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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Billy Six

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Hauptseite » Personen-Portal » Billy Six

Billy Six
Journalismus ist kein Verbrechen
Geboren 24. Dezember 1986[1]
Beruf Journalist
URL billys-reisen.de
Billy Six zurück in Deutschland zusammen mit seinen Eltern am Flughafen Berlin-Tegel

Billy Six (* 1986) ist ein investigativer Journalist und schreibt für die Wochenzeitung Junge Freiheit.

Zuletzt war er investigativ in Kolumbien und Venezuela unterwegs. Am 17. November 2018 wurde er vom venezolanischen Geheimdienst verhaftet.

Am 15. März 2019 wurde Billy Six nach 119 Tagen Haft entlassen. Entscheidend für seine Freilassung war unter anderem die Intervention des russischen Außenministers Sergej Lawrow[wp].

Der Umgang des politischen Establishments in Deutschland mit inhaftierten Journalisten. Billy Six über die Deutsche Botschaft und das Auswärtige Amt: "Mein größter Gegner war nicht der Diktator von Venezuela, sondern die deutsche Regierung. Man wollte mich dort verrecken lassen." [2]
Zitat:

«Die Freiheit des Wortes gilt oder gilt nicht. Sie ist unteilbar. Darum selbstverständlich: #FreeBilly[ext]. Und happy birthday, Billy Six!», Deniz Yücel[3]

Die Redaktion der Jungen Freiheit über Billy Six:

Zitat:

«Billy Six ist ein deutscher Kriegsberichterstatter. Er berichtet aus Krisenregionen. Hautnah. Objektiv. Er lässt die kleinen Leute vor Ort zu Wort kommen. Die, die sonst ungehört bleiben. So arbeitet er seit Jahren. Er berichtet unter anderem aus Libyen, Syrien und Ungarn und zuletzt aus Venezuela.

Am 17. November 2018 wurde Billy Six vom venezolanischen Geheimdienst, SEBIN[wp], verschleppt. Er sitzt in einer Einzelzelle im berüchtigten Gefängnis El Helicoide in Caracas. Billy Six soll sich der Spionage, Rebellion und Verletzung von Sicherheits­zonen schuldig gemacht haben, so die Vorwürfe.

Im Internet auf freebilly.de[ext] erfahren Sie die aktuelle Nachrichten­lage um die Situation von Billy Six.

Billy feiert am 24. Dezember 2018 seinen 32. Geburtstag, dann ist er bereits 38 Tage in Haft. Six ist kein Hasardeur. Er ist ein Reporter. Er fühlt sich den Menschen, ihren Lebens­geschichten und der Wahrheit verpflichtet. Und gerade deshalb ist seine Arbeit wichtig und richtig.»[4]

Berufliches

Billy Six hat eine Ausbildung zum Vermögens- und Finanzberater.[1]

Zitat:

«Ich mache was ich will, weil ich will, was ich mache.»[5]

Von März bis September 2011 war er als Reporter für die Junge Freiheit in Libyen, 2012 nahm er an einem Bundeswehr­seminar für Journalisten in Krisen­gebieten teil und von August bis Dezember 2012 war er als Reporter für die Junge Freiheit im syrischen Bürgerkrieggebiet.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Werke

Artikel

Billy Six im nördlichen Syrien (2012)
Billy Six auf dem Balkan bei Filmaufnahmen zu Europa von innen - Die Flüchtlingslüge (2015)

Filme

Interviews

Reden

Über Billy Six

Blogger Fefe[wp] fragt:

"Wie fühlt sich das eigentlich an, wenn dich jemand für die Lügenpresse hält und eine investigative Aufklär-Reportage über deine Maschenschaften drehen will, mit deiner Kooperation oder ohne?"[12]
Zitat:

«"Maskierte Männer"» - N-TV[13]

Zitat:

«"merkwürdige Biografie"» - Der Tagesspiegel[14]

Zitat:

«"pro-russische Männer"» - Der Freitag[15]

Zitat:

«Unsere Freunde von Correctiv wurden gestern Zeuge eines Schmierentheaters der amüsanteren Art: Russia-Today-Schreiber Graham W. Philips und der deutsche Alu-Journalist Billy Six (Junge Freiheit) machten das in Diktaturen beliebte Redaktions-Crashing und versuchten Correctiv-Reporter Marcus Bensmann zu einem Interview zu überreden - nachdem man unangekündigt und offensichtlich verwirrt in die Redaktion geplatzt war.» - Schlecky Silberstein[16]

Zitat:

«Journalisten von Russia Today und der Jungen Freiheit haben unser Büro gestürmt, "Lügenpresse" geschrien und gefilmt» - Twitter[17]

Venezuela

Berichte

Billy Six in Cúcuta[wp], Kolumbien, in 2018.
Zitat:

«Exodus aus Venezuela - die nächste Völkerwanderung!

Noch halten sich deutsche Medien zurück - doch die Welle millionen­facher Abwanderung aus Venezuela wird über kurz oder lang auch an Europa nicht spurlos vorüberziehen. Es herrscht Untergangs­stimmung am Südrand der Karibik. Und bis jetzt auch visafreier Reiseverkehr in die EU. Weitsichtige Familien kratzen ihr letztes Hab und Gut zusammen, um den Sprößlingen ihre Flugreise über den Atlantik zu bezahlen - solange es noch geht. Denn bisher ergießt sich der gesteuerte Hauptstrom von monatlich etwa 100.000 Wirtschafts­flüchtlingen noch ins Nachbarland Kolumbien, und teils weiter gen Süden. Reisen ins Ungewisse, Menschen­massen ohne Perspektive. Südamerika nähert sich bald dem Zustand kollektiver Überforderung - drei bis vier Mio. Venezolaner sind bereits weg. [...]», exklusiv aus Cúcuta/Kolumbien[18]

Zitat:

«Während der Versorgungskrise in Venezuela überquerten im Sommer 2018 täglich 30.000 Menschen bei Cúcuta die Grenze. Schätzungs­weise 80.000 Migranten hatten sich in der Stadt nieder­gelassen, die meisten schlugen sich im informellen Sektor[wp] durch. Viele wurden von Zivilisten aufgenommen, welche sich an die Zeiten erinnerten, als Kolumbianer ins sichere und reiche Venezuela flüchteten.», NZZ[19]

Verhaftung

Deutsche Übersetzung
Der deutsche Reporter Billy Six wurde in Venezuela verhaftet, das bestätigte das Auswärtige Amt.

Nach Angaben der venezolanischen Menschenrechtsgruppe Espacio Público[ext] wird Six wegen Spionage, Rebellion und "Verletzung von Sicherheits­zonen" angeklagt und wird im Helicoide-Gefängnis in Caracas festgehalten.

Angehörige des Journalisten sagen, dass er vor mehr als drei Wochen im nord­westlichen Bundesstaat Falcón verhaftet wurde, während er über die venezolanische Wirtschaftskrise und die durch die Krise verursachte massive Migration berichtet.

"Six war in Venezuela und untersuchte den Drogen­handel, den Schmuggel mit Treibstoff und strategischem Material, den Menschenhandel und sogar die Flucht auf die karibischen Inseln, Verbrechen und Realitäten in diesem Teil des venezolanischen Territoriums", sagte Gerardo Morón, ein Reporter für "El Nuevo Día de Falcón".

Laut Morón wurde der deutsche Reporter zunächst von Agenten der General­direktion der militärischen Abwehr verhört, als er in einer Bar in Santa Cruz de Los Taques war, und dann in sein Hotel gebracht, um das Verhör fortzusetzen. Von dort nahmen ihn die Behörden am 17. November mit, wie aus Informationen im Besitz des Vaters des Reporters hervorgeht.

Nach Angaben eines Sprechers der konservativen Wochenzeitung "Junge Freiheit", für die Six arbeitet, durften deutsche Diplomaten in Venezuela den 32-jährigen Journalisten nicht sehen.

Das Auswärtige Amt sagte am Freitag in Berlin, es könne keine Details zu dem Fall nennen.

