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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Frauen in der Wirtschaft (Liste)

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A

B

Carol Bartz[wp]
  • Yahoo-Chefin (* 29. August 1948) [1]
Manuela Better[wp]
  • Hypo Real Estate[wp], Vorstandschefin (* 11. November 1960) [2]
Miriam Blocher
  • Geschäftsführerin und VR-Präsidentin des Schweizer Süss- und Backwarenherstellers Läckerli Huus[wp]
Birgit Breuel[wp]
  • Studienabbrecherin und Bankierstochter (* 7. September 1937)
1978 bis 1990 Wirtschafts- und Finanzministerin in Niedersachsen. Während dieser Zeit verfünffachten sich die Schulden des Landes, gleichzeitig ging sein Anteil an der wirtschaftlichen Produktion deutlich zurück. Nachdem sie 1990 abgewählt wurde, machte man sie kurz darauf zur Chefin der Treuhand[wp], wo sie ihre politischen Vorstellungen vier weitere Jahre lang an einer größeren Bevölkerungsgruppe und mit noch gravierenderen Folgen umsetzen konnte. Später wurde sie noch Generalkommissarin der Weltausstellung Expo 2000[wp], die sie ebenfalls in eine sagenhafte Pleite verwandelte.[3]
Nach dem Fall der Mauer wurde das Wirtschaftsvermögen der DDR auf rund 600 Mrd. D-Mark geschätzt.[4] Daraus machte Birgit Breuel dann rund 250 Mrd. Euro Schulden[5], per Saldo als ein Verlust von rund 550 Mrd. Euro.

C

Carolyn McCall[wp]
  • Chefin von EasyJet[wp]
Das Staunen in der britischen Wirtschaftswelt war groß am Mittwochmorgen: Carolyn McCall, die resolute Chefin des kriselnden Zeitungshauses Guardian Media Group (GMG), soll die zweitgrößte europäische Billigfluggesellschaft EasyJet führen. Die 48 Jahre alte Medienmanagerin kennt die Luftfahrtbranche bisher nur aus der Perspektive der Passagierin. [...] Lange galt der "Guardian" als Vorbild für die Branche. Doch wer sich in diesen Tagen mit Mitarbeitern von GMG unterhält, bekommt wenig Lobeshymnen zu hören. Der von ihr vor zwei Jahren eingefädelte Kauf der Fachzeitschriften-Gruppe Emap ist zum finanziellen Klotz am Bein geworden. Erst Anfang Februar hat McCall die Regionalzeitungssparte von GMG an den Konkurrenten Trinity Mirror verkauft - zu einem Schleuderpreis, wie Analysten kommentierten. "Vollständig gesichert" sei die finanzielle Zukunft des Verlagshauses, versuchte die scheidende Unternehmenslenkerin McCall am Mittwoch ihre verunsicherte Mannschaft zu beruhigen.[6]
Cathrina Claas-Mühlhäuser
  • Chefin des Landmaschinenherstellers Claas[wp]
August Claas war Firmengründer einer kleinen Landmaschinen-Fabrik mit etwa 100 Mitarbeitern. Im Oktober 2010 gab er den Vorsitz im Aufsichtsrat an seine Tochter Catharina Claas-Mühlhäuser weiter.[7]
Europas größter Landmaschinenhersteller kommt nicht aus der Krise. Das Familienunternehmen Claas erwartet weitere Einbrüche. Schuld daran ist auch die Juniorchefin, die mit ihrem rigiden Führungsstil Fehlentscheidungen provoziert hat. [...] Neben externen Faktoren machen Kritiker dafür auch Fehler der Eigentümerfamilie verantwortlich, vor allem von Cathrina Claas-Mühlhäuser. Die 34jährige Juniorchefin, die seit sechs Jahren neben ihrem Vater zunehmend das Zepter schwingt, habe durch ihren autoritären Führungsstil fähige Manager und Aufsichtsräte vergrault, Ängste geschürt und damit Fehler provoziert. Sie führe das Unternehmen mit 9000 Beschäftigten mit zu harter Hand - und sei nahezu immun gegen Rat von außen. Das räche sich gerade jetzt, in Krisenzeiten, wo Ideen, Erfahrung und Eigenständigkeit gefragt seien.[8] Im Oktober 2010 wurde sie, nachdem sie schon sieben Jahre für Class arbeitete, auch formal zum Chef der Firma.[9]

