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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Katherina Reiche

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Hauptseite » Personen-Portal » Katherina Reiche

Katherina Reiche
Katherina Reiche (2002)
Geboren 16. Juli 1973
Beruf Politiker
Ehegatte Sven Petke[wp]
URL katherina-reiche.de

Katherina Reiche (* 1973) ist eine deutsche Politikerin (CDU). Sie war von 1998 bis 2015 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 2005 bis 2009 war sie eine der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Seit 2009 ist sie parlamentarische Staats­sekretärin im Bundes­ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktor­sicherheit im Kabinett Merkel II.

Katherina Reiche ist seit 2003 mit dem CDU-Politiker Sven Petke[wp] verheiratet und hat drei Kinder.

Parteilaufbahn

Im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2002 wurde sie von Edmund Stoiber[wp] in das so genannte "Kompetenzteam" als Expertin für Frauen-, Jugend- und Familienpolitik berufen. Aus konservativen Unionskreisen wurde diese Nominierung kritisiert, da Katherina Reiche zu diesem Zeitpunkt eine noch unverheiratete Mutter war.[1] Im gleichen Jahr erwartete sie als Unverheiratete ihr zweites Kind.[2] Dies löste eine deutliche Intervention der Deutschen Bischofskonferenz[wp] bei der CDU/CSU-Führung[3] und in den Unionsparteien einen Sturm der Entrüstung aus, in dessen Folge Stoiber ihr schließlich die Zuständigkeit für die Familienpolitik in seinem Kompetenzteam entzog.[4]

Positionen

Homo-Ehe

Im Juli 2002 erklärte Reiche, sie unterstütze die Klage der unions­geführten Länder Bayern, Sachsen und Thüringen gegen das Lebenspartnerschaftsgesetz, weil es nicht dem Familienbild der Union entspreche. Das am 1. August 2001 in Kraft getretene Gesetz sei ein "Angriff auf Ehe und Familie" und gehe "weit über das hinaus, was ich bereit wäre zu regeln".[5]

Im August 2012 sprach sich Reiche in der Bildzeitung entschieden gegen die Idee aus, die eingetragene Lebens­partnerschaft mit der Ehe gleich­zu­stellen. Sie erklärte in diesem Zusammenhang: "Unsere Zukunft liegt in der Hand der Familien, nicht in gleich­geschlechtlichen Lebens­gemein­schaften."[6][7][8] Nur weil die Ehe von Mann und Frau für einige an Bedeutung verloren habe, dürfte man sie als Lebensentwurf nicht grundsätzlich in Frage stellen. Die Union müsse ganz klar sagen, dass sie auf Familie, Kinder, Ehe setzt. Mit dieser Aussage hat Katherina Reiche wütende Proteste ausgelöst.[9]

Katherina Reiche hatte eine wirre und widersprüchliche Debatte innerhalb der Union kritisiert:

"Die Union muss ganz klar sagen, dass sie auf Familie, Kinder, Ehe setzt. Die Gesellschaft wird nicht von kleinen Gruppen zusammen­gehalten, sondern von der stabilen Mitte." Gleich­geschlechtliche Partner­schaften dürften nicht diskriminiert werden. "Nur wird keiner diskriminiert, wenn das Lebensmodell, das den Erhalt unserer Gesellschaft garantiert, besonders geschützt und gefördert wird." Ehe und Familie seien der Markenkern der Union, so Reiche: "Die Familie ist der Haltepunkt, der Gegenpol zur Globalisierung in einer rasanten Arbeitswelt. Mehr als 90 Prozent der jungen Leute streben eine stabile Familie an. Welches Signal wollen wir an sie richten?"[10]

Eine Politikerin tritt öffentlich für Ehe und Familie ein und der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) reagiert, wie man es von Anhängern totalitärer Ideologien erwarten kann. Es werden Denk- und Sprech­verbote gefordert:

Axel Hochrein, Sprecher des Lesben- und Schwulen­verbandes in Deutschland (LSVD), forderte Horst Seehofer (CSU) und Angela Merkel (CDU) dazu auf, die "homo­sexuellen­feindlichen Ausfälle in ihren Parteien mit einem Machtwort zu stoppen". Seit Tagen liefen Unionspolitiker "Amok" und polemisierten in "unerträglicher Weise" und einer Sprache, "die wir sonst nur von Rechts­populisten und Rechts­extremen kennen".[6]

