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Simbabwe

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Hauptseite » Afrika » Simbabwe


Emmerson Mnangagwa[wp]: "Weiße Farmer müssen zurück­kommen, weil die Menschen in Simbabwe hungern."[1][2]

Simbabwe ist ein afrikanischer Staat, der aus der Kolonie Südrhodesien[wp] hervorgegangen ist. Südlich grenzt er an Südafrika. Das durch sein mildes Klima begünstigte Land ist sehr fruchtbar.

Übersicht

1997 war das Land eines der wirtschaftlich stärksten Afrikas, 2015 wächst es mit prognostizierten 1,5 Prozent schwächer als all seine Nachbarn. Aufgrund des diktatorischen politischen Umfelds haben sich die Vor­aus­setzungen für die einst prosperierende Wirtschaft seit den 1990er Jahren substantiell verschlechtert. Von 1998 bis 2008 schrumpfte die Wirtschafts­leistung um etwa die Hälfte. Ende 2008 waren aufgrund von Hyper­inflation, Devisen­knappheit, fehlenden Investitionen, Import- und Export-Restriktionen und Energie­knappheit alle Wirtschafts­bereiche nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. Eine eigene Währung existiert nicht mehr, Ende 2008 musste der US-Dollar als Haupt­währung eingeführt werden. Im Januar 2009 wurden mehrere ausländische Zahlungs­mittel zugelassen, darunter US-Dollar und Südafrikanischer Rand[wp]. Auch britische Pfund[wp] werden akzeptiert. Der Renminbi[wp] wurde 2015 ebenfalls offizielles Zahlungs­mittel, nachdem China 40 Mio. Dollar Schulden erlassen hatte. Die heimische Goldindustrie leidet unter den diktatorischen Macht­strukturen und der Korruption. Ein Großteil des geförderten Goldes gelangt mittlerweile auf illegalen Wegen ins Ausland. 2004 wurden offiziell 17 Tonnen Gold in Simbabwe produziert. 2013 waren es lediglich noch 900 Kilogramm. Der Tourismus litt seit der schwarzen Regierungs­übernahme darunter, dass manche weißen Hoteliers ihre Betriebe aus einer Boykott­haltung heraus geschlossen hielten. Mit dem Ende der Apartheid in Südafrika nahm ein wichtiger Kundenkreis stark ab: Vorher hatten wohlhabende süd­afrikanische Inder bevorzugt in Rhodesien bzw. Simbabwe Urlaub gemacht.

Die Arbeits­losigkeit wurde 2005 auf rund 80 % geschätzt, nach einer anderen Form der Erhebung 2009 auf 95 %.

Im Global Competitiveness Index, der die Wett­bewerbs­fähigkeit eines Landes misst, belegt Simbabwe Platz 126 von 138 Ländern (Stand 2016). Im Index der wirtschaftlichen Freiheit belegt das Land 2017 Platz 175 von 180 Ländern.[3]

Zitat:

«Weiße Bauern wurden beschlagnahmt und aus Simbabwe vertrieben. Jetzt bittet die Regierung um ihre Rückkehr, da Simbabwes Volk hungert.»[2]

Politische und wirtschaftliche Entwicklung

1964 verwehrte Großbritannien Südrhodesien die Unabhängigkeit, da sich die weiße Bevölkerungs­gruppe (weniger als 4 %) unter Ian Smith[wp] mehrheitlich weigerte, die schwarze Mehrheit an der Regierung zu beteiligen. Die Regierung Smith wies auf den Zusammenbruch der ehemaligen Kolonien hin, in denen die Übertragung politischer Macht an Vertreter der Bantu-Bevölkerung verzugslos erfolgt war.[4]

Die einseitig am 11. November 1965 erklärte Unabhängigkeit wurde international mit einem Embargo und anderen Sanktionen bestraft (siehe auch UN-Resolutionen 216 und 217). Parallel dazu begannen von der UdSSR und China unterstützte Organisationen mit einem Guerilla­krieg gegen die Regierung und Anschlägen gegen Weiße und Schwarze, die mit der Regierung zusammen­arbeiteten. Etwa 250.000 Weiße hatten die Macht über rund fünf Millionen Schwarze inne. Die UNO beschloss Boykottierungen gegenüber Süd­rhodesien, um die Regierung zum Einlenken zu bewegen. Verhandlungen zwischen der Regierung und der Guerilla scheiterten 1976. Um Guerilla­kämpfe zu beenden, begann 1976 in Genf die Rhodesien-Konferenz. 1978 erhielten die Schwarzen die Parlaments­mehrheit und stellten den Minister­präsidenten. Dennoch blieben die Sanktionen bestehen, da die schwarzen, teilweise kommunistisch beeinflussten Guerilla­bewegungen ZANU[wp] und ZAPU[wp] nicht beteiligt wurden.