D

Angelika Dammann
  • Personalchefin, die einzige Frau im Vorstand des Software-Konzerns SAP[wp]
Die Vorstandsfrau verlässt im Juli 2011 nach Kritik an der Nutzung eines Firmenjets für Heimflüge das Unternehmen, gut ein Jahr nach ihrer Berufung. Sie habe sich entschieden, künftig enger bei ihrer Familie in Hamburg zu sein, die ihr sehr fehle.[10] In ihrer kurzen Dienstzeit hat sie "in kürzester Zeit" strategisch wichtige Mitarbeiterprogramme eingeführt und entscheidend dazu beigetragen, dass SAP heute sehr ambitionierte "Ziele zur Förderung von Frauen in Führungspositionen" verfolgt.[11]
Als erste Frau hatte die Personalerin, die zuvor bei Shell und Unilever Karriere machte, in die Vorstandsetage des Walldorfer Softwarekonzerns geschafft. Am Ende währte das weibliche Intermezzo im SAP-Vorstand kaum mehr als zwölf Monate. Offiziell nahm die Juristin den Hut, nachdem die Kritik an ihren Heimflügen im Firmenjet zu laut geworden war - obwohl die Teil ihres Vertrags waren.[12]
Offensichtlich gab es hinter den Kulissen schon länger Kritik an Dammann. Sie soll trotz ihres engagierten Einsatzes immer mehr an Vertrauen verloren haben.[13]
Gisa und Hedda Deilmann
  • Erbinnen der Peter Deilmann Reederei GmbH & Co. KG[wp]
Peter Deilmann[wp] aus Neustadt in Holstein betrieb seit 1968 Frachtschiffe und gründete 1972 die Reederei Peter Deilmann. Er baute ein florierendes Schifffahrtsunternehmen auf, dass sowohl Kreuzfahrtschiffe auf Flüssen als auch Fracht- und Kreuzfahrtschiffe auf den Weltmeeren betrieb. Am bekanntesten dürfte das Kreuzfahrtschiff "Deutschland" sein, dass als Fernsehtraumschiff für eine Fernsehserie des ZDF unterwegs ist. In maritimen Kreisen wurde P. Deilmann bewundert, weil er sich 1994 seinen Lebenstraum erfüllte und mit dem Dreimaster Lili Marleen ein Segelschiff als Kreuzfahrtschiff in Dienst stellte. Im Jahr 1997 gehörte die Deilmann-Reederei mit jährlich mehr als 30.000 Kreuzfahrtpassagieren zu den Marktführern.
Nach dem Tode von Peter Deilmann im November 2003 übernahmen seine beiden Töchter Gisa und Hedda Deilmann gemeinsam die Geschäftsführung der Reederei.
Die Lili Marleen wurde 2004 verkauft. 2009 meldete die Reederei Insolvenz an. 2010 übernahm die Münchener Finanzholding Aurelius die Mehrheit an der Reederei. Heute führen die Geschäftsführer Konstantin Bissias, Andreas Demel und Marcus Mayr die Reederei Deilmann. Gisa und Hedda Deilmann halten noch 5 % an dem früheren Familienunternehmen.
Die Töchter von Peter Deilmann haben das Lebenswerk ihres Vaters in wenigen Jahren vernichtet.[14]
Antje von Dewitz
Seit 2005 war sie als Mitglied der Geschäftsleitung verantwortlich für Marketing. 2009 übernahm sie die Geschäftsführung von ihrem Vater Albrecht von Dewitz, der das Familienunternehmen 1974 gründete. Ihre beiden Schwestern konnten sich eine Zukunft im Unternehmen nicht vorstellen. Lange war auch nicht klar, dass Antje von Dewitz das Familienunternehmen übernehmen würde, zu vielseitig waren ihre Interessen während des Studiums der Kulturwirtschaft - und zu unentschlossen sie selbst. Als Praktikantin war die Studentin unter anderem beim NDR und beim Goethe-Institut. "Das war alles interessant, aber eben auch nicht mehr." [16]
Anke Domscheit-Berg
  • Sie war bis 2011 Direktorin für Regierungsbeziehungen bei der Microsoft Deutschland GmbH[wp] und ist Lobbyistin für Open Government und bessere Chancen weiblicher Führungskräfte. Anke Domscheit-Berg war Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen im Bezirk Berlin-Mitte und bewarb sich 2011 als Delegierte zur Landesdelegiertenkonferenz.[17][18]
Die 43-Jährige, die drei Jahre lang für den Kontakt zu Regierung und Behörden zuständig war, ging angeblich, um mehr Zeit für eigene Projekte zu haben.[12] Sie gründete die Website fempower.me, die Managerinnen und Vorstände darin berät, "gläserne Decken zu durchbrechen". Sie war Gründungsmitglied der Initiative FidAR (Frauen in die Aufsichtsräte), die sich für eine gesetzliche Quote für Frauen in Aufsichtsräten einsetzen, und 2003-10 war sie Mitglied im erweiterten Vorstand der überparteilichen Fraueninitiative "Berlin - Stadt der Frauen". 2010 bekam sie den Berliner Frauenpreis verliehen.[19]
  • Im Mai 2012 liefen sie und ihr Mann zur Piratenpartei über.[20] Es wird ihr nachgesagt, dass sie dort als "Agentin der Grünen" tätig sei.[21]
Anke Domscheit-Berg hat vor allem zwei Qualifikationen, die sie für die Seeräuber interessant macht: Zum einen beschäftigt sich die Ex-McKinsey-Beraterin und Ex-Microsoft-Managerin seit Jahren als Lobbyistin für "Open Government". Zum anderen könnte sie als Feministin die Piraten geschlechter­politisch alphabetisieren. Die Trägerin des Berliner Frauenpreises wirkte in mehrere über­parteilichen Frauen­initiativen mit und setzt sich nachdrücklich für eine Quote in Vorständen und Aufsichts­räten der Privat­wirtschaft ein. "Die Piraten sind frauen­politisch nicht da, wo ich sie gern hätte. (...) Die Vision des Postgender ist richtig." Nur auf dem Weg dahin müsse man die sozialen Effekte bedenken, die dazu führen, dass Frauen anders auftreten als Männer. "Man kann nicht nur feststellen, dass Frauen leiser reden und sich nicht in den Vordergrund drängen. Man muss diese ungleichen Chancen aktiv ausgleichen. Mit Ignorieren kann man das Problem nicht lösen." Weil aber die Piraten nicht aus geschlossenen Männer­zirkeln bestehen, sondern sich gleiche Chancen auf die Fahnen geschrieben hätten, seien sie "offen für geschlechter­politische Interventionen".[22]
  • Anke Domscheit-Berg behauptet, das Internet würde von "weißen, hetero­sexuellen Männern" dominiert (dem Standard-Sündenbock, Feindbild und Hassobjekt der Feministinnen). Als Begründung gibt sie an: "Eine von Wikipedia kommunizierte Statistik besagt, dass dort der Männeranteil bei etwa 85 Prozent liegt. Das Wissen der Welt, dass in dieser Wissensdatenbank gesammelt wird, enthält also viele Positionen von Frauen gar nicht."[23]
Hadmut Danisch bemerkt dazu: "Das heißt, dass allein schon die Untätigkeit, Bequemlichkeit und Faulheit der Frauen, dort einfach wenig zu schreiben, letztlich zu einem Vorwurf gegenüber Männern führt. Nach der Denkweise, wozu Frauen keine Lust haben, dürfen Männer dann auch nicht tun, weil sie ja sonst dort dominant und frauen­aus­grenzend wären. Egal was Männer machen oder nicht, sie sind schon durch ihre bloße Existenz frauen­feindlich, wenn einfach nicht ebensoviele Frauen dazukommen und Männer damit ohne eigenes Zutun in der Überzahl sind. Die eigene Faulheit wird dem anderen angelastet."[21]
Ina R. Drew
  • Investmentbankerin beim Bankhaus JP Morgan[wp]
Ina R. Drew arbeitete sich im Lauf von 30 Jahren zur Investment-Chefin bei J. P. Morgan hoch.
Im Geschäftsbereich von Ina R. Drew sollten eigentlich (sic!) J. P. Morgans Risiken gemanagt werden. Unter Konzernchef Jamie Dimon ging der Bereich jedoch immer größere spekulative Wetten mit dem eigenen Geld des Unternehmens ein, wie ehemalige Mitarbeiter berichteten. Einige dieser Wetten sollen so gross gewesen sein, dass J. P. Morgan sie nicht wieder hätte auflösen können, ohne an den Märkten grosse Unruhe auszulösen. Als der Milliardenverlust am letzten Donnerstag bekannt wurde, bot Drew umgehend ihren Rücktritt an. Jamie Dimon reagierte zunächst nicht auf diese Offerte. Gestern nun wurde bekannt, dass Drew die Bank verlässt. Für die 55-Jährige endet damit eine steile Karriere. Sie gehörte zu den wenigen Top-Managerinnen an der Wallstreet.
"Ina hat sich ganz dem Eingehen von Risiken verschrieben", sagt Mark Schneiderman, der früher in der Personalabteilung von Chemical arbeitete. "Sie war beängstigend klug, sie war sehr entschlossen, sie war - verglichen mit den Verrückten, die man normalerweise in Handelsabteilungen findet - sehr unauffällig, aber sehr, sehr entschlossen." Sie scheute sich nicht, ihre Meinung kundzutun. War sie mit ihren Vorgesetzten nicht gleicher Ansicht, teilte sie das auch immer wieder mit.
Intern galt sie als engagierte Advokatin für die Sache der Frauen in der Bank. Sie ermunterte ihre Geschlechtsgenossinnen, in die männerdominierte Welt des Handels einzutreten. Die geregelten Arbeitszeiten würden sich bestens für den Ausgleich von Karriere und Familie eignen. Drew selber ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern.
Seit Februar 2005 stand Drew an der Spitze des Chief Investment Office (CIO) von J. P. Morgan. 2011 verdiente sie rund 14 Millionen Dollar. Sie war damit die viertbestbezahlte Person in der Bank. Ihr Portfolio habe sich in dieser Zeit beinahe verdoppelt und erreichte fast 400 Milliarden Dollar. "Überheblichkeit spielte hier eine Rolle", erklärte Terry Connelly, der einst als Managing Director bei Salomon Brothers tätig war. "Es gibt die Tendenz, davon auszugehen, dass man, wenn man einmal Geld gemacht hat, immer Geld machen wird."[24]

