WikiMANNia hat in 127 Tagen seinen 18. Geburtstag.
|
Sascha Lobo
| Sascha Lobo | |
|---|---|
| Geboren | 11. Mai 1975 |
| Beruf | Journalist |
| URL | saschalobo.com |
| @saschalobo | |
Sascha Lobo (* 1975) ist ein argentinisch-deutscher Autor, Publizist und Journalist, der für seine Redseligkeit und seinen Männerhass bekannt ist. Er betätigte sich sowohl während als auch nach der vermeintlichen Corona-Pandemie als Propagandist der staatlichen Corona-Politik.
Privates
Sascha Lobo ist der Sohn einer deutschen Mutter und eines argentinischen Vaters. Er ist in Berlin-Wilmersdorf aufgewachsen.
Beiträge
Lobo hat 2006 zusammen mit Holm Friebe die Verwendung des Begriffs "Digitale Bohème"[wp] im Deutschen geprägt und durch einen Vortrag auf der re:publica 2010 zur Etablierung des Anglizismus "Shitstorm" beigetragen.
In der Talkshow Maybrit Illner[wp] unter dem Titel "Worte, Wut, Widerspruch - Hass verbieten, Meinung aushalten?" im November 2019 sprach sich Lobo für eine Regulierung bestimmter Meinungen aus ("Ich glaube, dass wir eine bestimmte Form von Regulierung der Meinung brauchen").
| Zitat: | «Es handelt sich bei den meisten Trollereien um eine Fortsetzung des Klingelstreichs mit den Mitteln des 21. Jahrhunderts.»[1] |
| Zitat: | «Das große Problem der Netzgeneration ist doch, dass es kein Zweitinternet gibt, wohin man umziehen könnte, wenn man hier alles verbockt.»[2] |
Nazitheoretiker
| Zitat: | «Sascha Lobo ruft in einer Kolumne dazu auf, jeden, der anderer Meinung ist als er selbst, als Nazi zu kategorisieren. Und damit ist dann für jeden, der anderer Meinung ist, so eine Quasi-Rechtfertigung dafür geschaffen, ihm Rechner und Daten wegzunehmen. Die Denkweise: Jeder außer uns ist ein Nazi, und Nazis bestraft man. Wir sind die einzig Guten.»[3][4] |
Lumpentheoretiker
| Zitat: | «Auf der anderen Seite steht ein substanzieller Teil der Friedensbewegung[wp], die ich den deutschen Lumpen-Pazifismus nennen möchte. Es handelt sich dabei um eine zutiefst egozentrische Ideologie, die den eigenen Befindlichkeitsstolz über das Leid anderer Menschen stellt.
Lumpen-Pazifisten mögen mit der Realität nicht besonders viel anfangen können, aber sie sind nicht in erster Linie naiv, wie ihnen oft vorgeworfen wird. Naivität ist unangenehm, aber keine Schande. Lumpen-Pazifisten sind zuvorderst selbstgerecht. Es sind Menschen, die sich eine Jacke anziehen und sofort vergessen, was es heißt zu frieren. Menschen, die ihren Stuhlkreis-Prinzipien auch um den Preis des Lebens Dritter folgen. Menschen, die im Angesicht des russischen Angriffshorrors in der Ukraine nichts tun wollen, genau: nichts. Kurz, es sind Menschen wie der Friedensbeauftragte der evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Friedrich Kramer. Er sagt auf die Frage, wie man auf die Kriegsverbrechen des Diktators Putin in der Ukraine reagieren solle: "Manchmal können wir alle nur hilflose Zuschauer sein. Und das ist vielleicht gut so." Es scheint mir kaum möglich, die eigene Ungerührtheit im Angesicht tot gebombter Kinder noch maliziöser zu feiern.»[5] |
Pest-Experte
Sascha Lobo warnt davor, dass in Deutschland Millionen Menschen der "Denkpest" zum Opfer gefallen sind.[6][7][8]
Hetzer des Corona-Regimes
| Spiegel-Kolumnist Sascha Lobo hat zu hoch gepokert: Während des Corona-Regimes gehörte er Kolumne um Kolumne zu den schlimmsten Hetzern des Landes gegen Ungeimpfte und Maßnahmen-Kritiker. Jetzt bleibt er dabei bis zum bitteren Ende.
