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Michael Kühntopf

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Michael Kühntopf
Michael Kuehntopf.jpg
Geboren 11. August 1957
Beruf Publizist, Religionswissenschaftler
Ehegatte Edith Rey Kühntopf
URL kuehntopf.ch

Michael Kühntopf, Dr. phil. M. A. (* 1957) ist ein deutsch-schweizerischer Kultur­wissen­schaftler, der vor allem auf dem Gebiet Judentum und Jüdische Geschichte arbeitet. In den Jahren 2005 bis 2011 hatte er sich überdies dem Thema Kultur- und Sprach­unter­schiede Schweiz / Deutschland gewidmet. Seit März 2011 ist er Betreiber des ersten und einzigen Wikis zum Judentum namens Jewiki. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Biel in der Schweiz.

Zitat:

«Jüdische Menschen, das Judentum insgesamt, haben Unglaubliches geleistet, der Menschheit Unschätzbares geschenkt. Gestern, heute und morgen auch noch.» - Michael Kühntopf in Jewiki[1][2]

Leben

Michael Kühntopf hat als studierter Religions­wissen­schaftler lange Jahre bei der Telekom im Marketing und dann in verschiedenen leitenden Funktionen in der Werbung als Konzeptioner, strategischer Planer und Berater gearbeitet, unter anderem für die Deutsche und slowakische Telekom, für die Audi AG und den Staat Tunesien. Parallel dazu war er mehrere Jahre Inhaber einer Foto­model­lagentur und als Galerist und Immobilien­makler mit eigenem Büro unter­nehmerisch tätig. Nach einem Sabbatical in Paris fand er 2005 in der Schweiz seine zweite Ehefrau, lebt gemeinsam mit ihr und der Tochter Eva im Seeland im Kanton Bern und genießt dort den Luxus, als freier Schriftsteller und Publizist seine beiden Hauptthemen beackern zu können: die Schweiz und die jüdische Geschichte

Werke (Auswahl)

  • Nathan Birnbaum. Biographie, Dissertation, Tübingen 1990
  • Schweiz-Lexikon. Sach- und Sprachlexikon zur Schweiz, Norderstedt 2008 (4. Auflage)
  • Juden, Juden, Juden. Jüdische Chronik zu Juden, Judentum, jüdischer Geschichte und Geschichte des Heiligen Landes, der Heiligen Schrift(en) sowie zur Geschichte Israels, des Antijudaismus, Antisemitismus, der Shoah und des Zionismus von den Anfängen bis in die Gegenwart, vermehrt um allerlei Wissenswertes und Kurioses aus der jüdischen (und nichtjüdischen) Welt - teilweise ergänzt um Angaben zu geschichtlichen Ereignissen von allgemeiner Bedeutung, 3 Bände, Norderstedt 2008
  • Rabbiner und Rabbinerinnen - von den ältesten Zeiten bis in die Gegenwart, Norderstedt 2009
  • Alltag in der Schweiz: Leben und Arbeiten in der Eidgenossenschaft, Meerbusch 2010
  • "Wir stellen 0,2 % der Menschheit, aber die Hälfte aller Weltmeister" - Juden im Schach, Norderstedt 2010
  • Lesefrüchte. Gesammelte Rezensionen aus den Jahren 2008 - 2011, Norderstedt 2011
  • Gedanken eines nicht mehr ganz jungen Mannes bei Betrachtung der Brüchigkeit dieser Welt sowie der Fragwürdigkeit der eigenen Existenz, Norderstedt 2012
  • Als Jude bist du in der deutschsprachigen Wikipedia verflucht allein ... Oder: Warum ich 2011 Jewiki gründete, die mittlerweile größte Online-Enzyklopädie zum Judentum[jw], 2014 (unveröffentlicht)

Artikel

  • Der Denunziation Einhalt gebieten![jw] (Über Philipp Ruch und sein Zentrum für politische Schönheit[wp])[3]

Zitate

Zitat:

«2012: Überbevölkerung, Übermass und Gier. Also ... ob die Erde "überbevölkert" ist oder nicht, das ist ja längst nicht entschieden. Für wie viele Menschen könnte und sollte sie die Grundlagen für ein lebenswertes, gutes Leben bieten können und sollen? Klar und entschieden aber ist, was in den zurückliegenden Jahren passiert ist: Nun gibt es sieben Milliarden Menschen auf der Erde. Diese Sieben-Milliarden-Grenze wurde nur gerade zwölf Jahre nach Überschreiten der 6-Milliarden-Grenze überschritten. Noch vor 50 Jahren lebten "bloss" drei Milliarden Menschen auf der Erde, bis zum Jahr 1800 weniger als eine Milliarde! Die Weltbevölkerung wächst immer schneller und bald explosionsartig. Klar und entschieden ist auch, dass man drei Erden bräuchte, wollte man allen Menschen das an Ernährung, Energie und Lebens­standard bieten, was die Durch­schnitts­schweizer als Selbst­verständlichkeit für sich beanspruchen. Von daher ist die Welt (nach heutigen Maßstäben) schon jetzt zu klein für alle. Klar ist auch, dass das Wachstum besonders in den armen Ländern stattfindet, in erschreckendem Ausmass z. B. in Nigeria, Äthiopien, Indien usw. In weniger als zehn Jahren werden Jakarta, Delhi oder Mumbai über 20 Millionen Einwohner haben. Die nigerianische Metropole Lagos wächst derzeit zehn Mal schneller als z. B. New York. Und dabei ist die Bevölkerungs­dichte in Lagos schon heute dreieinhalb Mal höher als in Manhattan. Verrückte Produktions- und Wirtschafts­zwänge und ebenso verrückte Verteilungs­mechanismen in Verbindung mit der Unfähigkeit der Menschen sich zu organisieren bzw. sich zu einigen auf das, was vernünftigerweise zu passieren hat, führen dazu, dass täglich weit über eine Milliarde Tonnen Lebensmittel vernichtet werden, gleichzeitig aber täglich 30.000 Kinder an Unter­ernährung sterben. Wachstum ist ein Fetisch und das Symbol der moralischen Bankrott­erklärung der Menschheit. Der intellektuellen sowieso. Vernünftig wäre eine angemessene Rückführung auf ein angemessenes Maß. Und das gilt nicht nur für eine in jeder Hinsicht verträgliche Anzahl von Mitmenschen auf diesem Planeten, sondern auch im Hinblick auf die Lebens­führung eines jeden Einzelnen. Gier ist ein schlechter Ratgeber - obwohl allgegenwärtig. Besonders pervers ist das Gerede vom Wirtschafts­wachstum, das angeblich benötigt werde, um die Arbeits­losig­keit zu drücken. Notwendig ist die Befriedigung angemessener und gerechtfertigter menschlicher Bedürfnisse, nicht Wachstum um des Wachstums willen. Statt Tag und Nacht geistlos und teilnahmslos vor dem Fernseher zu hocken, reicht das noch nicht aus; nein, man muss in jedem Raum seines über­dimensionierten Hauses ein Gerät der neuesten Bauart haben, mit allem Schnickschnack. Und einige Flugstunden entfernt sterben die Menschen an Hunger, Krankheit oder weil sie sich, von allen vergessen und unbeachtet, die Köpfe einschlagen. - Weit haben wir es gebracht! Es ist übrigens auch keine Widerlegung des Gesagten, wenn man behauptet und bemängelt, hier werde nicht zugleich eine Lösung des Problems mitgeliefert oder zumindest gezeigt, in welcher Richtung man eine Lösung zu suchen habe. Aus der dauernden oder vorüber­gehenden Ratlosigkeit, wie man ein Problem zu lösen habe, folgt keineswegs, dass die falschen Fragen gestellt oder die Fragen falsch gestellt oder nicht doch die richtigen und entscheidenden Probleme aufgezeigt werden. Bei Betrachtung der Fakten müsste man das Kinder­bekommen eigentlich vollständig VERBIETEN oder so regulieren, dass die Welt­bevölkerung garantiert SCHRUMPFT und langfristig eine vorgegebene Richtzahl erreicht, z. B. 3 Milliarden. Das ist leicht gesagt. Es ist aber kaum auszumalen, was das konkret bedeutet - für einzelne Staaten und Gesellschaften, insbesondere aber für die Grundstruktur der Familie. Hat der Mensch nicht auch einen Anspruch auf Glücklichsein? Wie ist damit ein Verbot von Kindern bzw. die Vorschrift der kinderlosen Ehe oder überhaupt der Kinderlosigkeit in Einklang zu bringen? Welch trauriges Bild: Ehepaare mit Kinderwunsch, die gezwungen sind, kinderlos, nur ihren eigenen Tod vor Augen, durchs Leben zu gehen. Und dabei ist selbst die Wirksamkeit der Ein-Kind-Ehe umstritten bzw. noch zu lasch. Rein demographisch-technokratisch gesprochen sollte nur jede 10. oder 20. Ehe ein Kind hervorbringen, um sich tatsächlich dem angestrebten Ziel der vorgegebenen Reduzierung der Weltbevölkerung wirksam zu nähern. Und wie wäre eine solche Zielsetzung den Menschen, dem einzelnen Ehepaar zu vermitteln, das um eines für es abstrakten und vollkommen uninteressanten und irrelevanten Zieles willen auf sein Lebensglück, auf seine Vorstellung von der Verwirklichung seines persönlichen Lebens­planes verzichten soll? Jedenfalls dürften religiöse Bekenntnisse, die ein Verbot der Empfängnis­verhütung beinhalten, zumindest dahingehend überholt sein und sollten auf eine Aufrecht­erhaltung dieser Forderung verzichten. Selbst wenn sie innerhalb der Religion stringent begründet werden kann und durchaus Argumente auf ihrer Seite hat, ist sie in sich selbst unlogisch: Ein Mensch, der entsteht und diese Welt betritt, hat RECHTE. Sollten diese absehbar nicht gewährleistet werden können, ist es nur pervers, diesen einzelnen Mensch zu erzwingen, um ihn dann verrecken und verkümmern zu lassen. Die Frage, ob Abtreibungen erlaubt sein sollen und in welchen Fällen, ist eine separate Frage und durch die obigen Erläuterungen nicht berührt.»[4]

