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Sibel Schick

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Hauptseite » Personen-Portal » Sibel Schick

Sibel Schick
Sibel Schick.jpg
Geboren 1985
URL sibelschick.net
Twitter @sibelschick

Sibel Schick (* 1985, mit Nachnamen Fırat) ist eine kurdische Feministin und Migrations­aktivistin, die seit 2009 in Deutschland lebt.

Sie ist Referentin für Presse- und Öffentlichkeits­arbeit des "Dachverbandes der Migrantinnen­organisationen" (DaMigra[ext]).[1]

Ihre Berufstätigkeit ist mit "feministische Hasspredigerin" gut umschrieben.

Über Männer

Sibel Schick will sich "irgendwann im Hochsommer den BH anziehen, um sich vor diesen Scheiß­drecks­männern (gemeint sind weiße heterosexuelle Männer[2]) zu schützen".[3]

Sibel Schick schrieb das Gedicht Männer sind Arschlöcher für das Missy Magazin[wp]. Darin heißt es:[4]

Zitat:

«Du sagst: 'Nicht alle Männer sind gleich.'
Ich sage: 'Ist das nicht irrelevant vielleicht?'
Denn es ist ein strukturelles Problem,
Und ja, es ist kein individuelles Problem,
Und nein, es geht nicht um Ausnahmen,
Denn es ist ein weltweites Phänomen,
Dass Männer Arschlöcher sind.»[4][5][6]

Und sie ist überzeugt:

Zitat:

«Dass ich mich als eine kurdische Migrantin traue, so viel Raum einzunehmen, ist für viele schon eine riesen Provokation.»[4]

Kommentare auf Twitter:

Zitat:

«Soso. #MenAreTrash.

Ich als Frau schäme mich ernsthaft dafür.

Was geht mir diese schubladenhafte, hetzerische Gesellschaft auf die Nerven. Gewaltig.» - Jen[7]

Zitat:

«#MenAreTrash?! Männer sind Müll/Abfall?!

Nun ja... Was auch immer Menschen dazu bewegt, unter diesem Hashtag zu twittern, auch das ist durch die Meinungsfreiheit geschützt.

Bleibt nur die Frage, ob das denn nun dieser berühmte #HateSpeech ist. Wie schätzt @NoHateSpeechDE das ein?» - Prof. Dr. Diringer[8]

Zitat:

«#MenAreTrash ist doch nur normaler Talk, wie Frauen halt untereinander reden, wenn keine Männer da sind? Wieso regen sich alle auf?» - Julia Schramm[9]

Zitat:

«Die meisten heterosexuellen Männer werden das nicht wahrhaben wollen, aber die Schramm hat recht.» - Schwulemiker[10]

Noch ein Kommentar von Sibel Schick:

Zitat:

«Solange ein Problem strukturell ist, kann es nicht individuell gelöst werden. Da können einzelne Männer noch so okay sein.»[4]

Dann ist wohl auch das wahr:

Replik:

«Solange ein Problem strukturell ist, kann es nicht individuell gelöst werden. Da können einzelne Migranten noch so okay sein.»

Über Deutsche

Zitat:

«Lasst alles kurz liegen und denkt paar Minuten darüber nach, wie geil euer Leben wäre, wenn sich Deutsche tatsächlich nicht mehr trauen würden, offen ihre Meinung zu sagen.»[11]

Replik:

«(Oder wie Scheiße Euer Leben wäre, wenn Deutsche Euch Hartz IV, Staatssekretärin und so weiter nicht mehr zahlen...)» - Hadmut Danisch[12]


Eigendarstellung

Zitat:

«Sibel Schick ist in der Türkei geboren und aufgewachsen, und wohnt seit 2009 in Deutschland. Sie ist Mitgründerin der anti­sexistischen Online-Plattform erktolia.org, auf der sie sich mit anderen Aktivist*innen gegen Sexismus in der Werbung und Sprache einsetzte, und gegen diskriminierende Gesetzgebungen protestierte und online Kampagnen organisierte. Seit 2016 arbeitet sie als freie Autorin (taz, Huffington Post) und Social-Media-Redakteurin.» - DaMigra (Dachverband der Migrantinnen­organisationen)[1]

Zitat:

«Ich bin eine feministische Aktivistin, freie Autorin bei der Tages­zeitung und eine Musikerin. Seit 2016 studiere ich Online-Redakteur bei TH Köln, beschäftige mich nebenbei mit Musik und kümmere mich um meine drei Katzen. Ich bin in Antalya geboren und aufgewachsen und zog 2009 nach Deutschland.» - Huffington Post[13]