1979 vereinbarte Regierungschef Ian Smith mit den Befreiungs­bewegungen einen Waffen­still­stand. Ende 1979 gelang der Konferenz mit dem Lancaster-House-Abkommen ein Durchbruch. Im März 1980 fanden Wahlen unter Beteiligung aller politischen Gruppen statt, welche die ZANU-Partei von Robert Mugabe[wp] gewann.

Am 18. April 1980 wurde das unabhängige Simbabwe proklamiert. Mugabe übernahm von seinen Vorgängern ein Land, das wegen seiner hohen land­wirtschaftlichen Produktivität als "Kornkammer Afrikas" bezeichnet wurde und unter anderem wegen einer hohen Alphabetisierungs­rate und gut ausgebauter Infra­struktur relativ gute Bedingungen für eine erfolgreiche weitere Entwicklung aufwies, die in den nach­folgenden Jahren mehr und mehr verspielt wurden.[5]


Trotz Wirtschaftssanktionen und gescheiterter Verhandlungen mit der britischen Kolonialmacht gab die Regierung unter Smith Rhodesien 1969 eine neue Verfassung und rief 1970 die Republik aus.

Als Folge dieses Schrittes zogen alle in Salisbury akkreditierten Staaten, außer Südafrika, ihre diplomatischen Vertreter zurück.[6]

Die weiße Minderheitsregierung geriet zunehmend durch den Guerilla­krieg von ZAPU[wp] und ZANU[wp] in Bedrängnis, deren Bekämpfung alle Ressourcen verschlang. Smith suchte im Rahmen dieser Entwicklung zunehmend eine intensive Zusammenarbeit mit Südafrika. Eine 1976/77 in Genf abgehaltene Rhodesien-Konferenz blieb ergebnislos.[7]


Die beim Ende der weißen Herrschaft von großen Teilen der Bevölkerung erwartete Landreform wurde im Jahr 2000 chaotisch und gewaltsam durchgeführt. In mehreren Schritten hat Präsident Robert Mugabe[wp] seit dem Jahr 2000 rund elf Millionen Hektar Land der weißen Farmer enteignet und neu verteilt - offiziell an rund 300.000 Kleinbauern, während die Weißen nach dem sogenannten Land Acquisition Act für die Besitztümer auf dem Land entschädigt werden sollten. Viele Höfe gingen jedoch ohne eine Entschädigungs­zahlung an Politiker von Mugabes Regierungs­partei ZANU-PF, die kein Interesse an einer wirtschaftlichen Verwendung des Farmlandes haben. Die Land­besetzungen wurden in einer Willkür-Aktion, häufig ohne Entschädigung, begleitet von Gewalt, organisiert. Viele weiße Siedler flüchteten und brachten zuvor ihr Vieh um und verwüsteten Traktoren und Bewässerungs­anlagen.[8][9] Durch diese Art der "Landreform" verwandelte sich die einstige "Kornkammer" Afrikas in ein von Hungers­nöten und Unter­ernährung geplagtes, dauerhaft von Lebens­mittel­einfuhren abhängiges Land.[10] Dadurch bedingt leiden zudem große Teile der Bevölkerung unter Arbeits­losigkeit; die Geldwirtschaft ist de facto nicht vorhanden oder muss über Fremd­währungen abgewickelt werden. Handelnder Güterverkehr ist weitgehend nur noch durch Tausch­geschäfte möglich, der allgemeine Versorgungsgrad ist auf Subsistenz­niveau[wp] gesunken.[11][12] [13]


Am 24. November 2017 wurde Emmerson Mnangagwa[wp] als Präsident vereidigt.[14] In seiner ersten Rede als Staats­oberhaupt warb er um ausländische Investitionen und versprach eine Bekämpfung der Korruption[wp]. Außerdem stellte er einen finanziellen Ausgleich für die Anfang der 2000er Jahre enteigneten weißen Farmer in Aussicht. Die Simbabwer forderte er auf, "wieder an die Arbeit zu gehen"[15] [16]

Es ist wie mit kleinen Kindern, die ihr Spielzeug kaputt machen und dann nach dem Vater rufen, dass er es wieder heil machen möge; so rufen die Simbabwer, nachdem sie ihr Land ruiniert haben, nach den weißen Farmern, damit diese ihr Land wieder aufbauen möchten.