E

Gisela A. Erler[wp]
  • Gisela A. Erler, Tochter des SPD-Politikers Fritz Erler[wp], war als Studentin 1967 Mitbegründerin des Münchner Trikont-Verlags und forschte später am Deutschen Jugendinstitut zu Geschlechterrollen, Familie und Beruf. 1987 veröffentlichte sie zusammen mit anderen Frauen das viel­diskutierte "Mütter­manifest". 1991 begann sie mit dem Aufbau des Unternehmens pme Familien­service, das binnen weniger Jahre vom kleinen Start-up zu einem Groß­unternehmen heranwuchs und für mehr als 600 Firmen tätig ist, darunter viele multinationale Konzerne. Bis heute ist es ein von Frauen geprägtes Unternehmen, das mit seinen vielen weiblichen Mitarbeitern erfolgreich eine ganz eigene frauen­spezifische Arbeits­kultur entwickelt hat. Seit Mai 2011 ist Gisela A. Erler Staatsrätin für Zivil­gesellschaft und Bürger­beteiligung in der grün-roten Landesregierung von Baden-Württemberg.

F

Cara Carleton Sneed "Carly" Fiorina[wp]
  • Ehemalige Chefin von Hewlett-Packard[wp]
Kurz nach HPs offizieller Ankündigung, dass Firmenchefin Carly Fiorina gehen muss, knallten bei Hewlett-Packard die Sektkorken. Zeit für Mitgefühl blieb dabei nicht - und traurig war auch niemand. Stattdessen feierten die Angestellten unverhohlen und ausgelassen die Befreiung von "Ihrer königlichen Schrecklichkeit" - ein Spitzname, den sich Fiorina durch ihre ruppige Behandlung der kleinen Mitarbeiter eingehandelt hatte. [...] "Steve Jobs sagte früher immer, HP habe Apples heutige Betonung des Innovationsgeistes inspiriert", sagt ein früherer Angestellter aus den HP-Labs, "Fiorina hat nie verstanden, dass man erst Geld in die Hand nehmen muss, um Geld zu verdienen. Deshalb wurde aus einem angesehenen, innovativen Unternehmen, das qualitativ hochwertige Produkte fertigte, eine HP, die das meiste Geld mit Tintenpatronen erwirtschaftet." [25]

H

Melody Harris-Jensbach[wp]
  • Vorstandsmitglied der Puma AG[wp]
Harris-Jensbach wurde am 1. Januar 2008 zum Mitglied des Vorstandes bestellt[26] und übernahm die Verantwortung für die Bereiche Produkt, Produktentwicklung, Design, Business Unit Management und die weltweite Beschaffung für das Retail-Geschäft des Unternehmens. Sie ist damit erste weibliche Vize-Chefin eines deutschen Aktienunternehmens.[27] Dreieinhalb Jahre hatte die Amerikanerin mit den koreanischen Wurzeln die Geschicke bei Puma mitbestimmt, sie war - nach dem aus dem Amt geschiedenen Konzernchef Jochen Zeitz[wp] - die Nummer zwei des Unternehmens. Zum Abschied erhielt sie jetzt nicht einmal den in einer Pressemitteilung üblichen Dank "für die gute Zusammenarbeit".[12]
Anna Marohn: Oben ohne Quote. - Die amerikanische Designerin ist die Nummer zwei bei Puma in Herzogenaurach. Eine selbst gemachte Karriere., in: Die Zeit 26/2010 am 24. Juni 2010, S. 36
Leona Helmsley
  • Erbin der Helmsley Hotels
Leona Helmsley (1920-2007) war Ehefrau des Immobilienkönigs und Milliardärs Harry Helmsley[wp] (1909-1997) und durch ihn seit 1980 Präsidentin der Helmsley Hotels, die mehr als zwei Dutzend Hotels in zehn Staaten betrieb. Im Volksmund galt ihr der Spitzname "Geizkönigin" und wegen ihrer Äußerungen wie "Nur kleine Leute zahlen Steuern" wurde sie auch "The Queen of Mean" (Die Königin der Gemeinheiten) genannt.[28]
Helmsley starb im Alter von 87 Jahren an Herzversagen auf ihrer Sommerresidenz in Greenwich. Ihrem Malteserhund Trouble (dt. Ärger) hinterließ sie zwölf Millionen Dollar ihres Erbes. Diese Entscheidung wurde 2007 in der Wirtschaftszeitschrift Fortune auf Platz drei von "101 Dumbest Moments in Business" ("Die 101 dümmsten Momente in der Wirtschaft") eingestuft.
Karen Heumann
Youtube-link-icon.svg Karen Heumann, Vorstandsmitglied der Werbeagentur Jung von Matt - Typisch Deutsch, Deutsche Welle (1. Mai 2011 - 19:30-20:00 Uhr)
Karen Heumann, Vorstandsmitglied der Werbeagentur Jung von Matt, Typisch Deutsch, Deutsche Welle, 1. Mai 2011 - 19:30-20:00 Uhr
(Moderator Hajo Schumacher spricht mit Karen Heumann über Karriere, Konsumforschung und Kleingärten. Karen Heumann ist eine der wenigen mächtigen Frauen der deutschen Werbebranche.)
The PRO Anti: Blamage: Quotenfrau auf Glatteis
Paris Hilton[wp]
  • Erbin der Hilton Hotels[wp]
Paris Hilton ist die Tochter von Richard Hilton und Kathy Richards-Hilton. Trotz ihres zur Schau gestellten Partylebens betätigt sich Hilton erfolgreich als Geschäftsfrau in den verschiedensten Bereichen. Den Grundstein legte ein Modelabel in Japan, das sie gemeinsam mit Schwester Nicky gründete, um exklusive Taschen zu vertreiben. Schnell erreichte der Gewinn Millionenhöhe. Das Geschäft wurde erfolgreich auf Accessoires, Kleidung und Schmuck ausgeweitet. 2005 gab Hilton Ihren Namen auch für Nachtbars, bekannt als "Club Paris", her. Der erste Club in Orlando, Florida war ein Erfolg, ein zweiter Club in Jacksonville, Florida hatte im Juli 2006 Eröffnung. Hilton wurde im Januar 2007 vom Eigentümer des Club Paris, Fred Khalilian, gefeuert nachdem sie sich angeblich nicht oft genug im Club mit Prominenten gezeigt hatte.[29]
Elizabeth Holmes
  • Gründerin und Geschäftsführerin des Laborunternehmens Theranos
Angeblich billige und einfache Bluttestmethode hielt nicht, was sie versprach.