Zitat:

«Autorin (taz[ext]& Rosa-Luxemburg-Stiftung[ext]) Feministin, Migrantin, cis-Mann-Zähmerin, Cocktail-Shakerin.» - Twitter[14]

Deutsche Übersetzung
Der Name ist Sibel Schick und ich wurde an einem Mittwoch an der heißen Südwestküste der Türkei als einziges Kind einer arrangierten Ehe geboren. Ich verließ meine Heimat 2009 wegen der dreifachen Diskriminierung, die ich als kurdische Alevitin erlebte.
Englisches Original
The name is Sibel Schick and I was born on a wednesday on the hot southwest coast of Turkey as the only child of an arranged marriage. I left my home 2009 due to the threefold discrimination I experienced as a kurdish alevi woman.  - Sibel Schick [15]
Zitat:

«Gewalt­androhungen und Mord­aufrufe kommen von anonymen Accounts, deren Verfasser ich aber zurück­verfolgen konnte. Ganz klare Gewaltaufrufe melde ich und habe vier Morddrohungen bei der Polizei angezeigt. (Die Mordrohungen liegen der TAZ-Redaktion vor.) Ich habe auch schon früher einiges der Polizei gemeldet und verspreche mir nicht viel davon.»[16]

Fremddarstellung

Zitat:

«Unsere tolle Autorin Sibel Schick hat die ebenso tolle Ece Temelkuran getroffen. Herausgekommen ist? Ein tolles Interview zu ihrem neuesten Roman und zur Türkei - Facebook[17]

Wenn Bildung und Integration so richtig scheitern.

Das feministische Müllblatt "Missy"[wp] (hatten die nicht neulich um Spenden gebettelt, weil sie quasi pleite waren, waren das nicht die?) hatte ich schon öfters im Blog erwähnt, etwa als sie verlangten, dass Männer ihnen 20 % ihres Einkommens überweisen[ext], um den Genderpaygap auszugleichen (Arithmetik: Wer zwei hat, soll dem, der einen hat, einen abgeben, damit der auch zwei hat.)

Und dass die da bei Missy einige besonders schlimme Finger haben, ist auch nicht neu.

Eine gewisse Sibel Schick (hat mich auf Twitter blockiert...), die ja immer wieder mal auffällt, schreibt da:

Zitat:

«Es ist ein strukturelles Problem, dass Männer Arschlöcher sind.» - Sibel Schick (@sibelschick) 30. Juli 2018[18]

Und die hat ein "Gedicht" geschrieben: Männer sind Arschlöcher[ext]

Missy schreibt dazu in der Autorenangabe:

Zitat:

«Sibel Schick ist 1985 in der Türkei geboren und wohnt seit 2009 in Deutschland. Sie ist freie Autorin (taz), Social-Media-Managerin, arbeitet bei einer Menschen­rechts­organisation und ist Mitgründerin einer proaktiven, antisexistischen Online-Plattform. Sie provoziert gern und bezeichnet sich als ein "offenes, peinliches Buch". Auf Twitter schreibt sie unter @sibelschick.»

Und da wundert sich die TAZ, dass ihre Auflage wegbricht und sie es sich nicht mehr leisten können, tonnenweise Papier zu verhunzen.

Und wenn schon der Linksaußen Augstein[wp] der TAZ schreibt

Zitat:

«Vielleicht hängt der Auflagenrückgang auch ein bisschen mit dem Journalismus der taz zusammen. Oder ist das ganz ausgeschlossen?» - Jakob Augstein (@Augstein) 13. August 2018[19]

Schauen wir uns das Gedicht also mal an. Also eigentlich ist es ja kein Gedicht, sondern ein Gereim nach dem Motto "Reim Dich, sonst schlag ich Dich", sprachlich miserabel,

Zitat:

«Der eine ist schön, der andere heiß,
Auch der Süßeste davon beißt.
Denn es ist ein strukturelles Problem,
Dass Männer Arschlöcher sind.

Ich kenne Männer, die sind voll okay,
Aber auch die können so nerven, ey.
Der eine lügt, der andere ist laut,
Gibt nicht mal zu, wenn er Scheiße baut.»[5]

Da hat schon sprachlich die Integration nicht funktioniert. Und die Drohung wohl auch nicht, denn es reimt sich einfach nicht:

Zitat:

«Fühlt sich ein Mann von dir bedroht,
Spricht er dir die Erfahrung ab.
Wer von meiner Existenz beleidigt wird,
Dem klatsch ich gern eine rein.