Zitat:

«Die meisten Kriege, die am schlimmsten wütenden Krankheiten, die wildwuchernde Korruption. Kaum eine Schreckens­tabelle, in der es die Afrikaner nicht zu traurigen Rekorden bringen würden. Wo sagenhafte Boden­schatz­reserven und günstiges Klima (Kongo, Nigeria, Sierra Leone) ein angenehmes Leben und Wohlstand für alle hätten bringen können, toben oder tobten verheerende Kriege und bereichern sich Kleptokraten auf geradezu unverschämte Weise. Ganz zu schweigen von Ländern wie Simbabwe, die einmal eine wahre Korn­kammer gewesen sind, und wo jetzt starr­sinnige Diktatoren alles in Grund und Boden wirtschaften.

Die afrikanischen Länder sind die korruptesten und undemokratischsten Länder der Erde. Einträgliche Geschäfte, wie Bergbau oder Telefon­gesellschaften, sind verstaatlicht, Grund und Boden nur selten privatisiert. Darum sind die Afrikaner arm. Und die Entwicklungs­hilfe hilft, dass das so bleibt. Sie ist im Kern eine Planwirtschaft[wp], wenn auch eine chaotische. Das ist tragisch für Afrika, aber lohnenswert für die Entwicklungs­hilfe. Ihre Geschäfts­grundlage bleibt so nämlich erhalten: das Elend in Afrika.» - CG[17]

Zitat:

«Rhodesien/Zimbabwe war eine britische Kolonie in Afrika. Die Briten erschlossen den Bergbau und die Landwirtschaft, durch den Vorteil, dass das Klima im Hochland eher dem europäischen ähnelt als dem tropischen oder staub­trockenen Afrikas. Schwarze kamen ab Anfang des 18. Jh. nach Rhodesien, um als "Gastarbeiter" auf den britischen/europäischen Farmen zu arbeiten (keine Sklaverei), wo es ihnen besser ging als in ihren heimischen Stämmen. Die Liberalen der Welt kritisierten und zwangen die Rhodesische (rein europäische) Regierung, die schwarzen Arbeiter als Bürger mit Wahlrecht zu akzeptieren (1965-79). Es waren damals ca. 5 % Weiße und 95 % Schwarze dort. Der vor allem von außen finanzierte Bürgerkrieg endete mit dem Verlust aller Rechte, allen Landes der Weißen, die entweder systematisch ermordet wurden oder flohen. 1979 wurde dann die Demokratie eingeführt, welche natürlich von Schwarzen dominiert wurde, was zum wirtschaftlichen Zusammenbruch des Landes in kurzer Zeit führte. Hohe Kriminalität, Lebenserwartung sank um 15 Jahre, Hyper­inflation, Korruption[wp] und eine 20 %-HIV-Rate waren die Ergebnisse. Copy-Paste nach Südafrika, die gerade die selbe Nummer durchziehen.» - Luisman[18]

Fazit und Ausblick

Ein blühendes Land wurde nach der schwarzen Machtübernahme auf Subsistenz­niveau[wp] herunter­gewirtschaftet. Die natürlichen Ressourcen des Landes wurden geplündert, die von Weißen aufgebauten Strukturen zerstört. Die Rückkehr zum "Schwarzen Grundzustand" ist in Simbabwe in seiner ganzen "Pracht" zu sehen.

Zitat:

«Albert Schweitzer[wp] ist ein Mann, der eine tiefe Liebe zum Afrikaner mit einem klaren Blick auf das kombinierte, wie Afrikaner wirklich waren.

Für diejenigen unter Ihnen jedoch, die nicht erfolgreich in den modernen multi­kulturalistischen Westen sozialisiert worden sind, ist Schweitzers Darstellung, die aus seinem Buch "Briefe aus Lambarene" stammt, ein unschätzbares Bild dessen, was man den "schwarzen Grundzustand" nennen kann, die wesentliche Natur von Schwarzen, bevor sie durch den Kontakt mit Weißen verändert wurden.