Irgendwann in der letzten Zeit - vollkommen gleich wann - muss Lobo einen für ihn besonders schmerzhaften kurzen Moment geistiger Klarheit gehabt haben. Da hat der Pseudopunker aus Berlin kapiert, dass er sich übel vergaloppiert hat. Die Fragen nach Verantwortlichen und Tätern des Corona-Regimes werden immer lauter, sie sind längst bei den etablierten Medien angekommen. Aber wie wird Mitschuld in diesem Bereich gemessen? Möglicherweise nach Auflage und Klickzahlen. Der Spiegel hat immer noch besonders hohe Lesezahlen. Also auch Sascha Lobos Kolumne. Und deswegen muss ihm unwohl geworden sein. Das kennt Lobo womöglich noch vom Berliner Schulhof: Wer auf dicken Maxe macht und austeilt, sollte sicher sein, dass das Gegenüber nicht mehr aufsteht. Aber noch viel mehr sollte er sich vergewissern, dass die Kumpel und Claqueure seiner Quälereien noch hinter ihm stehen und nicht das Weite gesucht haben, während man weiter die Backen unter der roten Bürste aufbläht. Lauterbach vorneweg, aber auch Vertreter der Corona-Regime-Medien suchen ihr Heil bereits in der Flucht: Der gescheiterte Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) forderte jüngst schon einen Corona-Untersuchungsausschuss. Dieser Wind of Change hat ein paar Wendehälsen tüchtig ins struppige Gefieder geblasen. Aber der Obergockel oben auf dem Mist bleibt, wo er ist. Hat er von all dem noch nichts mitbekommen? Hämisch dreckig titelte Sascha Lobo gestern: "Pandemie-Verschwörungserzählungen - Die ewige Wut der Corona-Gekränkten".[9] Höhnisch trompetet Lobo, die Pandemie sei doch längst vorbei, das hätte doch auch Staatsvirologe Drosten[wp] gesagt. Aber Lobo nennt ihn nicht so, bei ihm ist Drosten der "Deuter und Wissenschaftskommunikator der Corona-Pandemie". Das klingt noch lustiger - vor allem deshalb, weil Lobo das ernst meint. Weil Drosten das Ende verkündet hatte, war es auch für den Kolumnisten "in der Wahrnehmung irgendwo zwischen Erkältung und Grippe angekommen". Dummheit schützt vor Schuld nicht? Großkotzigkeit allerdings auch nicht. Lobo meint, dass Corona nur für zwei Gruppen nicht vorbei sei: Für Long-Covid-Patienten und ... nein, die mRNA-Geschädigten (PostVac) lässt der Hetzer natürlich weg. Er meint " ... die Menschen, die während der Pandemie umgezogen sind in eine düstere Fantasiewelt, also Querdenker*innen, Verschwörungstheoretiker*innen, Esoteriker*innen". Das muss man nicht mehr kommentieren, psychologisch entspricht das dem Bild des Ertappten, der jene noch lauter anbrüllt, die ihm auf die Schliche gekommen sind. Charakterlich ist das drei Etagen unter dem Gully. Aber wer hätte hier etwas anderes erwartet? Geradezu lachhaft ist der Versuch einer reflexartigen Schuldumkehr, wenn Lobo über die Corona-Maßnahmenkritiker schreibt:
Aber es kommt noch besser: Als einer der maßgeblichen Hetzer gegen Ungeimpfte und Maßnahmenkritiker meint Lobo, diesen Menschen fehle "vielleicht eine Kategorie wie 'Schicksal', was auch ihr derzeitiges Aufdrehen erklärt: Jemand muss schuld sein". "Beugt euch eurem Schicksal" zieht sich allerdings durch alle totalitären Regime. Das ist der nahe Verwandte von Erich Mielkes[wp] "Ich liebe doch alle Menschen". Es ist - und das ist die Beruhigung - ein letztes Aufheulen an Gemeinheiten jenen gegenüber, an denen man