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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Gina-Lisa Lohfink

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Gina-Lisa Lohfink
"Ich bin hier einzig und allein die Geschädigte, das Opfer. Ich bin mir sicher, dass die Wahr­heit ans Tageslicht kommen wird."[1] © Getty Images
Geboren 23. September 1986
Beruf Künstler

Gina-Lisa Lohfink (* 1986) ist ein deutsches Model und It-Girl.


Im Sommer 2012 wurde ein Video verbreitet, das Lohfink beim Sex mit zwei Männern zeigt. Lohfink gab an, mit K.-o.-Tropfen[wp] betäubt worden zu sein, und erstattete gegen die Männer Anzeige. Nachdem die Ergebnisse einer toxikologischen Untersuchung unauffällig waren, wurde der Vorwurf der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung im folgenden Gerichts­verfahren fallen gelassen. Die Männer erhielten Strafen aufgrund der wider­rechtlichen Verbreitung der Video­aufnahmen. Lohfink erhielt wegen Falsch­verdächtigung der zwei Männer einen Strafbefehl in Höhe von 24.000 Euro.[1]

Zitat:

«Gina-Lisa Lohfink ist zur Symbolfigur im Kampf um eine Reform des Sexual­straf­rechts geworden.» - Der Stern[2]

Gerichtsurteil

Zitat:

«Es steht für den Richter fest, dass Lohfink zwei Männer verleumdet - und damit deren Leben beeinträchtigt, vielleicht zerstört hat. Fest steht, dass die Vergewaltigung Fiktion war. Der Prozess hatte die rechtsstaats­fremde Funktion, diverse Popularitäten zu steigern. Er habe sich weitgehend in der "irrealen Welt alternativer Fakten bewegt", und gipfelte in der Behauptung, dass in Deutschland Vergewaltigungs­opfer auf der Anklagebank landeten. Dort landeten in Wahrheit Menschen, die falsche Anschuldigungen erhöben.

Der Prozess gegen Lohfink sei muster­gültig gewesen. Ein winziges Entgegen­kommen machte der Richter: Lohfink war zu 80 Tages­sätzen à 250 Euro verurteilt worden. Das Amtsgericht hatte ein Einkommen von 7500 Euro zugrunde gelegt und dabei nur auf "in Aussicht stehende TV-Angebote" der Angeklagten verwiesen. Dies sei nicht gründlich genug gewesen. Die Höhe der Tages­sätze wird nun nachberechnet.

Lohfinks Prozess fiel 2016 mitten in die Debatte über die Verschärfung des Sexual­straf­rechts. Durch Zufall wurde Lohfink zur Frontfrau einer feministischen Bewegung, die der Richter eine "weitgehend desinformierte Öffentlichkeit" nannte. Ihnen galt Lohfink als Ikone, als Opfer von Männern und Justiz. Diese Behauptung ist nun nicht mehr haltbar. Wenn Lohfink Opfer ist, dann das Opfer von Vermarktungs­interessen: das der Aktivistinnen, das ihres Anwalts. Nicht zuletzt Opfer ihres eigenen Vermarktungs­interesses, bewusst oder unbewusst. Anders gesagt: Dummheit schützt vor Strafe nicht.»[3]

Die Verurteilung von Frau Lohfink (80 Tagessätze zu je 250 Euro) ist rechtskräftig.[4]

Obwohl Frau Lohfink offenbar zwei Menschenleben für immer zerstören wollte, hatte dies kaum gesellschaftliche und finanzielle Konsequenzen für sie. Trotz eindeutigem Videobeweis, toxikologischem Gutachten und einem ober­gerichtlichen Urteil, das Gina-Lisa zu einer Falsch­beschuldigerin erklärt, durfte sie weiterhin in der Öffentlichkeit behaupten, dass man sie vergewaltigt habe. Auch eine Gefängnis­strafe blieb ihr erspart. Ohne den entsprechenden Videobeweis wären die falsch­beschuldigten Männer vermutlich zu langjährigen Haft­strafen verurteilt worden. Maximilian Pütz veröffentlichte daraufhin ein Video mit dem Titel "Gina Lisa, die verlogene Hure - Justice served".[5] Anfang Januar 2017 nahm sie schließlich an der 11. Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" teil und ab November 2018 war Gina-Lisa in der Datingshow "Adam sucht Eva" nackt zu sehen, die Einnahmen aus den beiden Shows sind um ein Vielfaches höher als die ihr verhängte Geldstrafe.[6]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Gina-Lisa Lohfink soll 24'000 Euro zahlen. Strafbefehl wegen Falschverdächtigung![webarchiv], in: Blick.ch am 3. Januar 2016
  2. Sylvia Margret Steinitz: Debatte um Vergewaltigung: Die Wandlung der Gina-Lisa Lohfink, Der Stern am 19. Juni 2016 (Gina-Lisa Lohfink ist zum Symbol geworden im Kampf um die Rechte Vergewaltigter. Nah­aufnahme einer Frau, die für ihren Traum vom Rampenlicht einen hohen Preis zahlt.)
  3. Kathrin Spoerr: Richter rügt Gina-Lisa Lohfink, Welt Online am 11. Februar 2017
  4. Berlin.de Pressemitteilung vom 16. November 2017
  5. Youtube-link-icon.svg Gina Lisa, die verlogene Hure - Justice served - Maximilian Pütz (12. Februar 2017) (Länge: 17:45 Min.)
  6. Gagen im Dschungelcamp: Diese Kandidatin bekommt am meisten, TZ am 2. Juli 2018

Netzverweise