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Saskia Ludwig

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Saskia Ludwig
Saskia Ludwig.jpg
Geboren 1968
Parteibuch Christlich-Demokratische Union Deutschlands
URL saskia-ludwig.de

Saskia Ludwig (* 1968, geborene Funck) ist eine deutsche Politikerin und seit 2004 direkt gewählte Abgeordnete im Landtag Brandenburg. Ludwig war von Juni 2010 bis September 2012 Landesvorsitzende der CDU in Brandenburg und führte vom Januar bis Oktober 2009 sowie vom April 2010 bis September 2012 die CDU-Landtagsfraktion.

Ludwig ist seit November 2009 verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Potsdam.

Politik

Kultur

Saskia Ludwig initiierte am 17. Juni 2008 die Campus Tour - Das Leben der Anderen. Dabei wurde der Film Das Leben der Anderen[wp] an Schulen des Landes Brandenburg gezeigt und im Anschluss daran diskutierten Schüler mit weiteren Zeitzeugen die jüngere deutsche Geschichte. Hintergrund des Projektes ist eine Studie der FU Berlin, welche Brandenburger Schülern ein geringes Wissen über das Leben in einem totalitären Staat und ungenügende Kenntnisse über die politischen Systeme der beiden deutschen Staaten und die deutsche Teilung bescheinigte.[1]

Kommunalpolitik

In der Kommunalpolitik des Landkreises Potsdam-Mittelmark engagierte sich Ludwig seit 1997 als Mitglied im Kreisvorstand der CDU. 1999 wurde sie stellvertretende Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Potsdam-Mittelmark, den sie seit 2002 führt. Von 1998 bis 2009 war sie Abgeordnete des Kreistages Potsdam-Mittelmark.[2] Ab 1998 war sie zunächst stellvertretende, von 2001 bis 2006 Vorsitzende der CDU-Fraktion im Kreistag.

Landes-CDU

Seit 1999 ist Ludwig Mitglied des Landesvorstandes der CDU Brandenburg. Von 1999 bis 2004 war sie Vorsitzende des CDU-Landes­fach­ausschusses Wirtschaft. 2009 wurde sie zunächst stellvertretende Landesvorsitzende.[3]

Landtag

Seit 2004 ist Ludwig Mitglied des Landtages Brandenburg. Sie errang jeweils für die CDU ein Direktmandat im Wahlkreis 19 - Landtagswahlkreis Potsdam-Mittelmark III/Potsdam III. Von 2004 bis Februar 2009 war sie Finanz­politische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion und Mitglied im Ausschuss für Haushalt und Finanzen. Von 2004 bis März 2007 war sie Parlamentarische Geschäfts­führer in der CDU-Fraktion und Mitglied des Landtags­präsidiums. In der vierten Wahlperiode des Landtages Brandenburg war sie Mitglied im Hauptausschuss und im Ausschuss für Wirtschaft.

Vom 27. Januar 2009 bis 20. Oktober 2009 war Saskia Ludwig Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag.[4] Sie trat zugunsten von Johanna Wanka[wp] zurück, als diese nach Ausscheiden aus der Landesregierung die Fraktion führen sollte. Saskia Ludwig wurde gleichzeitig zur stellvertretenden Fraktions­vorsitzenden gewählt.[5]

Landes- und Fraktionsvorsitzende

Nachdem Wanka 2010 vom damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff[wp] in sein Kabinett berufen wurde, wurde Saskia Ludwig Fraktions- und Landes­vorsitzende der Brandenburger CDU.[6][7] Ihr harter Oppositionskurs gegenüber der rot-roten Landesregierung stieß auf Kritik, sogar innerhalb der eigenen Partei.[8]

Konservative Abgrenzung nach Links

Im Vorfeld des 24. Bundesparteitages der CDU in Leipzig forderte Ludwig im November 2011 in der Jungen Freiheit, "die konservative Säule der Union als Markenkern" zu stärken.[9] In einem Gespräch mit der Preußischen Allgemeinen Zeitung konkretisierte sie, was sie damit meint.[10] Im Februar 2012 erläuterte Saskia Ludwig in einem Essay in der Junge Freiheit, wie sich die CDU intensiver früherer FDP-Wähler annehmen und konservative Wähler­schichten erreichen müsse.[11] Dies wurde von Axel Vogel[wp], dem Fraktions­vorsitzenden der branden­burgischen Grünen, scharf kritisiert. Zudem kündigten FDP und Grüne die gemeinsame Oppositions­arbeit mit der CDU im Landtag auf.[12][13]