sich schuldig gemacht hat. Dabei ist es einerlei, ob es Sascha Lobo irgendwann aufgegangen ist, dass er die Ideale von Demokratie und Meinungsfreiheit verraten hat, als er zum Hetzer wurde. Nein, Recht kann man nicht beugen, indem man Unwissenheit vorschiebt. Und selten war der Vorsatz so deutlich wie bei den Hetzartikeln von Sascha Lobo während der Corona-Jahre. Am Rande: Lobo titelt "Die ewige Wut der Corona-Gekränkten". Dass man Kombinationen mit "ewig" im besten Deutschland aller Zeiten historisch allerdings besser weggelassen hätte, wenn man sich in gruppenspezifischer Menschenfeindlichkeit versucht - auch das ist dem waidwunden Hetzer Sascha Lobo in seinem düsteren Furor gegen jeden und alles schon vollkommen gleich. Die Psychologisierung des Opfers aus der Täterperspektive - Sascha Lobo hat Angst, er weiß, was er getan hat. Immerhin ist er schlau genug, zu kapieren, dass er - natürlich umgangssprachlich - den Kopf nicht mehr aus der Schlinge bekommt, also hetzt und hasst er einfach weiter, als wäre er der erste Barackenarzt im Gulag[wp]:
Besonders verwerflich und endgültiger Hinweis auf den desolaten Charakter des Kolumnisten ist der Versuch, in seiner Kolumne noch einen Begriff zu prägen, der seinen Stempel trägt. Saskia Eskens "Covidioten" sind bei Lobo "Corona-Gekränkte", beide Begriffe beleidigen, indem sie den Gegenüber pathologisieren. [...] | ||||
| – Alexander-Wallasch-Blog[wp][11] |
Männerfeindlichkeit
Am 9. Juni 2021 hat Sascha Lobo für den Spiegel ein männerfeindliches hit piece verfasst:
Im Internet ist eine neue digitale Dimension des Frauenhasses entstanden. Ein misogyner Mob erschwert es Frauen, sich frei und offen zu äußern. Dagegen hilft vor allem eines. - Eine Kolumne von Sascha Lobo
Es gibt diesen besonderen Sound in sozialen Medien: vorsichtig tastend, manchmal beinahe fragend. Anflüge von Selbstironie mit einem Hauch Selbstzweifel. Fakten zitierend, keinesfalls behauptend. Ein paar "vielleicht", "oder?" und "glaube ich" einstreuend. Etwas Charme, ein wenig Emotionalität, aber von beidem nicht zu viel. Schließend mit einer Art Demutsgeste gegenüber dem Publikum, etwa "oder wie seht ihr das?", manchmal gar mit der Bitte um Hinweise auf eventuelle Fehler oder Vorabentschuldigungen. Das mag sich interessant anhören, aber dieser Sound - oder präziser: der Grund für seine Existenz - ist eine Katastrophe. Und zwar eine menschengemachte, eine Männer-gemachte.
Denn es handelt sich um die Art, wie Frauen in den sozialen Medien zu Sachthemen kommunizieren, damit ihnen am wenigsten Hass entgegenschlägt. Es ist der Sound der Misogynie-Minimierung, eine Form von vorauseilender Notwehr, und dass Frauen sich gezwungen sehen - bewusst oder unbewusst - ihre Kommunikation derart zu verändern, ist ein Ausweis des gigantischen Problems Frauenhass im Netz. In den sozialen Medien findet ein "sozialer Klimawandel" statt. Eine zunehmend toxische Atmosphäre wird absichtsvoll erzeugt, die insbesondere Frauen davon abhalten soll, unbeschwert und offen zu kommunizieren. (Ähnliches lässt sich bei sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten beobachten.) Die Furcht vor Angriffen führt nicht nur zu dem oben beschriebenen Sound, sondern dient als neue Ausformung eines uralten patriarchalen Instruments.