Die venezolanische Regierung hat sich bisher nicht offiziell zu diesem Fall geäußert.

Laut dem Vater des Journalisten, Edward Six, verwenden die venezolanischen Behörden ein Foto von Nicolas Maduro, das sein Sohn während einer Veranstaltung in Caracas als Beweis dafür aufgenommen hat, dass er "eine Sicherheitszone verletzt hat".

Aber der Vater des Journalisten behauptet, dass das Foto hinter dem Sicherheits­bereich aufgenommen wurde und behauptet, dass sein Sohn noch nie eine Waffe benutzt oder an Demonstrationen gegen die venezolanische Regierung teilgenommen hat.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Six verhaftet wird: Im Dezember 2012 wurde er von der syrischen Armee gefangen genommen, ihm wurde vorgeworfen, illegal ins Land gekommen zu sein. Bei dieser Gelegenheit wurde der Reporter drei Monate lang festgehalten.

Aber wenn er in Venezuela wegen dreifacher Verurteilung verurteilt würde, könnte er laut Reporter ohne Grenzen[wp] mit bis zu 28 Jahren Gefängnis rechnen,

Es ist nicht das erste Mal, dass venezolanische Geheimdienste einen ausländischen Korrespondenten verhaften.

Das Gefängnis von Helicoide, in dem sich Six befindet, war in diesem Jahr Schauplatz mehrerer Unruhen und stand im vergangenen Oktober auch in den Nachrichten nach dem Tod des Oppositions­rates Fernando Albán Salazar[wp] im Gefängnis unter noch nicht geklärten Umständen.

Die Behörden sagen, dass er Selbstmord begangen hat, indem er aus dem zehnten Stock des El Helicoides gesprungen ist, der als Hauptsitz des bolivarischen Geheimdienstes Sebin[wp] dient, aber die Opposition sagt, dass er beim Foltern starb und sein Körper aus einem Fenster geworfen wurde, um seinen Mord zu vertuschen.

Spanisches Original
El reportero alemán Billy Six se encuentra detenido en Venezuela, confirmó el Ministerio de Relaciones Exteriores de Alemania.

Según el grupo de defensa de derechos humanos venezolano Espacio Público, Six está acusado de espionaje, rebelión y de "violar zonas de seguridad", y está bajo custodia en la prisión del Helicoide, en Caracas.

Familiares del periodista dicen que fue arrestado hace más de tres semanas en el noroccidental estado Falcón, mientras reporteaba sobre la crisis económica venezolana y la migración masiva provocada por la crisis.

"Six se encontraba en Venezuela investigando actividades de narcotráfico, contrabando de combustible y material estratégico, trata de personas y hasta el mismo éxodo hacia las islas del Caribe, delitos y realidades presentes en esta parte del territorio venezolano", dijo el reportero de El Nuevo Día de Falcón, Gerardo Morón.

Según Morón, el reportero alemán fue inicialmente interpelado por agentes de la Dirección General de Contrainteligencia Militar cuando estaba en un bar de Santa Cruz de Los Taques, y luego llevado a su hotel para continuar su interrogatorio.

Y fue de ahí de donde se lo llevaron las autoridades, el pasado 17 de noviembre, según la información en poder del padre del reportero.

De acuerdo a un vocero del semanario conservador "Junge Freiheit", para el que trabaja Six, al personal diplomático de Alemania en Venezuela no se le ha permitido ver al periodista de 32 años.

En Berlín, el Ministerio de Exteriores de Alemania dijo el viernes que no puede dar detalles del caso.

Hasta el momento, el gobierno venezolano no se ha pronunciado oficialmente sobre el caso.

Según el padre del periodista, Edward Six, las autoridades venezolanas están usando una fotografía de Nicolás Maduro que su hijo tomó durante un evento en Caracas como prueba de que "violó una zona de seguridad".

Pero el padre del periodista asegura que la foto fue tomada detrás del perímetro de seguridad y sostiene que su hijo nunca ha empuñado un arma ni participado en manifestaciones en contra del gobierno venezolano.