Einzelne Männer sind schon ganz okay,
In Gruppen wird's schwierig.
Denn es hat System und Struktur,
Dass Männer Arschlöcher sind.»[5]

Auch ein Versmaß lässt sich da nicht durchgehend erkennen, da hat auch die Schulbildung einfach nicht funktioniert.

Zitat:

«Und ja, es ist kein individuelles Problem,
Und nein, es geht nicht um Ausnahmen,
Denn es ist ein weltweites Phänomen,
Dass Männer Arschlöcher sind.»[5]

Da stellt sich mir die Frage, was für eine Art von Integration das sein soll, wenn man in ein anderes Land geht und einem dort nichts anderes einfällt, als rundum zu beleidigen und zu beschimpfen. Was motiviert diese Leute, in ein anderes Land zu gehen? Warum geht man überhaupt in ein Land, wenn man dessen Bevölkerung zu 50 % für Arschlöcher hält?

Wie will man solche Leute jemals integrieren?

Und worein will man sie integerieren? Naja, in die TAZ vielleicht, aber die gibt's ja auch nicht mehr lang.

Wer finanziert sowas?

Ein Kommentar im Stile Wilhelm Buschs:

Zitat:

«Ne Frau, die denkt, es sei Struktur,
Das Arschlochsein des Manns Natur,
Kann auch, wenn sie überheblich guckt,
Nicht weiter denken als sie spuckt.» - Beitrag in den Kommentarspalten des Missy Magazins[21]

Kompetenzen in Mathe und Logik

Zitat:

«Belltower News stuft Wikimannia als rechtsextrem ein.[22] Unmittelbar nachdem Don Alphonso seinen Blogartikel über mich geschrieben hat, bin ich auf Wikimannia gelandet. Jetzt zählen wir bitte kurz eins und eins zusammen.» - Sibel Schick auf Twitter[23]

Antwortkommentar:

«Jemand bei Wikimannia liest den Don. Sowas aber auch.» - ExilLuan auf Twitter[24]

Positionen

Zitat:

«Kein Staat. Keine Polizei. Keine Familie - Twitter[25]

Zitat:

«Fast alle Amokläufe können wir auf die Männlichkeit zurück­verfolgen. Tötet die Männlichkeit. Bringt euren Jungs bei, dass die Welt ihnen nichts schuldet.» - Twitter[26]

Zitat:

«Es ist Tatsache, dass beinahe alle Kulturen dieser verkackten Erde die Männlichkeit durch emotionale und körperliche Härte definieren.» - Twitter[27]

Zitat:

«Der weibliche oder als weiblich gelesene Körper ist das Kapital des Patriarchats. Überall. Wer sich einredet, als weiße Person von diesen Macht­strukturen befreit zu sein, lebt in einer Welt, die aus Käse und Wunder besteht. Ja, Käse. Und Wunder.» - Twitter[28]

Zitat:

«Auch ich bin Feministin wie Mareike Nieberding. Gerade deswegen habe ich bei meiner Hochzeit den Namen meines Mannes angenommen. Und zwar aus emanzipatorischen Gründen. [...]

2015 habe ich geheiratet und den Nachnamen meines Mannes übernommen. Wir waren seit vier Jahren zusammen, haben zusammen gewohnt, haben uns geliebt. Früher hieß ich Fırat, der türkische Name des Euphrats, der die Türkei, Syrien und den Irak durch­fließt.

Mein Mann wünschte sich, dass ich seinen Nachnamen annehme: Schick. Ich tat das, aber nicht als Geschenk an ihn. Ich habe es getan, weil ich nicht den Namen meines gewalt­tätigen Vaters behalten wollte, der meine Mutter und mich traumatisiert hat. Meinen Vater durfte ich mir nämlich nicht aussuchen, seinen Namen auch nicht. Meinen neuen Namen hingegen schon. Ich liebte den Mann der diesen Namen trug, entschied mich für ihn und für ein Leben als Sibel Schick.»[29]

Sibel Schick inszeniert sich als dreifach diskriminiert.[30] Und als Migrantin fühlt sie sich berufen, den Deutschen die Regeln vorschreiben zu dürfen. So sollen Migranten selbst bestimmen dürfen, wann sie bestimmte Privilegien, beispielsweise die Staatsbürgerschaft, verdient haben:

Zitat:

«Sehr geehrte Frau Özoğuz,

wir müssen uns dringend unterhalten.