J

Amanda Jacobsen
  • Ex-Nordeuropa-Chefin von Gate Gourmet[wp]
Als Herrin über 3000 Mitarbeiter des zweitgrößten Flugmahlzeitenherstellers der Welt befehligte die Dänin das Nordeuropa-Geschäft der ehemaligen Swissair-Tochter Gate Gourmet. Und obwohl das Unternehmen in den letzten Jahren enorme Verluste erwirtschaftete, vermehrte sich das persönliche Vermögen Jacobsens zusehends. So kaufte und renovierte sie sich millionenschwere Liegenschaften an bester Lage in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen und an der Zürcher Goldküste. In der vergangenen Woche wurde Amanda Jacobsen von Gate Gourmet fristlos entlassen, nachdem Wirtschaftsprüfer Betrügereien in der Höhe von über 20 Millionen Franken entdeckt hatten.
Laut der vom Unternehmen veröffentlichten Biographie verfügt Jacobsen angeblich über sehr umfassende Qualifikationen. Dazu wird ein Masters of Business Administration der französischen Eliteschule Insead gerechnet und ein Doktortitel in "Supply Chain Management" der walisischen Universität von Cardiff. In Kopenhagen will Jacobsen zudem ein Ingenieur-Studium mit Bestnote abgeschlossen haben und anschließend zwölf Jahre beim weltführenden Beratungsunternehmen McKinsey gearbeitet haben. Eine Überprüfung dieser Ausbildungs- und Karriereschritte, welche die dänische Zeitung "Ekstra Bladet" durchgeführt hat, macht jedoch deutlich: (Fast) alles ist erlogen. Einzig an der Kopenhagener Universität soll die aufgeflogene Mythomanin kurzzeitig als Studentin eingeschrieben gewesen sein.
Besonders schwer wiegt, dass die frühere Gate-Gourmet-Chefin ihre falschen Angaben in den letzten Jahren wiederholt schriftlich und mündlich bestätigte. Offenbar glaubte sie am Ende selbst an das von ihr gebaute Luftschloss, in dem es ihr über Jahre gelang, Zahlungen so zu fälschen, dass die Millionen statt auf dem Konto des Unternehmens in ihrem privaten Tresor landeten.[30][31]

K

Susanne Klatten[wp]
Mit einem geschätzten Vermögen von 11,1 Milliarden US-Dollar gilt Susanne Klatten als reichste Frau Deutschlands. Die Forbes-Liste führt sie 2010 auf Platz 51 der Weltliste der Milliardäre. 1993 wurde Susanne Klatten mit 31 Jahren Mitglied im Aufsichtsrat der Altana AG und später dessen stellvertretende Vorsitzende. Im Jahr 1997 trat sie zusammen mit ihrem Bruder offiziell das Erbe ihres Vaters bei BMW an.

L

Christine Lagarde[wp]
  • ist seit dem 5. Juli 2011 die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds[wp] (IWF).
Christine Madeleine Odette Lagarde (* 1956) ist eine französische Politikerin (UMP) und Rechtsanwältin. Von Juni 2007 bis Juni 2011 war sie Wirtschafts- und Finanzministerin in der Regierung von Premierminister François Fillon. Sowohl beim IWF als auch in der französischen Regierung ist sie die erste Frau auf der jeweiligen Position. Sie wurde Nachfolgerin als Geschäftsführerin des IWF, weil Dominique Strauss-Kahn wegen einem Vergewaltigungsvorwurf gestürzt wurde.
Gegen Christine Lagarde darf ermittelt werden. Es geht um eine Affäre während ihrer Zeit als Finanzministerin - und 285 Millionen Euro. Ihr wird Amtsmissbrauch vorgeworfen.[33]
Anastassia Lauterbach[wp]
Anastassia Lauterbach war als Leiterin des Bereichs Produkte und Innovationen die ranghöchste Frau im Bonner Konzern. Seit März 2010 leitete sie den Bereich Produkte und Innovationen. Lauterbach war intern wegen ihres dominanten Auftretens nicht unumstritten. Kozel habe bei der Wahl seines Innovationschefs lieber jemanden bestimmt, der einen stärker technisch geprägten Hintergrund besitzt.[34]
Schon im November wurde Lauterbach degradiert - kaum wahrgenommen von der Öffentlichkeit. Statt des wichtigen Produktbereichs verantwortete die Ex-McKinsey-Frau seitdem nur noch die Beteiligungsgesellschaft T-Venture. Der Konzern, der sich öffentlichkeitswirksam eine Frauenquote verordnete, trennte sich laut "Financial Times Deutschland" im Februar 2011 ausgerechnet von der Managerin, die als Erste davon profitierte.[35]
Im Februar 2011 trennte sich der Bonner Konzern endgültig von ihr, ohne Angabe von Gründen.[12]

