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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unter­drücken, zu schlagen, zu ver­gewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tief­greifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Sozialarbeiter

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Der Sozialarbeiter ist ein Absolvent einer Fachhochschule oder Berufsakademie. Die Berufsbezeichnung Sozialarbeiter deckt ein sehr weites Aufgabengebiet ab. Die früher als Fürsorger oder Wohlfahrtspfleger bezeichneten Fachkräfte sollen vor allem Menschen in besonderen Lebenslagen helfen, die allein nicht in der Lage sind, ihre Probleme zu lösen. Dabei kann es sich um Alte, Kranken, kinderreiche Familien, Jugendliche ohne Elternhaus, Drogen­abhängige, Sozialhilfe­empfänger, Alkoholkranke, entlassene Straf­gefangene oder Männer und Frauen ohne festen Wohnsitz handeln.

Ausgebildete Sozialarbeiter werden vor allem von Sozialämtern, in Fürsorge­stellen, bei der Drogen­beratung, in Pflege- und Jugend­heimen, bei Stiftungen und Vereinen, im Auftrag der Kirchen oder in Kranken­häusern eingesetzt. Aber auch Freie Wohlfahrtsverbände[wp] oder private Unternehmen beschäftigen Sozialarbeiter. Als so genannte Streetworker werden sie vor allem in Großstädten auch dazu eingesetzt, von sich aus Kontakt zu den Angehörigen von Problem­gruppen zu suchen, die aus eigenem Antrieb nicht den Weg zu behördlichen Stellen oder privaten Hilfs­organisationen finden. Diese Sozialarbeit wird unter anderem im Rahmen der Jugend-, Familien- und Alten­hilfe geleistet.

Aufgabe der Sozialarbeiter ist nicht nur, materielle oder gesundheitliche Not zu lindern. Sie sollen den Kontakt zwischen den Angehörigen von Problem­gruppen und den zuständigen Ämtern oder karitativen Organisationen herstellen. Nicht zuletzt sollen sie auch Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Dies geschieht, indem sie die Betroffenen ermuntern, vorhandene Hilfsangebote zu nutzen, an Bildungs- und Erziehungsmaßnahmen teilzunehmen. Eine wichtige Aufgabe ist es, Drogen- und Alkohol­abhängige für eine Therapie zu motivieren. Sozialarbeiter werden auch als Jugend­gerichts­helfer eingesetzt und haben dann die Aufgabe, junge Menschen, die straffällig geworden sind, zu betreuen, bei der Berufswahl zu beraten und sie möglichst vor einem erneuten Abgleiten ins kriminelles Milieu zu bewahren. Auch die Betreuung von Personen nach Heilstätten- und Kranken­haus­aufenthalten, die keine anderweitige Hilfe haben, gehört zu den Aufgaben der Sozialarbeiter. Sie werden auch als Bewährungs­helfer eingesetzt und sollen entlassenen Strafgefangenen bei der Wieder­eingliederung in die Gesellschaft und in das Arbeitsleben unterstützen.

Sozialarbeiter in Unternehmen

Auch große Unternehmen beschäftigen Sozialarbeiter. Zu ihren Aufgaben im Rahmen der betrieblichen Sozialarbeit gehört die Beratung von Arbeitnehmern, die persönliche Konflikte am Arbeitsplatz haben, Opfer von Mobbing sind, alleine mit familiären Problemen nicht fertig werden oder sich von Vorgesetzten oder Kollegen sexuell belästigt fühlen. Auch die Betreuung von suchtkranken Arbeitnehmern sowie Aufklärungs- und Vorbeugungs­maßnahmen gehören oft zu den Aufgaben der betrieblichen Sozialarbeiter. In manchen Unternehmen werden sie auch mit der Organisation von Freizeit­aktivitäten beauftragt.

Zitate

Zitat:

«Betreuer erzeugen den Fürsorgebedarf durch die Erfindung von Defiziten. Der Wohlfahrtsstaat fördert also nicht die Bedürftigen, sondern die Sozialarbeiter - Norbert Bolz[1]

Zitat:

«Die Grünen hingegen sind ganz und gar Partei des öffentlichen Dienstes, er bildet ihr eigentliches Rückgrat, daher auch die ausufernden Sozialprogramme in ihrem Forderungs­katalog, die ja nicht nur den Bedürftigen zugutekommen, sondern mindestens ebenso verlässlich den Agenten des Sozialstaats, die diese Programme exekutieren. Ihre treueste Anhängerschaft hat die Ökopartei traditionell neben der BAT[wp]-Bohème in den Betreuungs­berufen, also dem kaum noch zu über­schauenden Heer der Sozialarbeiter und psychologisch geschulten Fachkräfte, die von den sozialstaatlichen Reparatur­aufträgen leben.» - Jan Fleischhauer[2]

Zitat:

«Die Friedensbewegung möchte das nackte Leben retten, die Umweltbewegung das Erbe der Natur, die Hausbesetzer gewachsene Freiräume und die Sozialarbeiter den Status ihrer Klientel[wp]. Handeln, hier und jetzt.» - Maximilian Probst[3]

Helferindustrie

Sozialarbeiter sind die Fußtruppen der Helferindustrie.

Einzelnachweise

  1. Norbert Bolz: Diskurs über die Ungleichheit. Ein Anti-Rousseau., 2009, S. 17, S. 99
  2. Jan Fleischhauer: S.P.O.N. - Der Schwarze Kanal: Warum Grün nicht das neue Gelb ist, Spiegel Online am 17. Januar 2010 (Die Grünen empfehlen sich enttäuschten FDP-Wählern als politische Alternative. Dabei sind sie in Wahrheit das Gegenteil einer liberalen Partei: Statt Staatsskepsis ist bei ihnen die umfassende Staatsliebe Programm. Ein klarer Fall von Etikettenschwindel.)
  3. Maximilian Probst: Das Ende der Zukunft, TAZ am 14. Oktober 2006 (Viele linke Projekte gingen vor 25 Jahren an den Start. In der Rückschau scheint der Gründungsboom weniger Zeichen linker Euphorie denn Vorbote des Utopieverlusts. Eine kritische Würdigung.)

Querverweise

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Sozialarbeiter aus dem Wirtschaftslexikon. Der Wirtschaftslexikon-Artikel steht unter unklaren Lizenz-Bedingungen.