Es ist sehr wichtig, sich zu erinnern, dass der schwarze Grundzustand existiert, weil er oft sehr gut durch die verzerrenden Kräfte des weißen Einflusses auf Schwarze verborgen worden ist. Historisch haben wir Schwarze durch Sklaverei, Christianisierung, Rassen­vermischung, Kolonisation, Neo­kolonialismus und die kulturelle Hegemonie des Westens oft bis zur Unkenntlichkeit verändert, oder zumindest denken wir, dass wir es getan hätten, aber Tatsache ist, dass der schwarze Grundzustand fest verankert bleibt und seinen Einfluss ständig und unerbittlich auf zahllose Arten ausübt.

Ein Buch wie das von Schweitzer zu lesen, ist ein gutes Korrektiv und eine Erinnerung an die Fundamente aus Sand, auf die wir unsere Version des schwarzen Mannes erbaut haben.

Die weiße linke Einstellung gegenüber Schwarzen hat zwei Hauptaspekte. Erstens denken sie, dass Schwarze ein unbeschriebenes Blatt sind und bloß sozio­ökonomisch und bildungs­mäßig durch "affirmative action" etc. aufholen müssten, um ebenholz­farbene Versionen von ihnen selbst zu werden.

Ja, diese Vorstellungen haben etwas Plausibilität. Unter intensivem politischem, kulturellem und wirtschaftlichem Druck von der Art, mit der es die schwarze Gemeinschaft in den USA vor den 1960ern zu tun hatte, schien das Verhalten der Schwarzen sich wirklich auf eine Vielzahl von Arten zu ändern. Das Problem heute ist jedoch, dass der Großteil dieses Druckes heute als "rassistisch" um­inter­pretiert worden ist.

Der andere Aspekt der weißen linken Einstellung ist ein Glaube an die Ermächtigung von Schwarzen. Dies wird für ein absolutes moralisches Gut gehalten, und für etwas, das auch ohne tatsächliche Verbesserung von Schwarzen wünschenswert ist. Man hofft naiverweise, dass solche Ermächtigung Schwarze un­ver­meidlicher­weise in "die richtige Richtung" führen wird, das heißt dazu, schwarze Versionen von ihnen selbst zu werden.

Diese Vorstellungen sind offenkundig absurd und widersprüchlich. Sie können im linken Denken nur gelöst werden, indem man Schwarzen jegliche Handlungs­fähigkeit abspricht und "weißem Rassismus" die Schuld für jeden Mangel, Fehlschlag oder schwarzes Fehlverhalten gibt.

Es ist wesentlich, den schwarzen Grundzustand im Sinn zu behalten, denn linke Vorstellungen von Rasse sind hegemonial und erzeugen so die Bedingungen, unter denen der schwarze Grundzustand sich wieder behaupten wird. Sobald weiße Macht und Einfluss von Schwarzen genommen werden, wie in Haiti, Detroit oder Südafrika, beginnt sofort ein Prozess des Rückfalls zur Mitte, und die Schwarzen beginnen die lange Reise zurück zu ihrem ursprünglichen Grundzustand.

Viele Aspekte des Verhaltens von Schwarzen - von der Verwüstung amerikanischer Innenstädte, der Gangsta-Kultur, der Auflösung der schwarzen Familie (in Wirklichkeit ein weißes Familienmodell, das Schwarzen von Weißen aufgezwungen wurde) etc. - können am besten so verstanden werden, dass sich dieser schwarze Grundzustand wieder behauptet. Je mehr Zeit er hat, desto mehr wird er sich wieder durchsetzen.

Aber die Ermächtigung von Schwarzen, wo immer sie stattfindet, ist immer etwas Gutes, weil sie sofort offenbart, wie enorm irrig liberale Vorstellungen von Rasse, Schwarzen und der Funktionsweise der menschlichen Natur sind.

Schweitzers Buch ruft seine Jahre in Erinnerung, die er in Afrika verbrachte, hauptsächlich im Tal des Ogooue-Flusses in der damaligen Kolonie Französisch-Äquatorial­afrika, die nun Gabun heißt. Interessanterweise ist es nun einer der Teile Afrikas, die besser dran sind. Dies liegt an einer kleinen Bevölkerung (1,5 Millionen), großen Öleinnahmen und an einem fort­dauernden starken post-kolonialen französischen Einfluss - teilweise das Vermächtnis von Schweitzer. Aber zu seiner eigenen Zeit wurde das Land als primitiver als der Durchschnitt betrachtet.