M

Anjimile Oponyo, von Madonna als Direktorin der geplanten Eliteschule (Malawi Academy for Girls) vorgesehen
Madonna[wp] und Anjimile Oponyo[wp]
  • Gescheiterte Gutmenschin und "Frauen-können-alles-besser"-Aktivistin
Madonna, die US-Popkünstlerin, will in Malawi eine Schule bauen und setzt dafür 3,8 Mio. Dollar Spendengelder (Hilfsorganisation "Raising Malawi") in den Sand.[36]
Anjimile Oponyo sollte Direktorin der geplanten Eliteschule (Malawi Academy for Girls) werden. Nach dem Urteil der Prüfer soll ihr Charisma einen Mangel an substantiellem Wissen überdeckt und ihre schlechten Managementfähigkeiten bedeutend zum finanziellen und programmatischen Chaos beigetragen haben.[36] Sie ist die Schwester der Vizepräsidentin von Malawi, Joyce Banda, welche ihrerseits Gründerin der Entwicklungs- und Bildungs­institution "Joyce Banda-Foundation" ist. Sie soll für die Weltbank, den IMF und das Entwicklungs­programm der Vereinten Nationen[wp] gearbeitet haben.[37][38]
Wie es trotz ihres intensiven Interesses zu dem finanziellen Desaster kommen konnte, darüber gaben laut "New York Times" Madonna und ihr Management keine Auskunft.[36]
Magdalena Martullo-Blocher[wp]
  • Miteigentümerin, Vizepräsidentin sowie Delegierte (CEO) des Verwaltungsrates der Ems-Chemie Holding AG[wp].
Blythe Masters[wp]
  • Investmentbankerin beim Bankhaus JP Morgan[wp]
Die Investmentbankerin gilt als maßgebliche Erfinderin des Finanzderivats Credit Default Swap[wp] (CDS). Der Investmentexperte Warren Buffett[wp] kritisierte schon im Jahr 2002 die Credit Default Swaps als "finanzielle Massenvernichtungswaffen".[39]
Ingrid Matthäus-Maier[wp]
  • KfW-Bankengruppe[wp]
Ingrid Matthäus-Maier (geb. 9. September 1945) ist eine deutsche Politikerin (SPD, früher FDP) und Bankmanagerin. Sie war von 1979 bis 1982 Vorsitzende des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages und von 1988 bis 1999 stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. Von 2006 bis Mitte 2008 war sie Vorsitzende der KfW-Bankengruppe. Nachdem die Bank des Bundes und der Bundesländer im Jahr 2007 nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften 6,2 Milliarden Euro Verlust zu verzeichnen hatte, trat sie am 7. April 2008 unter Ablehnung jeglicher Verantwortung für die Entwicklung ohne einen designierten Nachfolger von diesem Amt zurück und begründete dies damit, "dass ich mich nicht mehr mit voller gesundheitlicher Kraft meiner Arbeit widmen kann und zudem die KfW immer mehr Schaden nimmt".
Ausgelöst durch die Subprime-Krise 2007/2008 musste die "Kreditanstalt für Wiederaufbau" (KfW) als Großaktionär der IKB-Bank[wp] diese mehrfach mit Zahlungen in Milliardenhöhe stützen, nachdem die IKB sich mit dubiosen Immobilien-Geschäften verspekuliert hatte. Matthäus-Maier, die selbst nie dem Aufsichtsrat der IKB angehörte, wurde daraufhin von der Politik kritisiert. Am 7. April 2008 trat sie, ein Jahr vor Ende ihres Vertrages, von ihrem Posten als Vorstandssprecherin bei der KfW zurück.[40]
Liz (Elisabeth) Mohn[wp]
  • Bertelsmann-Erbin
Liz Mohn (* 21. Juni 1941) ist Aufsichtsratsmitglied der Bertelsmann AG[wp] und Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung[wp].
Die Berufsqualifikation von Liz Mohn besteht aus einer abgebrochenen Ausbildung als Zahnarzthelferin. Später arbeitete sie als Telefonistin im Bertelsmann-Konzern, bevor sie sich hochschlief. Sie heiratete Reinhard Mohn[wp] 1963, nachdem sie schon lange eine seiner Geliebten war, und gebar ihm drei Kinder. Nach dem Tod ihres Mannes im Oktober 2009 konnte Liz Mohn nach Angaben von Bertelsmann-Aufsichtsratschef Gunter Thielen ihren Einfluss im Unternehmen weiter ausbauen, da sie entsprechend der Nachfolgeregelung ihres Mannes bis zum Alter von 75 Jahren Vorsitzende der BVG und Sprecherin der Familie bleiben soll und zudem die Vetorechte von Reinhard Mohn auf Liz Mohn übertragen wurden.[41]

O

Bettina von Oesterreich[wp]
  • Hypo Real Estate[wp]
Bettina von Oesterreich (geb. 8. Mai 1967) ist eine deutsche Bankmanagerin. Nach verschiedenen Positionen als Analystin und Bereichsdirektorin in der Deutschen Bank-Gruppe wechselte Bettina von Oesterreich 2005 zur Württembergischen Hypothekenbank AG Stuttgart, die von der Hypo Real Estate Bank International AG übernommen wurde. Seit 2007 war sie Mitglied des Vorstandes der Hypo Real Estate Holding AG München und dort als Chief Risk Officer für das Risikomanagement verantwortlich. Im Zusammenhang mit den durch die Finanzkrise verursachten Schwierigkeiten bei der Hypo Real Estate zog sie sich zum 31. Januar 2009 von diesem Posten zurück. Außerdem war sie Mitglied des Aufsichtsrates der Hypo Real Estate Bank AG München und Member of the Board der Hypo Public Finance Bank Dublin und der Quadra Realty Trust Inc. New York.
Bettina von Oesterreich ist eine der wenigen Frauen, die bisher in Deutschland eine Vorstandsposition in einem DAX-Unternehmen übernommen haben. Sie ist verheiratet mit Constantin von Oesterreich, dem Risikovorstand der HSH Nordbank.[42]
Aygül Özkan
  • Ehemals Leiterin der TNT Post[wp] in Hamburg - jetzt Integrations­ministerin
Die neue niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan will ein Vorbild für Migranten sein. Als Managerin in Hamburg hat sie Türken allerdings mit lausigen Arbeits­verträgen ausgebeutet. "In der Tat drängt sich dem Bürger der Verdacht auf, die muslimisch-feministische Variante einer Herren­reiterin vor sich zu haben." [43]

