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Das bevorzugte Geschlecht

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Hauptseite » Bücher (Liste) » Das bevorzugte Geschlecht


Das bevorzugte Geschlecht (2003)
Titel
Das bevorzugte Geschlecht
Autor
Martin van Creveld
Verlag
Gerling Akademie Verlag, 2003, ISBN 3-93242-552-9
Original
The Privileged Sex., SC 2013, ISBN 1-4849-8312-2
eBook
Datei:Martin van Creveld - Das bevorzugte Geschlecht.pdf

Inhaltsverzeichnis

Einleitung: Warum dieses Buch
1. Drei Legenden
Der Mythos von der Unterdrückung
Lebten die Griechinnen isoliert von der Außenwelt?
Die große Hexenjagd
Der Umgang der Nazis mit Frauen
Schlußfolgerungen
2. Männlichkeit und ihre Probleme
Das vergessene Geschlecht
Die biopsychologische Basis
Konkurrenzkampf und Versorgung
Als Mann heranwachsen
Schlußfolgerungen
3. Männer, Frauen und Arbeit
Eine kurze Geschichte der Arbeit
Männerarbeit, Frauenarbeit
Die Auswirkungen der Industrialisierung
Der große Umbruch
Schlußfolgerungen
4. Von der Mitgift zur sozialen Sicherheit
Das große Rätsel
Die Ökonomie der Ehe
Frauen und Wohltätigkeit
Im Inneren des Wohlfahrtsstaates
Schlußfolgerungen
5. Vor dem Gesetz
Das schwächere Werkzeug
Historische Übersicht
Das 20. Jahrhundert
Frauen gegen Männer
Schlußfolgerungen
6. Im Angesicht des Krieges
Das Prinzip des Ganzen
Eine Geschichte des Militärdienstes
Das geschützte Geschlecht
Der ritterliche Mann
Schlußfolgerungen
7. Lebensqualität
Es war einmal ...
Die Zivilisation und ihre Annehmlichkeiten
Die demographische Revolution
Die Damen der besseren Gesellschaft
Schlußfolgerungen
8. Das wehleidige Geschlecht
Weiblichkeit und ihre Beschwerden
Kerker und Drachen
Der Aufstieg der Patientin
Die anorgasmische Frau
Schlußfolgerungen
Allgemeine Schlußfolgerungen

Umschlagtext

"Es ist völlig klar, daß die Natur uns Männer, die sie zu 'unfruchtbaren' Tieren' (Nietzsche) gemacht hat, damit in das unbedeutende Geschlecht verwandelt. Da wir mit kräftigeren, robusteren Körpern ausgestattet wurden, hat sie uns auch dazu ausersehen, als Lasttiere zu fungieren. Da wir nicht ohne Frauen sein können, stören uns ihre Privilegien in der Regel nicht. Schließlich wurden wir alle von Frauen zur Welt gebracht, und in gewisser Weise zahlen wir nur eine Schuld zurück, selbst wenn die Last gelegentlich schwer ist. Es wäre jedoch schön, würden wir von Zeit zu Zeit inmitten des unaufhörlichen Stroms von Beschimpfungen den Klang einer angenehmen weiblichen Stimme hören, die sagt: Danke, Kamerad."

Aus dem Inhalt: Drei Legenden * Männlichkeit und ihre Probleme * Männer, Frauen und Arbeit * Von der Mitgift zur sozialen Sicherheit * Vor dem Gesetz * Im Angesicht des Krieges * Die Lebensqualität * Das wehleidige Geschlecht * Allgemeine Schlußfolgerungen

Zitat:

«Die Unterdrückung der Frau ist eine in die Irre führende Legende des Feminismus - Martin van Creveld in der Vorankündigung zum Buch

Einleitung

Wie die meisten Bücher ist auch dieses aus Neugier entstanden. Vor langer Zeit habe ich Simone de Beauvoir gelesen. Dabei verblüffte mich ihre Aussage, daß die Welt immer den Männern gehört habe, aber niemand wisse, warum. Ich war der Ansicht, daß ich diese Frage beantworten konnte; das Rätsel, das sie, die Frau und Literatin, aufgegeben hatte, würde ich, der Mann und Historiker, lösen.