Ich bin 32 Jahre alt, arbeite als Autorin, schreibe feministische Texte, häufig über die politische Lage in der Türkei, die Frauen- und LGBTI*-Bewegung und die Situation der Minderheiten - ungefähr nach dieser Rangfolge.

2009 bin ich aufgrund der dreifachen Diskriminierung als Frau, Alevitin und Kurdin, der ich tag­täglich ausgesetzt war, aus der Türkei nach Deutschland eingewandert. Als Schülerin habe ich zwar Deutsch gelernt, aber viel mehr als "Tomatensaft" und "Wie alt bist du?" konnte ich nicht sagen - unser Deutsch­lehrer Fikret Hoca sehnte sich nach seiner Pension und hat uns immer wieder gebeten, ihn doch in Ruhe zu lassen. Also habe ich, hier angekommen, zuerst einen Deutschkurs besucht und dann zwei Semester das Studienkolleg, um das Fachabi für ausländische Studierende zu machen.

Jetzt kurz vor der Bundestagswahl wird wieder über Integration debattiert. Aber eigentlich kennen wir doch schon alles, was gesagt wird: Die sollen doch alle abhauen. Diese "Ausländer", die sich nicht integrieren wollen. Diese Leute, die nach 40 Jahren noch immer kein Deutsch sprechen. Wo die Ursachen hierfür liegen, scheint niemanden zu interessieren. Und was ist bitte mit denen, die sich hier wohlfühlen, nicht mehr weg wollen, sich integrieren wollen oder schon integriert sind? Über sie wird kaum diskutiert.

Deutschland ist mein Zuhause

Seit 2016 schreibe ich für die taz. Und ich schreibe so gern, dass ich mir erst mal keinen anderen Beruf vorstellen kann. Ich bin stolz darauf, denn die Sprache, auf der ich schreibe, spreche ich erst seit acht Jahren. Bei der taz habe ich die künstlerische Freiheit, die ich als aggressive Feministin brauche, und nette Kolleg*innen, die mich als Autorin schätzen.

Ich bin mittlerweile so sehr deutsch, dass ich mir nicht vor null Uhr gratulieren lasse, wenn ich in meinen Geburtstag hinein­feiere. Und ich achte so sehr auf Pünktlichkeit, dass ich mich mit Freund*innen und Dates anlege. Ich denke, träume und schimpfe auf Deutsch. Und obwohl das am Anfang sehr schwierig war, lache ich mittlerweile auch auf Deutsch. Ich habe nicht vor, in ein anderes Land zu gehen. Deutschland ist mein Zuhause.[31]

Aber ich weiß nicht, wie lange ich in meinem Zuhause bleiben darf, meine Aufenthalts­genehmigung ist befristet.

Wissen Sie, liebe Frau Özoğuz, wie viel Lebens­energie es einen Menschen kostet, ständig mit der Realität konfrontiert zu sein, jederzeit abgeschoben werden zu können? Jeder Mensch kann diese Energie anders umsetzen, ins Leben investieren, in die Zukunft. Doch die Sorgen fressen alles in ihrer Nähe wie ein schwarzes Loch. Die Kraft, die da reinfließt, verschwindet ins Nichts.

Kein Wahlrecht, aber von der Politik betroffen

Ich könnte viel bessere Beiträge schreiben, viel schneller arbeiten, mich weiter­entwickeln. Ich kann viel mehr leisten als das, was mir erlaubt wird. Stattdessen stelle ich mir jeden Tag die Frage, was aus meiner nahen Zukunft wird.

Sie, liebe Frau Aydan Özoğuz, legen mir Steine in den Weg. Sehr geehrte Frau Aydan Özoğuz, ich möchte heute mit Ihnen über mich sprechen. Die, die kein Wahlrecht hat, aber von der Politik betroffen ist. Außerdem möchte ich irgendwann selber in die Politik - ich habe so ein starkes Verlangen nach Gerechtigkeit, eines Tages möchte ich die erste feministische Kanzlerin Deutschlands werden, die auch noch eine Migrantin ist.