Folge und Echo des Frauenhasses in den Köpfen Schon 1792 schrieb die Frühfeministin Mary Wollstonecraft[wp]: "Warum müssen Frauen sich erniedrigen lassen, einen Grad an Respekt von Fremden zu erdulden, der sich völlig unterscheidet den Umgangsformen zwischen Männern, die vom Gebot der Menschlichkeit und Zivilisiertheit geprägt sind?" Meine Kolumnenkollegin Margarete Stokowski schrieb 2019 in einem Aufsatz zum Stand der Feminismusdebatte darüber, wie selbstverständlich und aggressiv Kommunikation als Machtinstrument benutzt wird, und zitiert wiederum Mary Beard: "Die abendländische Kultur ist seit Jahrtausenden geübt darin, Frauen den Mund zu verbieten."[14] Der frauenfeindliche soziale Klimawandel ist im Kern also eine Verschiebung alter, patriarchaler Mechanismen ins Netz, allerdings verbunden mit der netztypischen Eskalation und Beschleunigung. Der soziale und psychische Preis einer Äußerung im Netz wird für Frauen absichtsvoll hochgetrieben, "silencing" ist der aus der amerikanischen Rassismus- und Sexismusdebatte stammende Fachbegriff dafür. Frauenhass im Netz als Folge und Echo des Frauenhasses in den Köpfen, in der Gesellschaft, in den Strukturen, die schon sehr lange bestehen und von Generationen von Frauenrechtlerinnen erforscht und bekämpft werden. In den letzten Jahren ist im Netz zusätzlich eine neue digitale Dimension des Frauenhasses entstanden, begünstigt durch die Strukturen sozialer Medien einerseits und den Wandel der Gesellschaft andererseits. Rechtsextremismus und Islamismus, beide in den letzten Jahren auf dem Vormarsch, in der Welt wie im Netz, sind sich überaus einig in ihrer Frauenverachtung.
Es kommen neue netzoriginäre Frauenverachtungen junger, westlich geprägter Männer hinzu. Etwa von Gruppierungen wie den Incels, eine englische Abkürzung für "unfreiwillig zölibatär", die getrieben sind von misogynem Hass und Verschwörungstheorien, über die Veronika Kracher ein so verstörendes wie lesenswertes Buch geschrieben hat. Aus diesen Zirkeln heraus sind bereits mehrere Attentate vornehmlich auf Frauen verübt worden, mit Dutzenden Toten: ja, es gibt inzwischen netzgeborenen Frauenhass-Terrorismus. Tief sitzende Frauenfeindlichkeit aus der Mitte der Gesellschaft
Ergänzt aber wird der Frauenhass dieser extremistischen Gruppen durch eine tief sitzende Frauenfeindlichkeit aus der Mitte der Gesellschaft. Diese wiederum erscheint am sichtbarsten in sozialen Medien, und zwar bei fast jedem irgendwie frauenbezogenen Anlass.
Es ist dieser Alltagsfrauenhass, der sich tarnt mit einer Mischung aus grobem Humor, prinzipieller Abwertung und sexistischen Attacken. Der Social-Media-Klimawandel in Richtung Frauenfeindlichkeit wird nicht nur von Extremisten aktiv betrieben, sondern auch von der Passivität und der unterschwelligen Akzeptanz von Frauenhass aus der gesellschaftlichen Mitte. Wo Abwertungen achselzuckend oder schmunzelnd hingenommen werden, von Leuten, die sonst von ihrer eigenen Moral oder gar ihrem proklamierten Feminismus enorm überzeugt sind. Deshalb kann man es als eine Art Fortschritt von geringem Niveau aus betrachten, dass das flächige Ignorieren von Frauenhass jüngst nicht mehr geschah. Die Grünenpolitikerin Ricarda Lang war in der Talkshow "Hart aber fair"[wp][15] und hat dort zum emotionsgeladenen Thema Benzinpreis den CSU-Generalsekretär Markus Blume[wp] fachgerecht in mittelgroße Diskursstücke zerlegt.
In sozialen Medien, vor allem auf Twitter, schlug ihr daraufhin eine atemberaubende Mischung aus giftigem Spott, Verachtung, Hass und Hetze entgegen. Sehr häufig in Form von Kommentaren und Abwertungen zu Langs Körper.