Diese Unterschiede in der afrikanischen Entwicklung zwischen einem Teil und einem anderen, vor der Ankunft des weißen Mannes, enthüllt keinen indigenen Unterschied zwischen Afrikanern, obwohl es etwas davon natürlich gibt. Der wichtigste Faktor bei diesen Unterschieden war das Ausmaß, in dem afrikanische Gesellschaften einem anderen äußeren Einfluss ausgesetzt waren, nämlich jenem des Islams. Der Teil Afrikas, auf den sich der Islam am meisten ausgewirkt hatte, tendierte dazu, weniger primitive, wenn auch nicht weniger brutale Kulturen zu haben.

Man könnte sagen, dass manche Teile Afrikas zwei Wellen bedeutenden äußeren Einflusses (oder der Kolonisierung) durchmachten, eine durch den Islam und eine durch Europa. [...]

Die Arten, auf die diese verschiedenen äußeren (Europa, Islam) und inneren (der schwarze Grundzustand) Einflüsse miteinander ringen, sind in zwei der momentan größten Nachrichten über Afrika zu sehen - der Entführung von Hunderten nigerianischer Schul­mädchen durch die militante islamische Gruppe Boko Haram und den Zusammenbruch des seit kurzem unabhängigen Staates Südsudan in Stammes­anarchie.

Weil Nigeria Wellen islamischen und europäischen Einflusses erlebt hat, könnte man sagen, dass in Wirklichkeit zwei schwarze Grundzustände am Werk sind, nämlich 1) die nigerianische Gesellschaft mit einer Beimischung islamischen Einflusses vor der weißen Kolonisierung und 2) die nigerianische Gesellschaft vor der Ankunft des islamischen Einflusses.

Unter dem ideologischen Impuls des liberalen Egalitarismus hat sich der weiße Einfluss aus der nigerianischen Gesellschaft zurück­gezogen und ihr ermöglicht, zu dem zurück­zu­kehren, was sie war, außer wo wirtschaftliche Faktoren einen Gegeneffekt zugunsten der westlichen Kultur schaffen. Obwohl in vieler Weise weniger potent als der westliche Einfluss, ist der islamische Einfluss durch­setzungs­fähiger. Er sitzt in der nigerianischen Gesellschaft auch tiefer, nachdem er seit Hunderten von Jahren im Land gewesen ist, wohingegen der europäische Einfluss weniger tiefe Wurzeln hat. [...]

Aber während Nigeria zu seinem prä-britischen islamischen Grundzustand zurückkehrt, müssen wir uns daran erinnern, dass es bei islamischen Gesellschaften solche und solche gibt, und dass nicht alle islamischen Gesellschaften gleich sind. Unterhalb Nigerias islamischem Grundzustand übt der urtümlichere afrikanische Grundzustand weiterhin seinen un­ver­wüstlichen Einfluss aus. Trotz seines offenen Islamismus ist Boko Haram in Wirklichkeit eine ziemliche Annäherung beider Prozesse und vermischt tribalistische, voodooistische und islamische Elemente miteinander zu einem brutalen Cocktail. [...]

Wie ich jedoch zuvor sagte, ist die Ermächtigung von Schwarzen immer eine wundervolle Sache. Einer der interessantesten Aspekte dieses Falles ist die Erklärung von Boko Haram, dass sie die Mädchen zu verkaufen beabsichtigen, um Geld zu beschaffen. In anderen Worten, der hegemoniale weiße Mann schafft die Sklaverei ab, aber der ermächtigte schwarze Mann ignoriert das einfach und führt sie gleich wieder ein. Lasst die Linken dasitzen und darüber nachdenken, bevor sie einen Weg finden, das alles wieder dem weißen Rassismus anzulasten.

Während Nigeria in Richtung zweier atavistischer Grund­zustände kehrtmacht, zeigt der Südsudan, wie Nigeria ohne den Einfluss des Islams aussehen könnte. Nach der Unabhängigkeit vom islamischen Norden im Jahr 2011 ist der Südsudan schnell aus­einander­gefallen und ist nun der Schauplatz von Massakern, "tribozidalem" Krieg und Hungersnot.

Sowohl der Nordsudan als auch der Südsudan sind ethnisch vielfältig, mit verschiedenen Stammes­gruppen, aber der Norden ist dank einer islamischen Kultur in der Lage gewesen, eine grobe politische Einheit zu bewahren, und konnte diese auch eine Zeitlang im Süden durchsetzen. Seit der Unabhängigkeit ist der Süden jedoch in einem dramatischen Fall eines Rückfalls zum schwarzen Grundzustand aus den Fugen geraten.