P

Ursula Piëch
  • Erbin des Volkswagen-Porsche-Konzern[wp]
Ursula Piëchs Berufsqualifikation ist gelernte Erzieherin. Sie arbeitete im Hause Piëch als Gouvernante, bevor sie sich hochschlief. Im September 1984 heiratete sie Ferdinand Piëch[wp]. Sie wurde von Beruf Frau (die Frau an der Seite Piëchs) und gebar drei seiner insgesamt zwölf Kinder von vier Frauen.[44]
Verona Pooth[wp]
Verona Pooth (* 30. April 1968) ist eine deutsche Entertainerin und Unternehmerin. Bekannt wurde sie unter ihrem Geburtsnamen Verona Feldbusch. Bereits 1990 eröffnete sie mit einer Schulfreundin in Hamburg-Rotherbaum die Boutique Immerschön, in der sie auch selbstentworfene und -genähte Kollektionen anbietet. Von 2002 bis 2004 vermarktete sie unter dem Label Veronas Dreams in über 100 Karstadt-Filialen und beim Otto-Versand Dessous und Schmuck. Die Firma "Verona's Dreams - Feldbusch GmbH" war 1998 von ihrem Vater gegründet worden. Seit Februar 2007 vertreibt Feldbusch ihre Kosmetiklinie So perfect... exklusiv beim Teleshopping-Sender HSE24 und folgt damit unter anderem Udo Walz und Christine Kaufmann, die dort bereits seit vielen Jahren zu sehen sind.
Ihr schnell gewachsener Bekanntheitsgrad verhalf Feldbusch zu etlichen Werbeverträgen. Für die Telefonauskunft von Telegate machte sie den Werbespruch "Da werden Sie geholfen!" populär, für die Spinatwerbung der Firma Iglo den Slogan "Wann macht er denn endlich 'Blubb'?". Zusammen mit Peter Ustinov warb sie für die Weltausstellung Expo 2000 in Hannover, als die Besucher ausblieben. Zwischen 2001 und 2003 war Feldbusch das Gesicht der Werbekampagne für Schauma Haarpflegeprodukte.
Nach der Affäre um die unternehmerischen Aktivitäten Franjo Pooths[wp] zogen sich mehrere Werbepartner zurück. Unter dem Slogan "Besser als wie man denkt" startete KiK[wp] am 30. August 2009 seine neue Werbekampagne mit Verona Pooth als Testimonial in Deutschland und Österreich. Die Zusammenarbeit Pooths mit dem aufgrund seiner Produktions- und Arbeitsbedingungen häufig kritisierten Unternehmen wurde in den deutschen Medien kritisiert, da Pooth ihr eigenes soziales Engagement immer wieder betont.[45]

R

Marie Raschke[wp]
  • Marie Alwine Ottilie Raschke (1850-1935) war eine der führenden Juristinnen der deutschen Frauenbewegung und zugleich eine der ersten deutschen Juristinnen überhaupt.
Marie Raschke gründete die Frauenbank, brachte auch die Zeitschrift "Frauenkapital, eine werdende Macht" heraus, die allerdings nicht hielt, was sie zu sein versprach. Denn nach knapp über einem Jahr war auch damit Schluß.[46][47]

S

Maria-Elisabeth Schaeffler[wp]
  • Erbin der Schaeffler Gruppe[wp][48]
-
Christine Scheel[wp] (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Christine Scheel wurde am 12. Oktober 2011 zum 1. Februar 2012 für drei Jahre in den Vorstand der HEAG Südhessische Energie[wp] (HSE) gewählt, wofür sie ihre politische Karriere aufgab.[49][50] Sie legte ihr Mandat am 16. Januar 2012 nieder, jedoch schon am 27. April 2012 beschloss der HEAG-Aufsichtsrat, sich von ihr wieder zu trennen.[51][52]
Madeleine Schickedanz[wp]
  • Erbin der Quelle GmbH[wp]
-
Ellen Ruth Schneider-Lenné[wp]
  • Vorstand der Deutschen Bank[wp]
Ellen Ruth Schneider-Lenne wurde 1988 als erste und bisher einzige Frau in den Vorstand der Deutschen Bank gewählt. Damals galt die Kreditrisiko-Expertin noch als absolute Exotin. Das amerikanische Magazin "Worldbusiness" machte in jenen Tagen eine Erhebung zu den 50 mächtigsten Geschäftsfrauen der Welt. Schneider-Lenne tauchte als einzige Deutsche auf. Als sie 1996 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstand ausschied und wenig später starb, rückte keine Frau mehr nach. Der spätere Vorstandsvorsitzende Josef Ackermann[wp] übernahm ihre Aufgaben einfach mit.[53]
Heide Simonis[wp]
  • Aufsichtsratschefin bei der HSH Nordbank[wp]
Simonis war anscheinend unwohl bei diesen Veränderungen - schon weil ihr, wie sie zugibt, die englischen Begriffe, mit denen diese Geschäfte beschrieben werden, wie böhmische Dörfer vorkamen. Trotzdem spielte sie mit. Schließlich wollten sich die Schleswig-Holsteiner nicht weiter vorwerfen lassen, Angst vor der weiten Welt zu haben. "Es war ja nicht verboten, sich dieser neuen Produkte zu bedienen", schreibt sie - zumal sie als narrensicher beworben wurden und enorme Renditen versprachen. Schuld am Desaster müssen natürlich Männer gewesen sein ... [54]
Friede Springer[wp]
  • Erbin des Axel Springer Verlags
Friede Springer (* 15. August 1942) ist eine deutsche Verlegerin und Witwe Axel Springers[wp]. Ihre Berufsqualifikation ist Kindermädchen. Als solche arbeitete sie seit ihrem 23. Lebensjahr im Hause Springer, bevor sie sich hochschlief. Als Springers fünfte (und letzte) Ehefrau erbte sie 1985, zusammen mit den Kindern und Enkeln aus Springers früheren Ehen, Springers Anteile an seinem Verlagsimperium. In der Folge wurde sie Managerin des Axel Springer Verlags und Alleingeschäftsführerin der Springer-Holding.
Friede Springer besitzt 7 % der Aktien der Axel Springer AG[wp], vor allem jedoch 90 % der Gesellschaftsanteile der "Axel Springer Gesellschaft für Publizistik GmbH & Co"., welche wiederum mit 51,5 % an der Axel Springer AG beteiligt ist. Sie fungiert als stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende des nach der Bertelsmann AG zweitgrößten deutschen Medienkonzerns.
Jasmin Staiblin
  • Schweiz-Chefin von ABB[wp]
Ging mitten in der schweren Wirtschaftskrise in den Mutterschaftsurlaub. Ungewöhnlich ist der Fall, der grundsätzliche Fragen aufwirft. Darf ein Chef, eine Chefin die Kommandobrücke bei stürmischer See von einem Tag auf den anderen für sechzehn lange Wochen verlassen, auch wenn der Anlass ein höchst privater und erst noch ein freudiger ist? Die ABB-Pressestelle windet sich um das heikle Thema. "Die Idee ist, dass Jasmin Staiblin Anfang November wieder zurückkommt, mehr sagen wir dazu nicht", heißt es dort.[55]

U

Beate Uhse[wp]
Beate Uhse-Köstlin (1919-2001) war eine deutsche Kunstflug-Pilotin und Unternehmerin. Sie gründete nach dem Zweiten Weltkrieg den ersten Sexshop der Welt. Heute ist die börsennotierte Beate Uhse AG[wp] der deutsche Marktführer im "erotischen Zubehörhandel".