Ich bin 1946 geboren worden und in eine Welt hineingewachsen, in der sich alles um das Märchen von der Unterdrückung der Frau drehte. Der Sage nach gab es einmal ein goldenes Zeitalter, in dem die Menschen in Großfamilien lebten. Männer wie Frauen verehrten Erdgöttinnen und verbrachten ihr Dasein in glückseliger Unwissenheit über das Wesen der Vaterschaft. Die wenigen Leitungs­funktionen, die es gab, lagen in den Händen von Frauen, die Männer lebten zufrieden unter oder zumindest mit dieser Regelung. Später jedoch wurde dieser Garten Eden[wp] vernichtet. Die gütige Herrschaft der Frauen endete, und die verderbte der Männer trat an ihre Stelle. Mit der Niederlage der Frauen hielten Materialismus, Konkurrenz­denken, Hierarchien, Krieg und zahllose andere böse Dinge Einzug, von der Käuflichkeit von Sex bis zur Vergewaltigung, vom Fleischgenuß bis zur Umweltzerstörung. Jahrtausende­lang ächzten die Frauen unter dem Patriarchat. Doch dann brach der Damm, und die Flutwelle bahnte sich ihren Weg. Der moderne Feminismus erschien in all seinem Glanz, und die Welt veränderte sich: Vive la révolution!

Wenn dieses Märchen wahr wäre, wann, wo und warum genau wurde dann das Matriarchat gestürzt? Wie begann die Unterdrückung der Frauen, und wie wuchs und entwickelte sie sich? Wie konnten Männer, fünfzig Prozent der Menschheit, ihren Willen den anderen fünfzig Prozent aufzwingen, und das überall und zu allen Zeiten? Als ich in der Literatur nach Antworten suchte, kam ich schnell zu dem Ergebnis, daß hier eine große Lücke klaffte. Fast alle Autoren nehmen die Unterdrückung der Frauen als Tatsache hin und geben sich damit zufrieden, die Einzelheiten zu beleuchten, ein schauerliches Beispiel an das andere zu reihen und einander mit Nachweisen zu übertrumpfen, wie sehr doch das Patriarchat alles überschattet. Nur ganz wenige fragen, wann und wo es das Licht der Welt erblickte; und, was noch bemerkenswerter ist, wie es sich von frühester Zeit bis auf den heutigen Tag halten konnte.

Unter denen, die sich diese Frage stellten, ragen zwei männliche Autoren des 19. Jahrhunders heraus: John Stuart Mill[wp] und Friedrich Engels[wp]. Für Mill war die "Unterjochung" der Frau das Ergebnis ihrer "Unterlegenheit an Muskelkraft", die ihrerseits benachteiligende Sitten und Gesetze nach sich zog. Für Engels war sie auf die Erfindung von Landwirtschaft und Privateigentum zurückzuführen, die die Frauen aus dem Produktionsprozeß herausnahm, sie auf das Haus beschränkte und zur Monogamie führte, damit sie legitime Erben hervorbringen konnten. Keiner von beiden konnte seine Theorie wirklich beweisen, und Mill versuchte es auch erst gar nicht ernsthaft. Bis heute hat trotz aller Versuche, diesen Übergang mit der sogenannten "mesolithischen Revolution" in Verbindung zu bringen, niemand erklären können, wie das Matriarchat, vorausgesetzt, daß es so etwas überhaupt gab, umgestürzt wurde und das Patriarchat entstand. Ganz zu schweigen davon, daß es jemand mit eigenen Augen beobachtet hätte. (...)

Rezensionen/Kritik

Van Creveld plädiert für den Ausschluss von Frauen aus dem Militär, besonders der kämpfenden Truppe. Sein Hauptargument ist, dass Frauen vor allem durch ihre Gebärfähigkeit den Männern biologisch überlegen seien. Im Vergleich dazu erscheinen seiner Auffassung nach Männer eher als "austauschbar" (disposable). Das daraus folgende Unterlegenheitsgefühl[wp] glichen Männer dadurch aus, dass sie Frauen aus bestimmten Bereichen ausschlössen, wie zum Beispiel dem Krieg. Krieg sei für Männer, das was die Geburt für Frauen bedeute. Den ihm unverständlichen Wunsch von Frauen nach dem Kriegsdienst erklärte er in Gesprächen mit Freuds[wp] Theorie des "Penisneides"[wp].[1][2] Frauen seien Männern gegenüber privilegiert, der Mann sei in der Regel der "Esel des Hauses", wie ein arabisches Sprichwort sage.[2]

Van Crevelds Publikationen zur Frage von Frauen im Militär wurden überwiegend kritisch aufgenommen.

