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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Christopher-Street-Day

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Der Christopher-Street-Day (CDS), eine internationale Einrichtung in westlichen Ländern, ist ein Tag, an dem die Homosexuellen und andere Spielarten von sexuellen Ausrichtungen in bunten Paraden durch die großen Städte ziehen. Spaß, Musik, Zurschau­stellung, Kostüme, Sich­selbst­feiern ist angesagt. Ursprünglich war das einmal eine Art fröhlicher, mutiger, lauter Karnevalsumzug, in dem homosexuelle Männer, dann auch Frauen, ihre Freude darüber zum Ausdruck brachten, ihre Art der Sexualität frei leben zu dürfen und nicht mehr mit der Drohung der Verhaftung, Ausgrenzung, Diskriminierung und Angriffen leben zu müssen.

Die Zuschauer am Wegesrand freuten sich mit ihnen und es war gute Stimmung.

Das Bild hat sich geändert. Die fröhlichen Paraden sind überwuchert vom ideologischen Dschungel der PC-Dogmen. Und jeder, der mit beim Heerlager der heiligen Bessermenschen sein will, biedert sich bei den Schwulen, Lesben, Transen usw. an. Die Regenbogenfahne wird zum Banner gegen das allgegenwärtige, böse, finstere "RECHTS!" und jeder übertrifft den anderen im "Buntsein" und "Gegen­rechts­sein". Das diesjährige Motto: "Jede Stimme gegen Rechts!"

Da werden auch offizielle Flaggenerlasse vollkommen "wumpe", wie man in Berlin sagt. Bundes­innen­minister de Maizière hatte das Beflaggen mit der Regenbogen­fahne ausdrücklich verboten, weil zum Ersten nur die Beflaggung mit hoheitlichen Staats­symbolen erlaubt sei und zum Zweiten, um die bundes­staatliche Neutralität zu gewährleisten. Aber niemand schert sich drum. Polizei, Außen-, Umwelt-, Familienministerium und alle Berliner Behörden zogen die bunte Regenbogen­fahne hoch. Natürlich, um Zeichen zu setzen für "Vielfalt und gegen Diskriminierung". Gutmenschlichkeit adelt eben jede Rechts­verletzung zum hyper­moralischen Widerstand gegen da Böse. Jeder möchte beim Wettbewerb um das vorbildlichste Gutmenschentum dabeisein.

Man fragt sich, wer denn eigentlich heute im Westen noch Homosexuelle oder andere Spielarten der Sexualität diskriminiert?
Eigentlich ... niemand. Die berühmten "Einzelfälle" ... vielleicht.
Also muss man doch irgendwie einen Buhmann aus dem Hut ziehen, und, kreativ und bunt, wie die Aktivisten des CDS ja sind, muss dazu ein Buhmann gefunden werden. Überraschung und vollkommen unerwartet: Die Rechten!

Die gnadenlose, menschen­verachtende Diskriminierung der bunten Regen­bogen­krieger mündete ja vor kurzem in die Einführung der "Ehe für alle". Gerade noch war im Bundestag die Stimme für oder gegen die Homo-Ehe eine freie Gewissens­entscheidung, und Frau Kanzlerin stimmte sogar dagegen, doch kaum war die Abstimmung für die Homo-Ehe gewonnen, war schon jede Art von Kritik daran über Nacht per se "rechts", ewiggestrig, engstirnig, politisch inkorrekt.

Das musste auch Prof. Kutschera von der Kasseler Uni erfahren. Er hatte in einem Interview zur Homo-Ehe in wissenschaftliche-unkonzilianter Weise die biologischen Tatsachen konstatiert und homosexuelle Paare als "sterile Erotik-Duos ohne Reproduktions­potenzial"[ext] beschrieben. Aus der Sicht eines Genetikers und Wissenschaftlers eine biologische Tatsache, in Zeiten der Political Correctness und der gesellschaftlichen Moraliban-Bewegung eine Häresie. Nun stehen ihm möglicherweise Strafverfahren wegen Volksverhetzung und Beleidigung[ext] ins Haus und der Verlust seiner Professur.

Das Heer der Genderleute und LGTB-Gemeinde ist eine große, attraktive Zielgruppe. Jeder, der sich hier auf die richtige Weise einbringt und im Strom mitschwimmt, kann in diesem Wasser fischen.

So auch die Evangelische Kirche. Dieses Mal ist sie sogar mit einem eigenen Wagen beim CSD dabei[ext] und auf Mitgliederfang. Im Namen der Evangelischen Kirche werden Kondome und Gleitgel an die Feiergemeinde verschenkt. Motto: "Für Huren* und Heilige*", wobei das Sternchen all die vielen Variationen sexueller Orientierung miteinschließt.
Doch als Aktionsangebot und Lockvogel, um die wahren Guten dieser Welt in ihre leeren Kirchen zu locken, bietet die Evangelische Kirche unter dem Slogan "Trau Dich!" das Rundum-Hochzeits­paket für Alles und Jeden an: #Trauungfueralle in unseren Kirchen!

