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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Petra Wild

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Petra Wild
Petra Wild.jpg
Geboren 1963
Beruf Islamwissenschaftler, Autor

Petra Wild (* 1963) studierte zwischen 1989 und 1994 Arabisch am Notre Dame-Institut im arabischen Jerusalem, als Gasthörerin an der Universität Leipzig und am Institut des Études arabes in Damaskus. Damit konnte sie ihr bereits seit 1982 bestehendes Interesse für Palästina und die arabische Welt vertiefen. Ab 2000 studierte sie Islamwissenschaft[wp] am Institut für Afrika- und Asien­wissen­schaften der Humboldt-Universität zu Berlin und schloss ihr Studium 2008 ab. Seither arbeitet sie als freiberufliche Islam­wissen­schaftlerin und Publizistin vor allem zum Thema Palästina-Frage und zu den Revolutionen in der arabischen Welt. In diesem Rahmen hat sie zahlreiche Artikel in politischen Zeitschriften und Online-Zeitungen veröffentlicht, unter anderem zum Gaza-Krieg Israels 2008/2009[wp], zur Ein-Staat-Lösung[wp] und zum Sturm auf die israelische Botschaft in Kairo 2011.

Petra Wild ist geschieden und lebt im Berlin.[1]

Veröffentlichungen

  • Die Krise des Zionismus und die Ein-Staat-Lösung. Zur Zukunft eines demokratischen Palästinas., Promedia 2015, ISBN 3-85371-386-6[2]
  • Apartheid und ethnische Säuberung in Palästina. Der zionistische Siedler­kolonialismus in Wort und Tat., Promedia 2013, ISBN 3-85371-355-6[3][4]

Interview

  • KenFM im Gespräch mit: Petra Wild, KenFM am 21. Februar 2017 ("Die Krise des Zionismus und die Ein-Staat-Lösung")
    • Youtube-link-icon.svg KenFM im Gespräch mit: Petra Wild - KenFM (21. Februar 2017) (Länge: 144:23 Min.)
      Wie lange wird es den Staat Israel so noch geben? Das Land steht vor einer Zerreißprobe, aus der es nur dann ein Entkommen geben kann, wenn die Regierung ihre rassistische Auslegung des Zionismus aufgibt. Endgültig. Zionismus und Demokratie sind nicht kompatibel.
      In Israel haben Juden alle Rechte, während andere Ethnien Bürger zweiter Klasse bleiben. Im besten Fall werden sie geduldet, meistens aber schikaniert und wie in Gaza in einer Art offenen Käfig­haltung in Schach gehalten. Überall auf der Welt nennt man eine solche Form der Herrschaft Apartheid. Apartheid ist Rassismus und wurde auch in Südafrika überwunden. Allerdings nicht aus Einsicht. Nur der stete Druck von außen konnte die schwarzen Bürger des Landes aus den Fängen der weißen Unterdrücker befreien. Der Apartheit­staat Südafrika kannte Partner. Israel war einer von ihnen. Rassismus verbindet.
      Israel ist eine Besatzungsmacht. Bis heute. Auch die Regierung unter Netanjahu[wp] will weder die den Palästinensern geraubten Gebiete zurückgeben, noch diesem Volk seinen eigenen Staat gewähren.
      Diese Politik der Ignoranz war bisher nur möglich, da die USA immer ihre schützende Hand über die ultra­rechten Regierungen in Jerusalem hielten. Mit Donald Trump könnte diese Jahrzehnte andauernde Phase der Mittäterschaft überraschend zu Ende gehen.[5]
  • KenFM im Gespräch mit: Petra Wild, KenFM am 27. September 2013
    • Youtube-link-icon.svg "KenFM im Gespräch mit: Petra Wild", Teil 1, 2 - KenFM - wwwKenFMde (27. September 2013)
      Israel ist ein Land, das seit seiner Gründung 1948 im permanenten Krieg mit seinen Nachbarn lebt. Das Heilige Land stellt sich bei all diesen Konflikten selber immer als das Opfer dar. Ein Opfer, das gegen einen über­mächtigen Feind kämpfen muss, um zu überleben. Dieser Mythos entspricht nicht der Realität. Israel ist die einzige Atommacht im Nahen Osten, bis an die Zähne bewaffnet, und weiß bei allen kriegerischen Aus­einander­setzungen die USA hinter sich. Zudem verfügt kein anderer Staat in den Vereinigten Staaten über eine besser vernetzte Lobby. Wer immer es wagt, eine israelische Regierung in der Öffentlichkeit für deren Außen-, aber auch Innen­politik zu kritisieren, bekommt unmittelbar die Antisemitismus­keule übergezogen. Diese Ein­schüchterungs­taktik funktioniert, denn sie erstickt bis heute eine exakte Analyse der "DNA" des Staates Israel.
      Guido Westerwelle[wp] sprach dieser Tage von einem besonderen Verhältnis Deutschlands gegenüber Israel. Das trifft es im Kern, denn Israel selber ist speziell. Das Land ist das Ergebnis eines aggressiven Siedler­kolonialismus, wie er in der Geschichte auch schon von vielen anderen eingewanderten Völkern gegen andere Ureinwohner angewandt wurde.
      Ken Jebsen sprach mit der Islam­wissen­schaftlerin und freien Autorin Petra Wild, die speziell den israelischen Siedler­koloniaismus zum Kern ihrer Israel-Studien gemacht hat. KenFM stellt ihr aktuelles Buch "Apartheid und ethnische Säuberung in Palästina. Der zionistische Siedler­kolonialimus in Wort und Tat" im Gespräch mit der Autorin ausführlich vor. - KenFM im Gespräch mit: Petra Wild, KenFM am 27. September 2013

Einzelnachweise

  1. Muslim-Markt interviewt Petra Wild, Autorin des Buches "Apartheid und ethnische Säuberung in Palästina", Muslim-Markt am 30. April 2013
  2. Siehe auch Wikipedia: Einstaatenlösung, Zionismus[wp]
  3. Moshe Zuckermann[wp]: Buchrezension: Israels Palästinenserpolitik, Süddeutsche Zeitung am 5. Juni 2013 (Für den Soziologen Moshe Zuckermann[wp] von der Universität Tel Aviv betreibt Israel seit Jahrzehnten ein Okkupations­regime gegen die Palästinenser. Doch besonders in Deutschland verweigere man sich dieser Realität. Deshalb preist Zuckermann Petra Wilds Beschreibung des Leids der Palästinenser - und warnt zugleich vor deftigen historischen Parallelisierungen.) (Petra Wild hat ein wichtiges Buch geschrieben. Wichtig ist dieses Buch nicht so sehr, weil es Unbekanntes, Ungewusstes bietet. Alles, was darin an empirischem Material zusammen­getragen, analysiert und gedeutet wird, konnte schon seit Langem von jedem, der es wollte, gewusst werden.)
  4. Promedia Verlag: Apartheid und ethnische Säuberung in Palästina. Der zionistische Siedler­kolonialismus in Wort und Tat.
  5. Kommentar: Ein Apartheid-Staat ist sicherlich mit Problemen behaftet, was aber im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass ein Multikulti-Staat besser funktioniert. Man blicke nur auf die Multikulti-Erfahrungen in Schweden oder die Erfahrungen der Ureinwohner Nordamerikas:

Querverweise

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Muslim-Markt interviewt Petra Wild, Autorin des Buches "Apartheid und ethnische Säuberung in Palästina" von 30. April 2013.