Die im Netz inszenierte Empörung ist groß und verwendet altbekannte Phrasen: "homophob" sei die Politikern und "Hass­predigerin gegen Homosexuelle". Und alles nur, weil Katherina Reiche in der Bild-Zeitung "klare Kante in der Debatte um die Homo-Ehe" gezeigt hatte.[7]

Wer eine von der Homo-Mafia abweichende Meinung öffentlich vertritt, soll als Mensch delegitimiert werden.[11]

Zitat:

«Unsere Zukunft liegt in der Hand der Familien, nicht in gleich­geschlechtlichen Lebens­gemein­schaften. Neben der Euro-Krise ist die demographische Entwicklung die größte Bedrohung unseres Wohlstands.»[12]

Zitat:

«Eine bisher eher unbekannte CDU-Politikerin, deren Namen ich bislang noch nie gehört habe, hat sich bei der Homosexuellen-Lobby in die Nesseln gesetzt. Sie hat die Ungeheuerlichkeit begangen, die Feststellung zu äußern, dass "die Zukunft in der Hand der Familien liegt". Die Homo-Lobby läuft Amok. Dabei ist der besondere Schutz von Ehe und Familie schon im GG verankert (...) Die Väter des GG hätten wohl nie gedacht, dass man etwas anderes als die Ehe zwischen Mann und Frau damit meinen könnte. Ich warte ja noch auf den Tag, an dem man auch seinen Hund heiraten kann.» - Fatima Özoguz[13]

Babyklappe

Zitat:

«Die CDU in Potsdam sagt uneingeschränkt Ja zur Babyklappe in unserer Stadt. Es ist absolut notwendig, dass Schwangere in Konfliktsituationen, aus einer Vielzahl von Möglichkeiten die richtige Entscheidung zum Wohl des Kindes treffen können. Der Erhalt des Lebens hat Vorrang vor allen anderen diesbezüglichen Fragen.»[14]

Einzelnachweise

  1. Markus Deggerich: Keine Familienpolitik ohne Trauschein, Spiegel Online am 1. Juli 2002
  2. Unions-Nachwuchs Katherina Reiche bringt Tochter zur Welt, Spiegel Online am 27. August 2002
  3. Förmlicher Protest Bischöfe wettern gegen Stoibers Familienfrau, Spiegel Online am 17. Juli 2002
  4. Streit um Homo-Ehe Schnarrenberger wagt Vorstoß, Reiche erntet Wutsturm, Süddeutsche Zeitung am 22. August 2012
  5. Katherina Reiche Nein zur Homo-Ehe, Ja zur eigenen Hochzeit, Spiegel Online am 16. Juli 2002
  6. 6,0 6,1 Drohungen gegen CDU-Politikerin: Ein Problem mit der Szene, FAZ am 24. August 2012
  7. 7,0 7,1 Homo-Gesetz: Staatssekretärin Reiche löst Wutsturm aus, Berliner Zeitung am 23. August 2012
  8. Wo sie Recht hat, hat sie Recht: Unsere Zukunft liegt in der Hand der Familien, nicht in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften, EuroNews am 24. August 2012
  9. Streit um Homo-Ehe: Leutheusser wagt Vorstoß, Reiche erntet Wutsturm, Süddeutsche Zeitung am 22. August 2012
  10. Reiche: Ehe hat Vorrang vor Homo-Ehe, Katholische Sonntagszeitung am 21. August 2012
  11. Shitstorm gegen CDU-Politikerin - Homo-Ehe: Deutschland hat verlernt, gesittet zu streiten, Focus am 23. August 2012
  12. Drohungen gegen CDU-Politikerin Ein Problem mit der Szene, FAZ am 25. August 2012
  13. Muslim-Markt-Forum: CDU-Politikerin wird angefeindet... weil sie sich für Ehe und Familie ausgesprochen hat, Fatima Özoguz am 26. August 2012 um 14:09 Uhr
  14. Reiche: Bekenntnis zur Babyklappe ist Bekenntnis zum Leben, Pressemitteilung vom 17. Juli 2012

Netzverweise