Aber wie soll das gehen? Wissen Sie, wie viel Geld ich als ein­geschriebene Studentin verdienen müsste, um die deutsche Staats­bürger­schaft zu bekommen? Dass ich als ausländische Studentin in den letzten drei Jahren eigentlich die Renten­versicherung hätte bezahlen müssen? Natürlich wissen Sie das.

Ich verdiene die deutsche Staats­bürger­schaft

Ich möchte meinen Beitrag leisten - glauben Sie mir, ich hätte es gern gezahlt. Aber die Renten­versicherung versichert nicht meine Zukunft, weil sie nicht die Staats­bürger­schaft versichert. Und sie ist teuer. Ich muss sie im Studium bezahlen, also während ich weniger verdiene als jemand mit ab­geschlossener Berufs­ausbildung.

Renten­versicherung zu zahlen und als frei­berufliche Journalistin zu arbeiten, die noch in Ausbildung ist - sehen Sie den Teufelskreis? Kann ich die Renten­versicherung nicht nach meinem Studium zahlen, so wie alle einheimischen Student*innen?

Sehr geehrte Frau Özoğuz, ich finde, dass ich die deutsche Staats­bürger­schaft verdiene und das Wahlrecht, damit ich die Gesellschaft, in der ich lebe, und die Politik, die eine zentrale Rolle auch in meinem Leben spielt, mitgestalten kann. Mit diesem offenen Brief möchte ich die deutsche Staats­bürger­schaft fordern, damit ich wachsen kann. Und auch Sie haben etwas davon - eine kluge, humorvolle, neugierige, kämpferische Journalistin, die ihr Bestes gibt.

Was sagen Sie dazu? Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.

Mit liebsten Grüßen,
SIBEL SCHICK»[32]

Zitat:

«Ich hasse es. Ich hasse die elitären weißen Feminist*innen, die nur auf dem Campus verstanden werden. Weiße, die Gleichberechtigung mit Weißen verlangen. Wen habt ihr erreicht? Wen habt ihr bisher retten können? Noch nicht mal euch selbst! Wir brauchen euch nicht. Haltet euch fern.» - Twitter[33]

Erwiderungen:

Zitat:

«Dass Immigranten der deutschen Linken eines Tages ihre universalistischen Wahn­vorstellungen um die Ohren hauen würden, war zu erwarten.» - CommieEater auf Twitter[34]

Zitat:

«Wie gesagt, das Faszinierende an Sibel ist, dass sie den Konflikt auf eine offene Rassen­kriegs­ebene hebt. Nicht mehr "links", oder "rechts" , "konservativ" oder "progressiv" etc. ALLE Weißen sind Feinde und "Rassisten".» - Martin Lichtmesz auf Twitter[35]

Zitat:

«Die "Weißen", von denen sie optisch nicht unterscheidbar ist und in deren Land sie den Rechtsstaat plus alle Privilegien einer gehätschelten Minorität genießt ...» - Filarete_14 auf Twitter[36]

A propos "elitären weißen Feministinnen, die nur auf dem Campus verstanden werden":

Zitat:

«So jetzt nochmal für alle: WoC schulden euch keine Erziehung. Die wertvolle Lebenskraft, die WoC für eure Erziehung investieren würden, brauchen sie tagtäglich auf der Straße zu überleben. Wer das trotz #MeTwo nicht kapiert hat, ist taub von ihren Privilegien.» - Twitter[37]

WoC steht übrigens für "farbige Frauen" (= "Weiber ohne Culture")! ;-)

Kritik

Dafür, dass wir alle in einer Klassen­gesell­schaft leben, wird erstaunlich wenig über die Klassen­grenzen gesprochen. Meines Erachtens liegt das daran, dass sich viele mit Klassen gut eingerichtet und keine Lust haben, an diesen Grenzen zu rütteln; es könnte ja sein, dass sie dann ein­stürzen und Leute darüber klettern, denen man so gar nicht vor­gestellt werden möchte. Das Nachlassen der früher immens wichtigen Debatte - damals ging es mehr um das Erhöhen solcher Grenzen - mag auch mit dem Netz zu tun haben, in dem jeder problemlos jeden Anspruch und jede Forderung formulieren kann. Das ist ein Ventil vor dem Marsch auf die neuen Bastilles[wp] der Postmoderne, da findet man Gleichgesinnte, die genauso träge und unfähig sind, und ohne Hosen vor dem Rechner sitzen, dort hat man einen Lotus­esser­traum[wp] von einer besseren Welt, in der jeder findet, dass man auf der richtigen Seite ist und die richtigen Ansprüche vertritt. Kurz, es ist so wie bei einem Kaffee­kränzchen in besserer Wohnlage auf den Tegernsee, nur schlechter angezogen und in chancenlos und gemieteten Wohnungen. Gestern etwa schwappte das hier an mir vorbei.
Zitat:

«Dass cis-Männer ernsthaft glauben, dass ihnen die Welt NOCH MEHR schuldet, als sie schon kriegen. Noch mehr Toleranz, noch mehr Chancen, noch mehr Sex, noch mehr Freundlichkeit, noch mehr Immunität, noch mehr Geld... Die Welt schuldet euch NICHTS mehr. Kommt endlich mal klar.» - Sibel Schick (@sibelschick)[38]

Die Frau, die das formuliert, ist Presse- und Öffentlichkeits­referentin eines mir bis dato vollkommen unbekannten Vereins namens Damigra, der als Förderer vier Finanzierungs­töpfe der Bundes­regierung nennt: Die Ministerien für Inneres und Familie, das Projekt MUT der Integrations­beauftragten sowie die Aktion "Demokratie leben". Wenn das nicht privilegiert ist! Ich war zu faul nach­zu­schauen, wie viel Geld Damigra für die Vernetzung von Migrantinnen­organisationen und Pressearbeit bekommt, und es ist in diesem Kontext hier auch nicht wichtig. Es geht mir auch gar nicht darum, welche ablehnenden Sichtweisen gegen Männer und Heterosexualität heutzutage bequem verbreitet werden können, weil der Transfer von öffentlichen Geldern solchen Institutionen und ihren Mitarbeitern eine privilegierte Stellung schaffen - ich kenne nur ein paar hetero­sexuelle Männer am Band bei der Audi, die mit ihren Steuern solche Eskapaden finanzieren. Die hätten zwischen dem Anschweißen von Kotflügeln oder dem Einbau von Klima­anlagen sicher nicht die Zeit, bei Twitter gegenüber Frau Schick eine abweichende Sicht der Dinge zu formulieren, etwa, wie es ist, bei einer Sonntags­schicht Maschinen zu reinigen und aus der kalten, seifigen Kühl­flüssigkeit stundenlang scharf­kantige Fräs­abfälle zu schöpfen.