Als "Kampfansage an die feministische Ideologie'" bezeichnete der Rezensent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Andreas Platthaus[wp], die Ausführungen des Autors in Das bevorzugte Geschlecht. Creveld missfalle, dass sich "die soziale Waagschale immer mehr zuungunsten der Männer neige". Den Rezensenten ärgern besonders einige Ausführungen van Crevelds, die er nicht anders als "dreist" bezeichnen könne. Dazu zählen für ihn vor allem van Crevelds Umgang mit dem Thema Vergewaltigung. Creveld bleibe für seine Behauptung, zahlreiche Vergewaltigungen seien nur vorgetäuscht, die empirische Basis schuldig. Spekulativ seien van Crevelds Erörterungen zu Vergewaltigungen von Männern durch Frauen, die nicht beachtet würden, weil Männer nicht schwanger werden können. Nach Creveld gäbe es auch Fälle, in denen dieser Übergriff so gut wie keine Folgen hat, wenn das Vergewaltigungs­opfer eine Frau sei. Martin van Creveld: "Dies gilt insbesondere, wenn die Frau sexuell erfahren ist; besonders, wenn sie keinen Widerstand leistet, der Vergewaltiger also keine Gewalt anwenden muß und die Gefahr, verletzt zu werden, sich verringert." Platthaus fragt: "Und ist sein Verweis auf 'sexuell erfahrene Frauen‘ nicht schlicht widerlich zu nennen?"[3]

Die Rezensentin der Süddeutschen Zeitung, Franziska Beer, befand: "Hier hat sich jemand seinen Frust über die angebliche Bevorzugung von Frauen in Geschichte und Gegenwart von der Seele geschrieben."

In der NZZ kritisierte Stefanie Peter, dass van Creveld die Forschungslage nur grob im Blick habe und eine Methodik nicht zu erkennen sei. Dafür strotze das Buch vor Polemik bis hin zu Menschenverachtung und Zynismus, etwa wenn er die Anzahl der weiblichen und männlichen Toten in den national­sozialistischen Konzentrations­lagern gegeneinander aufrechne oder wenn es um das Thema Vergewaltigung und sexuellen Missbrauch gehe.[4]

Bei Crevelds Buch Das bevorzugte Geschlecht habe man es mit einer Verschwörungstheorie zu tun, bei der sich die Hälfte der Menschheit gegen die andere verbündet habe, befand Christina von Braun in ihrer Rezension im Magazin Cicero. "Das Böse ist immer und überall. Vor allem in weiblicher Gestalt. Egoistisch, arbeitsscheu, ausbeuterisch, feige und dabei noch ewig wehleidig - keines der Argumente, mit denen das weibliche Geschlecht periodisch versehen wurde, fehlt in diesem 500-Seiten-Werk Martin van Crevelds."[5]

Der antifeministische Männerrechtler Arne Hoffmann hielt in einem Artikel in eigentümlich frei Das bevorzugte Geschlecht für ein "Grundlagenwerk für die Männerbewegung" im Kampf gegen die von ihm angenommene Diskriminierung von Männern.[6]

Auch in seinem Werk Die Gesichter des Krieges brachte van Creveld erneut seine These vor, der wachsende Frauenanteil in Institutionen und Organisationen sei ein zuverlässiger Indikator für deren politischen Bedeutungsverlust.

Im Gespräch mit Erin Solaro äußerte er, die Anwesenheit von amerikanischen Soldatinnen im Irak sei ein Teil der beleidigenden Misshandlung (abuse) der irakischen Frauen wie in Israel die Anwesenheit weiblicher Angehöriger des Militärpersonals gegenüber palästinensischen Frauen.[7][8]

Einzelnachweise

  1. Erin Solaro: Women in the Line of Fire: What You Should Know about Women in the Military. Seal Press, 2009, ISBN 0-7867-4794-3
  2. 2,0 2,1 Michael Klonovsky: Der Mann ist der Esel des Hauses, Focus Online am 7. April 2016 (Martin van Creveld verteidigt seine ketzerischen Thesen über die Bevorzugung der Evastöchter, die Strategie des Jammerns sowie Fluch und Segen des männlichen Testosterons)
  3. Andreas Platthaus: Na ja, Männer, zu kleines Gehirn. Martin van Creveld fürchtet den Triumph des Feminismus, FAZ am 28. Juli 2003
  4. Rezensionen von TAZ, FAZ, NZZ und Süddeutsche Zeitung bei Perlentaucher - Das bevorzugte Geschlecht, abgerufen am 7. Juli 2012.
  5. Christina von Braun: Die Paranoiker verfolgen mich, in: Cicero, 15. Juni 2010.
  6. Arne Hoffmann mit Martin van Creveld: Zustände: Frauen jammern, Männer arbeiten. In: eigentümlich frei, Nr. 37 [2003], S. 11-15.
  7. Erin Solaro: Women in the Line of Fire: What You Should Know about Women in the Military, Seal Press, 2009, ISBN 0-7867-4794-3
  8. Rezension entnommen aus Wikipedia: Martin van Creveld - Abschnitt "Frauen und Krieg (2001), Das bevorzugte Geschlecht (2013)"