Zitat:

«2012: Gelingt die Schaffung von Strukturen für die Lösung globaler Probleme? Sehr viele Probleme sind nur global zu lösen. Die Bekämpfung der Überbevölkerung ist eines davon. Benötigt würde dafür eine Art Weltregierung, die es nicht gibt. Oder Menschen oder ein wie auch immer geartetes Gremium, das entsprechende Pläne ausarbeitet, denen sich dann per Vereinbarung nach und nach alle Staaten und Staaten­verbünde anschliessen. Eine solche Weltregierung wäre überhaupt anzustreben. Das National­staats­denken ist ein Modell des Gestern und Vorgestern. Es gibt eine conditio humana, die für alle Menschen gleich ist, ohne die Unterschiede zwischen den Menschen zu leugnen. Aber woher soll diese Weltregierung ihre Legitimation beziehen? Was sollen die Grundlagen ihrer Ethik­begründung sein? Alle Menschen tappen doch im Dunkeln diesbezüglich. Es gibt tausende Erklärungs­modelle der Welt und der Aufgaben, die der Mensch in ihr haben soll. Die bestehenden und historisch gewachsenen Religionen sind ohne Frage sehr wertvoll, auch wenn sie im Einzelfall falsche Werte anstreben und zu begründen versuchen. Sie sind aber keineswegs in der Lage bzw. dürfen keinesfalls zur Richtschnur einer solch allgemein­menschlichen Ehtik werden. Sie können wichtige Beiträge liefern, Dinge und Denkmodelle ausdeuten oder im Idealfall sogar mit ihnen übereinstimmen, gebraucht wird aber ganz klar eine Letzt­begründung der Moral ohne Rekurs auf IRGENDEINE Religion. Eine solche allgemein­menschliche Ethik, ein solcher Grundkonsens über Werte und unverrückbare Maßstäbe für alle Menschen unabhängig von ihrer Religion und Kultur, deren Grundregeln in kurzer Zeit aufgestellt werden könnten, müsste für alle verbindlich gemacht, und in der Folge müssten die praktischen Ausführungs­bestimmungen deduktiv immer weiter ausdifferenziert werden, damit jeder weiss, wie es in der Praxis anzuwenden ist. Streitfälle und Ausdeutungs- und Bestimmungs­lücken wird es immer geben, aber die Richtung sollte klar sein. Diese Gedanken und Überlegungen sind ja beileibe auch nichts Neues und wurden von vernünftigen und an der Lösung der Menschheits­probleme wirklich interessierten Menschen schon oft gedacht und geäussert, auch wenn sie sich im Ansatz und in der Ausführung unterscheiden, z. B. die "Menschheits­lehre" Zamenhofs oder die "Weltethos-Lehre" Küngs. Nur leider funktioniert die Politik und das Mit- bzw. Gegen­einander der Menschen nicht so. Hat noch nie so funktioniert und wird auch nicht so funktionieren. Homo homini lupus. Jeder denkt nur an sich oder beinahe nur an sich. Die eine conditio humana besagt nicht nur, dass jedem Menschen als Mensch dieselbe Würde und dieselben Grundrechte zukommen, sie besagt u. a. auch, dass das Leben jedes einzelnen Menschen auf 60, 70 oder 80 oder im Glücksfall einige Jahre mehr begrenzt ist. Hätten die Menschen ein längeres Leben, könnten sie sich viel stärker damit arrangieren, dass es auch darum geht, allgemein­menschliche und globale Ziele zu verfolgen, sich Gedanken um das Wohlergehen der Menschheit zu machen - und nicht nur um das eigene. Da das aber nicht der Fall ist, versuchen die allermeisten, sich in dieser chaotischen Welt, innerhalb dieser verrückten Existenz, in der nichts klar ist, ausser dem künftigen Ableben, zu behaupten, ihren kleinen Winkel zu erwerben und zu beackern und