Zwar waren die Haupttreiber der Angriffe auf Lang wahrscheinlich Trolle, die mit ihrer szenetypischen Mischung aus Memes[wp], Hohoho-Humor und Boshaftigkeit versuchen, absichtsvoll zu verletzen. Aber - und das zeigt das Ausmaß der Problematik - neben der Trollkampagne gegen Ricarda Lang waren auch viele Reaktionen ganz gewöhnlicher Männer zu beobachten. Offensichtlich emotional sehr mitgenommen durch die Benzinpreisdiskussion, versprühten sie in Kommentarspalten und sozialen Medien ebenfalls Abwertung und Hass auf die junge Grünenpolitikerin. Der misogyne Mob schaukelte sich derart hoch, dass die Gegenreaktion - Solidarität mit Ricarda Lang - weit politik- und parteiübergreifend stattfand, vom CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak[17] bis zum nicht gerade Vollzeit-grünenbegeisterten Chefredakteur der "Welt", Ulf Poschardt.[18] Nach meiner Einschätzung hat auf Twitter die Zahl der Solidaritätsbekundungen inzwischen die Hass- und Häme-Tweets um den Faktor zehn übertroffen. Ricarda Lang hat sich mit folgenden Worten bedankt: "Danke. Wirklich. Es bedeutet mir viel, zu sehen, was für eine Solidarität möglich ist, auch und gerade über Parteigrenzen hinweg."[19]
Genau das ist eines der wichtigsten Mittel, um den frauenfeindlichen Klimawandel in sozialen Medien aufzuhalten: Solidarität gerade von denjenigen, die sonst inhaltlich und politisch eher nicht als Avantgarde eines kämpferischen Feminismus auftreten. Solidarität gegen Frauenhass über die eigenen sozialen Umfelder hinaus und der Misogynie aktiv entgegentreten, wo immer sie stattfindet. Widersprechen, aufklären, wenn nötig und situativ sinnvoll, verbale Gegenangriffe starten. Denn - und das ist leider keine Übertreibung: Frauenhass tötet. | ||||||||||||||||||||
| – Eine Kolumne von Sascha Lobo[20] |
Abwertung des Weibes
| Feministinnen beklagen in der von ihnen gepflegten Opferkultur, dass Weiber abgewertet würden und machen dafür als Penisträger und Maskus bezeichnete Männer verantwortlich.
Auf Spiegel Online behauptet nun Sascha Lobo: "Junge Mädchen regieren das Internet." und "Milliardenschwere Unternehmen folgen deshalb dem Takt dieser einen Zielgruppe: Mädchen zwischen 13 und 20 Jahren."
Was kapitalistische Konzerne beeinflusst, ist das oben erwähnte weibliche Konsumverhalten und die Tatsache, dass das Weib über das Geld des Ehemannes (beziehungsweise des Vaters) verfügt und deshalb auch die Mehrheit der Kaufentscheidung trifft.[22] Sascha Lobo will ganz offensichtlich Weiber aufwerten und Männer abwerten. Es bleibt jedoch die Frage, worin die bemerkenswerte Leistung liegt, das Geld auszugeben, das ein anderer erarbeitet hat.
Dieser Satz hat den Charme und die Überzeugungskraft von:
Laut Wikipedia gilt Sascha Lobo als Internetexperte. Wer meint, Weiber würden das Internet mit "Stickern" verbessern, kommt vielleicht auch auf die Idee, dass man Autos durch das Anbringen von "Like-Buttons" verbessern kann.
Wenn Männer etwas zur Verbesserung der Kommunikation beitragen, dann sieht das so aus:
Es wird dabei nicht nur etwas erdacht, sondern auch technisch umgesetzt. Was Sascha Lobo nun aber als weltbewegenden weiblichen Beitrag verkaufen will, ist nur die weibliche Verwendung einer von Männern erdachten und umgesetzten Technik, um das Internet mit einem irrelevanten Strom aus Geschwafel vollzustopfen.
