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Linker Kiez

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Ein frappierendes Videodokument.

Ich hatte doch in letzter Zeit einige Male dieses öffentlich-rechtliche Jung-Dumm-Funk-Projekt "funk" erwähnt, die ich zwar von den Netzwerk-Recherche[wp]-Konferenzen schon kannte, aber deren (nicht sonderlich gelungenes und erkennbares) Logo ich neulich nicht erkannt habe.

Und dass die selbst linksradikal sind, ist auch bekannt.

Nun weist mich einer auf einen Video hin, das sie auf ihrem Facebook-Account veröffentlicht haben.[1][2]

Anscheinend wollten sie da Links­radikale positiv darstellen und standen hinterher dann ziemlich ratlos und desillusioniert da, weil die Links­radikalen da eben genau so waren, wie ich sie immer beschreibe: Unfassbar dumm, naiv, aber gewalt­orientiert und aggressiv, und vor allem: Sie können nicht artikulieren, was sie eigentlich wollen.

Ich habe ja schon so oft geschrieben, dass die immer nur sagen, dass sie von unserer Gesellschaft weg- und sie kaputt­machen wollen, aber mit keinem Wort erklären können, was dann eigentlich kommen, wie es aussehen soll. Das sagen die hier dann sogar selbst.

Die sind so dumm, dass sie glauben, es würde sich automatisch ein Paradies einstellen, wenn man nur alles kaputt macht.

Man muss sich das echt mal anschauen, um zu sehen, wie unfassbar naiv Linke sind. Die glauben allen Ernstes, dass man einfach nur Deutschland und den Kapitalismus abschaffen müsste, um dann irgendwie in selbst­organisierten Wohnprojekten wohnen zu können. Als gäbe es nichts Schlechtes und Böses auf der Welt als den Kapitalismus.

Als ob wir hier eitel Sonnenschein gehabt hätten, bevor es Deutschland und den Kapitalismus gab. Zu der Zeit war das Land so kriminell, dass man unmöglich durch Wälder reisen könnte und die Leute sich zum Schutz in Burgen ("Bürger") einmauern mussten. Naja, in gewisser Weise ist so eine Burg ja auch ein "selbst­organisiertes Wohnprojekt", aber anders, als die sich das vorstellen.

Unbeschreiblich dumm, unbeschreiblich naiv.

Aber das setzen sie dann mit Gewalt um, nehmen Tote in Kauf, wollen "Nazis" kranken­haus­reif prügeln. Wäre eine interessante Frage, wie das dann ausginge, wenn es "Deutschland" und damit Polizei und Straf­verfolgung nicht mehr gäbe.

Und selbstverständlich - und dann kommt man wieder bei den Angriffen gegen mich heraus - halten sie es für angebracht, allen, die ihnen nicht passen, Job und Wohnung wegzunehmen. Die Angriffe gegen mich zielen ja auch auf Job und Wohnung ab.

Das ist vor allem deshalb erstaunlich, weil einer ja auf die Flüchtlings­lager abhebt und die Verletzung von deren Menschenrechten beklagt. Das wirklich Strunzdumme daran ist aber, dass es a) ohne Staat keine Menschen­rechte gibt, weil Menschen­rechte Rechte gegen den Staat sind und der Staat auch der ist, der sie schützt, es also ohne einen Staat keinen Menschen­rechte mehr gibt, und b) diese Leute ja genau vor dem Zustand fliehen, den die Linken für hier anstreben - Abwesenheit eines Staates. Der linke Schwachsinn ist ja, sich einerseits für Flüchtlinge einzusetzen und andererseits hier alles genauso zu machen wie dort, von wo sie geflohen sind, also Flucht ad absurdum zu führen.

Linke sind so unfassbar dumm, dass selbst links­radikale Reporter danach fassungslos-ratlos dastehen.

Die wollen mit Gewalt Veränderungen durchsetzen, können aber nicht mal sagen, wo sie eigentlich hin wollen. Auf die Idee, dass sie ja vielleicht gar keine Gewalt bräuchten, wenn sie denn mal einen brauchbaren oder überhaupt nur erkennbaren Vorschlag für eine Gesellschaft machen könnten, kommen die erst gar nicht. Gewalt aus Kapitulation vor der eigenen Dummheit, der Unfähigkeit zu artikulieren, was man eigentlich will. Wie ein kleines Kind, dass die Mutter tyrannisiert, weil es nicht bekommt, was es will, aber nicht sagen kann, was es will.

Vor allem der Dicke mit der Brille ist ja ein Herzchen. Auch alles so mit "irgendwie" und "wahrscheinlich", dass sich dann "Clusters" und "Kieze"[wp] bilden. Denn, so erklärt er: "Weil, was interessiert mich, was irgendwie in Kulmbach in Franken los ist?"