Esta no es la primera vez que Six es arrestado: en diciembre de 2012 fue capturado por el ejército sirio, acusado de haber entrado ilegalmente al país. En esa ocasión, el reportero estuvo detenido tres meses.

Pero si es declarado culpable de los tres cargos que se le imputan en Venezuela, podría ser condenado a hasta 28 años de cárcel, según la organización Reporteros Sin Fronteras,

Esta no es la primera vez que los servicios de inteligencia venezolanos arrestan a un corresponsal extranjero.

La cárcel del Helicoide, donde se encuentra Six, ha sido escenario de varios motines este año y, en octubre pasado, también estuvo en las noticias luego de la muerte en prisión del concejal de oposición Fernando Albán[wp] en circunstancias todavía no esclarecidas.

Las autoridades afirman que se suicidó lanzándose desde el décimo piso del Helicoide, que sirve de cuartel general del Servicio Bolivariano de Inteligencia, Sebin, pero la oposición afirma que murió mientras era torturado y su cuerpo fue lanzado desde una ventana para encubrir su asesinato.  - El Nacional/BBC Mundo [20]

Freilassung

Zitat:

«Unser Sohn und deutscher Journalist Billy Six wurde freigelassen - Danke an Außenminister Sergej Lawrow!

Zu unserer großen Erleichterung erhielten wir gestern Abend die Information, dass unser Sohn Billy Six nach 119 Tagen Isolations­haft endlich wieder frei ist. Das Geheim­dienst­gefängnis durfte er mittlerweile verlassen. Wir sind überglücklich und froh, dass diese schwere Zeit nun ein Ende gefunden hat.

Der Dank für diese Entwicklung gebührt dem russischen Außenminister Sergej Lawrow[wp], der am vergangenen Donnerstag während eines schon länger geplanten Treffens mit der österreichischen Regierung in Wien auch seinen venezolanischen Amtskollegen Jorge Arreaza empfing. Die Regierung von Venezuela kam dem Wunsch der Russen nach sofortiger Freilassung ohne weiteres nach.

Auf deutscher Seite gilt in diesem Zusammenhang unser besonderer Dank der AfD, die sich in Deutschland wie keine andere Partei für unseren Sohn eingesetzt und uns in dieser Zeit der Ungewissheit beigestanden hat.

Insbesondere danken wir Petr Bystron für die Vermittlung des Kontaktes zu Sergej Lawrow.

Wir sind erschüttert darüber, dass unser Sohn erst auf Fürbitte eines Außenministers eines fremden Landes freigelassen wurde.

Die deutsche Regierung hat NIE aktiv seine Freilassung gefordert. Das Auswärtiges Amt hat das Minimum an Aktivitäten an den Tag gelegt, um dem Vorwurf zu entgehen, nichts gemacht zu haben. Das Auswärtige Amt und Heiko Maas haben nach unseren Erkenntnissen die Freilassung eher blockiert als gefördert. Das hat uns sehr enttäuscht.

Unsere Enttäuschung und Wut ist umso größer, da wir gesehen haben, dass es nur weniger Tage bedurfte, um Billy freizulassen. Seit der Kontaktaufnahme von Herrn Bystron und seiner Frau zum Außenminister Lawrow vergingen nur drei Tage bis Billy freikam. Wäre das nicht geschehen, wäre Billy wohl heute immer noch eingesperrt.

Ebenso wurden Journalisten aus anderen Ländern innerhalb weniger Tage freigelassen, nachdem sich deren Regierung für deren Freilassung eingesetzt hatten. Nur unser Sohn musste fast vier Monate im Gefängnis ausharren, weil seitens unserer Regierung dieses Engagement ausblieb.

