Information icon.png Erinnere Dich an die Movember Wohltätigkeitsveranstaltungen im November. Movember - Moustache.jpg
Politik in Deutschland: Willkommenskultur für Migranten, Abtreibungs­kultur für Ungeborene, Zerstörungs­kultur für Familien
Aktueller Spendeneingang: Der Kampf für ein freies und nicht ideologisches Leben ist nicht kostenfrei. !!! Sie können das unterstützen !!! Donate Button.gif
38,4 %
3.843,56 € Spendenziel: 10.000 €
Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Sabrina Erdely

Aus WikiMANNia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hauptseite » Personen-Portal » Sabrina Erdely

Sabrina Erdely
Sabrina Erdely.jpg
Geboren 1972<-- 1971/1972 (Jahre 46–47)-->
Beruf Journalist
Ehegatte Peter Erdely
URL sabrinaerdely.com
Twitter @SabrinaRErdely

Sabrina Rubin Erdely ist eine freie, amerikanische Journalistin.

Als Reporterin für das Magazin Rolling Stone ist sie am besten bekannt für die Veröffentlichung eines Artikels, in dem sie detailliert über eine angebliche Vergewaltigung berichtet, begangen von mehreren Mitgliedern einer Studenten­verbindung an der Universität von Virginia. Später wurde bekannt, dass diese von ihr als "Massen­vergewaltigung auf dem Uni-Campus" beschriebene Tat nie stattgefunden hatte. Sabrina Erdely hatte bei dem Artikel jegliche journalistische Sorgfaltspflicht verletzt, was ihr von der Columbia Journalism Review[wp] die Auszeichnung "Schlimmster Journalismus in 2014"[1] und vom Poynter Institute[wp] als "Fehler des Jahres" beschrieben wurde.[2]

Weitere Vergewaltigungs- Missbrauchs-, und Diskriminierungsgeschichten

Sabrina Erdelys Reportage aus dem Jahr 1996 für Philadelphia, in der eine Frau angeblich von ihrem Gynäkologen vergewaltigt wurde, wurde für den National Magazine Award[wp] nominiert.

2012 wurde eine Reportage für den Rolling Stone, der zufolge homosexuelle Studenten in Minnesota gemobbt wurden, in ähnlicher Weise nominiert und erhielt einen GLAAD Media Award[wp] für herausragende Magazin-Artikel.[3][4]

Die Reportage "The Rape of Petty Officer Blumer" dokumentierte 2013 das vermeintliche Unter-Drogen-Setzen und Vergewaltigen eines weiblichen Marineunteroffiziers durch drei US-Soldaten.[5]

Sabrina Erdely berichtet 2011 für den Rolling Stone über Kindesmissbrauch innerhalb der römisch-katholischen Kirche in Philadelphia. Erdelys Geschichte handelt von einem Messdiener, dessen Anschuldigungen zu Strafanzeigen führen, die die Inhaftierung von drei kirchliche Mitarbeiter und eine große Zivilklage gegen die Kirche zur Folge hatten.[6] Brisant daran ist, dass Sabrina Erdelys Ehemann der Bezirksstaatsanwalt von Philadelphia ist.

Ralph Cipriano schrieb im Newsweek dass "Erdely didn't know or bother to find out ... that Billy had already told his story to the archdiocese, police, and a grand jury, and would subsequently retell it to two different juries in two criminal cases. And every time he told his story, the details kept changing." Der Messdiener hatte widersprüchlich verschiedene Versionen seiner Geschichte erzählt. Cipriano kritisierte auch Erdely dafür, Informationen über den Hintergrund des Messdieners ignoriert zu haben, die seine Glaubwürdigkeit erschüttern könnte; so wurde er beispielsweise sechs Mal verhaftet, einmal wegen Drogenhandels von 56 Säcken mit Heroin.

Vergewaltigungskultur auf dem Universitäts-Campus

Die Reporterin Sabrina Rubin Erdely berichtete im Rolling Stone über eine angebliche Gruppen­vergewaltigung an der Universität von Virginia. Sie entschuldigt sich dann bei den Lesern des Rolling Stone, den Redakteuren und Kollegen, der Gemeinschaft der Universität und bei allen Opfern von sexuellen Übergriffen, die nun in Folge ihres Beitrags Angst hätten. Dann erklärt sie umfassend, dass die Fehler in ihrem Beitrag darauf zurück­zuführen sind, dass sie das angebliche Opfer schützen und nicht erneut traumatisieren wollte - Berichte über Vergewaltigung seien nun mal eine besondere Herausforderung, und sie hoffe, die Geschichte brächte nicht diejenigen Opfer zum Schweigen, deren Geschichte gehört werden muss.