fertig. Aus die Maus. Und das ist auch absolut verständlich. Wie viele werden schon ähnliche Gedanken und Einsichten gehabt haben - und haben allein bei dem Gedanken daran, die Welt in diese Richtung zu verändern, aufgegeben, weil ihnen klar war, sie würden sich 40, 50 oder 60 Jahre vollkommen aufreiben, um sich auch nur bemerkbar zu machen, - und dann wieder abtreten von der Bühne des Lebens. Und was haben sie erreicht? Und vor allem, wie sah ihr Leben aus? Wer ist schon so altruistisch, sein Leben wegzuwerfen für das Verfolgen einer allgemeinen Idee, deren Umsetzung man nicht erlebt und auch nicht bewirkt?»[5]

Zitat:

«2012: Schwarmintelligenz: die Diktatur des Ameisenstaats. Alles redet von "Schwarm­intelligenz". Der Begriff ist neu, die Sache nicht. Statt eines Fortschritts ein Rückschritt. Betonte man früher die Über­summen­haftigkeit des besprochenen Phänomens, verschweigt man heute den Verlust und den Verfall, der mit dieser Neuerung verbunden ist, die wie eine Dampfwalze über gewachsene Strukturen hinwegfährt und alles platt macht, was einmal Sinn hatte und vernünftig und gut war. Wer das nicht toll findet - tja, der ist eben dumm, altmodisch, von gestern und selbst ein Auslaufmodell. Zum Beispiel Wikipedia. Wikipedia ist so ähnlich wie Pornos schauen: Jeder macht es, keiner sagt es. Wikipedia ist eine Macht. Wikipedia verändert die Welt - und trotzdem wird es sein Schmuddel­image nicht los. Wikipedia zu benutzen hat etwas Anrüchiges, Zwielichtiges. Und das hat auch seinen Grund. Die Online-Enzyklopädie hat keinen allzu kleinen Anteil an der rasenden Veränderung der Medien­wirklichkeit und ist auch hinsichtlich ihrer gesellschafts­politischen Bedeutung nicht zu unterschätzen, trägt sie doch trotz ihrer hehren Zielsetzung bei zur tatsächlichen Entwertung von Wissen und Wissenden, zum Zusammenbruch von Verlags­häusern, zur Prekarisierung immer weiterer Kreise von Menschen, die eigentlich glaubten, einen Platz an der Sonne zu finden und an der Gesellschaft teilhaben zu dürfen. "Demokratisierung des Wissens", was soll das sein? Nehmen wir einen beliebigen Wikipedia-Artikel, z. B. über einen Politiker. Dann findet man dort keine Beschreibung dieses Politikers, sondern das, was sich jemand bemüssigt fühlte, über diese Person zu schreiben, auch wenn es das Unwichtigste, Nebensächlichste, Unbedeutendste, Skurrilste über diese Person ist, während das Wichtigste, die Hauptsache und dessen Bedeutung überhaupt erst Ausmachende komplett fehlen können. Man findet dann einfach das, was irgendwer aus irgendwelchen Motiven heraus hingeschrieben hat. Das gilt besonders für abseitige, selten behandelte Themen. Bei solchen Themen hingegen, die ein grösseres Interesse der Allgemeinheit erwecken oder sogar im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit oder sich bekämpfender Partei­interessen stehen, was findet man dort? Die Macht des Mainstreams, die wirkliche Diktatur des Proletariats, ein getreues Abbild der herrschenden Machtverhältnisse. Reform­unfähig und unfähig zur Selbstkritik. Hatte man früher im Brockhaus oder den Erzeugnissen anderer Verlagshäuser eine aristokratisch-distinguierte Lesart der Wirklichkeit mit im Vorhinein bekannter Einfärbung, hat man heute einfach die Macht und die Dummheit der Strasse. Der Pöbel regiert. Wie viele Divisionen hat der Vatikan?»[6]

