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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Stammtisch

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Zitat:

«Früher hatte jede Lokalredaktion ihren Jupp. Der hat in der Eckkneipe mehr über gesellschaftliche Trends erfahren, als die universitären Gesellschafts­wissen­schaftler von heute zu wissen glauben. Anstatt über den Stammtisch zu höhnen, würde es der "Generation G" nicht schaden, ab und an mal an einem solchen Platz zu nehmen, um Volkes Stimme ungefiltert zu vernehmen. Am besten in einem Dorfgasthof. Vielleicht ginge es dann auch wieder aufwärts mit den Auflagen.»  - Wolfgang Bok[1]

Zitat:

«Seit wann wird der Begriff Stammtisch eigentlich in seiner heute gängigen, verächtlich gemeinten Bedeutung gebraucht? Ich weiß es nicht. Der rhetorische Kniff dabei ist ja ebenso simpel wie durchsichtig. Über die semantische Gleichsetzung von "einfaches Volk" mit "rechter Pöbel" sollen Argumente diskreditiert werden, um sich nicht mit ihnen aus­einander­setzen zu müssen. Bei Licht betrachtet demaskiert der Begriff jedoch vor allem eine elitäre Volksverachtung, die sich häufig vor allem diejenigen erlauben, die sich sonst gerne wahlweise als Anwälte der "einfachen Leute", "des Volkes" oder auch "der Arbeiter" gerieren, mithin feinstes Orwellsches Doppeldenk betreiben.» - Andreas Döding[2]

Einzelnachweise

  1. Wolfgang Bok: Journalismus: Die "Generation G" unterhöhlt die Innere Pressefreiheit, Cicero am 3. Mai 2013 (Wie steht es bei uns in Deutschland um die Freiheit der Meinungsbildung? Schlechter als wir glauben, denn die "Generation Greenpeace, Gender, Gerechtigkeit" sperrt sich gegen journalistische Pluralität.)
  2. Andreas Döding: Kurioses, kurz kommentiert: Unworte, Zettels Raum am 17. Januar 2016