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Antifa Rostock - Und gleich wird die rechte Hetze beginnen.jpg

Die Antifa meldet einen Einzelfall:

"#Frankfurt Mann stößt #Kind auf die #Gleise und wird von #Schnellzug (#ICE) überrollt. Und gleich wird die rechte Hetze beginnen. Lasst die Flüchtlinge aus dem Spiel.
Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!"
- Auf Twitter am 29. Juli 2019

Die Helferindustrie reagiert:

Carsten Baumann, Leiter der ökumenisch geführten Bahnhofsmission, äußerte die Befürchtung, dass die Tat "in Sozialen Netzwerken[wp] genutzt wird, um die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben". Feldmann sagte, er hoffe, "dass der Hass nicht verfängt, den einige bereits gestern Abend im Netz geäußert haben".
- Nord-Bayern am 30. Juli 2019[ext]

Der Qualitätsjournalismus meint:

"Kind von Eritreer vor Zug gestoßen - Danke, Merkel" - Was ist bloß los in den Hirnen all jener, die im Internet solche Sätze verbreiten, fragt sich unser Kommentator Matthias Koch. Seine Antwort: Dem Wahn des Einzelnen folgt der Wahn der Menge.
- Leipziger Volkszeitung am 2. August 2019[ext]

Die Pfarrerin predigt:

"Was muss jemand erlebt und erlitten haben, wenn er anderen so etwas Furchtbares antut?" [...] "Wir dürfen nicht zulassen, dass jetzt Gedanken von Hass um sich greifen."
- Hessenschau[ext]
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Tomas Kubelik

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Tomas Kubelik
Tomas Kubelik.jpg
Geboren 1976
Beruf Lehrer

Dr. Tomas Kubelik (* 1976) ist deutscher Germanist und Gymnasiallehrer.[1]


Zitat:

«Dr. Tomas Kubelik, 1976 in der Slowakei geboren, wuchs in Stuttgart auf und studierte Germanistik und Mathematik. 2005 promovierte er zum Dr. phil. Er ist als Gymnasiallehrer für Deutsch und Mathematik tätig.»[2]

Zitat:

«Dr. Tomas Kubelik (geboren 1976) unterrichtet Mathematik und Deutsch am Stiftsgymnasium Melk und betreibt die Lernplattform mathecoach.at[3]

Veröffentlichungen (Auswahl)

Bücher

  • Genug gegendert! Eine Kritik der feministischen Sprache, Projekte-Verlag Cornelius 2013, ISBN 3-95486-251-4

Artikel

Vorträge

  • Kritik an der feministischen Sprache - Ein Vergleich mit Frankreich, Konrad-Adenauer-Stiftung-Veranstaltung Gender, Instrument der Umerziehung? Ziele, Kosten, Wirkung, Mainz, 3. Februar 2018
  • Youtube-link-icon.svg Wie Gendern unsere Sprache verhunzt! (Symposium "Gender und Sexualpädagogik auf dem Prüfstand der Wissenschaften" am 23. Januar 2016) (Länge: 44:16 Min.)

Standpunkte

Zitat:

«Dabei ist die Auswahl der Gruppen, die vorgeblich vor einer ausgrenzenden, stigmatisierenden Sprache geschützt werden müssen, völlig willkürlich. Sie entspricht genau jener, die im linken Weltbild den Katalog besonders gefährdeter Personen anführen: Frauen, Schwarze, Homosexuelle, Behinderte, Asylanten. Bezeichnenderweise gibt es aber eine Vielzahl anderer Gruppen, die in der Öffentlichkeit mitunter in viel höherem Maße aggressiven, beleidigenden Äußerungen ausgesetzt sind: Unternehmer, Spekulanten, Jäger, Aristokraten, Geistliche, Raucher, Politiker oder Polizisten. Für sie gibt es weder Sprach­empfehlungen noch Gleich­behandlungs­beauftragte. [...]
Die Auswahl der zu schützenden Gruppen ist in der Praxis vom Weltbild der Sprachwächter bestimmt, und diese sind in fast allen Fällen im linken politischen Milieu zu suchen.»[10]

Zitat:

«Geschlechtssensibel verfasste Texte erschweren sinn­erfassendes Lesen und zielen auf eine subtile Form politisch motivierter Umerziehung. Der feministischen Linguistik ist es mit pseudowissenschaftlicher Rhetorik gelungen, der deutschen Sprache eine Verunstaltung sonder­gleichen aufzuzwingen.»[1]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Referenten - Gender und Sexualpädagogik auf dem Prüfstand der Wissenschaften, Symposium in Stuttgart 2016
  2. Das Missverständnis vom grammatikalischen Geschlecht, Fazit Online am 25. April 2014
  3. Mathematikmatura neu: unpädagogisch und demotivierend, Die Presse am 3. Dezember 2013
  4. Frauen sind in den westlichen Gesellschaften seit Jahrzehnten rechtlich gleichgestellt. In manchen Bereichen werden sie von vielen europäischen Ländern sogar erheblich bevorzugt.
  5. (Eine Minderheit versucht, der Mehrheit sprachlichen Unfug aufzudrängen.) (Verfechter des Binnen-I und anderer Kunstformen aus dem Labor der feministischen Linguistik argumentieren mit einer mangelnden Sichtbarkeit von Frauen in der Sprache. Auf der Anklagebank steht vor allem das sogenannte generische Maskulinum. Behauptet wird, Wörter wie Wähler, Studenten, Freunde oder Engländer würden ausschließlich Männer bezeichnen, Frauen seien allenfalls mitgemeint. Daher müssten mehr weibliche Endungen her. Dennoch: Niemand würde bei der Frage nach der Einwohner- oder Studentenzahl nur Männer zählen und nur ideologisch gut geschulte Frauen fühlen sich auf einem Kunden­parkplatz diskriminiert. Der Grund: Im generischen Maskulinum sind auch die Männer "bloß mitgemeint“.)
  6. Unbestreitbar leben wir heutzutage in einer Expertokratie. Das Urteil so genannter Experten ist für politische und individuelle Entscheidungen von höchster Wichtigkeit.
  7. Vor wenigen Jahrzehnten begann ein beispiellos erfolgreicher Feldzug gegen die Traditionen der deutschen Sprache, der unter der Bezeichnung "Gendern" mittlerweile zum Teil Allgemeingut geworden ist.
  8. In den 1980er Jahren erkannten linke amerikanische Studenten, dass Sprache eines der mächtigsten Werkzeuge darstellt und dass es möglich wäre, durch das Aufstellen von Sprachvorschriften das Bewusstsein der Menschen langfristig zu manipulieren und in Folge dessen Veränderungen in der sozialen Realität zu erwirken. (Political correctness)
  9. Wir alle haben es längst internalisiert: Frauen sind das diskriminierte, das benachteiligte, das unterdrückte Geschlecht.
  10. Tomas Kubelik: Unterwegs zur Herrschaft der political correctness, Cuncti - Haltbar am 19. November 2013

Querverweise

Netzverweise