W

Ulrike Welte
  • designierte Kernkraftwerksbetreiberin von Vattenfall[wp]
Ulrike Welte war von Vattenfall als Chefin des Atomkraftwerks Krümmel[wp] vorgesehen. Die Atomaufsicht lehnte die 56-Jährige allerdings ab, weil sie bei einem Praxistest versagt hatte. Sie hatte bei einer Simulation auf der Krümmeler Übungswarte den Reaktor binnen 30 bis 60 Minuten in einen sicheren Zustand bringen sollen. Dies sei ihr jedoch binnen zwei Stunden nicht gelungen. Die Prüfer haben auch erhebliche Mängel in der Kommunikation (sic!) moniert.[56] Vattenfall hat ein Auswahlverfahren für Führungskräfte (sic!), und da sei man auf sie gestoßen.[57]
Katharina Wagner[wp] und Eva Wagner-Pasquier[wp]
Katharina Wagner (30) und ihre Halbschwester Eva Wagner-Pasquier (63) treten die Nachfolge ihres Vaters Wolfgang Wagner in der Leitung der Bayreuther Festspiele an. Das hat der Stiftungsrat der Richard-Wagner-Festspiele, die als das weltweit bedeutendste Opernfestival gelten, mit großer Mehrheit entschieden.
Eva Wagner-Pasquier und Katharina Wagner wollen alle dramaturgischen und inhaltlichen Entscheidungen über Spielplan, Dispositionen, Konzeptionen, Dirigenten, Regisseure und Ausstatter gemeinschaftlich treffen. Die 30-jährige Katharina soll für ein modernes Wagner-Bild stehen und vor allem auch ein jüngeres Publikum für Wagner begeistern. Die 63-jährige Eva, bisher Festivalleiterin im südfranzösischen Aix-en-Provence, soll für musikalische Qualität, Planungssicherheit und einen "verantwortlichen Umgang mit den finanziellen Ressourcen" sowie eine verstärkte Einbindung Bayreuths in die weltweite Opernszene sorgen.
Eva und Katharina Wagner verfügen beide über praktische Erfahrung in Bayreuth, auch wenn diese im Fall Eva schon 30 Jahre zurückliegt. Nike Wagner (63), die heute das Kunstfest Weimar leitet, musste sich dagegen immer mit der Zuschauerrolle am „Grünen Hügel“ zufriedengeben. Eva und Katharina Wagner wollen den legendären „Bayreuther Geist“ neu beleben, die künstlerische Qualität der Festspiele steigern und ihre mediale Vermittlung und Vermarktung modernisieren.[58]
Die Alleinherrschaft der beiden Wagner-Halbschwestern auf dem Grünen Hügel soll so schnell wie möglich beendet werden. Das hat der Verwaltungsrat der Richard-Wagner-Festspiele[wp] auf seiner jüngsten Sondersitzung einstimmig beschlossen. Katharina Wagner und Eva Wagner-Pasquier sollen sich die ihnen bislang vertraglich zugesicherte alleinige Leitung in der Zukunft mit einem dritten Geschäftsführer teilen, der noch zu finden ist. Gesucht wird ein versierter Kaufmann, der Ordnung in jenes betriebswirtschaftliche Chaos bringen soll, das den Halbschwestern in den vergangenen Jahren über den Kopf gewachsen ist.
Die Sondersitzung war einberufen worden, nachdem der Bayerische Oberste Rechnungshof schon im Oktober 2011 einen Bericht verabschiedet hatte, in dem er der Geschäftsführung eine eklatante Misswirtschaft vorrechnete. Dort las man von monatelang ausgebliebenen Zahlungen an Kranken- und Versorgungskassen für Bühnenkünstler, von Verlusten, die DVD-Produktionen und das "Public Viewing" von Festspiel-Inszenierungen eingefahren hätten, und von der Unfähigkeit der Festspiel-GmbH, einen fehlerfreien und fristgerechten Jahresabschluss vorzulegen.
Schon im Januar hatte die mäzenatische "Gesellschaft der Freunde von Bayreuth" den Festspielleiterinnen daraufhin behutsam eine "bessere Unterstützung und Ergänzung ihres Personals" vorgeschlagen. Außerdem wurde öffentlich darüber nachgedacht, die für 2013 anstehenden Verhandlungen über die 2015 auslaufenden Geschäftsführerverträge schon in diesem Herbst beginnen zu lassen.
Eva Wagner-Pasquier und Katharina Wagner haben die Nachricht ihrer Entmachtung, wie es aus dem Verwaltungsrat heißt, mit Fassung getragen. Der Verwaltungsratvorsitzende Toni Schmid lobte sogar ihre Kooperationsbereitschaft. Ob die neue Stelle ausgeschrieben wird, ist noch offen. Das genaue Prozedere haben nun die vier Gesellschafter - Bund, Land, Stadt Bayreuth und "Gesellschaft der Freunde" - zu entscheiden. Dann erst wird man sehen, ob die öffentliche Hand bei der beschlossenen personellen "Unterstützung" des Leitungsteams insgeheim auch auf eine künstlerische Einflussnahme spekuliert.[59]

