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Antifa Rostock - Und gleich wird die rechte Hetze beginnen.jpg

Die Antifa meldet einen Einzelfall:

"#Frankfurt Mann stößt #Kind auf die #Gleise und wird von #Schnellzug (#ICE) überrollt. Und gleich wird die rechte Hetze beginnen. Lasst die Flüchtlinge aus dem Spiel.
Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!"
- Auf Twitter am 29. Juli 2019

Die Helferindustrie reagiert:

Carsten Baumann, Leiter der ökumenisch geführten Bahnhofsmission, äußerte die Befürchtung, dass die Tat "in Sozialen Netzwerken[wp] genutzt wird, um die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben". Feldmann sagte, er hoffe, "dass der Hass nicht verfängt, den einige bereits gestern Abend im Netz geäußert haben".
- Nord-Bayern am 30. Juli 2019[ext]

Der Qualitätsjournalismus meint:

"Kind von Eritreer vor Zug gestoßen - Danke, Merkel" - Was ist bloß los in den Hirnen all jener, die im Internet solche Sätze verbreiten, fragt sich unser Kommentator Matthias Koch. Seine Antwort: Dem Wahn des Einzelnen folgt der Wahn der Menge.
- Leipziger Volkszeitung am 2. August 2019[ext]

Die Pfarrerin predigt:

"Was muss jemand erlebt und erlitten haben, wenn er anderen so etwas Furchtbares antut?" [...] "Wir dürfen nicht zulassen, dass jetzt Gedanken von Hass um sich greifen."
- Hessenschau[ext]
Politik in Deutschland: Willkommenskultur für Migranten, Abtreibungs­kultur für Ungeborene, Zerstörungs­kultur für Familien
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Ehrenmord

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Der Ehrenmord wird von der Meinungswirtschaft gerne als Problem aufgeblasen:

Zitat:

«Warum gerade das extrem seltene Rand­phänomen Ehrenmord mit rund 60 Fällen in den letzten 10 Jahren (bei weit mehr als 1.000 vollendeten Morden jährlich(sic!) aus anderen Gründen) medial zu einer Massen­erscheinung gemacht wird.»

Dessen unbeachtet sollen hier die Besonderheiten des Ehrenmordes aufgearbeitet werden.

Begriffsklärung

Der Ehrbegriff

Um sich nicht in Differenzierungen zu verlieren, soll die Frage "Was ist Ehre?" am Beispiel Türkei erläutert werden.

Die türkische Ehre, auf die sich ein Mörder beruft, hat nichts mit der deutschen Ehre[wp] zu tun, die einem zuteil wird, wenn man das Bundesverdienstkreuz erhält, hohen Besuch empfängt oder ein Versprechen gibt. Das leicht altertümlich klingende deutsche Wort drückt ein besonders positives, vornehmes, erhebendes Gefühl aus. In der Regel wird die Ehre verdient: Man ehrt einen Wissenschaftler für seine Forschung oder eine Politikerin für ihre Bemühungen um den Frieden.

In der türkisch-islamischen Kultur dagegen wird die namus nicht verdient, sondern verteidigt. Auch Seyran Ateş, eine der profiliertesten deutschen Frauen­rechtlerinnen aus der Türkei, weist in ihrem Buch Der Multikulti-Irrtum auf die völlig unterschiedliche Bedeutung hin: "Wer in einem türkischen Zusammenhang namus hört, assoziiert damit zum überwiegenden Teil nicht etwas Positives, sondern eine Last, etwas, was es zu behüten gilt und wofür man bereit ist, sein Leben zu geben, etwas, was man ganz schnell verlieren kann und damit dann auch seine Existenz­berechtigung." Denn wer seine Ehre nicht verteidigt, wird zum namussuz adam, zum ehrlosen Mann. Das ist "das Schlimmste", was einem Türken passieren kann.

Die türkische Frau dagegen wird - vor allem, wenn sie jung ist - nicht als eigen­ständiges Wesen gesehen. Ihre Funktion ist, die Ehre der gesamten Familie zu tragen, inklusive Tanten und Onkel. Daher haben sämtliche Clan-Angehörigen das Recht (und die Pflicht), sich im Namen der Ehrverteidigung konstant in das Leben der Frau einzumischen. So wird die Ehre zu einem Instrument der totalen Kontrolle. Sie fördert Überwachung und Denunziation.

