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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen alles Männliche bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Gunnar Heinsohn

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Gunnar Heinsohn
Gunnar Heinsohn.jpg
Geboren 21. November 1943
Beruf Soziologe, Zukunftsforscher

Gunnar Heinsohn (* 1943) ist ein deutscher Hochschullehrer, Soziologe und Ökonom.

Heinsohn studierte an der Freien Universität Berlin Soziologie, Psychologie, Geschichte, Publizistik, Wirtschaftslehre und Theologie. 1974 promovierte er in Soziologie und 1982 in Wirtschaftswissenschaften. Dazwischen lebte er von 1976 bis 1978 in Israel. 1984 erhielt Heinsohn eine Professur für Sozialpädagogik an der Universität Bremen. Seit 1993 war er Sprecher des von ihm gegründeten und so benannten Instituts für vergleichende Völkermord­forschung (Raphael-Lemkin-Institut für Xenophobie- und Genozid-Forschung). 2009 wurde er pensioniert.

Heinsohn hat zu Problemen der Demographie und in jüngerer Zeit zum Phänomen des Youth Bulge[wp] (Jungmänner­überschuss) und zum "Erfundenen Mittelalter"[wp] gearbeitet. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Geschichte und Theorie der Zivilisation.

Ursachen der Revolten in England

Es ist das Ergebnis einer sehr wohl gemeinten Sozialpolitik, die in England ihre extremste Ausprägung gefunden hat: junge, meist allein­erziehende Frauen, die wenig qualifiziert sind, nicht arbeiten, keine Steuern zahlen können - und für jedes Kind von den Mitbürgern versorgt werden.
Sie wollen aber nicht sagen, alleinerziehende Mütter sind für die Krawalle verantwortlich?
Nein, die Verantwortung liegt nicht bei den Müttern oder Jugendlichen, sondern beim System, das bestimmt, dass jedes Baby vom Bürger bezahlt wird. England hat die höchste Rate allein­erziehender Mütter, die von den Mitbürgern bezahlt werden.
[...] Bisher hat sich diese sehr große Gruppe der alleinerziehenden Mütter - und an diese sind die perspektivlosen Jugendlichen ja gekoppelt - darauf verlassen können, Geld zu bekommen.[1]

Youth Bulge

Die Publikationen Heinsohns umfassen ein weites thematisches Feld. So hat er zu Problemen der Demographie und in jüngerer Zeit zum Phänomen des "Youth Bulge" gearbeitet. Er griff damit Forschungen von Gary Fuller[ext] auf, der erstmals 1995 diesen Begriff verwendete. Der Ausdruck "youth bulge" bezeichnet die über­proportionale Ausstülpung (bulge) der demo­graphischen Alters­pyramide in einer Gesellschaft. Nach Fuller liegt ein "youth bulge" dann vor, wenn die 15- bis 24-Jährigen mindestens 20 Prozent (oder auch die 0- bis 15-Jährigen mindestens 30 Prozent) einer Gesamt­gesellschaft ausmachen. Den drastischen Überschuss junger Männer korreliert Heinsohn mit Kriegs­ursachen. Politische, ökonomische und ideologische Kriegs­ursachen können dann am ehesten wirksam werden, wenn in einer Gesellschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt ein "youth bulge" meßbar vorliegt.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Bibliographie (Auswahl)

