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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Martin Haase

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Hauptseite » Personen-Portal » Martin Haase

Martin Haase (* 1962) ist ein deutscher Romanist, Linguist und Podcaster. Im Jahre 2001 wurde er auf eine Professur an der Universität Bremen berufen. Schon im folgenden Jahr wechselte er auf einen Lehrstuhl für romanische Sprachwissenschaft an der Universität Bamberg, wo er seitdem lehrt.

Wikimedia

Haase engagiert sich für Open-Source[wp]- und Open-Content[wp]-Projekte. 2005 und 2006 war Haase Beisitzer im Vorstand von Wikimedia Deutschland[wp]. In späteren öffentlichen Stellungnahmen hat er Entwicklungen in der deutschen Wikipedia kritisiert, wie beispielsweise die Tendenz zu Sammelartikeln, die die Verwendung von Interwiki-Links erschweren oder die Übernahme von Relevanz­kriterien, wie sie der Brockhaus verwendet.[1]

CCC

Martin Haase ist Mitglied im Chaos-Computer-Club (CCC). Seit dem 18. Januar 2009 ist Haase ERFA-Repräsentant[wp] im Vorstand des Chaos Computer Clubs.[2] Er hat auf mehreren CCC-Kongressen[wp] Vorträge gehalten, unter anderem zum Thema Sprache.[3]

Piratenpartei

Seit 2009 ist Haase Mitglied der Piratenpartei[4][5], wo er sich an vielen erfolgreichen Liquid Feedback[wp] Anträgen beteiligt hat und Inhaber einer dreistelligen Anzahl von Stimm­delegationen ist. In der medialen Bericht­erstattung wurde er deshalb als einflussreicher Basispirat bezeichnet.[6]

Autor

In einem eigenen Blog schreibt Haase seit 2005 über verschiedene Themen.

Seit 2010 betreibt er mit dem Journalisten Kai Biermann[wp] den Blog neusprech.org[7], der 2011 mit dem Grimme Online Award[wp] in der Kategorie Wissen und Bildung ausgezeichnet wurde.[8] Zu den Themen des Blogs haben die Autoren 2012 das Buch Sprachlügen. Unworte und Neusprech von "Atomruine" bis "zeitnah" im Fischer Verlag veröffentlicht.

Podcaster

Zu den Themen Wikipedia, Rhetorik und Sprachen war Haase mehrmals zwischen 2007 und 2012 Gast im Podcast Chaosradio Express. [9] [10] [11] [12] [13]

Seit 2010 berichtet Haase über die Piratenpartei bzw. Themen der Piratenpartei in seinem Podcast Klabautercast[14], der unabhängig von der Piratenpartei ist. Ein häufiges Thema des Podcasts sind Kontroversen beim Einsatz von Liquid Democracy[wp] in der Piratenpartei. Mehrfacher Interview­partner war Christopher Lauer.

In seinem Podcast Leet-Kultur[15] behandelt Martin Haase mit wechselnden Interview­partnern kulturelle Themen. Der Namensteil Leet (bzw. 1337) bezieht sich auf den Netz-Jargon Leetspeak[wp] - passend zum Subtitel Kultur aus der Nerd-Perspektive. Die einzelnen Episoden­titel enthalten oft Wörter, die selten benutzt und deshalb am Anfang aus sprach­wissen­schaftlicher Sicht erläutert werden.

Liquid Democracy

Neben seinem parteilichen Engagement im Liquid Feedback System der Berliner Piratenpartei und dem Einsatz für eine Ausweitung solcher direkten Beteiligungs­möglichkeiten in der Piratenpartei ist Haase seit 2009 auch Mitglied im über­parteilichen Verein Liquid Democracy e.V.[wp][16], der unabhängig von konkreten Software-Implementationen agiert.

Weitere Vereinsmitgliedschaften

Haase ist Mitglied im Verein FoeBuD[wp][17], der sich mit digitalen Bürgerrechten, wie beispielsweise Datenschutz beschäftigt.

Werke

  • Martin Haase und Kai Biermann[wp]: Sprachlügen. Unworte und Neusprech von "Atomruine" bis "zeitnah"., Fischer Taschenbuch 2012, ISBN 3-596-19497-0
  • Respekt: die Grammatikalisierung von Höflichkeit. LINCOM Europa, München/Newcastle 1994, ISBN 3-929075-17-2
  • Sprachtypologie. Eine Einführung in die Erforschung der Vielfalt der Sprachen. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007, ISBN 3-525-26521-2
  • Italienische Sprachwissenschaft. Eine Einführung. Narr, Tübingen 2007, ISBN 3-8233-6290-9

Einzelnachweise

  1. "Wikipedia ist in einer Sackgasse", Interview von Kai Biermann mit Martin Haase, Zeit Online am 13. Januar 2011
  2. Vorstand des CCC e.V.
  3. Youtube-link-icon.svg Die Koalition setzt sich aber aktiv und ernsthaft dafür ein - Martin Haase - CCCdeVideos (Vortrag über Neusprech auf dem Chaos Communication Congress 2011 (28c3) in Berlin) (Länge: 64:54 Min.)
  4. Interview mit Martin Haase, Cicero am 17. April 2012
  5. Mitgliedsseite im Piratenwiki
  6. Sven Becker: Digitale Eminenz, Der Spiegel Nr. 9, 27. Februar 2012, S. 32
  7. Erik Wenk: Linguistik-Professor über Politsprech: "Strategie, um Nebel zu erzeugen", TAZ am 17. Dezember 2012
  8. Preisträger 2011: Grimme Online Award, zugriff am 2012-09-26}}
  9. CRE041 mit Martin Haase über Sprachen
  10. CRE043 mit Martin Haase über Wikipedia
  11. CRE081 mit Martin Haase über Neusprech
  12. CRE093 mit Martin Haase über Kritik an der deutschen Wikipedia
  13. CRE190 mit Martin Haase über Rhetorik
  14. Klabautercast - Podcast von Martin Haase
  15. Leet-Kultur - Podcast von Martin Haase
  16. Mp3-icon-extern.png Klabautercast Episode 117 vom 4. Mai 2013[ext] (ab 0:15:55, 76,8 MB)
  17. Politischer Immaterialismus - Interview von Stefan Höltgen mit Martin Haase in Telepolis

Netzverweise

Querverweise

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Martin Haase (25. August 2013) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.