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Lamya Kaddor

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Lamya Kaddor
Lamya Kaddor.jpg
Geboren 1978
Beruf Pädagoge, Lehrer

Lamya Kaddor (* 1978 in Ahlen) ist eine syrische muslimische Religions­pädagogin[wp], Islam-Expertin und Autorin in Deutschland. Kaddor ist erste Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes[wp].[1]

Positionen

Über die ARD-Reportage "Moscheereport":

Zitat:

«Wieso kann ein bisher geschätzter Journalist nicht 13 Moscheen besuchen und von seinen Eindrücken berichten und die Analyse dieser Ergebnisse Fachleuten überlassen? Soweit mir bekannt, ist Herr Schreiber kein Islam­wissen­schaftler, kein Sozialforscher und kein islamischer Religions­pädagoge. Mit welcher Expertise bewertet er diese Ergebnisse? Aus seinen Erfahrungen, das reicht zumindest für eine narrative Reportage. Aber es reicht nicht, um zu wissen, wie Moschee­didaktik funktioniert, es reicht nicht, um islamische Strömungen zu kennen, es reicht nicht, um soziologische Prozesse zu beurteilen. Wieso hat man keinen einzigen muslimischen Theologen, Religions­pädagogen, Soziologen befragt, der für eine sachliche Heran­gehens­weise an dieses wichtige Thema steht?» - Lamya Kaddor auf Facebook[2][3]

Eine Kulturbereicherin be­vormundet deutsche Wähler.

Über das Deutschsein:

Zitat:

«Deutschsein bedeutet in Zukunft ein Kopftuch zu tragen und Migrationshintergrund zu haben.» - Lamya Kaddor im WDR[4]

Was Deutsche wählen dürfen und was nicht:

Zitat:

«Liebe Protestwähler der AfD, all Ihre Verärgerung kann Ihnen nicht das moralische Recht einräumen, eine in Teilen rechts­extremistische Partei zu wählen.» - Lamya Kaddor auf der Netzplattform von "t-online"[5]

Kommentare

Zitat:

«Was Frau Kaddor jedoch so zornig macht ist die Tatsache, dass sie nicht konsultiert wurde. Niemand wollte wissen, wie sie als Pädagogin und Islam­kennerin über das denkt, was Constantin Schreiber in seinen Recherchen herausgefunden hat. Niemand fragte sie, welchen Filter man einsetzen solle, um das gesehene und erlebte richtig und möglichst positiv zu interpretieren. Kaddor spricht Schreiber "Moschee­didaktik" ab und man möchte aufspringen und fragen, was diese Didaktik taugt, wenn selbst fünf Schüler von Frau Kaddor sich dem IS in Syrien und Irak angeschlossen haben.[ext]

Man möchte fragen, was Frau Kaddor all die Jahre getan hat und wie es sein kann, dass in Moscheen in Deutschland heute noch solche Botschaften verbreitet werden und wir von ihr nie dergleichen erfahren haben und wozu es all die Dialogforen und Islam­konferenzen eigentlich gibt. Wo war all die Expertise von Frau Kaddor, ihre Islam­wissenschaft, ihr pädagogischer Weitblick und Sozialforschung, wenn es eines arabisch-sprachigen deutschen Journalisten bedurfte, um ans Licht zu bringen, was bisher als rassistisches Vorurteil galt: die gigantischen Anpassungs­probleme des Islam in Bezug auf eine freiheitliche westliche Demokratie.» - Roger Letsch[3]

Zitat:

«Wir sollten uns auch mal bewusst werden: Wir sind KEIN Einwanderungsland!

Deutscher zu sein bedeutet in Zukunft, eingeboren[wp] zu sein! Das bedeutet Deutschsein in Zukunft!

Nicht mehr eingewandert aus Syrien, braune Augen, schwarze Haare wie Lamya Kaddor, sondern nur noch Frauen ohne Kopftuch, blonde Schönheiten und zwar genau so!» - Die Aussage Lamya Kaddors, nur andersherum gestrickt[6]

Lamya Kaddor und die Antiterror-Demonstration

Lamya Kaddor hat bei der Organisation dieser Demo so ziemlich alles falsch gemacht, was falsch gemacht werden kann. Sie ist nun einmal eine Religions- und keine Politik­lehrerin, und daher damit beschäftigt, Widersprüche zuzukleistern, statt sie zu bemerken und zu analysieren.

Das Ergebnis ist verheerend. Diejenigen in Deutschland, die den Islam für eine existentielle Bedrohung halten, fühlen sich bestätigt. Wenn schon in Köln, einer Stadt mit zigtausend Muslimen, nur wenige hundert von denen gegen den Terror demonstrieren, dann müssen die anderen Muslime diesen Terror doch einigermaßen gut oder wenigstens akzeptabel finden.