Ute und Edward Six
(Eltern von Billy Six)»[21]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Junge Freiheit: Lebenslauf Billy Six
  2. Youtube-link-icon.svg Journalist Billy Six: Mein größter Gegner war nicht der Diktator von Venezuela, sondern die deutsche Regierung (18. März 2019) (Länge: 0:32 Min.)
  3. Twitter: @Besser_Deniz - 24. Dez. 2018 - 12:36
  4. Junge Freiheit: FreeBilly
  5. Billys Reisen: Über mich
  6. Ein wenig Knallerei, 10 verschiedene Rebellen­fraktionen, wirre Interessen­lagen. Man könnte es beruhigt dabei belassen - schließlich sind die südost-libyschen Kufra-Oasen[wp] nicht der Nabel der Welt … Aber ein Problem für die Welt ist dieser abgelegene Sahara-Ort früher oder später schon. Nach Angaben aus der Rebellen­hochburg Bengasi passierten bis Kriegs­ausbruch 60 % aller Libyen-Migranten aus Schwarzafrika das 40.000-Einwohner-Nest. Fluchtweg in die EU. Italien hatte das Problem erkannt. Reichlich Geld floss an Muammar Gaddafi[wp], um dem Ansturm Tausender aus Tschad, Sudan und dem Horn von Afrika Einhalt zu gebieten. Wie zu hören ist, waren italienische Experten bis zur Februar-Revolution selbst vor Ort. Ihr Ziel: Der Aufbau wirksamer Überwachungs­anlagen für die weite Grenze - nun nichts mehr als eine Fata Morgana. [...]
  7. Billy Six packt aus - Was wirklich geschah, Philosophie Perennis am 26. März 2019
  8. Exklusiv: Das erste Interview mit JF-Reporter Billy Six nach seiner Freilassung aus der Haft in Venezuela, aufgenommen gleich nach seiner Ankunft am Frankfurter Flughafen. Darin beklagt Billy Six, von der Bundesregierung und der Deutschen Botschaft in Caracas im Stich gelassen worden zu sein. Für ihn sei es "eine dramatische Erfahrung, daß wir als deutsche Staatsbürger nicht mehr sicher sein können, daß uns die Behörden im Ausland unterstützen." Offenbar sei es "mehr und mehr eine politische Frage, ob sie gewillt sind, was für dich zu tun, oder nicht."
  9. "Kurz bevor er nach Syrien fuhr, hatte er das Buch Das grüne Irrlicht. Der Fall Hans-Christian Ströbele über das System Ströbele veröffentlicht und Besuch von BKA gehabt. Am 13. Dezember 2012 wurde er von der Assad-Armee mit seinem Dolmetscher festgenommen. Zwei Monate saß er im Gefängnis in Syrien und dank dem Einschreiten des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, ist er befreit worden." - "Billy Six hat keine journalistische Ausbildung und wird deswegen scharf attacktiert, obwohl Journalisten mit journalistischen Schul­abschlüssen nur aus ihrem Büro berichten. Scharf attackiert wird er auch, weil er keine Berührungs­ängste gegenüber den von Massen­medien tot­geschwiegenen Politikern zeigt." - "Warum diese Reise nach Syrien? Es hat mich gereizt, interessiert, zu wissen, was dort wirklich passiert ist, weil überall wider­sprüchliche Berichte zu hören waren. Ich will das wahre Leben studieren. Geistig reifen aus der Erfahrung. Und Andere daran teilhaben lassen, so sie wollen. Ich suche immer das Abenteuer, die Freiheit. Ich leide unter Ober­flächlichkeit und Spießigkeit, die mir in der Heimat allzu oft entgegen geschlagen ist."
