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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Juden in der Alternative für Deutschland

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Juden in der Alternative für Deutschland
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Beschreibung Lobbyismus
Sprachen deutsch
Online seit 7. Oktober 2018
Status Aktiv
Weitere Infos
URL www.facebook.com/JudeninderAfD/
Einige der Gründungs­mitglieder (darunter Artur Abramovych, Michael Kühntopf, Wolfgang Fuhl und Dimitri Schulz) auf der Bühne gegen Ende der Ver­anstaltung am 7. Oktober 2018. Am Morgen fanden Aussprache, Beratung und definitive Gründung des Vereins statt, ab 15.00 Uhr die Presse­konferenz mit 50 akkreditierten Journalisten aus aller Welt, ca. eineinhalb Stunden später gab es Grussworte und Fest­vorträge. Ansprachen hielten neben vielen anderen Erika Steinbach, Petr Bystron, Michael Klonovsky, Thomas Seitz[wp], Thomas Röckemann[wp], Jörg Meuthen per Video­botschaft und Beatrix von Storch.

Die Bundesvereinigung Juden in der Alternative für Deutschland (JAfD) wurde am 7. Oktober 2018 in Wiesbaden-Erbenheim[1] von neunzehn Gründungs­mitgliedern als eine Vereinigung innerhalb der Partei AfD gegründet. Als Vereinssitz wurde Berlin gewählt.

Zitat:

«Juden in der AfD ist eine am 7. Oktober 2018 in Wiesbaden gegründete Plattform jüdischer Mitbürger in der demokratisch-freiheitlichen Partei Alternative für Deutschland. Sie bietet damit vielen Juden eine politische Heimat.» - PlusPedia[2]

Zitat:

«Die Gründung wurde vom Zentralrat der Juden[wp] und anderen jüdischen Vereinigungen scharf kritisiert.» - WikiPrawda[3]

Zitat:

«Die AfD ist die einzige Partei der Bundesrepublik, die muslimischen Judenhass thematisiert, ohne diesen zu verharmlosen. Die Massen­einwanderung junger Männer aus dem islamischen Kulturkreis ist wegen derer anti­semitischen Sozialisation jüdischem Leben in Deutschland abträglich.» - Gründungsmitglied Dimitri Schulz[4]

Zitat:

«Nach den Christen haben jetzt auch die Juden in der AfD eine Stimme und Ansprech­partner. Damit bauen wir Brücken in die jüdischen Gemeinden.» - Beatrix von Storch, stellvertretende Fraktions­vorsitzende der AfD-Bundestags­fraktion[5]

Vorstandsmitglieder der Bundesvereinigung Juden in der AfD

Aktuelle Vorstandsmitglieder der Bundesvereinigung Juden in der AfD:[6]

  • Vorsitzende: Dr. Vera Kosova (KV Esslingen)
  • Stellvertretender Vorsitzender: Artur Abramovych (KV Bamberg)
  • Stellvertretender Vorsitzender: Wolfgang Fuhl (KV Lörrach)
  • Schatzmeister: Josef Kanewski (KV Amberg-Neumarkt)
  • Schriftführer: Dr. Stefan Pincus (KV Aachen)
  • Beisitzer: Emanuel Bernhard Krauskopf (BV Berlin-Reinickendorf)
  • Beisitzer: Marcel Hirsch (BV Berlin-Marzahn-Hellersdorf)

Vereinszweck

Zum Vereinszweck äußerten sich:

  • Am 8. Oktober 2018 in der Zeitung "Die Oberbadische":
    "Wir wollen innerparteilich und nach außen unsere jüdischen und israelitischen Erfahrungen einbringen. Außerdem wollen wir unsere jüdisch-christlichen und abend­ländischen Wurzeln verdeutlichen sowie unser wert­konservatives Weltbild transportieren." - Wolfgang Fuhl
  • Am 10. Oktober 2018 in der Zeitung "Tagespost":
    "Wir wollen inner- und außer­parteilicher Ansprech­partner für alle Bereiche jüdischen Lebens in Deutschland, Israel-Politik, jüdische Geschichte/Antisemitismus sein. Wir wollen mit Expertisen, Vorträgen, Stellung­nahmen und Resolutionen unser Wissen teilen." - Wolfgang Fuhl
  • Am 11. Oktober 2018 gegenüber "RP Online" und in den "Badischen Neuesten Nachrichten":
    "Wir sind ein politischer Verein, parteinah, aber unabhängig. Die Fokussierung auf eine Gruppe wie die Juden hilft, die Partei weiter zu professionalisieren. Wir erarbeiten juden­spezifische Themen, gewinnen dabei Expertise und werden zu Ansprech­partnern bei entsprechenden Fragen. Die JAfD ist jedenfalls nichts Außer­gewöhnliches." - Vera Kosova
  • Am 16. Oktober 2018 gegenüber "Sputnik":
    Der Arbeitskreis JAfD wolle sich besonders mit jüdischen Fragen befassen. "Dazu zählt der Kampf gegen jede Form des Antisemitismus, der Erhalt jüdischen Lebens in Deutschland und Europa, der Kampf für eine Gleichbehandlung Israels in der Bericht­erstattung der Medien und in internationalen Organisationen." - Dimitri Schulz

Verlautbarungen

  • Grundsatzerklärung der Bundesvereinigung Juden in der Alternative für Deutschland (JAfD)[jw], 24. November 2018

Reaktionen

Zitat:

«Spezifisch religiöse Vereinigungen bergen in der Politik grundsätzlich immer die Gefahr eines Interessens­konflikts zwischen Staat/Partei und Religion. Um dem entgegen­zu­wirken, sollte die Partei ein Auge darauf haben, sich möglichst nicht durch die vielen oft miteinander konkurrierenden Vereinigungen spalten und verwirren zu lassen.