Die "Muslime in Deutschland" gibt es nicht

Politiker und Journalisten suchen seit Jahrzehnten Repräsentanten für "die Muslime in Deutschland". "Die Muslime in Deutschland" gibt es aber nicht. Es gibt Menschen, die aus mehrheitlich muslimischen Ländern in Deutschland eingewandert sind und deren Nachfahren, und es gibt Konvertiten, also Menschen, die sich freiwillig zum Islam bekannt haben. Von den Einwanderern und deren Nachfahren stammen die meisten aus der Türkei, einem multi­ethnischen und multi­religiösen Land. Aleviten[wp] z. B. werden von der türkischen Regierung nicht als Muslime anerkannt, einige von ihnen fühlen sich auch nicht als Muslime. Viele Menschen, die von der Statistik als Muslime bezeichnet werden, haben mit Gott nichts oder nicht mehr viel zu tun. Viele Menschen iranischer Herkunft lehnen das schiitische Mullah-Regime im Iran ab. [...]

Lamya Kaddor hat 2010 den Liberal-Islamischen Bund gegründet, der laut Wikipedia vier Gemeinden umfasst. Die Gemeinden treffen sich einmal monatlich samstags oder sonntags (LIB-Homepage). Zur DITIB, dem deutschen Ableger der türkischen Religions­behörde Diyanet, gehörten 2014 laut Wikipedia 896 Gemeinden, die sicherlich über ein regeres Gemeinde­leben verfügen als die Gemeinden des LIB.

Lamya Kaddor hat für die Demo den kleinsten der vier großen Moschee­verbände ins Boot geholt, den Zentralrat der Muslime[wp] mit seinem Vorsitzenden Aiman Mazyek. Genauer gesagt: nur Aiman Mazyek. Dessen Stellvertreter Mehmet Alparslan Çelebi, der im Zentralrat die türkisch-rechts­nationalistische ATIB[wp] vertritt, in deren Gemeinden ebenso wie bei der DITIB türkische Religions­beamte predigen, hat sich nach der Demo kräftig mokiert: "Köstlich, wenn nicht Ramadan wäre, würde ich mir Popcorn machen und dem Spektakel auf meiner Couch zusehen."

Islamverbände und ihre Mitgliedszahlen

Der Zentralrat der Muslime ist ein Lobbyverband von 22 Moschee­verbänden, die sonst nicht viel miteinander zu tun haben. Das Islamische Zentrum Hamburg[wp] steht der iranischen Regierung nah, die IGD[wp] und das Islamische Zentrum München[wp] gehören zur Muslim­bruder­schaft. Aiman Mazyek ist das freundliche Gesicht, hinter dem sich fundamentalistische und antisemitische Verbände verstecken.

Die Erstunterzeichnerliste zum Demonstrations­aufruf wurde also vom Zentralrat und vom LIB angeführt. Wer will sich davon aufgerufen fühlen? Liberale Muslime, die die Muslim­bruderschaft verabscheuen? Oder Muslimbrüder, die liberale Muslime für Ungläubige halten? Die DITIB signalisierte Bereitschaft zur Teilnahme, wurde aber offensichtlich von Ankara zurück­gepfiffen. Der von Millî Görüş[wp] dominierte Islamrat hat ebenfalls abgewunken.

Die größte sichtbare Gruppe von Muslimen in der Demo waren Vertreterinnen der Ahmadiyya-Sekte, die nicht Muhammad für den letzten Propheten hält, sondern sich seit Mirza Ghulam Ahmad (1835-1908) von aktuellen Propheten­nachfolgern anführen lässt.

Die Medien-Lieblinge Lamya Kaddor und Aiman Mazyek haben offensichtlich mit den Muslimen in Deutschland nicht viel zu tun.

Vielleicht sollte man lieber ein Auge auf den deutschen Konvertiten Pierre Vogel[wp] werfen, der schon vor Jahren Lamya Kaddor per Mobiltelefon zu einem öffentlichen Disput aufgefordert hat, wie sie selbst 2014 in einer öffentlichen Veranstaltung in Dortmund berichtet hat. Pierre Vogel hat 270.000 Facebook-Follower. Oder einen Blick werfen auf "Generation Islam" mit 54.000 Followern und "Osmanische Generation" mit 64.000.

Seyran Ateş' Moscheegründung in Berlin fand Medien­resonanz von Washington bis Algier. Ob dieser kirchentags­kompatible Islam, wie ihn auch Mouhanad Khorchide[wp] vertritt, zu einem neuen Aufbruch führen kann, ist äußerst fraglich. Koran und Propheten­biographie sind nicht die Bergpredigt und die Evangelien.
- Jungle World[7]

Lamya Kaddor und Falschzitate

Jahrelang hielt sich das Gerücht, die Soziologin Necla Kelek habe muslimischen Männern einen Hang zur Sodomie[wp] unterstellt. Jetzt hat ein Gericht bestätigt, dass dieser Satz so nie gefallen ist. Verbreitet hat das Gerücht Lamya Kaddor. Dahinter steckt viel mehr als ein Streit unter Akademikern.