Es gibt auch Leute, bei denen sich Frau Erdely nicht entschuldigt. In ihrem Beitrag über die angebliche Gruppen­vergewaltigung behauptete ihre einzige Zeugin, es handle sich um ein Einführungsritual von Studenten der Gemeinschaft Phi Kappa Psi. Ihre eigenen Freunde hätten sie nach dem brutalen Verbrechen, bei dem sie durch einen Glastisch gebrochen und schwer verletzt geflohen sei, davon abgehalten, Anzeige zu erstatten. An der Universität herrsche ein Klima der Vertuschung, angefangen bei den Studenten der Bruderschaft bis hin zu den offiziellen Stellen. Was das angeblich Opfer da beschrieb, war "Rape Culture", eine grundfalsche, gesamt­gesell­schaftliche Einstellung gegen die Opfer, die den Tätern ihr Treiben erst ermöglichte. Die Geschichte kam auf dem Höhepunkt der Debatte um sexuelle Gewalt an den Hochschulen, und es gab einen nationalen Aufschrei und internationale Berichte. Vor der Bruderschaft wurde demonstriert, das Gebäude wurde angegriffen, und die Universität ließ deren Tätigkeit sofort einstellen.

Wie nun eine Untersuchung ältere Recherchen anderer Medien bestätigt, basiert die ganze Geschichte auf den alleinigen Aussagen der Betroffenen und dem, was Erdely daraus machte. Erdely hat zwar die Freunde des Opfers "zitiert", indem sie die angeblichen Aussagen aus den Erzählungen ihrer Zeugin nahm, aber die betreffenden Personen nie kontaktiert. Sie hat anderen angeblich Beteiligten auf gleiche Art und Weise Worte in den Mund gelegt, und Universität und Bruderschaft über ihre Vorwürfe nur unzureichend informiert, und ihre Aussagen so verwendet, wie es dem Dreh ihrer Geschichte passte. Sie hätte nur konkret nachfragen müssen, und die Geschichte wäre in sich zusammen gefallen. Zuletzt hat sie nie versucht, mit den angeblichen Tätern in Kontakt zu treten. Tätern, die, wie man nun auch dank der vier­monatigen Ermittlungen der Polizei weiß, nicht existierten. Das angebliche Opfer hat eine Zusammenarbeit mit der Polizei verweigert, die Bruderschaft selbst ist von allen Vorwürfen freigesprochen worden. Und Erdely belässt es bei ihrem Statement und gibt keine Antworten auf Fragen.

Man könnte auch sagen, dass eine Sensations­journalistin einem Fake, einem Hoax, einer dreisten Erfindung einer fragwürdigen Person aufgesessen ist, und dabei sehr vielen Menschen enorm geschadet hat: Freunden des angeblichen Opfers, der Bruderschaft, den Mitarbeitern der Universität und Leuten, die erfunden wurden, aber von vielen für real gehalten wurden. Die Hexenjagd an der Uni, die Steine gegen das Gebäude, den Druck auf die Mitglieder und die Lügen über die Beteiligten: Das alles hat es wirklich gegeben. Darüber verliert Frau Elderly kein Wort des Bedauerns, es kommt keine Entschuldigung, keine Bitte um Vergebung. Die Opfer ihrer Bericht­erstattung: Sie tauchen nicht auf. Statt dessen werden andere Opfer sexueller Gewalt angeregt, ihre Geschichte zu erzählen. - Skandal­verursacherin Erdely das eigene Versagen abwälzen will: Beim für Feministinnen angenehmen Narrativ all der Opfer von sexueller Gewalt, die nun besonders zu leiden hätten.
- Don Alphonso: Schlechte Geschäfte mit falscher Vergewaltigung, FAZ - Deus ex Machina am 6. April 2015
Die Journalistin Sabrina Rubin Erdely berichtete im Rolling Stone über eine angebliche Gruppen­vergewaltigung an der Universität von Virginia. An der Uni herrsche ein Klima der Vertuschung, Beweis für die Überzeugung vieler Feministinnen, es gäbe eine so genannte "Rape Culture".

