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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Christopher Lauer

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Christopher Lauer
Seit Anfang des Jahres 2015 berät der ehemalige Piraten-Politiker Christopher Lauer den Springer-Verlag zu Fragen des Daten­schutzes und Daten­sicherheit. Das macht er offenbar so gut, dass der 30-Jährige sich jetzt auch um "strategische Innovationen" kümmern soll.
Geboren 19. Juni 1984
Beruf Politiker
URL christopherlauer.de

David Christopher Georg Lauer (* 1984) war von Juli 2009 bis September 2014 Mitglied der Piratenpartei. Seit September 2011 ist er Mitglied des Berliner Abgeordneten­hauses.

Neben seiner Abgeordnetentätigkeit war Lauer ab Januar 2015 für den Axel-Springer-Konzern[wp] als frei­beruflicher Berater in Fragen des Daten­schutzes und der Daten­sicherheit tätig.[1] Von April 2015[2][3] bis Ende 2015 war er Leiter Strategische Innovationen bei dem Medien­konzern. Der Vertrag wurde in beider­seitigem Einvernehmen aufgehoben.[4][5]

Standpunkte

Zitat:

«Nach dem Einsatz rund um die Silvester­feierlichkeiten ist die Kölner Polizei für die Bezeichnung "Nafris"[pp] für Nordafrikaner kritisiert worden. Diesen Begriff benutzte die Polizei während des Einsatzes am Silvester­abend auf Twitter. Dafür gab es Kritik. So sagte der frühere Piraten­politiker Christopher Lauer der Deutschen Presse-Agentur: "Ich halte diesen Begriff für in hohem Maße entmenschlichend."»[6]

Don Alphonso kommentiert dazu:

Zitat:

«In meinem Kulturraum gibt es deutliche Zweifel, ob nun linke Totalitaristen, juristisch unfähige Ideologen oder antideutsche Rassisten solche Leute die Rechts­abwägung von Köln übernehmen sollen, die ansonsten dem Staat und seinen Grenzen ablehnend gegenüber stehen, und nun mit dem Grundgesetz den Nafri bevorzugen wollen. [...] Der Kessel von Köln war aus der Sicht meiner Heimat so was wie ein erster, kleiner Schritt aus dem Gefühl heraus, dass wir fremd im eigenen Land sind. Köln 2015 war der Auftakt zu einem Jahr der Entfremdung, und diesmal sah man wenigstens, dass das Schlimmste jetzt verhindert werden kann, selbst wenn die Problem­verursacher offensichtlich immer noch unter uns sind. Es ist ein Wendepunkt gewesen. Und dann stellen sich Politiker wie Christopher Lauer von der SPD, Simone Peter von den Grünen und andere hin, und versuchen, eine Diskriminierungs­debatte loszutreten. Dabei hat es die Polizei aus Sicht meines Kulturraums gerade eben so geschafft, die Kontrolle zu behalten. Es liegt noch ein sehr weiter Weg vor ihnen, wenn man Sicherheit durchsetzen will, und wenigstens funktioniert Silvester in Köln um den Preis eines martialischen Aufmarschs.

Und jetzt kommen die sozialistische Nafri­berechtiger, reden von Rassismus und möchten das Vorgehen diskreditieren. Dazu haben sie laut Grundgesetz das Recht. Es ist halt so, dass dieses Verhalten nicht nur die Menschen beleidigt, die den Kopf hingehalten haben. Es zeigt den Opfern vom letzten Jahr deutlich, dass man sich um die Rechte aggressiver Nafris sofort zu kümmern bereit ist, während die teilweise identischen Personen vor einem Jahr tage- und wochen­lang versuchten, die Verbrechen zu verharmlosen und umzudeuten. Und es zeigt in meinem beim Thema Heimat sehr sensiblen Kulturraum, dass der Weg zurück zur Sicherheit nicht nur gegen die Nafris, sondern auch ihre Freunde erkämpft werden muss.»[7]

Zitat:

«Zum Feuer in der Turnhalle an der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik erklärt Christopher Lauer, innen­politischer Sprecher der Piraten­fraktion im Berliner Abgeordneten­haus:

"Für mich lassen die Ereignisse der vergangenen Tage nur den Schluss zu, dass es sich bei dem Feuer um einen Brandanschlag handelt.
Es ist bestürzend, beschämend und entsetzlich, dass die Halle in der Nähe einer Flüchtlings­unterkunft am helllichten Tag angezündet wurde.
Die Piratenfraktion verurteilt diesen rechts­terroristischen Akt aufs Schärfste.
Ich fordere Frank Henkel dazu auf, mit der vollen Härte des Gesetzes gegen all jene vorzugehen, die an Unterstützung, Planung und Durch­führung dieser Tat beteiligt waren. Die Ereignisse der letzten Tage und Wochen machen klar, dass diese Terroristen vor nichts zurückschrecken.
Ich erwarte weiterhin, dass die Berliner Polizei in Zukunft deutliche Präsenz in der rechten Szene Berlins zeigt und Nazi­strukturen endlich konsequent bekämpft. Außerdem müssen Flüchtlings­einrichtungen umfassend geschützt werden. Wer in Zweifel zieht, dass es sich bei diesem Brand­anschlag um einen rechten Terrorakt handelt, hat aus dem National­sozialistischen Untergrund nichts gelernt. Eine Haupt­erkenntnis des NSU-Untersuchungs­ausschusses im Deutschen Bundestag war:
Rechter Terror braucht keine Bekennerschreiben, die Tat spricht für sich."»[8]

Hadmut Danisch kommentiert dazu:

Zitat:

«Sowas ist "Leiter der Strategischen Innovation" bei Springer. Da weiß man, wo deren Reise hingeht.

Dumm daran ist natürlich (danke an den Leser für den Hinweis), dass inzwischen rauskam, dass die Halle - in der sowieso gerade Umbau­arbeiten stattfanden und dann genug andere Ursachen für Brände möglich sind - von kokelnden Acht­jährigen angezündet wurde. [9][10]

Ist jetzt aber nicht so, dass es da irgendwer aus Politik oder Beschuldigungs­presse irgendwie eilig hätte, da was zu korrigieren. Kam jetzt nicht in den Fernseh­nach­richten oder so.

Könnt Ihr Euch noch an den Fall vor ein paar Monaten erinnern, als da irgendwo in der Nähe einer Pegida-Demo ein Asylbewerber erstochen wurde? Da waren sich auch alle sofort sicher, dass es Rechts­radikale waren, jetzt morden die schon auf offener Straße, und hinterher stellte sich heraus, dass es Streitigkeiten innerhalb der Asyl­bewerber waren. [11][12][13]

Worüber ich nämlich ursprünglich schreiben wollte und wozu mir gestern noch der Aufhänger fehlte: Ich habe da beim Googlen eine Aufstellung gefunden[ext], wonach es zwar durchaus fremden­feindliche Brand­anschläge gibt, aber die weit überwiegende Mehrzahl von Asyl­bewerber­unter­künften aus ganz anderen Gründen brennt: Unachtsamkeit, defekte Geräte, zündelnde Kinder, Brandstiftung von innen. Und wenn man mal auf die Bilder aus Flüchtlings­unter­künften und -camps achtet, wundert mich das eigentlich, dass es da nicht noch öfter brennt, wenn da die Gaskocher direkt zwischen den Klamotten liegen oder an einer einzigen Steckdose zehn gammelige Mehr­fach­steckdosen mit 50 Handys an notdürftig zusammen­ge­klebten Ladegeräten hängen.

Die ganze Zeit wird uns eingetrichtert, dass da jeden Tag ein Flüchtlings­heim nach rechts­radikalen Anschlägen brennt, aber tatsächlich haben die Brände meistens ganz andere Ursachen. Da wird also systematisch Desinformation betrieben. Um ein linkes Propaganda­schlachtwort zu benutzen: Man könnte es auch Hetze nennen. Hate Speech.

Wird da ein Reichtstagsbrand von links inszeniert?