Dies ist bedeutsam, weil andere ethnisch diverse nicht­moslemische Länder in der Lage gewesen sind, ein Mindestmaß an politischer Einheit zu erhalten. [...] Gabun ist ein gutes Beispiel, da dieses Land ethnisch genauso divers ist wie der Südsudan. [...] Im Fall von Gabun hielt Frankreich nach der Unabhängigkeit starke Verbindungen aufrecht und half die Zersplitterung zu verhindern. [...]

Bei schwachem europäischem Einfluss und schwachem islamischem Einfluss entgleiste das Land schnell nach dem, was es im Jahr 2011 "doppelte Ent­kolonialisierung" nannte. Statt ein weiteres relativ gefügiges und formbares neokoloniales Staatswesen wie Gabun zu werden, rutscht das Land nun in seine eigene Version des Mfecane[wp] ab - des großen Blutbads zwischen den Stämmen, das den Weg für die Kolonisation Südafrikas durch die Buren freimachte.

Eines der traurigen Vergnügen bei Afrikas ständigen Schwierigkeiten ist die Behutsamkeit, mit der die westlichen Medien über sie berichten. Lächerlich respektvolle Nachrichten­organisationen wie die BBC beharren darauf, atavistische Stammes­blut­bäder in die Nomenklatur ernsthafter politischer Kämpfe zu übersetzen, womit sie die Diskrepanz zwischen dem "Rationalen" und dem Realen und einen ständigen Nachschub an Absurditäten sicherstellen. [...]

Liberaler Egalitarismus bedeutet Ermächtigung von Schwarzen, und Ermächtigung von Schwarzen bedeutet Rückkehr zum Mittel, zum schwarzen Grundzustand.» - Der schwarze Grundzustand[19]

Nachdem Simbabwe vollständig und nachhaltig ruiniert ist, fangen die Schwarzen an rumzuflennen und wollen die Weißen gerne ins Land zurückhaben.[20][21][22][23][1]