Einzelnachweise

  1. WGvdL-Forum (Archiv 2)Nihilator am 16. Dezember 2010 - 18:45 Uhr
  2. HRE-Vorstandsvorsitzende Manuela Better: Chefin einer Zombie-Bank, FAZ am 14. September 2010; Finanzwirtschaft: AR bestätigt Manuela Better als Vorstandsvorsitzende, Career Woman am 21. November 2010
  3. Peter Mühlbauer bei Heise (Am Ende des Artikels) - 1. Dezember 2009
  4. 60 Jahre deutsche Wirtschaftsgeschichte: Treuhand - Ein Ding der Unmöglichkeit, Handelsblatt am 11. August 2006 (Rohwedder, Chef des Stahlkonzerns Hoesch, glaubte, dass "der ganze Ramsch 600 Milliarden D-Mark wert ist".)
  5. Zeitgeschichte: Die Treuhand - Die große Enteignung, RBB am 25. August 2011 (Die Bilanz? Als Birgit Breuel 1994 die Treuhandanstalt schloss, hinterließ sie 250 Milliarden Schulden und 20.000 Strafverfahren.)
  6. FAZ.NET - Zeitungsmanagerin wird Chefin von EasyJet
  7. Wikipedia: Helmut Claas
  8. Mähen und Dreschen bei Claas
  9. Firmennachrichten: Cathrina Claas-Mühlhäuser ist neue Aufsichtsratsvorsitzende, 6. Oktober 2010
  10. "Fühle mich beschädigt": SAP-Personalchefin schmeißt hin, n-tv am 8. Juli 2011
  11. Angelika Dammann: SAP-Personalchefin wirft hin, Süddeutsche Zeitung am 8. Juli 2011
  12. 12,0 12,1 12,2 12,3 Ex-Vorzeigekarrieren: Frauen scheitern in Firmen an den Männern, Welt Online am 30. Juli 2011
  13. SAP: Ex-Vorstand Dammann sorgt für Gesprächsstoff, Mannheimer Morgen am 12. Juli 2011
  14. Frauen auf Führungspositionen. Beispiel Deilmann, 18. Februar 2011; Des Opektafarmers Blog: Frauenquote; Ausverkauf der Traumschiff-Reederei, Abendblatt am 31. August 2010 (Eignerinnen Hedda und Gisa Deilmann veräußern Mehrheit an Finanzinvestor Aurelius und geben Führung ab)
  15. Antje von Dewitz führt Vaude, 10. März 2009
  16. Frauen auf dem Chefsessel: "Wir sind besser als eine männerdominierte Firma", Spiegel am 27. November 2010
  17. Grüne-Mitte: Dokumente zur Jahresmitgliederversammlung am 5. Februar 2011, Abgerufen am 4. Juli 2011
  18. Im Porträt: Anke Domscheit-Berg: Mrs. Microsoft wagt den Absprung, Süddeutsche Zeitung am 28. Februar 2011; Anke Domscheit-Berg verlässt Microsoft, Frankfurter Neue Presse am 23. Februar 2011
  19. Anke Domscheit-Berg: Was Frauen wollen
  20. Neu-Piratin Domscheit-Berg: "Der Frust war zu groß", Spiegel am 12. Mai 2012
  21. 21,0 21,1 Hadmut Danisch: Wie die Piraten-Partei zur totalitären Meinungsdiktatur wird, Ansichten eines Informatikers am 28. Februar 2013
  22. Heide Oestreich: Anke Domscheit-Berg tritt den Piraten bei: Piratin als Programm, TAZ am 11. Mai 2012
  23. Anke Domscheit-Berg beim taz.lab: "Es geht anders", TAZ am 6. Februar 2013
  24. Die Frau, die das Risiko liebte und das Rampenlicht scheute, Tagesanzeiger am 14. Mai 2012
  25. HP-Beschäftigte feiern Ablösung von Fiorina, Heise am 14. Februar 2005; MANNdat-ForumDer Fluch, der auf Hewlett Packard lastet, AndreasKs am 19. August 2010 - 18:59 Uhr
  26. Pressemitteilung der PUMA AG vom 4. Juni 2007; Kopf des Tages: Melody Harris-Jensbach: Pumas polyglotte Managerin, Financial Times Deutschland am 5. Juli 2007
  27. Mächtige Frauen: Internationale Wirtschaftsgrößen, Spiegel Online am 28. Januar 2008
  28. Wikipedia: Leona Helmsley
  29. Wikipedia: Paris Hilton
  30. Amanda Jacobsen, die Frau, die ihr Leben neu erfand, Tagesanzeiger am 1. März 2011
  31. WGvdL-Forum (Archiv 2): ChrisTine am 8. März 2011 - 10:55 Uhr; Falsche Top-Managerin prellt Firma um Millionen, Die Welt am 7. März 2011
  32. Susanne Klatten: Der Fall der Muster-Erbin, FAZ am 9. November 2008; Leichtwerkstoff Karbon: Das riskante Spiel der Susanne Klatten, Die Zeit am 17. März 2010
  33. Christine Lagarde: Französische Justiz ermittelt gegen IWF-Chefin, Spiegel am 4. August 2011
  34. Telekom versetzt ranghöchste Managerin, Handelsblatt am 9. August 2010
  35. Topmanagerin: Telekom wirft erste Quotenfrau raus, Spiegel am 28. Februar 2011
  36. 36,0 36,1 36,2 Schulbau in Malawi: Madonnas Hilfsprojekt verschwendet Millionen, Spiegel am 25. März 2011
  37. Wikipedia: Anjimile Oponyo
  38. Fearless, confident, and proud to be African ... (Furchtlos, überzeugend und stolz, eine Afrikanerin zu sein ...), National Coalition of Girls' Schools am 14. März 2011; Interview with Anjimile Oponyo, Raising Malawi am 9. Februar 2010
  39. Agenda: Blythe Masters - mächtigste Frau der Wall Street, Financial Times Deutschland am 17. Februar 2010; Kreditderivate: Blythe Masters' Plan, Wiener Zeitung am 9. März 2010
  40. Wikipedia: Ingrid Matthäus-Maier
  41. Bertelsmann: Alle Macht für Liz Mohn, FAZ am 8. Oktober 2009
  42. Wikipedia: Bettina von Oesterreich
  43. Karrieren: Überstunden inbegriffen, Spiegel Online am 3. Mai 2010
  44. Ursula Piëch: Hüterin des Tafelsilbers, Manager-Magazin am 20. September 2010; Ursula Piëch: Von der Gouvernante zur Konzernlenkerin, FAZ am 20. September 2010; Volkswagen-Porsche-Konzern: Die steile Karriere der Ursula Piëch, Frankfurter Rundschau am 20. September 2010; Ferdinand Piëch: Unberührt und ungerührt, FAZ am 8. Dezember 2006
  45. Wikipedia: Verona Pooth
  46. Sie durften sich beweisen: Die Frauenbank und ihr Zusammenbruch, 19. März 2012
  47. Frauenkapital – eine werdende Macht
  48. Leiharbeiter-Skandal: Schaeffler-Konzern stellt Billigkräfte ein, Bild-Zeitung am 4. September 2009
  49. Stephan Löwenstein: Innerparteiliche Kritik. Grüne streiten sich über Wechsel Scheels, FAZ am 12. Oktober 2011
  50. HSE-Pressemitteilung vom 12. Oktober 2011
  51. Pressemeldung HEAG, 27. April 2012
  52. Schneller Aufstieg, steiler Absturz: Warum deutsche Frauen an der Spitze scheitern, Handelsblatt am 15. Juni 2012
  53. Frauen in Bankvorständen - Die Zukunft ist weiblich, FAZ am 8. August 2006
  54. taz.de - Simonis und die smarten Jungs
  55. Weltwoche - 16 Wochen Selbstverwirklichung
  56. Designierte Krümmel-Chefin versagt im Eignungstest, Die Welt am 9. Dezember 2010
  57. Interview mit Ulrike Welte: "Vertrauen zurückgewinnen", Bergedorfer Zeitung am 27. November 2009
  58. Die Wagners und Bayreuth: Katharina und Eva übernehmen den Grünen Hügel, Die Welt am 1. September 2008
  59. Bayreuther Entmachtung: Ein Kaufmann für den Grünen Hügel, FAZ am 22. März 2012

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