Ich könnte auch mal meine weissen, hetero­sexuellen Bauarbeiter im Hinterhaus fragen, was denn ihre Privilegien so beim Verputzen meiner Wände sind, aber vermutlich denkt Frau Schick gar nicht so weit, und dafür bin ich ihr sogar dankbar. Weil, wissen Sie, wenn wir über Klassen reden, müssen wir natürlich nicht nur über Klassen­grenzen reden, was heute gar nicht mehr so einfach ist: Der von mir verehrte Gustav Meyrink[wp] zum Beispiel sprach einmal bei Unter­schichten vom "instinktiven Hass des krumm­beinigen Dorfköters auf den hoch­gezogenen Rassehund". Das war ziemlich böse treffend und man muss davon ausgehen, dass kein Lektor einem Autor so etwas heute noch durchgehen lassen würde, wollte er nicht die feuilletonistisches Verdammung des Hochverrats-Scherbengericht[wp] bei dessen Jahrestagung auf der Buchmesse Leipzig riskieren. [...]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 DaMigra: Yaralandığın yer kimliğindir. (Etwa: Da bist du verletzt.)
  2. Übersetzung aus dem Feminazi-Hatespeech
  3. Twitter: @sibelschick - 29. Juni 2018 - 13:47
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 Eva Reisinger: #MenAreTrash: Das passiert, wenn man auf Twitter alle Männer als Arschlöcher bezeichnet, ze.tt am 15. August 2018 (Auf Twitter wird gerade heftig über den Hashtag #MenAreTrash (auf Deutsch "Männer sind Abfall") diskutiert. Wir haben mit Sibel Schick gesprochen, welche die Debatte auslöste - unbewusst.)
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 Sibel Schick: Männer sind Arschlöcher. Ein Gedicht., Missy Magazin am 7. August 2018
  6. Max Erdinger: Sibel Schick: Männer sind Arschlöcher, JournalistenWatch am 11. August 2018 (Sibel Schick, von einer attraktiven jungen Frau kaum zu unterscheiden, wurde 1985 in der Türkei geboren und kam 2009 nach Deutschland. Weil man es hierzulande schick findet, darf die 33-Jährige im Miss pigg... puss... y-Magazin auch ein selbstgemachtes Gedicht voll der Vrouwenpower veröffentlichen. "Männer sind Arschlöcher", heißt es. Der Anschiß.)
  7. Twitter: @whopullsthe - 14. Aug. 2018 - 10:00
  8. Twitter: @Arnd_Diringer - 15. Aug. 2018 - 01:17
  9. Twitter: @_juliaschramm - 15. Aug. 2018 - 02:58
  10. Twitter: @Schwulemiker - 15. Aug. 2018 - 11:31
  11. Twitter: @sibelschick - 17. Okt. 2019 - 15:23
  12. Hadmut Danisch: Damenriege, Ansichten eines Informatikers am 20. Oktober 2019
  13. Huffington Post: Sibel Schick - feministische Aktivistin, freie Autorin
  14. Twitter: @sibelschick - Eigenbeschreibung, abgerufen am 30. Juni 2018
  15. Eigene Webseite: sibelschick.net, abgerufen am 30. Juni 2018
  16. Sibel Schick über Hass im Netz: Autorin erhält Morddrohungen, TAZ am 26.April 2019 (Als feministische Autorin äußerte Sibel Schick auf der Plattform Twitter Beobachtungen über Deutschland. Es folgt: ein Shitstorm.)
  17. Facebook: taz gazete am 31. März 2017
  18. Twitter: @sibelschick - 30. Juli 2018 - 8:06
  19. Twitter: @Augstein - 13. Aug. 2018 - 05:36
  20. Hadmut Danisch: "Männer sind Arschlöcher", Ansichten eines Informatikers am 15. August 2018
  21. Kommentar von cuderan am 8. August 2018 um 11:19 Uhr zu Männer sind Arschlöcher. Ein Gedicht., Missy Magazin am 7. August 2018
  22. Simone Rafael: Rechtsextreme Todeslisten und Feindeslisten - Eine Übersicht, Bell-Tower-News am 20. Juni 2019
  23. Twitter: @sibelschick - 23. Juni 2019 - 05:15
  24. Twitter: @ExilLuan - 23. Juni 2019 - 11:02
  25. Twitter: @sibelschick - 4. Juni 2018 - 03:46
  26. Twitter: @sibelschick - 25. April 2018 - 03:10
  27. Twitter: @sibelschick - 25. April 2018 - 03:46
  28. Twitter: @sibelschick - 29. Juni 2018 - 14:08
  29. Sibel Schick: Namensänderung beim Heiraten: Die Namen sind nicht das Problem, taz am 14. Februar 2018 (Eine Journalistin ärgert sich, dass junge Frauen bei der Hochzeit den Namen ihres Mannes annehmen. Doch genau das kann befreiend sein.)
  30. Bezirksfrauenrat Köln: Journalistin Sibel Schick zum Thema "Situation der Frauen in der Türkei", Ver.di am 23. August 2017 (Aufgrund der intersektionalen Diskriminierung als Kurdin, Alevitin und Frau verließ sie 2009 die Türkei, und lebt seit dem in Deutschland.)
  31. Na klar! In der Türkei dürfte sie für ihren Männerhass und für das "aggressive Feministin-Sein" kaum alimentiert werden. Ihre Pressearbeit für den "Dachverband der Migrantinnen­organisationen" (DaMigra[ext]) wird aus vier Finanzierungs­töpfe der Bundes­regierung finanziert, wie Don Alphonso in seinem Blog feststellte. Es ist ein Privileg, in Deutschland ihre Lobbyarbeit für Migranten und ihren Männerhass auf der bequemen Basis von deutschen Steuergeldern betreiben zu dürfen.
  32. Brief an die Integrationsbeauftragte: Sehr geehrte Frau Özoğuz!, taz am 20. September 2017
  33. Twitter: @sibelschick - 31. Juli 2018 - 8:50
  34. Twitter: @CommieEater - 31. Juli 2018 - 09:09
  35. Twitter: @lichtmesz - 31. Juli 2018 - 12:50
  36. Twitter: @Filarete14 - 1. August 2018 - 01:56
  37. Twitter: @sibelschick - 31. Juli 2018 - 5:52
  38. Twitter: @sibelschick - 13. März 2018 - 14:21
  39. Don Alphonso: Privilegienkritik als sozialer Fehltritt, FAZ-Blog - Stützen der Gesellschaft am 15. März 2018

Netzverweise