Ich habe ja schon öfters beschrieben, dass mir bei den Linken immer wieder auffällt, wie detailliert sie die Nazis analysiert haben - um dann deren Methoden exakt zu übernehmen. Das ideologische Ziel unterscheidet sich geringfügig, aber Methode und Strategie sind fast gleich. Die Nazis wollten einen homogenen Genpool schaffen, die Linken eine homogene Menschen­masse mit Einheits­meinung. Der Rest ist gleich.»[14]

Über Christopher Lauer

Zitat:

«Christopher Lauer hätte Physik studieren, irgendwas mit Klimaschutz machen können. Stattdessen wurde er nach abgebrochenem Studium lieber "Pirat" in Berlin, da fühlte er sich aber von Verrätern verfolgt. So bereichert der Übereifrige jetzt die SPD. Wer öffentlich bekennt, statt seiner SPD etwa die AfD wählen zu wollen, muss damit rechnen, dass Lauer dessen Arbeitgeber kontaktiert. Ein Spar­kassen­mitarbeiter musste deswegen zeitweilig(?) um seinen Job fürchten.»[15]

Veröffentlichungen

Einzelnachweise

  1. Jan Thomsen: Ex-Pirat wird Berater für Axel Springer: Christopher Lauer erntet Häme für neuen Job, Berliner Zeitung am 7. Januar 2015
  2. Ingo Rentz: Axel Springer: Ex-Pirat Lauer wird Leiter Strategische Innovationen, Horizont am 21. April 2015
  3. Shitstorm-erprobter neuer Springer-Berater: Who the F... is Christoph Lauer?, Meedia am 22. April 2015
  4. Kurze Verlagskarriere: Ex-Pirat Lauer verlässt Springer-Konzern, Spiegel Online am 1. Januar 2016
  5. Ex-Pirat Christopher Lauer hört bei Springer auf, RBB Online am 1. Januar 2016
  6. Nach Silvesternacht: Kritik an Kölner Polizei für Begriff "Nafri", Freising Online am 1. Januar 2017
  7. Keine Heimat für nafrionale Sozialisten, FAZ - Stützen der Gesellschaft am 4. Januar 2017
  8. Christopher Lauer: Feuer an Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik: Frank Henkel muss dem Rechten Terror Einhalt gebieten, Piratenfraktion Berlin am 26. August 2015
  9. Berlin: Turnhallenbrand offenbar von Kindern verursacht, Spiegel Online am 29. August 2015 (Der Brand in der Nähe von zwei Berliner Flüchtlings­unter­künften ist wahrscheinlich von Kindern ausgelöst worden, die selbst dort wohnten. Ein acht Jahre alter Junge hat laut Polizei zugegeben, gekokelt zu haben.)
  10. Hallenbrand offenbar von Kindern verursacht, Berliner Morgenpost am 29. August 2015 (Die Ermittlungen eines Brand­dezernates haben inzwischen zu mehreren Flüchtlings­kindern geführt, die unter dem Verdacht stehen, das Feuer offenbar fahrlässig verursacht zu haben. Die Polizei war durch Zeugen­aussagen auf die Spur eines Acht­jährigen gekommen. Der Junge wurde dann im Beisein seiner Eltern von den Ermittlern befragt und gab dabei an, er sei mit anderen Kindern in die Turnhalle eingedrungen und habe dort gekokelt.)
  11. BILD-Lügenfresse will erstochenen Asylanten Pegida in die Schuhe schieben, PI-News am 18. Januar 2015
  12. Fall Khaled - Kriminalbeamte zeigen Volker Beck an, Die Welt am 19. Januar 2015 (Wegen übler Nachrede, falscher Verdächtigung und Beleidigung zeigt der BDK Volker Beck an. Der hatte zuvor Strafanzeige im Zusammenhang mit dem Tod des Asylbewerbers Khaled B. gestellt.)
  13. Mitbewohner soll Asylbewerber erstochen haben, Die Welt am 22. Januar 2015 (Ein Landsmann soll den Asylbewerber Khaled Bahray[wp] aus Eritrea in Dresden erstochen haben. [...] Zunächst war der Verdacht laut geworden, dass es sich um eine fremdenfeindliche Tat handeln könnte. "Wir brauchen schnelle Hilfe", hieß es in einem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben der sieben Mitbewohner Bahrays, die alle aus afrikanischen Ländern stammen. Täglich habe man mit Anfeindungen, Aggressionen und tätlichen Angriffen zu tun.)
  14. Hadmut Danisch: Feuer, Presse und Desinformation, Ansichten eines Informatikers am 30. August 2015
  15. Stefan Paetow: Blackbox KW 1 - "Nafris" und ein ganz normales Silvester, Tichys Einblick am 8. Januar 2017 (Das Jahr fängt gut an. In Köln feiern "Nafris"[pp] mit der Polizei Silvester in Bataillons­stärke, der Euro schmilzt und Schulz spielt den Holzklotz. Thomas die Misere macht ein Scherzle und die SPD ist stolz auf ihren neuen Denunzianten.)
  16. Lobo und Lauer zerpflücken die Geschichte der Piratenpartei, Heise Online am 24. November 2014
  17. Sobooks: Aufstieg und Niedergang der Piratenpartei