Was nicht nur eine Rückkehr zur mittel­alterlichen Burg ist, auf der jeder Ritter als Lokalfürst nach Gutdünken verfährt wie er will und Leute im Folterkeller einsperrt (wir haben das ja in den USA bei diesem Capital Hill Projekt gesehen, dass sowas schon innerhalb von drei Tagen schief geht und sich da die Warlords = Ritter bilden, der ist ja sogar in der Rüstung rumgelaufen, und dann die Gewalt der Gang herrscht), und die Anwesen in der Rigaer Straße[wp] ja nicht nur außen befestigt und gesichert sind, wie eine mittel­alterliche Burg, sondern sie drinnen ja auch genauso hausen. Sondern es ist auch tiefen­verlogen.

  • Wenn sie meinen, dass sich jeder Kiez selbst organisiert und keinen mehr zu interessieren hat, was andere machen, und sie beispielsweise die Franken schon nicht zu interessieren haben, wieso bekämpfen sie dann "Nazis", statt einfach "ist deren Kiez, geht uns nichts an" zu sagen?
    Damit widerlegen sie ja schon ihre Kiez-Theorie, indem sie selbst schon gewalt­tätig-über­griffig auf andere Kieze sind und die Erforderlichkeit des Staates selbst belegen.
    Würden sie konsequent ihren eigenen Blödsinn verfolgen, dürften sie Nazis nicht bekämpfen, weil sie ja von selbst­organisierten Kiezen ausgehen. Dann aber spielen sie sich selbst wieder als eine Ersatz­staats­gewalt auf.
  • Beachtlich ist, dass sie immer von selbst­organisierten Kiezen reden, das aber immer darauf hinausläuft, auf Kosten anderer zu leben, von anderen versorgt zu werden.
    Da kam noch nie drin vor, dass sie auf Strom, Wasser, Supermarkt, öffentliche Verkehrs­mittel, Hartz IV verzichten. In der Rigaer klauen sie ja Strom über illegale Anzapfungen. Oder sich ihre Häuser mal selbst bauen, die rauben sie ja auch immer durch Besetzung.
    Die tun zwar immer so, als wollten sie separate Kieze, aber effektiv sind sie die Räuber, die sich in solchen Strukturen immer bilden und die andere dann plündern und ausrauben. Gegen­leistungen haben sie nicht zu bieten. Ein freiwilliger Handel zwischen Kiezen wäre nicht möglich.
  • Den qualitativen Unterschied zwischen Kiez[wp] und Staat können sie nicht erklären.
    Sie verherrlichen den Kiez immer als Gegenteil eines Staates, aber dass der Staat letztlich auch nur ein 80-Millionen-Kiez ist, das sich gebildet hat, weil sich das Zusammen­fassen von Kiezen als günstig erwiesen hat, kapieren sie nicht. Dass wir genau sowas vor 200, 300 Jahren in Form kleiner Fürsten­tümer und Königreiche schon hatten, kapieren sie nicht. Und dass es sogar Linke waren, die diesen Zustand zugunsten eines großen vereinheitlichen Zustandes beendet haben, kapieren sie auch nicht.
    Diese Leute sind so unfassbar dumm und ungebildet. Die wissen nicht, dass wir das, was sie sich so vorstellen, schon hatten, und davon weg sind, weil es nicht gut war.

Inhaltlich belegt es aber wieder meine These, dass Linke nur Tribalismus-Kranke sind.

Denn das, was die da sagen, ist nichts anderes als der Traum, eigene kleine Rudel zu bilden[wp] und gegen andere Rudel Kämpfe zu führen.

Da drücken einfach nur die archaisch-evolutionären tierischen Verhaltens­weisen durch, weil diese Leute es nicht geschafft haben, bis in die Zivilisation vorzudringen. Was die da sagen ist nichts anderes als das Verhalten von Wölfen, Affen und dergleichen. Linke Phantasien sind das, was im Hirn noch aus der Zeit vor homo sapiens übrig geblieben ist.

– Hadmut Danisch[3]
Das muss man sich auch mal klarmachen, dass die gesamte linke Zielrichtung ein komplettes Lügengebilde ist.

Einerseits fabulieren sie immer von "selbst­verwalteten Kiezen", die keinen äußeren Einflüssen unterliegen. Kein Staat, keine Polizei, jeder soll tun und lassen können, was er will. Staat abschaffen, nie wieder Deutschland und so weiter.