Mittlerweile stellt sich heraus, dass das Ganze eine Erfindung des angeblichen Opfers war und Frau Erdely - wie oft in solchen Fällen - nicht mal den Ansatz journalistischer Sorgfalt hat walten lassen. Ihre ganze Story basiert einzig auf den Aussagen des angeblichen Opfers, das übrigens eine Zusammen­arbeit mit der Polizei verweigerte. Frau Erdely hat sich weder die Mühe gemacht, andere angeblich Beteiligte zu befragen, geschweige denn die Beschuldigten.

Nun hat sie sich im Rolling Stone für ihre Bericht­erstattung entschuldigt - auf eine Weise, wie sie nur Feministinnen fertig­bringen, nämlich indem sie sich selbst als Hauptopfer[ext] inszeniert. Wie "schmerzhaft" für sie die Erfahrungen der letzten Monate waren, lesen wir da. Dass die Untersuchung ihres Artikels "ein brutales und deprimierendes Erlebnis" gewesen sei. Und sie entschuldige sich bei ihren Lesern, den Kollegen, der Uni und allen Opfern sexueller Übergriffe, die nun wegen ihres Beitrags Angst hätten. Das war's. Kein Wort über diejenigen, die im Zuge ihrer Verleumdungen einer Hexenjagd ausgesetzt waren. Ganz zu schweigen von den Männern generell, die sie pauschal als Teil einer "Rape Culture" verunglimpft.

Und dass niemand auf die Idee kommt, dies sei ein typisch amerikanisches Phänomen. Taz-Chefin Ines Pohl[wp] findet ebenfalls, dass Erdely das eigentliche Opfer sei.
- Gunnar Kunz: Ich verstehe es nicht, Pfützenfische am 19. April 2015
Die Autorin des Magazin "Rolling Stone", die Jackie Coakleys Verleumdung einer Studenten­verbindung als Gruppen­ver­gewaltiger verbreitete, wurde schuldig gesprochen:
Jurors found a reporter liable in a $7.5 million libel lawsuit Friday that accused Rolling Stone magazine of defaming a university administrator in a now-discredited story about an alleged gang rape at the University of Virginia.
The jury deliberated for nearly three days before handing down the verdict against reporter Sabrina Rubin Erdely and in favor of University of Virginia administrator Nicole Eramo, who asked for $7.5 million in her lawsuit against the 48-year-old magazine.
The magazine and its parent company Wenner Media, which were named alongside Erdely in the lawsuit, were also found liable for defamation with actual malice on serveral counts, according to NBC29 reporter Henry Graff. [7]

"With actual malice". Wow. Mehrere Beobachter des Prozesses hatten befürchtet, dass es zu keinem Schuldspruch kommen werde, da man Erdely und ihren Kollegen keine "malice", also Böswilligkeit beziehungsweise Vorsatz, beim Schreiben ihres Artikels nachweisen könne.

"Once they decided what the article was going to be about, it didn’t matter what the facts were," attorney Tom Clare said Tuesday, according to CBS News. [7]

Egal was die Fakten waren: Das Märchen von der Rape Culture an Universitäten sollte vielen Leser glaubhaft gemacht werden. Dabei haben die Leute vom Rolling Stone nur das nachgemacht, was ihnen zig Feministinnen vorgeturnt haben. With actual malice.

Nach dem Gerichturteil sollte man unbedingt noch einmal daran erinnern, wie viele Journalisten US-amerikanischer Leitmedien den "Rolling-Stone"-Artikel als beeindruckende journalistische Leistung gepriesen haben. Ihn als Falschmeldung zu bezeichnen wurde sogar als "gefährlich" gebrandmarkt.

Einzelnachweise

  1. David Uberti: The worst journalism of 2014, Columbia Journalism Review[wp] am 22. Dezember 2014
  2. Craig Silverman: The year in media errors and corrections 2014, Poynter Institute[wp] am 18. Dezember 2014
  3. Josh Middleton: Local Writer Nominated for ASME Award for Gay-Centric Story in Rolling Stone, Philadelphia Magazine am 2. April 2013
  4. GLAAD Media Award Nominations: Here Comes Honey Boo Boo, Modern Family, Glee Score Nods, E Online am 16. Januar 2013
  5. Sabrina Erdely: The Rape of Petty Officer Blumer, Rolling Stone am 14. Februar 2013
  6. Sabrina Erdely: The Catholic Church's Secret Sex-Crime Files, Rolling Stone am 6. September 2011
  7. 7,0 7,1 Jurors find Rolling Stone writer liable in UVA rape defamation suit, Miami Herland am 4. November 2016

Netzverweise

Dieser Artikel basiert weitgehend bei eigener Übersetzung auf dem Artikel Sabrina Erdely (20. April 2015) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.