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Schuldkomplex

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Der Begriff Schuldkomplex bezeichnet in der Psychologie eine allgemeine emotionale Bedrücktheit, die aus dem Gefühl einer vermeintlichen oder tatsächlichen Schuld resultiert und das Denken und Handeln sowie den seelischen Allgemein­zustand des betroffenen Individuums oder Kollektivs (Volk, Nation, Religions­gemeinschaft) - im Regelfall auf schädliche Weise - nachhaltig prägt und kontinuierlich beeinflusst.

Verwendungszitate

Zitat: «Kollektivschuld und Sippenhaft: erst die Deutschen - jetzt die Russen?

Wer sich am deutschen Schuldkomplex aus zwölf dunklen Jahren stört, sollte auch die Russen aus einer ewigen Kollektivschuld und Sippenhaft entlassen, die aufgeklärtem Denken zuwiderläuft. Doch das US-Establishment instrumentalisiert beides für seinen "Werte"-Imperialismus. Man spekuliert auf die ressourcen­reiche Landmasse, will aber die russische Kultur und Seele eliminieren, jedenfalls von Europa fernhalten. So wie nach 1945 schon das deutsche Wesen durch antifaschistische "Umerziehung" extrahiert wurde; leider vor allem gute Eigenschaften, während die Auswechslung der Herren die deutsche Autoritäts- und "Experten"-Hörigkeit unangetastet ließ, wie die Corona-Krise zeigt: wo sich eine Mehrheit mehrfach mit dubiosen Impfstoffen boostern ließ und viele ihre "Alltags­masken" am liebsten gar nicht mehr abziehen würden.

"Farbrevolution" in Deutschland

Finales Ziel der USA ist offensichtlich, auch in Russland eine pseudo-demokratische "Farbrevolution" im Sinne des Börsen­milliardärs George Soros zu lancieren, um erneut eine Regierungs-Marionette vom Schlage Boris Jelzins[wp] zu installieren. Auch Russland soll zugunsten volks­verräterischer Oligarchen und ausländischer Groß­investoren "privatisiert" und ausgebeutet werden. Das Ergebnis solch wenig "markt­wirtschaftlicher", ja mittelstands­feindlicher Politik läßt sich unter anderem in der Ukraine besichtigen, dem - trotz immenser Bodenschätze - ärmsten, aber laut Transparency International "korruptesten Land Europas"[1], gelenkt von den reichsten, aber verkommensten Oligarchen, die sich - ganz im Sinne des Philosophen Jürgen Habermas - von den "Fesseln der Sittlichkeit" emanzipierten.» - Alexander Heumann[2]

Einzelnachweise

  1. Birthe Oldewurtel: Dokumentation: Pressestimmen zur Korruption in der Ukraine, Bundeszentrale für politische Bildung am 12. Juni 2015
    zum Oligarchen Kolomojsky[wp] als "Selenskijs gefürchteter Helfer": Wladimir Sorokin zu Russlands Invasion: Unser Krieg, Süddeutsche Zeitung am 23. April 2019,
    zur internationalen "Geldwaschmaschine" Ukraine: Peter Haisenko: Oligarchen lieben "ihre" Ukraine Anderwelt-Online am 7. April 2022
  2. Alexander Heumann: Kleine Kulturphilosophie zum russisch-ukrainischen Krieg, JournalistenWatch am 21. April 2022

Querverweise

Netzverweise