Die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor nimmt am 15. Januar 2017 im Islamischen Zentrum in Hamburg[wp] an einer Konferenz der SCHURA, Rat der Islamischen Gemein­schaften Hamburg[wp], teil. "Islam­feindlichkeit und Rechtspopulismus als Heraus­forderung für Islam und Demokratie in Europa" ist das Thema der 7. Konferenz der SCHURA.

Ein Urteil, das letzte Woche vom Landgericht Berlin gesprochen wurde, wirft ein merkwürdiges Licht auf eine Szene, die gegen Vorurteile gegen den Islam kämpft. Ein Gerücht, das in dieser Szene seit acht Jahren kursiert, ist dem Landgericht zufolge falsch und rufschädigend. In Umlauf gebracht wurde das Gerücht von der Publizistin Lamya Kaddor[8], im Umlauf gehalten haben es Journalisten wie Patrick Bahners[wp] von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung[9][10][11][12], Wissenschaftler wie Wolfgang Benz[wp] und Politiker wie Ruprecht Polenz[wp].

Opfer der Rufschädigung ist die Soziologin Necla Kelek.[ext] In einem Fernseh­interview habe, so das Gerücht, Kelek "allen muslimischen Männern pauschal eine Neigung zur Sodomie unterstellt." Lamya Kaddor hat diese Falsch­behauptung nicht nur immer wieder neu verbreitet, sie hat sogar, um es glaubhafter zu machen, eine Äußerung Keleks verfälscht und die Verfälschung als wörtliches Zitat ausgegeben. Die Verhandlung vor dem Landgericht Berlin war kurz, der Fall war klar. Lamya Kaddor droht, sobald das Urteil rechtskräftig ist, eine Ordnungs­strafe von bis zu 250.000 Euro, wenn sie dies noch einmal tut.
- Jörg Metes[13]

Einzelnachweise

  1. Liberal-Islamischer Bund: Der Vorstand
  2. Facebook: Lamya Kaddor am 31. März 2017 um 4:21 Uhr
  3. 3,0 3,1 Roger Letsch: Was erlauben Constantin Schreiber? Kein Diskurs ohne Frau Kaddor!, AchGut-Blog am 2. April 2017
  4. Youtube-link-icon.svg Vollständiges Zitat von Lamya Kaddor - WDR (26. Januar 2016) (Länge: 0:29 Min.)
    Youtube-link-icon.svg WDR-Sondersendung: "Nach Köln: Was muss sich ändern?" - WDR (26. Januar 2016, 22.10 bis 23.25 Uhr) (Länge: 76:30 Min.)
  5. Lamya Kaddor: Brief an AfD-Wähler: "Ich kann Ihren Unmut verstehen", t-online.de am 10. Oktober 2017
    Skurriler Offener Brief der Publizistin an AfD-Wähler: Oliver Flesch antwortet Lamya Kaddor, PI-News am 15. Oktober 2017
  6. Youtube-link-icon.svg Sollen weiße Deutsche verschwinden? Nein! - An Lamya Kaddor (Frechheit!) - Hagen Grell (17. Mai 2016) (Länge: ab 15:35 Min.)
  7. Guido Schlösser: Die Kölner Antiterror-Demonstration und die Folgen, Jungle World am 20. Juni 2017
  8. Thomas Thiel: Lamya Kaddor gegen Necla Kelek: Wen schert schon, ob das Zitat stimmt?, FAZ am 21. Dezember 2017
  9. Twitter: @PBahners - 27. Dez. 2017 - 07:54 (Verfälschung? Die Kampagne von @ruhrbarone und @Salonkolumnist gegen @LamyaKaddor ist ein klassischer Fall des Haltet-den-Dieb-Tricks.)
  10. Twitter: @PBahners - 27. Dez. 2017 - 10:16 (Sie unterstellt den Muslimen ein Männerbild, das sie freiwillig/im Bann ihres Aberglaubens zu Sexmonstern werden lässt.)
  11. Twitter: @aufmacher - 27. Dez. 2017 - 10:26 (Mit keinem Wort tut sie das. Die Wirkmächtigkeit dieses Männerbildes ist ihr wichtig, weil sich daraus die in vielen islamischen Gesellschaften übliche starke Diskriminierung von Frauen ergibt. Sie wollen Kelek offenbar missverstehen.)
  12. Twitter: @PBahners - 27. Dez. 2017 - 10:29 (Eine Diskriminierung, zu der die Annahme der Verfügbarkeit der Frau ganz wesentlich beiträgt. Bitte verharmlosen Sie nicht Frau Keleks Islamkritik!)
  13. Jörg Metes: Prozess Necla Kelek gegen Lamya Kaddor: Wenn Sie jemanden zitieren, müssen Sie das richtig tun, Cicero am 17. Dezember 2018

Netzverweise