In einem weiteren Artikel in der Jungen Freiheit zum 75. Geburtstag des früheren CDU-Landes­vorsitzenden Jörg Schönbohm[wp] formulierte Ludwig unter anderem, während der Amtszeit Schönbohms habe in Brandenburg teilweise eine "gelenkte Bericht­erstattung" stattgefunden, bei der ein Teil der Brandenburger Medien "mit Order aus der SPD-Staats­kanzlei" eine "Meinungs­manipulations­maschine" habe bedienen müssen.[14] Nach heftiger parteiintener Kritik sprach der Vorstand der CDU-Fraktion in Potsdam Saskia Ludwig das Misstrauen aus und forderte sie zum Rücktritt auf. Am 11. September 2012 trat sie vom Partei- und Fraktions­vorsitz zurück.[15][16][17][18]

Kandidatur für den Bundestag

Nach ihrem Rücktritt als Partei- und Fraktions­vorsitzende wollte Ludwig bei der Bundestagswahl 2013 für die CDU im Wahlkreis 61 in Brandenburg antreten. Bei der CDU-Aufstellungs­versammlung im Oktober 2012 unterlag sie jedoch der bisherigen Bundestags­abgeordneten Katherina Reiche mit 184 zu 223 Stimmen. Dabei wurde Journalisten von der CDU der Zutritt zur Versammlung verwehrt. Presse­vertreter warfen den CDU-Verantwortlichen daraufhin Zensur vor. Es werde versucht Bericht­erstattung zu behindern und Einfluss auf Bericht­erstatter zu nehmen.[19][20]

Zitat:

«Gerade in Zeiten der Unsicherheit und Ungewißheit braucht man Identität und Zusammenhalt. Das bietet der Nationalstaat und, als dessen Grundlage, unsere Kultur.»[9]

Einzelnachweise

  1. Anne Mareile Moschinski: Ehemalige Stasi-Häftlinge im Gespräch mit Schülern /Alarmierende Studie, Märkische Allgemeine Zeitung am 18. Juni 2008 (broken) (Kopie)
  2. Rene Gaffron: Saskia Funck (CDU) gibt Mandat im Kreistag Potsdam-Mittelmark auf, Märkische Allgemeine Zeitung am 1. März 2009 (broken)
  3. Thorsten Metzner: Johanna Wanka will einen Neuanfang, Der Tagesspiegel am 18. Januar 2009
  4. Thorsten Metzner: CDU spielt jetzt Damen-Doppel Funck führt die Fraktion, Wanka die Partei, Der Tagesspiegel am 27. Januar 2009
  5. Thorsten Metzner: Eine Überzeugungstäterin will an die CDU-Spitze, Der Tagesspiegel am 22. April 2010
  6. Alexander Fröhlich: CDU-Frontfrau kündigt harte Opposition an, Lausitzer Rundschau am 28. April 2010
  7. Saskia Ludwig wird neue Chefin der CDU Brandenburg, Märkische Allgemeine Zeitung am 20. April 2010 (broken)
  8. Lisa Caspari: Die Rambo-Frau der Brandenburger CDU, Zeit Online am 29. Februar 2012
  9. 9,0 9,1 Moritz Schwarz / Felix Krautkrämer[wp]: "Klare Abgrenzung nach links", Junge Freiheit am 11. November 2011
  10. Zuviel Rot in Brandenburg? Saskia Ludwig, Landeschefin der CDU, kämpft für Freiheit und Eigenverantwortung, Preußische Allgemeine Zeitung am 15. Dezember 2011; Interview der PAZ: Zuviel Rot in Brandenburg?
  11. brandenburg-cdu.de: "Wir sind basisliberal"
  12. Opposition lässt CDU am rechten Rand stehen, Der Tagesspiegel Berlin am 18. Februar 2012
  13. Zu viel der wahren Worte (Brandenburg: FDP und Grüne attackieren CDU für konservative Gedanken und manövrieren sich selbst ins Aus), Preußische Allgemeine Zeitung am 3. März 2012
  14. Saskia Ludwig: Eine Frage der Haltung, Junge Freiheit am 2. September 2012
  15. CDU-Fraktionsvorstand entzieht Saskia Ludwig das Vertrauen, Berliner Morgenpost am 10. September 2012
  16. Thorsten Metzner & Alexander Fröhlich: Saskia Ludwig tritt von Partei- und Fraktionssitz zurück, Der Tagesspiegel am 11. September 2012
  17. Fraktionsvorstand putscht gegen Saskia Ludwig, Der Tagesspiegel am 10. September 2012
  18. Das Vertrauen entzogen. Saskia Ludwig tritt zurück TAZ am 11. September 2012
  19. Brandenburg: CDU sperrt Journalisten aus, Reiche gewinnt, Potsdamer Neueste Nachrichten am 20. Oktober 2012
  20. Kandidatin gekürt: Katherina Reiche ist CDU-Bundestagskandidatin für Potsdam und Potsdam-Mittelmark, Märkische Allgemeine am 20. Oktober 2012 (broken)

Netzverweise


Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Saskia Ludwig (17. November 2012) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.