Netzverweise

  • Webpräsenz: christopherlauer.de
  • Hadmut Danisch: Wenn die SPD auflauert, Ansichten eines Informatikers am 6. Januar 2017
  • Hadmut Danisch: E-Mail an die SPD, Ansichten eines Informatikers am 5. Januar 2017
  • Nach kritischer Mail: SPD-Mann Lauer outet Sparkassen-Mitarbeiter als AfD-Fan, Spiegel Online am 5. Januar 2016 (Christopher Lauer äußerte sich kritisch über die Verwendung des Begriffs "Nafri"[pp], seitdem wird der SPD-Mann mit Drohungen und Beschimpfungen überzogen. Unter den E-Mails war auch ein Schreiben, das von der dienstlichen Adresse einer Sparkasse abgeschickt worden war. Für Lauer ein Grund, die Nachricht öffentlich zu machen. Mit vollem Namen des Absenders. In dem Schreiben erklärt der Sparkassen-Mitarbeiter Uwe R., Lauers jüngste Kritik an der Polizei und dem Begriff "Nafri" hätten ihn und seinen Bekannten­kreis endgültig veranlasst, bei der Bundestags­wahl für die "einzig wahre Partei" AfD zu stimmen. Außerdem wünsche er der SPD, sie möge in der Bedeutungs­losigkeit versinken. Lauer, der früher für die Piraten-Partei aktiv war, postete auf Twitter einen Screenshot der E-Mail und stellte das Mitarbeiter-Profil des Verfassers hinzu. Darüber schrieb er: "Uwe R. von der Kreis­spar­kasse XY wählt dieses Jahr AfD! Wisst ihr Bescheid!" (Im Original werden der Nachname und der Ort der Sparkasse genannt.)) (Für seinen Onlinepranger bekam Lauer viel Zuspruch - doch längst nicht alle waren von dem Outing des AfD-Anhängers begeistert. Der "WAZ" zufolge meldete sich auch die Tochter von Uwe R. bei Twitter. Man wolle juristisch gegen Lauer vorgehen.)
  • Hadmut Danisch: Ausgespringert oder ausgelauert?, Ansichten eines Informatikers am 2. Januar 2016
  • Ex-Pirat Christopher Lauer zu Austritt von Martin Delius: Eine Partei, die sich komplett zerlegt hat, RBB Online am 15. Dezember 2015 (Er selbst verließ die Piraten-Partei vor einem Jahr - nun sagt Christopher Lauer, er könne seinen Kollegen Martin Delius[wp] verstehen, der gestern denselben Schritt ging. Damit nicht genug: Lauer rät davon ab, bei der Abgeordneten­haus­wahl für die Piraten zu stimmen. Die Partei existiere im Grunde genommen nicht mehr.)
  • Hadmut Danisch: Feuer, Presse und Desinformation, Ansichten eines Informatikers am 30. August 2015
  • Ex-Pirat Lauer über die AfD: Dann startet das öffentliche Gemetzel, The European am 20. Mai 2015 (Christopher Lauer war mal Pirat. Mit der Partei hat der Berliner Abgeordnete gebrochen - und viel Frust im Bauch. Der AfD, sagt er, werde es wie den Piraten ergehen. Ein Gespräch darüber, wie neue Parteien kommen, gehen und über den Schaden, der bleibt.)
  • Hadmut Danisch: Judaslohn, Ansichten eines Informatikers am 21. April 2015
  • Ex-Pirat Lauer ist neuer Leiter der strategischen Innovationen von Axel Springer, Meedia am 21. April 2015
  • Piratenfraktion-Berlin: Christopher Lauer