem Film - statistisch weniger Kinder als die einfacheren Schichten. Wo das doppel­verdienende Akademiker­paar zunächst Karriere macht und 15 Jahre später seine Familien­planung panisch mit künstlicher Befruchtung beginnt, da arbeiten die einfacheren Schichten in derselben Zeit schon an der Enkel­generation.

Die Welt, die Joe Bauers in 2505 vorfindet, ist mit dem Filmtitel "Idiocracy" perfekt beschrieben (ich übersetze es hier mit "Idiokratie"); es ist eine Herrschaft der Idiotie.

In der Idiokratie zählen nicht harte Fakten, sondern spontane Gefühle. In der Idiokratie zählt nicht die Konsequenz von Handlungen, sondern die richtige Haltung - und der Applaus der auf die Idiokratie eingeschworenen Menge.

Als Joe Bauers aus Versehen aufgetaut wird, sucht er ein Krankenhaus auf, aber das Personal benimmt sich offensichtlich idiotisch (doch seeehr selbstbewusst). Sie sagen coole Sprüche auf, doch sie sind geistig auf dem Stand pubertierender Dreizehn­jähriger. Dennoch stellen sie ihm eine Rechnung. Er kann sie nicht bezahlen, da ihm das ihn identifizierende Tattoo fehlt - und so gerät er in die Mühlen der idiokratischen Justiz.

Joe wird in einem offenen Käfig ins Gericht gefahren. Die Menge schreit, pöbelt und wirft klebrige Dinge nach ihm.

Der Richter - auch er ist eine Farce - fragt den Ankläger: "Warum meinen Sie, dass er es getan hat?"

Der Ankläger antwortet im Gestus eines debilen Vorstadt­helden: "Schaut ihn einfach mal an!" - Die Menge lacht und johlt. So geht es weiter. Man redet in einer Mischung aus Phrasen, die juristisch klingen sollen, und der Lingo von Jugendlichen aus dem, was wir heute "Brennpunkt" nennen. Argumente und Verstand zählen nicht. Der Prozess ist nicht fair. Der Richter ist nicht unparteiisch, sondern heizt die Stimmung sogar noch an. [...]

[Über die Sprache sagt der Sprecher aus dem Off]: "Modern speech had degrated down to a mixture of slang, hillbilly, and grunts.", frei übersetzt: "Moderne Sprache war degradiert zu einer Mischung von Slang, Hinter­wäldlertum und Grunzen."» - Dushan Wegner[5]

Literatur

  • Brigitte Witzer: Die Diktatur der Dummen. Wie unsere Gesellschaft verblödet, weil die Klügeren immer nachgeben., Heyne Verlag 2014, ISBN 3-453-20054-3[6][7]

Einzelnachweise

  1. Enzyklo: Idiokratie
  2. Brigitte Witzer: Die Diktatur der Dummen (Beschreibung)
  3. Robin Czurylo & Shayan Ahmed: Prof. Brigitte Witzer: Wir werden fremdgesteuert, Das Mileu am 15. Mai 2014
  4. Hadmut Danisch: Intelligenz gendern?, Ansichten eines Informatikers am 15. September 2017
  5. Dushan Wegner: Vorabend der Idiokratie, Dushan-Wegner-Blog am 6. Oktober 2018
  6. Youtube-link-icon.svg Diktatur der Dummen - Buchbesprechung mit der Autorin Brigitte Witzer (6. August 2014) (Länge: 22:47 Min.)
  7. Die Diktatur der Dummen verhindern, Kopp-Verlag am 1. Juli 2014

Netzverweise