Und um das Marketing-Konzept abzurunden und die "Cred" (Credibility) auch echt zu machen kommen noch die flankierenden commitments "Evangelische Kirche seit 500 Jahren in Bewegung" und "Mehr von uns - jede Stimme gegen Rechts!"

Damit die einst fröhlich-freie Schwulenparade komplett von der gesamten Bandbreite der links­grünen Parteien, einer unter Mitglieder­schwund ächzenden ehemaligen Volkskirche und diversen Interessen­verbänden vereinnahmt ist, darf die Schläger­truppe von der Antifa nicht fehlen. Und tatsächlich stolzierten die "Queeriban" zusammen mit den Gewalt­tätern der Antifa auf dem alternativen CSD in Kreuzberg hinter einem schweinchen­rosa Banner her, das natürlich den omni­präsenten Nazis, dem Sexismus, Rassismus und Nationalismus den beinharten Kampf ansagt.

Dass durchaus nicht alle Schwulen und Lesben diese Haltung teilen, aber einfach mit "verhaftet" werden, stößt Autor und Blogger David Berger sauer auf:

Zitat:

«Es mag für die Berufsschwulen des CSD e. V. schwer zu glauben sein, aber nach meiner persönlichen Erfahrung sind viele, wenn nicht die meisten Homosexuellen eher konservativ eingestellt. Und nicht wenige von ihnen stehen der AfD nahe, weil diese als einzige Partei den Mut hat, die Hauptursache der zuletzt sprunghaft gestiegenen Zahl beleidigender oder gewalt­tätiger Übergriffe gegen Homo-, Inter- und Trans­sexuelle zu benennen: Den massenhaften und unkontrollierten Zuzug von Muslimen aus patriarchalisch geprägten Clan-Gesellschaften mit stark homophober Tendenz. Dabei handelt es sich oftmals eben nicht um Flüchtlinge, deren temporärer Schutz im Rahmen des Asylrechts zurecht grundgesetzlich geschützt ist.»

Damit legt Berger den Finger in die Wunde der scheinbar so geschlossenen Political-Correctness-Welt der Regen­bogen­flaggen-Kreuzritter. Ausgerechnet die leuchtendsten Projektions­flächen ihrer bunten Über­gut­menschlichkeit, ihre Hätschel­kinder, die Migranten, wollen so gar nicht in das schwule Heizifeizi-Weltbild passen. Der Islam hat nämlich keinerlei Verständnis für freie Sexualität, Gleichberechtigung, Genderwissenschaften und vor allem: Schwule Männer. Ein Blick auf die Weltkarte kann da Wunder wirken.

In all diesen Ländern steht Homosexualität unter Strafe, in [einigen] Ländern sogar unter Todesstrafe. Fast alle diese Länder sind islamisch oder haben einen hohen Anteil an muslimischer Bevölkerung. Und aus genau diesen Ländern strömen massenhaft Zuwanderer ein.

Die blindwütige Ignoranz, die das Regenbogen-Links-Grüne Lager diesem Problem gegenüber aufweist, zeigte sich jüngst beim Londoner Christopher Street Day: Die britische LGTB-Gemeinde wollte das sattsam bekannte "Zeichen setzen", um "Liebe zu verbreiten und die gegenseitigen Kulturen kennen­zu­lernen" und luden die Londoner Muslime ein, doch gemeinsam die Schwulen­parade und den Ramadan[wp] zu feiern.

Schlimmer kann man der islamischen Religion und Kultur gegenüber wohl kaum ins Fett­näpfchen treten. Außer vielleicht mit der Schmähung ihres Propheten. Das ist nicht nur unglaublich dumm und grenzenlos naiv, sondern zeugt auch von grober Unkenntnis der muslimischen Lebenswelt. Zusammen Ramadan begehen mit Typen, die nicht nur Ungläubige sind sondern auch noch schwul? Das ist etwa so, als würden die Muslime überzeugte Tierschützer, die Aktivisten von PETA[wp] und Greenpeace[wp] zu einem fröhlichen Massenschächten von Rindern und Schweinen einladen.

Entsprechend reserviert reagierten die "London Muslims" und fragten - leicht fassungslos - auf ihrer Facebook-Seite: "Was kommt als Nächstes? Eine Alkohol- und Schweine­fleisch­party?"
- Die Unbestechlichen

Querverweise

Netzverweise

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Christopher Street Day - zwischen Marketing und Naivität: Die Instrumentalisierung der Gender- und Homoszene von Die Unbestechlichen, Juli 2017.