Offenbar sollen Weiße wieder das schwarze Chaos richten und das Land zu Wohlstand bringen, bevor sie wieder ausgeraubt und erschlagen werden, so wie es sich aktuell in Südafrika abzeichnet.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 White Farmers Must Come Back, Our People Are Starving And dying of Hunger - E. Mnangagwa, Hinnews South Africa am 10. März 2018 (Simbabwe president, Emmerson Mnangagwa[wp] has asked white farmers to return to Zimbabwe.) (Simbabwes Präsident Emmerson Mnangagwa hat weiße Farmer gebeten, nach Simbabwe zurückzukehren.)
  2. 2,0 2,1 Twitter: @MarkACollett - 28. März 2018 - 06:31 (White farmers had their land seized und were forced out of Zimbabwe. Now the government is begging for them to return as Zimbabwe's people are starving.)
  3. Wikipedia: Simbabwe, Version vom 10. März 2018 (Auszugsweise und zusammenfassend)
  4. Ian Smith[wp]: The Great Betrayal, London 1997
  5. Wikipedia: Südrhodesien, Version vom 4. Februar 2018
  6. SAIRR: A Survey of Race Relations in South Africa 1970. Johannesburg 1971, S. 70
  7. Wikipedia: Ian Smith, Version vom 6. März 2018
  8. Jean Ziegler: Absturz eines Helden, Die Weltwoche Ausgabe 27/08
  9. Simbabwe enteignete weiße Farmer - jetzt vermisst es sie, Finanzen100.de
  10. Bartholomäus Grill: Simbabwe: Leitfaden für Diktatoren, Zeit Online am 27. März 2008
  11. Hyperinflation erreicht 11,2 Millionen Prozent, Süddeutsche Zeitung am 17. Mai 2010
  12. Ein Land der Narben, National Geographic im August 2003
  13. Wikipedia: Simbabwe, Version vom 10. März 2018
  14. Mnangagwa als Simbabwes neuer Staatschef vereidigt, Spiegel Online am 24. November 2017
  15. Emmerson Mnangagwa hält erste Rede als Präsident, Spiegel Online am 24. November 2017
  16. Wikipedia: Emmerson Mnangagwa, Version vom 26. Januar 2018
  17. Kommentar zu: Die Eliten kassieren ab: Aufstiegssignale in Afrika?, Tichys Einblick am 15. März 2017
  18. White flight - Der Rückzug der Weißen, Luisman's Blog am 1. Juni 2018
  19. Colin Liddell: Der schwarze Grundzustand, Morgenwacht am 13. Mai 2014; Original: The Black Baseline, Counter-Currents Publishing/North American New Right am 8. Mai 2014
  20. Peta Thornycroft und Aislinn Laing: Zimbabwe to hand back land to some white farmers, The Telegraph am 13. Juli 2015 (The names of six white farmers have been given to central government with requests they be granted security of tenure under new laws safeguarding farms "of strategic economic importance".)
  21. Tinashe Mushakavanhu: Mugabe is asking back the white farmers he chased away, Quarz Media am 20. Juli 2015 (In 2000 Robert Mugabe shocked the world when he made dramatic changes to land ownership laws in Zimbabwe which resulted in thousands of white Zimbabwean farmers being forced to give up their farms and many to leave the country. Those white farmers owned 70% of the most arable land in the country which they had inherited from a colonial past built on racial hierarchy. But now the tide is shifting again. Mugabe's people have hinted strongly, for the first time, that farmers can return–at least some of them. This will be some 15 years after the Zimbabwe government began seizing their land.) (Deutsche Übersetzung der Überschrift: "Mugabe bittet die weißen Farmer zurück, die er verjagt hat.") (Deutsche Übersetzung des Anreißers: "Im Jahr 2000 schockierte Robert Mugabe die Welt, als er die Landbesitz­gesetze in Simbabwe dramatisch änderte, was dazu führte, dass Tausende von weißen simbabwischen Bauern gezwungen wurden, ihre Farmen aufzugeben und viele das Land zu verlassen. Diese weißen Bauern besaßen 70 % des Ackerlandes des Landes, das sie aus einer auf Rassenhierarchie basierenden kolonialen Vergangenheit geerbt hatten. Aber jetzt schwingt das Pendel wieder zurück. Mugabes Leute haben zum ersten Mal stark angedeutet, dass Farmer zurückkehren können - zumindest einige von ihnen. Dies wird etwa 15 Jahre nach dem Beginn der Landnahme durch die Regierung Simbabwes sein.")
  22. Baxter Dmitry: Zimbabwe Begs White Farmers To Return As Country Plunges Into Famine, YourNewsWire am 11. Mai 2017 (Crisis-hit Zimbabwe is begging the white farmers they forcibly evicted to return and reclaim their farms, as the southern African nation's economy continues to deteriorate.) (Deutsche Übersetzung des Anreißers: "Das krisen­geschüttelte Simbabwe bittet die weißen Farmer, die sie gewaltsam vertrieben haben, zurück­zu­kehren und ihre Farmen zurück­zu­fordern, da sich die Wirtschaft des süd­afrikanischen Landes weiter verschlechtert.")
  23. Zimbabwe Must Return All White Farms To The Owners, Hinnews South Africa am 24. November 2017 (Deutsche Übersetzung der Überschrift: "Simbabwe muss alle weißen Farmen an ihre Besitzer zurückgeben." Kommentar: "Wenn das Land aber nachhaltig ruiniert ist und für land­wirtschaftliche Nutzung unbrauchbar gemacht (beispielsweise Boden­erosion), nützt die Rückgabe der so wertlos gewordenen Farmen nichts mehr.")

Querverweise

Netzverweise

  • Wikipedia führt einen Artikel über Simbabwe
  • Simbabwe am Abgrund - Vorbild für Südafrika?, JournalistenWatch am 17. Januar 2019 ("Willst du die Hölle auf Erden sehen, geh nach Simbabwe, wo der wahnsinnige Robert Mugabe sein Land derart ruiniert hat, dass die medizinische Versorgung der Einwohner so gut wie nicht mehr existent ist", so die New York Times[ext].) (Die Lebenserwartung sei mittlerweile die niedrigste der Welt: 37 Jahre für Männer, 34 für Frauen. Die rund 16 Millionen Einwohner leiden unter Hunger und Krankheiten. Derzeit tobe eine Cholera[wp]-Epidemie. Menschen seien an Milzbrand[wp] erkrankt, nachdem sie Fleisch von Tieren gegessen hatten, die an der Krankheit gestorben waren. Im Leichenhaus der Hauptstadt von Harare gibt es keinen Strom mehr, die Leichen verfaulen.)