Zitat:

«2014: Wikipedia und "Urheberrecht". Insbesondere ein in Wikipedia-Kreisen zelebriertes vollkommen hysterisches Verständnis des Urheberrechts, das durch das reale Recht, wie es sich in Gesetzes­texten und Gerichts­entscheidungen niederschlägt, in keiner Weise gedeckt ist, führt dazu, dieses Instrument im Sinne eines General­verdachts gegenüber jedermann exzessiv über­zu­strapazieren und Personen, die sich diesen skurrilen Vorgaben nicht sofort und bedingungslos unterwerfen, als Urheberrechtsverletzer und habituelle Plagiatoren an jeder möglichen und unmöglichen Stelle des Internets weltweit in Misskredit zu bringen.»[7]

Zitat:

«2016: Regime change. Wir brauchen einen Regime change in Deutschland (und Europa). Dieser kann und sollte spätestens bei der nächsten Bundestagswahl im Herbst 17 erfolgen. Damit euch die Zeit nicht davon läuft, solltet ihr sofort beginnen, dafür zu arbeiten und den Wechsel sicher­zu­stellen. Auch deshalb, damit der Punkt einer Un­um­kehrbar­keit bei der Islamisierung und Domestizierung Deutschlands durch den Islam nicht erreicht wird. Dazu empfehle ich eine Zwei­zangen­strategie: Die AfD muss schnellstens ihr Schmuddel-Image loswerden und für breiteste Bevölkerungs­schichten wählbar sein. Dazu muss innerhalb der AfD programmatisch und faktisch vor Ort alles beseitigt werden, was in Richtung über­steigerter Nationalismus, in Richtung Antisemitismus und wirklicher Ausländer­feindlich­keit geht. Ausländer, denen Deutschland auf Basis einer noch zu entwickelnden Einwanderungs­politik Aufenthalts- oder Bürger­rechte verleiht, sind willkommen, wenn sie sich einem Grundkonsens gültiger Regeln im Aufnahmeland verpflichten, zuvorderst zur Einhaltung aller Gesetze und Verordnungen. Zweitens sind sukzessiv in stetiger Folge Prominente, Intellektuelle, Wissenschaftler, Showstars usw. als Testimonials[wp] zu gewinnen, die sich den politischen Forderungen der AfD anschließen und sich für deren Ziele, d. h. für die Ziele der deutschen Bevölkerung einsetzen. Die Programm­schriften der AfD sind in Kurz- und Lang­fassungen auf vielerlei Wegen bekannt zu machen und durch vielerlei Gutachten, Stellungnahmen, Essays, moral­philosophische Abhandlungen renommierter Wissenschaftler und Philosophen zu untermauern bzw. ist darzulegen, dass die Ziele der AfD nicht in Widerspruch geraten zur Ethik, zu modernen Anschauungen der Anthropologie usw. usw. Überdies würde ich auch nochmals über einen Namens­wechsel der AfD dringend nachdenken. Die AfD muss eine wahre Volkspartei mit großer Spannweite werden und innerhalb der Partei viele verschiedene Schattierungen und Meinungen abdecken und integrieren und harmonisieren können. Eine staats­tragende Partei darf aber nicht als "Alternative" auftreten, sondern muss im Zentrum stehen. Die Zeit drängt.»[8]