Mit anderen Worten, junge Weiber treiben die Infantilisierung der Gesellschaft in einer Weise voran, dass man sich dem "prägenden" Einfluss des kindlichen Gebrabbels bald wohlmöglich nicht mehr entziehen kann. Sascha Lobo beschreibt hier mit hochtrabenden Worten "alltagskulturell komplex" und "soziologisch hochspannend" eine Rückwärtsentwicklung des Menschen. Denn für gewöhnlich lässt ein Baby auf seinem Weg des Erwachsenwerdens das kindliche Gebrabbel hinter sich und erlernt eine Sprache. Sascha Lobo zeigt bei seinem missglückten Versuch, Weiber groß und bedeutsam zu schreiben, unfreiwillig auf, dass Weiber im Grunde die infantile Phase nicht überwinden können und sich deshalb "Milliarden Nutzer" im Internet der weiblichen Infantilität anzupassen haben.
Das erinnert an "das stärkste Mädchen der Welt", Pippi Langstrumpf, dessen Leistung darin besteht, nicht zur Schule gehen zu wollen (wozu lernen?) und die vom Vater zur Verfügung gestellten Goldstücke zu verprassen.
Pubertierende Mädchen, welche aller Voraussicht nach dank feministischer Einflussnahme voraussichtlich nie die infantile Entwicklungsstufe überwinden werden, werden also Sascha Lobos Einsicht zufolge die Welt erschüttern, weil sie ihre Umwelt mit irrelevantem Sprachrauschen und bunten Stickern vollkleistern. Sascha Lobos Kolumne macht beispielhaft anschaulich, wie der Versuch Weiber hochzuschreiben scheitert. Es mangelt einfach an belastbaren Beispielen und was dann vorgezeigt wird, bewirkt unfreiwillig das Gegenteil des Beabsichtigten und gibt die Weiber erst recht der Lächerlichkeit preis. In ähnlicher Weise ist schon früher der Versuch gescheitert, Weiber dadurch aufwerten zu wollen, indem man sie mit "Frau" (also "Herrin") anredete. Man kann in der Euphemismus-Tretmühle eben doch nicht gegen die unbestechliche Realität ankommen. Ebenso scheitert auch der Feminismus auf der ganzen Linie, weil er mit Opferkultur, Frauenquoten und Gleichstellungspolitik die Minderwertigkeit des Weibes geradezu belegt und die Anerkennung des Weibes als dem Manne gleichwertig und ebenbürtig verhindert. Die Abwertung des Weibes geschieht also gerade durch die Feministinnen, welche vorgeben für Frauenbelange einzutreten.[24] Sascha Lobo wollte ganz gewiss Weiber nicht abwerten und doch bestätigt er unfreiwillig, dass bei ernsten Themen Frauen kaum zu finden sind. Seine Lobesrede "Junge Mädchen regieren das Internet" wirkt deshalb auch erheiternd.[25] | ||||||||||||||||
| – WGvdL-Forum |
Artikel (Auswahl)
- Verfassungsschutz: Der heimliche Rechtswunsch des Herrn Maaßen, Spiegel Online am 12. September 2018
Fremdwahrnehmung
| Zitat: | «Die größte Leistung Sascha Lobos ist es, dass er es durch seinen hässlichen roten Irokesenschnitt geschafft hat, als Abweichler wahrgenommen zu werden - obwohl er den opportunistischsten, staatstragendsten, dümmsten und mitunter bellizistischsten Schrott der Republik schreibt.» - Ole Nymoen[26] |
Einzelnachweise
- ↑ Coldmirror-Wiki: Hater
- ↑ Sascha Lobo: @saschalobo - 25. Sep. 2014 - 01:16 Uhr
- ↑ Sascha Lobo: Kommentare im Netz: Immer her mit der Nazikeule, Spiegel Online am 11. November 2015
- Anreißer: Ein aktueller Trend im Netz sieht so aus: Man möchte rechtsradikale Positionen vertreten, aber dafür bitteschön nicht als rechtsradikal bezeichnet werden. Das geht so nicht.
- ↑ Hadmut Danisch: Update zu Godwin's Law, Ansichten eines Informatikers am 1. April 2015
- ↑ Sascha Lobo: Putins Krieg gegen die Ukraine Der deutsche Lumpen-Pazifismus, Der Spiegel am 20. April 2022
- ↑ Sascha Lobo: Corona und die Radikalisierung der Impfgegner: Die Denkpest, Der Spiegel am 5. Januar 2022
- ↑
Was ist bloß mit Sascha Lobo los? - Kaiser TV (19. Januar 2022) (Länge: 13:10-16:30 Min.)