  • 1974 Theorie des Familienrechts: Geschlechtsrollenaufhebung, Kindesvernachlässigung, Geburtenrückgang, Frankfurt am Main, ISBN 3-518-10747-X
  • 1975 Theorie des Kindergartens und der Spielpädagogik, Frankfurt am Main, ISBN 3-518-10809-3
  • 1979 Menschenproduktion: allg. Bevölkerungstheorie d. Neuzeit, Frankfurt am Main, ISBN 3-518-10914-6, gemeinsam mit Rolf Knieper und Otto Steiger
  • 1982 Das Kibbutz-Modell: Bestandsaufnahme e. alternativen Wirtschafts- u. Lebensform nach 7 Jahrzehnten, Frankfurt am Main, ISBN 3-518-10998-7
  • 1984 Privateigentum, Patriarchat, Geldwirtschaft, Frankfurt am Main: Suhrkamp
  • 1985 Die Vernichtung der weisen Frauen: Beiträge zur Theorie und Geschichte von Bevölkerung und Kindheit, Herbstein, ISBN 3-88880057-9 (2005 4., erweiterte Ausgabe mit einem ausführlichen, aktualisierten Nachwort zur erweiterten Neuausgabe, Erftstadt, ISBN 3-89996340-7)
  • 1988 Was ist Antisemitismus? Der Ursprung von Monotheismus und Judenhaß, Frankfurt am Main: Eichborn, ISBN 3-82180418-1
  • 1988 Die Sumerer gab es nicht: von d. Phantom-Imperien d. Lehrbücher zur wirklichen Epochenabfolge in d. "Zivilisationswiege" Südmesopotamien; Darst. d. Probleme u. Vorschläge für ihre Lösung in e. chronolog. Überblick, Frankfurt am Main, ISBN 3-82180411-4 / ISBN 3-82180410-6
  • 1990 Wann lebten die Pharaonen?: Archäologische und technologische Grundlagen für eine Neuschreibung der Geschichte Ägyptens und der übrigen Welt, Frankfurt am Main, ISBN 382180422X (1999 3., korrigierte Auflage, Gräfelfing, ISBN 3928852205)
  • 1991 Wie alt ist das Menschengeschlecht?: Stratigraphische Grundlegung der Paläoanthropologie und der Vorzeit, Gräfelfing, ISBN 3-92885225-6 (2003 4., korrigierte Auflage, Gräfelfing, ISBN 3-92885225-6)
  • 1995 Warum Auschwitz?: Hitlers Plan und die Ratlosigkeit der Nachwelt, Reinbek bei Hamburg, ISBN 3-499-13626-0
  • 1996 Eigentum, Zins und Geld: Ungelöste Rätsel der Wirtschaftswissenschaft, Reinbek bei Hamburg, ISBN 3-89518494-2 (2009 5. Auflage, Marburg ISBN 3-89518721-6)
  • 1997 Die Erschaffung der Götter: das Opfer als Ursprung der Religion, Reinbek bei Hamburg, ISBN 3-498-02937-1
  • 1998 Lexikon der Völkermorde, Reinbek bei Hamburg, ISBN 3-499-22338-4
  • 2003 Söhne und Weltmacht: Terror im Aufstieg und Fall der Nationen, Zürich, ISBN 3-28006008-7 (auch als kostenfreie PDF-Datei) erweiterte Auflage 2006
  • 2006 Eigentumsökonomik, gemeinsam mit Otto Steiger, Marburg (metropolis) ISBN 3-89518534-5

Artikel

Interview

Zitate

  • "Man darf aber nicht vergessen, dass 95 Prozent aller Ökonomie-Nobelpreis­träger Eigentum, Zins und Geld ebenfalls nicht verstehen." [4]
  • "Was wir erleben, ist die höchste Vergreisungs­geschwindigkeit der Menschheit, und das bedeutet, daß wir keine Innovations-, keine Erfinder­kraft mehr haben. Technischer Fortschritt wird im Wesentlichen gemacht von jungen Männern zwischen 18 und 35." [5]
  • "Das Potential an jungen, dynamischen Leuten, das noch irgendwo auf der Erde herumläuft, locken wir nicht an. Wir haben andere Leute angelockt." [5]
  • "Wenn die Deutschen so sind, dass sie so wählen, dass nur solche Koalitionen entstehen, müssen sie auch das ertragen, was daraus folgt." [5]
  • "Wir machen doch eine perverse Situation durch. Der Sozialstaat, auf den wir eigentlich stolz sein sollten, der erdrückt uns. Was ist das für ein Leben, was wir führen? Nur aus Dummheit." [5]
  • "Wenn Bush konsequent gewesen wäre, hätte er nach 9/11 Hamburg bombardiert." [5]

Einzelnachweise

  1. "Das ist kein englisches Problem", Tagesanzeiger am 11. August 2011
  2. "540 Millionen wollen weg. Was das mit unser Welt macht und wer eigentlich die "guten Migranten" sind erklärt Gunnar Heinsohn. Ein Blick auf Zahlen und Erfahrungen zeigt die Dimension und Möglichkeiten der Flüchtlingskrise." - "Migranten in Deutschland so ungebildet wie sonst nirgendwo."
  3. Hadmut Danisch: Die linke Utopie platzt gerade, Ansichten eines Informatikers am 6. Juli 2019 (Ein Artikel zu dem aktuellen Dauerthema, dass die linke Utopie platzt und die Linken nun entsetzt vor dem Platzen ihrer Illusionen stehen - und Schuldige suchen.) (Die Pädagogen merken jetzt, dass der soziologische Ansatz, dass man aus jedem einen guten Schüler machen kann, wenn man ihn nur in eine Schule setzt und so behandelt als ob, nicht funktioniert. Im Prinzip ist das das Eingeständnis, dass der ganze sozio-linke Quatsch von "alle Menschen sind gleich" und jeder wird das, als was man ihn behandelt, bei arabischen Analphabeten in deutschen Schulen genausowenig funktioniert wie mit Quotenfrauen in Informatik­professuren. Der große Schwindel platzt gerade und der Schaden hat nun hier Versorgungs­anspruch.) (Eine Dummenflutung bei gleichzeitiger Verachtung der Leistungsträger gibt es nur hier bei uns.)
  4. Kommentar von Gunnar Heinsohn am 12. Juni 2014
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 Quelle fehlt!

Netzverweise


Dieser Artikel basiert Teilauszug auf dem Artikel Gunnar Heinsohn (31. Dezember 2010) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipedia-Artikel steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar, die vor Übernahme in WikiMANNia am Text mitgearbeitet haben.