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Neue Mensch

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Der Neue Mensch ist die Forderung verschiedener Totalitarismen nach einem besseren Menschen, der sich vom traditionellen Menschen unterscheiden soll.

Der Sowjetmensch

Ein Beispiel für den Neuen Menschen ist der Sowjetmensch, der nach der kommunistischen Propaganda der frühen Sowjetunion eine Art Übermensch werden sollte: Wenn erst die "Ausbeuterordnung" abgeschafft ist, werde in einer sozialistischen Gesellschaft ein "neuer Mensch" aufwachsen, frei von Lüge, Betrug, Grausamkeit, Diebstahl, Faulheit, Trunksucht. 1916 prophezeite der revolutionäre Dichter Majakowski[wp]: "Und er, der Freie, nach dem ich schreie, der Mensch, er kommt, ich bürge dafür." Leo Trotzki[wp] schrieb 1923: "Der Mensch wird unvergleichlich stärker, klüger, feiner werden (...) der menschliche Durchschnitt wird sich bis zum Niveau eines Aristoteles[wp], Goethe[wp], Marx[wp] erheben."[1]

Mag die Idee, die am Ende der Revolution hatte stehen sollen, groß und edel gewesen sein, größer und grausiger waren die Ströme von Blut, in denen sie unterging. Am Ende der bolschewistischen Revolution, schrieb Trotzki 1923, werde der "neue Mensch" stehen, nicht nur unvergleichlich "viel klüger und feiner" als der seiner Zeit. Der Körper harmonischer, die Bewegungen rhythmischer, die Stimme musikalischer - was der Intellektuelle unter der bolschewistischen Führern da prophezeite, nahm, auf seine Art, die These heutiger amerikanischer Forscher vorweg, der Mensch habe als einziges Lebewesen auf Erden die Fähigkeit, seine eigene Evolution durch selektive Gentechnik zu steuern: "Unter seinen eigenen Händen" werde der alte, erstarrte homo sapiens "radikal umgearbeitet", so Trotzki.[2]

Bekannt für die Darstellung des Neuen Menschen ist auch die sowjetische Plakatkunst.

Homo Sovieticus

Der Homo Sovieticus[3] ist eine Wortschöpfung des russischen Dissidenten Alexander Sinowjew[wp] in seinem gleichnamigen Buch. Es beschreibt auf sarkastische Weise, wie sich Menschen in der Sowjetunion[wp] unter dem herrschenden System zum negativen veränderten.

Nach Sinowjew ist der Homo Sovieticus im Kern ein Opportunist, der sich von seiner Führung alles gefallen lässt und so wenig individuelle Verantwortung wie möglich übernehmen will. Er verrichtet Dienst nach Vorschrift[wp] ohne Eigeninitiative. Für den Homo Sovieticus ist das Stehlen von Volkseigentum[wp] lediglich ein Kavaliersdelikt[wp]. Der Begriff Volkseigentum ist für ihn in etwa gleich­bedeutend mit "gehört niemandem". Vor diesem Hintergrund entwendet der Homo Sovieticus z. B. regelmäßig Dinge von seinem Arbeitsplatz, sei es für den eigenen Gebrauch, sei es zum Weiterverkauf.[4]

Zitat:

«Anne Applebaum[wp] untersucht die Umgestaltung von Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Kunst, Medien und des öffentlichen Lebens, bei der kein Stein auf dem anderen blieb. Das Ergebnis sollte der "neue" Mensch sein, der in sozialistischen Städten ein staatlich gelenktes Leben führt, bei dem sogar Theater­besuche vorgeschrieben wurden. Niemand war von der Erziehung zum "Homo sovieticus" ausgenommen. Sie begann im frühesten Kindesalter. Schon Kleinkinder sollten nicht von ihren Eltern, sondern in Kinder­krippen, Kinder­gärten, Schulen, Horts, Ferien­lagern erzogen werden. Schriftsteller machten sich daran, Kinder­bücher umzuschreiben oder neue, im Sinne der kommunistischen Ideologie, herzustellen.
Wer dieses Kapitel liest, bekommt automatisch Gänsehaut angesichts der Ähnlichkeiten mit der aktuellen, von Frau Von der Leyen forcierten, Krippenpolitik, der von den Linken und den Grünen geforderten Einheits­schule und der Umschreibung von Kinder­büchern im Sinne der political correctness.
Im Erwachsenen­alter wurde die Erziehung des sowjetisierten Menschen fortgesetzt. Es wurde ein permanentes Bekenntnis zum Kommunismus verlangt. Am Ende sollte der Homo sovieticus sich eine Ablehnung des Kommunismus nicht einmal mehr vorstellen können. [...]
Die Vorstellung, den neuen Menschen formen zu können, war nicht neu. Es gab sie bei den Jesuiten[wp], den Nazis, den Kommunisten. Sie ist bis heute virulent, wie political correctness und Gender Mainstreaming beweisen.» - Vera Lengsfeld[wp][5]