Zitat:

«2017: Facebook ist klinisch tot. Liebe Leute, merkt eigentlich jemand von euch, was hier bei facebook vor euer aller Augen passiert? Bis vor wenigen Monaten, mindestens noch bis 2016, war facebook ein Ort der Aufheiterung, ein Ort der unabhängigen, freien Information, ein Ort des Trostes. Ein Ort der Information, wo man das lesen, hören und sehen konnte, was Menschen aus aller Welt für mit­teilungs­würdig hielten. Ein getreues Abbild der Wirklichkeit, nicht die Scheinwelt, die einem offiziell präsentiert wird. Wenn man sich hinaus­gehend über das, was die system­treuen Massenmedien einem vorlogen, informieren wollte über die Dinge und Vorgänge, die ansonsten verschwiegen, verharmlost oder umgebogen wurden. Ein Ort des Trostes, wenn man sah und las, dass eine ungemein große Menge anderer Menschen sich ebenfalls Sorgen macht um das Schicksal Westeuropas, für Freiheit, Frieden, Wohlstand kämpft, gegen Unterdrückung, Bevormundung, Entrechtung, Enteignung, Entmündigung, gegen Verarscht-Werden. Ein Ort des Trostes ganz einfach auch deshalb, weil man sah, dass man noch ganz richtig tickt im Oberstübchen, dass man noch normal geblieben ist, dass man nicht alleine dasteht, sondern DIE ANDEREN diejenigen sind, die komplett verrückt geworden sind, die das Normale als verrückt erklären, als rassistisch, rechtsradikal und menschen­verachtend, und die andererseits das Verrückte als normal und normativ und alternativlos erklären. Ein Ort des Trostes, wenn man aufrechte Kämpfer sah, die sich vom Gesinnungs­terror und von beginnenden staatlichen Unterdrückungs- und Verfolgungs­maßnahmen in keiner Weise beeindrucken und einschüchtern lassen, sondern mutig weiterkämpften und -kämpfen und ihren Einsatz verdoppeln und verdreifachen. Z. B. Jörg Meuthen, Nicolaus Fest[wp], Albrecht Glaser[wp], Alice Weidel, Alexander Gauland, Imad Karim, Hamed Abdel-Samad, um nur einige wenige zu nennen. Auch ausserhalb der AfD gibt es viele mutige Zeitgenossen, die sich das Denken nicht verbieten lassen. DIESE ZEITEN SIND DEFINITV VORBEI. Zumindest augenblicklich, solange sich der Wind in der Politik nicht dreht und die Daumen­schrauben weiter angezogen werden. Die Stimmung in der Bevölkerung ist schon lange gekippt, doch in der praktischen Politik ist bisher wenig angekommen und wirksam geworden. Ein allererster Anfang wäre das Kassieren des unsäglichen Heiko-Maas-Zensur­gesetzes, das Zustande­kommen des Merkel-Unter­suchungs­aus­schusses. Facebook ist KEIN Ort mehr der Information, der Vernetzung, der moralischen Aufrichtung. Facebook ist ein Wrack. Eine Ruine. facebook ZEIGT NICHT MEHR, WAS DIE MENSCHEN POSTEN. Facebook ZEIGT NUR NOCH, WAS DIE ZENSURHORDEN ÜBRIGLASSEN. Begreift es endlich! Mal sehen, wie lange dieser Text stehen bleibt - und wer ihn überhaupt zu sehen bekommt. Durch Shadow-Banning und weitere fiese Tricks wird die Reichweite von Leuten, die sich nicht mundtot machen lassen wollen, stufenlos runter­reguliert. Mal sehen, wie lange ich ungesperrt bleibe. Während der letzten 30 Tage meiner wiederholten Sperre (die übrigens ALLE unbegründet waren) hat Facebook mir ca. 800 Abonnenten gestohlen. Die werden einfach abgeklemmt und merken es erst viel später. Man wird einfach virtuell getötet. Man steht hilflos davor und kann NICHTS machen. Was bleibt noch? Mainstream-Medien: Zeitungen, Magazine, Fernsehen, Rundfunk - kann man vergessen. Auslandspresse hilft auch nicht viel. Die oftmals gerühmte NZZ steckt auch im Sumpf der allgemeinen Verlotterung fest. Ich entdecke da nur wenige Unterschiede. Facebook ist eine Ruine. Es ist beinahe völlig uninteressant, ja geradezu abstossend geworden, sich dort umzuschauen. Eine einzige Anhäufung von Belanglosigkeiten. In diesen Zeiten hat niemand Lust, Zeit und Energie für seichte Witzchen, die tausende von Zensoren noch übriglassen. Deutschland fährt gegen die Wand. Barbaren übernehmen die Führung an öffentlichen Plätzen. Man ist des Lebens nicht mehr sicher. VK zensiert zwar nicht, aber dort erreicht man niemanden. VK ist überdies mit echten Nazis, die diesen Namen verdienen, verseucht. Aktiv zu suchen, z. B. über Google, ist sehr anstrengend. Und man muss erst einmal wissen, wonach man suchen muss. Darüber hinaus unterdrückt Google inzwischen auch sehr viel. Die Sachen sind zwar im Internet - aber man findet sie nicht, sie werden nicht angezeigt. Wie befreit man sich aus diesem Totalitarismus? Trostlose Zeiten, in denen man nicht aufgeben darf, sondern stark sein muss. Schönen Sonntag!»[9]