Andererseits aber wollen sie

  • jeden per Antifa drangsalieren, terrorisieren, zusammen­schlagen oder umbringen, der sich ihrer Meinung nicht unterwirft,
  • "Nazis", "Rechte", "Maskulisten", "Populisten" usw. bekämpfen,
  • enteignen,
  • hoch besteuern,
  • die Schulausbildung auf links ziehen
  • Sprachvorschriften machen,
  • Quoten durchsetzen und genaue Durchmischungs­vorschriften machen,
  • Identitätspolitik und kulturelle Diktate durchsetzen und jedem vorschreiben, welche Frisur er haben darf, welches Lied singen, welches Kleid anziehen, welches Essen kochen.

Wie passt das mit dem Weltbild unabhängiger, selbstorganisierter Kieze zusammen, die keinen äußeren Zwängen und Einflüssen unterliegen?

Es erinnert mich stark an diese Tausch­gesellschaften, die unbedingt das Geld abschaffen wollen und dann als erstes eine Verrechnungs­einheit finden, um Tausch­leistungen gegen­einander abzuwägen und Schulden zu machen. Linke wollen Staat und Gesetze abschaffen, und das erste, was sie machen, ist, einen Tyrannen­staat mit Tyrannei­gesetzen zu erfinden.

Vor ein paar Tagen haben sie mir hier das Haus beschmiert und Hetz- und Verleumdungs­flugblätter hier in die Briefkästen geworfen, weil sie den Leuten hier Vorschriften machen wollen, wer hier wohnen dürfen soll und wer nicht. Wie passt das also zu der beschriebenen linken Gesellschaft, wenn hier gewaltsam in die "Kiez­autonomie" eingegriffen wird?

Interessanterweise habe ich bis heute keinen Hinweis von Antifa und den sonstigen Links­extremen, die mich hier aus Job und Wohnung drängen wollen, bekommen, wo genau ich ihrer Vorstellung nach dann eigentlich wohnen und arbeiten soll. Denn dass man meine Steuern nicht mehr haben will, das hätte man mir bisher nicht mitgeteilt.

Soll ich mich in Luft auflösen, oder wie stellt man sich das vor?

Einfach mal die Nagelprobe an Linke machen: Was wäre, wenn Leute wie ich, Blogger, Kritiker, Dissidenten, Wissen­schaftler, oder auch meine zufriedenen Leser, ein solches selbst­bestimmtes Kiez aufmachen würden, in dem sie "selbst­organisiert" bestimmen, dass man sowas wie mein Blog machen darf und soll.

Hätte dieser selbst­organisierte Kiez dann seine Ruhe oder würde er weiter von der Antifa terrorisiert?

Wenn er terrorisiert würde: Dann ist das ganze linke Modell der selbst­organisierten Kieze von vornherein gelogen.

Wenn er nicht terrorisiert würde und das selbst bestimmen dürfte: Warum dulden sie es dann jetzt nicht?

Linke Gesellschaften beruhen immer auf Terror und Lüge, weil sie nicht funktionieren. Es ist ziemlich leicht, Linke der Lüge zu überführen und deren Luftschloss platzen zu lassen.

Eigentlich wäre das Aufgabe der Presse. Wenn wir noch eine hätten.

– Hadmut Danisch[4]

Einzelnachweise

  1. Facebook: So ticken Linksradikale[ext], Reporter am 29. Juli 2020
  2. Mp4-icon-extern.svg So ticken Linksradikale - Reporter, 29. Juli 2020 (14:05 Min.)
    Welches Deutschland wollen Linksradikale? Wir sind in die Szene eingetaucht und haben mit Mitgliedern einer Antifa-Gruppe gesprochen.
  3. Hadmut Danisch: Wie Linke ticken..., Ansichten eines Informatikers am 9. August 2020
  4. Hadmut Danisch: Das Lügengebilde der linken Gesellschaft, Ansichten eines Informatikers am 10. August 2020

Querverweise

Netzverweise

  • ARD-Mediathek: Wie Rot-Rot-Grün die Polizei ausbremst, Kontraste (ARD) am 6. August 2020 (Video verfügbar bis 06.08.2021, 23:59 Uhr)
    Die Rigaer Straße[wp] mitten in der deutschen Hauptstadt gilt seit vielen Jahren als Hotspot links­extremer Gewalt. 346 Straftaten allein in den vergangenen eineinhalb Jahren. Nachbarn der zwei besetzten Häuser klagen offen darüber, drangsaliert zu werden. Interne Unterlagen belegen, dass die Links­radikalen längst eine rechtsfreie Zone geschaffen haben, das Gewaltmonopol des Staates[wp] außer Kraft setzen. Aus falscher politischer Rücksicht geht der rot-rot-grüne Senat dem Problem aus dem Weg, lässt Haus­eigentümer und Polizei im Regen stehen.