  10. "Ich war auf die Rebellen angewiesen. Aber es ergaben sich ab und zu Gespräche mit Einwohnern, die nicht alles schlecht fanden an Assad." - "In der Gruppe ist vom Sieg des Islams die Rede. Vom Vertrauen in Allahs Vorher­bestimmung. Und dem menschlichen Kampfgeist. Unter vier Augen sprachen die jungen Kämpfer ab und zu anders. Sie konnten den Sinn des Krieges nicht verstehen und litten unter der Lage." - "Sie haben keine theologische islamische Begründung, warum sie nicht mitkämpfen sollten. Der Scheich und die anderen Leute sagen ihnen ständig, warum es im Islam wichtig ist, zu kämpfen, und als Märtyrer zu fallen. Sie haben keine überzeugende Gegenantwort darauf." - "Das einzige, was sie mir hinsichtlich ausländischer Einmischung gesagt haben, ist, dass das Geld aus Saudi-Arabien und aus Katar fließt. Da gibt es Kontaktleute, die das Geld in die Türkei bringen, um es an die Anführer verschiedener Kampf­verbände zu überreichen. Sie haben betont, dass die dortige Regierung damit nicht zu tun habe - es soll sich um freiwillige Spenden vor allem reicher Golf-Araber handeln. Das Geld komme in Form der Zakah-Abgabe für den Heiligen Krieg."
  11. "Konnten Sie etwas Besonderes über die Lage in Syrien erfahren? Dass dort zwei Seiten gegeneinander Krieg führen, die beide Recht haben. Die Revolutionäre berufen sich auf ihre demografische Mehrheit an Sunniten ... und die Regierung ist Garant für das Überleben der Minderheiten. Das ist eine Tragödie - und ein schönes Land geht kaputt." - "In welcher Richtung geht Syrien? [...] Derzeit sieht es danach aus, dass der Kunststaat Syrien zerfällt - wie einst Jugoslawien. Ein Land für die Alawiten an der Küste, ein Kurdenstaat, ein Drusenstaat. Und der Rest für die Sunniten, deren Unruhe auch auf die irakische Anbar-Provinz übergreift. Die Christen kämen 'unter die Räder', weil man sie nicht geographisch zuordnen kann. Die meisten Christen des Irak beispielsweise haben ihre Heimat im Zuge des Bürgerkrieges verlassen."
  12. Fefes Blog am 3. August 2016
  13. Angriff auf die "Lügenpresse": Maskierte Männer stürmen Berliner, N-TV am 3. August 2016 (Das Reporterteam Correctiv will mit investigativen Recherchen Missstände in Staat und Gesellschaft aufdecken. Die Enthüllungen gefallen aber nicht allen. Ihre Recherchen zum Absturz von Flugzeug MH17 in der Ukraine veranlasst zwei Männer, in die Redaktion einzudringen.) (Die Überschrift "Maskierte Männer" wird später in "Dubiose Männer" geändert.)
  14. Martin Niewendick: "Lügenpresse"-Vorwurf: Ungebetener Besuch beim Rechercheverbund "Correctiv", Der Tagesspiegel am 4. August 2016 (Plötzlich stehen zwei Männer mit Kamera in den Redaktions­räumen und beschimpfen die Journalisten. Auch der Tagesspiegel sollte schon eingeschüchtert werden.)
  15. Wir dürfen uns das nicht gefallen lassen, Der Freitag 4. August 2016 (Mit dem Ruf "Lügenpresse" stürmten zwei pro-russische Männer die Rechercheräume von CORRECTIV. Warum? Journalist Marcus Bensmann, dem der Übergriff galt, im Interview: "Dass die Hetze gegen Medien zunimmt, ist schon seit längerem zu beobachten. Dass die Übergriffe sich aber nun in Redaktions­räume hinein erstrecken, ist neu. Am Dienstag ist genau das im Berliner Recherche­zentrum der Journalisten­gemeinschaft CORRECTIV geschehen. Das gemeinnützige, investigative und über Crowdfounding finanzierte Projekt, das auch vom Freitag unterstützt wird, hat scheinbar pro-russische Feinde.)
  16. Christian Brandes: Flitzpiepen "stürmen" Correctiv-Redaktion - Zwergenaufstand des Tages, Schlecky Silberstein am 4. August 2016
  17. Twitter: @correctiv_org - 3. Aug. 2016 - 02:51
  18. Billy Six: Exodus aus Venezuela - die nächste Völkerwanderung! Venezuela, ein reiches Land im Abgrund, auf der Webseite "Die Deutschen Konservativen"
  19. Der grosse Exodus aus Venezuela, Neue Zürcher Zeitung am 29. Juli 2018
  20. Billy Six, el periodista alemán detenido en Venezuela acusado de espionaje, El Nacional/BBC Mundo am 15. Dezember 2018
  21. Facebook: Free Billy Six am 16. März 2019 um 16:35 Uhr

Netzverweise