Zitat:

«2018: Das 48. WEF in Davos. Eine Rekordzahl an Staats- und Regierungs­chefs und Wirtschafts­führern wird erwartet. So viele wie nie zuvor. A. Merkel wird erneut nicht dabei sein, sondern die deutsche Delegation wird von v. d. Leyen angeführt werden. Das diesjährige Motto ist "Creating a Shared Future in a Fractured World". "Nach der Überwindung der Wirtschaftskrise während der vergangenen Jahre gehe es nun darum, dafür zu sorgen, dass die internationale Gemeinschaft die anstehenden Heraus­forderungen wie die globale Sicherheit, den Schutz der Umwelt oder die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin gemeinsam angehe", betonte Schwab. Hallo? Ich glaube, ich spinne. Die wirklichen Probleme werden erst gar nicht ins Auge gefasst? Als da wären: Bevölkerungs­explosion, mörderische Steinzeit­ideologie Islam (über 200 Millionen Christen werden verfolgt), Durchsetzung von Aufklärung und Vernunft weltweit, Schutz vor totalitären Ideologien und Regimen, Schutz vor Versklavung der Menschen seitens des vollkommen moral- und skrupellosen Grosskapitals.»[10]

Einzelnachweise

  1. Jewiki: Über Jewiki - Abschnitt "Grundannahmen"
  2. Vgl. Liste jüdischer Erfinder[jw] und Liste jüdischer Nobelpreisträger[jw]
  3. Facebook: JAfD am 5. Dezember 2018
  4. M. Kühntopf, Gedanken eines nicht mehr ganz jungen Mannes bei Betrachtung der Brüchigkeit dieser Welt sowie der Fragwürdigkeit der eigenen Existenz, Norderstedt 2012, S. 20-24
  5. M. Kühntopf, Gedanken eines nicht mehr ganz jungen Mannes bei Betrachtung der Brüchigkeit dieser Welt sowie der Fragwürdigkeit der eigenen Existenz, Norderstedt 2012, S. 25-28
  6. M. Kühntopf, Gedanken eines nicht mehr ganz jungen Mannes bei Betrachtung der Brüchigkeit dieser Welt sowie der Fragwürdigkeit der eigenen Existenz, Norderstedt 2012, S. 28-30
  7. M. Kühntopf in Jewiki: Über Jewiki - Abschnitt "Verhältnis zu Wikipedia", 2014
  8. Von M. Kühntopf in facebook am 21. Dezember 2016 verfasster Kurztext
  9. M. Kühntopf, facebook-Statement, 5. November 2017
  10. M. Kühntopf, Jewiki-Hauptseite, Januar 2018

Querverweise

Netzverweise