Die AfD hat zu Recht eine positive Haltung zum wahren christlichen Selbst­verständnis des europäischen Kontinents eingenommen.

Im günstigsten Fall ist diese Gründung überflüssig wie ein Kropf, im ungünstigsten Fall handelt es sich um eine zionistische[wp] Lobby­organisation, die den Interessen Deutschlands und der Deutschen zuwider läuft.» - Wolfgang Gedeon[wp][7][8]

Zitat:

«Schon in den größenwahnsinnigen Labels "Wir sind mehr" und "Unteilbar", mit denen die beiden zurück­liegenden "antifaschistischen" Groß­veranstaltungen in Chemnitz und Berlin beworben wurden, klingt an, um was es bei diesen Spektakeln ging: um die Wieder­belebung der deutschen Fetische Masse, Macht und Gemeinschaft unter dem Vorzeichen von Multikulturalismus und Islamophilie.

Das Triumphgefühl, das die erfolgreichen Zusammen­rottungen bei ordinären Links­autoritären geweckt haben, vermag jedoch nicht darüber hinweg­zu­täuschen, dass die vorgeblich edle Sache auf einer schamlosen Bündnis­politik beruht, die vor dem Zusammenschluss mit Islamisten und Antisemiten nicht zurück­schreckt. Wegen ihrer offen­kundigen Verlogenheit reagiert die bunte Glaubens­gemeinde trotz zahlen­mäßiger Überlegenheit auf Abweichler immer hysterischer. Die Wider­spenstig­keit derer, die sich nicht der Wir-sind-mehr-Fraktion anschließen, wird als kränkende Weigerung erlebt, sich dem unteilbaren Mehrheits­willen zu unterwerfen.

Eine geradezu unerhörte Abweichung vom versöhnlerischen Konsens vermeldete die FAZ am 25.9.2018: "Am ersten Sonntag im Oktober wird sich in Offenbach die bundesweite Vereinigung von Juden in der AfD, die JAfD, gründen". Rasch sorgte die Absicht des Wiesbadener Stadt­verordneten der AfD, Dimitri Schulz, zusammen mit ein paar Mistreitern am 7. Oktober 2018 eine Vereinigung in der AfD zu gründen, schon im Vorfeld des Gründungs­treffens für blankes Entsetzen, bei dem es jedoch nicht bleiben sollte. Wohl, weil die Angst vor Wurzel­losigkeit und Zersetzung akut ist, ging es vielmehr ganz unmittelbar um die Frage, wie Juden sich in Deutschland politisch zu benehmen haben.» - David Schneider[9]

Einzelnachweise

  1. Als ursprünglicher Versammlungsort war eine Pizzeria in Offenbach am Main vorgesehen, deren jüdischer Inhaber sich aber nach massiven Drohungen, seinen Geschäfts­betrieb künftig zu stören, nach Bekannt­werden der genauen Adresse und dem bereits vor dem genannten Datum immer stärker werdenden Medien­interesse nicht mehr in der Lage sah, seine Räumlich­keiten, wie geplant, zur Verfügung zu stellen. Die JSUD[wp] verbreitete daraufhin in der Öffentlichkeit die Darstellung, die Gründungs­mitglieder der JAfD wären aus dem Restaurant "hinaus­geworfen" worden.
  2. PlusPedia: Juden in der AfD, Version vom 9. Oktober 2018
  3. Wikipedia: Juden in der AfD, Version vom 9. Oktober 2018
  4. Völlig unverständlich: Kritik an geplanter Vereinigung "Juden in der AfD", Die Welt am 25. September 2018
  5. AfD begrüßt Zusammenschluss von Juden in der Partei, Freie Welt am 27. September 2018
  6. Die Vorstandsmitglieder wurden im September 2019 für zwei Jahre gewählt.
  7. Facebook: Dr. Wolfgang Gedeon am 7. Oktober um 14:58 Uhr
  8. Alternative für Deutschland: Weidel will Gedeon nach Kritik an Juden-Vereinigung aus AfD werfen, Der Tagesspiegel am 13. Oktober 2018 (Der baden-württembergische AfD-Mann Wolfgang Gedeon hält die Vereinigung "Juden in der AfD" für problematisch. Fraktionschefin Weidel will Konsequenzen ziehen.)
  9. David Schneider: Juden in der AfD: Kein Recht auf extreme Meinungen?, AchGut-Blog am 23. November 2018

Querverweise

Netzverweise


Chronologisch rückwärts sortiert


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Juden in der Alternative für Deutschland (31. Oktober 2018) aus der freien Enzyklopädie Jewiki. Der Jewiki-Artikel steht unter der Lizenz Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Jewiki ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.