Akzeptanz

Die Zeit der Aufklärung hat ein ganzes Bündel an Utopien[wp] und idealistische Vorstellungen hervorgebracht. Eine ist der von Marx und Engels formuierte Kommunismus.

Dementsprechend war die Zahl der intellektuellen Bewunderer der Sowjetunion und auch Stalins in den zwanziger und dreißiger Jahren groß. Die Sowjetunion schien ein einmaliges Experiment zu sein, in dem versucht wurde, die Idee der Gleichheit und der klassenlosen Gesellschaft durchzusetzen. Als Stalin später diskreditiert wurde, blieb der Mythos erhalten, dies sei eine Abweichung von einem eigentlich guten Ansatz gewesen. Doch die kommunistische Herrschaft in Russland beruhte von Beginn an auf einem Regime der Gewalt, das sich nicht wegen seines überzeugenden Programms, sondern wegen seiner Brutalität durchsetzte.[6]

Der Profeminist

Auch der Feminismus forderte den Neuen Menschen, in den 1980er Jahren sang die feministische Sängerin Ina Deter[wp] die Neuen Männer herbei. Zwanzig Jahre später kippte das jedoch und nun sollen Männer abgeschafft werden. Im SPD-Wahlprogramm heißt es dazu:

"Wenn wir gleiche Teilhabe für Frauen und Männer verwirklichen wollen, müssen wir alle Lebens­bereiche umgestalten:
Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden." [7][8]
Hauptartikel: Profeminist und Neue Mann

Der Gendermensch

Der Genderismus will ebenfalls einen Neuen Menschen formen, der keine Eltern mehr hat, sondern nur noch Elter 1 und Elter 2, die ihm von einer staatlichen Bürokratie beliebig zugeordnet werden kann. Vorreiter des Genderismus sind Simone de Beauvoir und John Money.

Es war Simone de Beauvoir, die 1949 schrieb "Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es." [9] Damit wird quasi das Mannsein und Frausein zu einem Irrtum erklärt, zu einer Illusion, die durch gesellschaftliche und kulturelle Überformung entstanden sei. Verbunden damit ist die Forderung nach der Neuen Frau (Power-Frau) und dem Neuen Mann (Softie). Als weitergehende Konsequenz musste der Frau die Mutterschaft und dem Mann die Vaterschaft abgesprochen werden. Eltern werder zu vom Staat willkürlich zuordbare "Bezugspersonen" für das Kind.

Einige Zitate von Simone de Beauvoir veranschaulichen die Nähe zur kommunistischen Ideologie:

  • "Eine Welt, in der Mann und Frau gleich sind, kann man sich leicht vorstellen. Denn es ist genau die Welt, welche die sowjetische Revolution versprochen hatte: Die Frauen würden genau wie die Männer erzogen und geformt, sie arbeiteten unter den gleichen Bedingungen und um den gleichen Lohn. [...] Die sexuelle Freiheit würde von den Sitten gestattet. [...] Die Frau würde genötigt sein, sich einen anderen Lebens­unterhalt zu sichern. Die Ehe würde auf einer freien Vereinbarung beruhen, welche die Gatten aufkündigen könnten, sobald sie wollten. Die Mutterschaft wäre frei, d. h. man würde die Geburten-Beschränkung und die Abtreibung gestatten und dafür allen Müttern und ihren Kindern genau dieselben Rechte geben, ob sie verheiratet sind oder nicht. Schwanger­schafts­urlaub würde von der Kollektivität bezahlt werden, welche die Betreuung der Kinder übernähme." [10]
  • "Nein, wir wollen den Frauen gerade nicht die Wahl lassen zwischen Berufs­tätigkeit und Mutter­dasein und zwar aus dem einfachen Grunde, weil zu viele Frauen sich für die Mutterschaft entscheiden würden." [11]
  • "Keine Frau sollte das Recht haben, zu Hause zu bleiben und die Kinder großzuziehen. Die Gesellschaft sollte völlig anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, und zwar genau deshalb, weil, wenn es eine solche Möglichkeit gibt, zu viele Frauen sich dafür entscheiden würden." [12]

John Money wolle den ultimativen Beweis für die beliebige Zuordbarkeit von sozialem Geschlecht zu biologischen Geschlecht dadurch führen, indem er 1967 den knapp zwei Jahre alten Jungen Bruce Reimer (später David Reimer) einer Geschlechtsumwandlung unterzog. Damit sollte die These bewiesen werden "Man kommt nicht als Mann zur Welt, man wird dazu gemacht."

Seitdem werden vom Frauenministerium zahlreiche Umerziehungsprogramme ersonnen, um Kinder in Krippen und Kindertagesstätten zu neuen Gendermenschen zu erziehen.

Grüne Generierung des Neuen Menschen

Das gesamte 68er-grüne Lager befand sich in den siebziger und achtziger Jahren in einer Art Rausch der Generierung des Neuen Menschen. Kinder wurden nicht mehr im eigentlichen Sinn des Wortes geliebt, sondern sie wurden anonymisierter Gegenstand nächtelanger, jahrelanger Diskussion, wie aus ihnen der Mensch der Zukunft geformt werden könnte. Dabei spielte die Beeinflussung des Menschen an der sensiblen Stelle seiner Sexualität eine zentrale Rolle. Durch das weit aufgerissene Tor der sexuellen Empfindungen der Kinder wurden diese nach Strich und Faden manipuliert. Die Freiwilligkeit und die Neugierde der Kinder, von denen viele nach damaliger Lesart auch noch die Erwachsenen heraus gefordert hätten, war der eigentlich Legitimations­schlüssel für die Kinder­schänderei. Es wäre fatal, grüne Pädophilie auf Partei­dokumente oder auf die Taten einzelner Partei­gänger zu reduzieren. Die grüne Pädophilie ist viel mehr im Sach­zusammen­hang der so genannten sexuellen Revolution zu sehen, die ihrerseits im Kontext der Erfindung des Neuen Menschen steht.[13]

Was sind die Grünen? Ihre Idole sind die Kaputtmacher dessen, was besteht und zwar unbesehen seiner Qualität (Revolutions­phantasma, häufig auch Reform genannt), wohingegen Neues häufig unter dem einen funktionalen Gesichts­punkt erzwungen zu werden scheint, dass durch die Neuerung der Zerstörungs­prozess dessen was ist, beschleunigt wird. Bis hin zu der wahnhaften Vorstellung vom Kreieren des Neuen Menschen, eine Idee, die die Grünen von den Kommunisten und deren Urahnen übernommen haben, geht es bei den Grünen seit Jahrzehnten eben nicht um das vorgegaukelte Paradies auf Erden, sondern immer um die Abschaffung, wenn man so will, irgendeines fiktiven 'alten' Menschen. Gegen diesen Menschen einer alten Welt, den die Grünen regelmäßig konservativ, böse, Nazi oder auch nur deutsch nennen, richtet sich die grüne Umerziehungs­ideologie.
Und die fixen Ideen vom Neuen Menschen spielten ja auch in den grünen Diskussionen eine zentrale Rolle, als es zum Beispiel um neue Sexualität und neue sexuelle Verhältnisse zu Kindern ging. Sex als Therapeutikum von Heimkindern oder unter­privilegierten Kindern oder den eigenen Kindern, derer man sich mit seinem vollen grünen Herzen annahm. Das wurde in linksliberalen Kreisen jahrzehnte­lang nicht als kriminell und pervers angesehen, sondern als gesellschafts­nützlicher nachhaltiger Beitrag verkauft.[14]