- ↑ Glossar: # Denkpest, Härdöpfel in Mostindien am 16. Januar 2022
- ↑ 9,0 9,1 9,2 Pandemie-Verschwörungserzählungen: Die ewige Wut der Corona-Gekränkten, Der Spiegel am 29. März 2023
- Anreißer: Die Pandemie ist vorbei - oder auch nicht, je nachdem, wen man fragt. Doch auch im Rückblick läuft der Kampf um die Deutungshoheit zu Corona: mit ziemlich problematischen Kommunikationsmustern.
- ↑ Psychologie: So gehen Sie am besten mit Kränkungen um, Bayerische Rundfunk (BR) am 19. Oktober 2021
- Jeder von uns wurde schon mal mit Worten verletzt. So eine Kränkung fühlt sich meist an wie eine Ohrfeige oder ein Stich ins Herz. Doch nicht jeder Mensch reagiert gleich. Wie wir am besten mit Kränkungen umgehen können, erklärt Familientherapeutin Birgit Salewski.
- ↑ Hetzer des Corona-Regimes: Sascha Lobos Hassattacken werden immer schriller, Alexander-Wallasch-Blog am 30. März 2023
- ↑ WGvdL-Forum: In sozialen Medien wandelt sich das Klima - in Richtung Frauenfeindlichkeit, Ausschussquotenmann am 13. Juni 2021 - 22:23 Uhr
- ↑ 13,0 13,1 13,2 13,3 13,4 13,5 13,6 WGvdL-Forum: In sozialen Medien wandelt sich das Klima - in Richtung Frauenfeindlichkeit, Nihilator am 13. Juni 2021 - 23:07 Uhr
- ↑ Margarete Stokowski zum Stand der Feminismus-Debatte, Madame am 20. August 2019
- ↑ Twitter: @hartaberfair - 8. Juni 2021 - 12:41 Uhr
- ↑ 16,0 16,1 WGvdL-Forum: Wahrnehmungsstörung, Cyrus V. Miller am 14. Juni 2021 - 11:46 Uhr
- ↑ Twitter: @PaulZiemiak - 8. Juni 2021 - 18:11 Uhr
- ↑ Twitter: @ulfposh - 8. Juni 2021 - 14:53 Uhr
- ↑ Twitter: @Ricarda_Lang - 9. Juni 2021 - 8:43 Uhr
- ↑ Hass im Netz: In sozialen Medien wandelt sich das Klima - in Richtung Frauenfeindlichkeit, Spiegel Online am 9. Juni 2021
- ↑ 21,0 21,1 21,2 21,3 21,4 21,5 21,6 Sascha Lobo: Die Mensch-Maschine: Junge Mädchen regieren das Internet, Spiegel Online am 15. Oktober 2014
- ↑ "Frauen fällen 80 Prozent der Kaufentscheidungen.", zitiert aus:
"Frauen wollen keine Führungsverantwortung übernehmen. Aber wen interessiert das?" HRM im Gespräch mit Avivah Wittenberg-Cox - Human Resource Management am 28. Juli 2010
- ↑ Auszug aus Wikipedia: World Wide Web in der Version vom 25. September 2013
- ↑ WGvdL-Forum: Wie Weiber entwertet werden und was Sascha Lobo damit zu tun hat, Mus Lim am 18. Oktober 2014 - 06:27 Uhr
- ↑ WGvdL-Forum: Junge Mädchen regieren das Internet, Peter am 18. Oktober 2014 - 02:00 Uhr
- ↑ Twitter: @nymoen_ole - 15. Febr. 2024 - 18:31 Uhr
Netzverweise
- Webpräsenz: saschalobo.com
- Wikipedia führt einen Artikel über Sascha Lobo
Jüngste Erkenntnisse der Trollforschung - Sascha Lobo (re:publica 2011) (Länge: 59 Min.)- Hadmut Danisch: Über den Unterschied zwischen Sascha Lobo und Anatol Stefanowitsch, Ansichten eines Informatikers am 10. Mai 2014