Anmerkungen

Zitat:

«Da ich mit einer Vision des "Neuen Menschen" im "Real­existierenden Sozialismus"[wp] aufgewachsen bin, betrachte ich diese Thematik relativ entspannt. Vielleicht auch deshalb, weil ich mit dem universitären Betrieb nichts zu tun habe. In der Welt der Real­schulab­schlüsse jedenfalls ist sogar der Begriff "Gender Mainstreaming" völlig unbekannt - und keine Frau aus diesen Kreisen interessiert sich dafür, ob der Kreis der Vorstands­bonzen durch irgendwelche Quoten­tussis angereichert wird.

Das Projekt des "Neuen Menschen" Version 2 wird genau deshalb im Sande verlaufen: Es bietet in Zeiten fallender Reallöhne dem Menschen (also auch den Frauen) in ihrer Mehrheit rein gar nichts. Ich glaube, die Bürokraten überschätzen zudem ihre Reichweite; das taten sie schon in der DDR und waren dort trotz erheblich größerer Personal­decke im direkten Be­ein­flussungs­apparat ziemlich erfolglos.»[15]

Einzelnachweise

  1. Leo Trotzki: Literatur und Revolution. Arbeiterpresseverlag, Essen 1994, S. 252. Zitiert nach Klaus-Georg Riegel: Der Marxismus als "politische Religion". In: Gerhard Besier und Hermann Lübbe (Hrsg.): Politische Religion und Religionspolitik. Zwischen Totalitarismus und Bürgerfreiheit. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2005, S. 33
  2. Peter Merseburger: Massenmord: Stalin und der sadistische Macho-Kult des Tötens, Die Welt am 15. März 2012
  3. lateinisch für Sowjet-Mensch, Bildung analog zu anthropologischen Bezeichnungen nach der charakteristischsten Eigenschaft. Vgl. Homo ludens[wp], Homo oeconomicus[wp], etc.
  4. Wikipedia: Homo sovieticus
  5. Vera Lengsfeld[wp]: Der Eiserne Vorhang, Die Achse des Guten am 7. Dezember 2013
  6. Gérard Bökenkamp: Stalins Kult der Gewalt, Liberales Institut am 16. März 2012
  7. Pdf-icon-intern.png SPD-Grundsatzprogramm, 28. Oktober 2007 Beschlossen auf dem Hamburger Bundesparteitag, Seite 41 letzter Absatz; Dschinblog: Das neue alte Programm der SPD
  8. Erhard Eppler: "Die Aussage 'Wer eine menschliche Gesellschaft will, muss die männliche Gesellschaft überwinden'. Dieser Satz stammt nicht von einer radikalen Feministin, sondern von mir. Und ihr dürft ihn getrost ins Hamburger Programm übernehmen."; Sexistinnen-Pranger: Erhard Eppler; Erhard Eppler, Ehrengast der SPD Dinkelsbühl bei der Hundertjahrfeier am 15. Februar 2008
  9. Le Deuxième Sexe/Das andere Geschlecht. Zweites Buch, Erster Teil, I. Kindheit., S. 265
  10. Le Deuxième Sexe/Das andere Geschlecht. Schlussfolgerungen., S. 675
  11. Krieg der Geschlechter
  12. Das andere Geschlecht, zitiert von Sidney Davenport: "Frauenrechtsbewegung" als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Der Freitag am 9. Juli 2011
  13. Bettina Röhl: Kolumne Bettina Röhl direkt: Grüner Systemfehler, Wirtschaftswoche am 23. Juli 2013
  14. Bettina Röhl: Kolumne Bettina Röhl direkt: Versäumt sich substanziell mit dem Gegner auseinanderzusetzen, Wirtschaftswoche am 19. September 2013
  15. Cargo Cult Science am 25. Januar 2015 um 10:47 Uhr

Netzverweise