Denn die Ehre des Clans, die die Frau trägt, besteht aus ihrer sexuellen Enthaltsamkeit. Sie muss vor der Ehe Jungfrau sein und nach der Hochzeit treu. Das hört sich zunächst einmal lediglich konservativ an. Doch ein einziges Wort, ein einziger Blick kann die Ehre beschmutzen. Das bedeutet: Ein Vater kann seine Tochter einsperren, weil sie ihr Haar offen trägt oder sich nicht an die allgemeinen Regeln der Familie hält. Ein Ehemann kann seine Frau verprügeln, wenn sie ihm Widerworte gibt oder weil sie den Kassierer im Supermarkt seiner Meinung nach zu lange angeschaut hat. Ein Bruder kann seine Schwester erschießen, weil er glaubt, dass sie zu westlich lebt oder schlicht, weil sie kein Kopftuch tragen will.[1]

Das Bundeskriminalamt bewertet Ehre als Motiv für Gewalt­verbrechen so: "Der Fokus der Diskussion über die Motive und kulturellen Hintergründe richtete sich teilweise sehr vorder­gründig auf den Islam und die Türkei als Herkunfts­land der Täter (und Opfer). Bei genauerer Analyse der gesicherten polizeilichen Daten ist allerdings erkennbar, dass wohl eher die auch nach der Migration andauernde starre Verwurzelung in vormodernen agrarischen Wirtschafts- und Sozial­strukturen und damit verbunden ein extrem patriarchalisches Familien­verständnis die durchgängige Ursache für das Phänomen der so genannten Ehrenmorde darstellen.[2] - Das Verständnis von der Rolle der Frau ist in patriarchalischen Familien­strukturen teilweise mit Unterdrückung und extremer Reglementierung verbunden, wobei das männliche Familienoberhaupt und die männlichen Familien­angehörigen sich in der Rolle der Garanten der Familienehre sehen." Einfach ausgedrückt: Ehre ist nicht Teil der Religion, sondern ein Machtinstrument des Mannes gegen die Frau.[3][4]

Der Mordbegriff

Eine nicht unwichtige Frage lautet, wann ein Mord als Ehrenmord zu gelten hat.

Eine gängige Definition lautet: Ein Mord ist ein Ehrenmord, wenn der Täter als Motiv für seine Tat die Familienehre angibt. Doch das greift zu kurz: Denn es gibt Morde, die nur als Ehrenmord getarnt werden, in denen es in Wirklichkeit aber um etwas anders geht, zum Beispiel um Geld oder Land, oder um die Vertuschung eines anderen Verbrechens, beispielsweise Inzest. Auf der anderen Seite gibt es Mörder, die für die Ehre töten, sich aber hüten, das Wort Ehre überhaupt in den Mund zu nehmen.

Eine Beschreibung: Ein Ehrenmord wird in der Regel von einem männlichen Familienmitglied begangen: Vater, Bruder, Onkel, Cousin, Ehemann oder Exmann töten eine junge Frau, selten auch einen jungen Mann. Diese hat (oft nur minimal) gegen eine Familien­regel verstoßen. Dadurch sehen die männlichen Familien­mitglieder ihren Machtanspruch in Frage gestellt. Oft werden sie von den weiblichen Mitgliedern in ihren Rachegelüsten bestärkt. Um die Ordnung wieder­her­zustellen, wird das Mädchen getötet. Die Gemeinschaft sieht das Verbrechen als rechtmäßig an. Sie ist möglicherweise sogar stolz darauf.

Daraus leitet sich ab: Ein Ehrenmord wird in der Regel nicht im Affekt begangen. Zwar stehen die Männer unter einem enormen gesellschaftlichen Druck, den sie wegen ihres schwachen männlichen Egos nicht aushalten. Sie fühlen Hass und Hilflosigkeit, wenn sie immer wieder hören: "Was bist Du für ein ehrloser Mann? Du lässt es zu, dass Deine Frau ein freies Leben führt. Die knallt ja durch."[5] Ein Türke, der anders leben will, muss sich aus der Gemeinschaft entfernen. Will er in der Gemeinschaft bleiben, muss er sich ihren Regeln unterwerfen.

In einer Gesellschaft, in der individuelle Freiheit nichts, die Familie aber alles bedeutet, kann der ganze Clan in die Planung des Ehrenmords involviert sein. Das heißt: sämtliche Familien­angehörige können die Frau verraten. Sie kann sich oft nicht einmal an ihre eigene Schwester wenden. Denn selbst ihre Mutter könnte sie in einen Hinterhalt locken. Wenn überhaupt, könnte Hilfe und Unterstützung ohnehin nur von einem Mann kommen. Aber das Mädchen darf mit keinem Mann außerhalb der Familie Kontakt aufnehmen, weil sie sonst die Ehre der Familie beschmutzt. Die einzigen, an die ein Mädchen sich wenden könnte, sind Vater und Bruder - um deren Macht es aber oft gerade geht.[6] Genau diese beiden sind am Erhalt des totalitären Systems interessiert.[7]

In einigen Fällen werden auch Männer Opfer eines Ehrenmords, zum Beispiel als Freund eines Mädchens oder als Homosexueller. Auch der Mord am niederländischen Filmemacher Theo van Gogh[wp] war ein Ehrenmord an einem Mann.

Der Begriff Ehrenmord bezeichnet einen Mord nach einem ganz spezifischen Muster. Folgende Aspekte können bei der Identifizierung helfen:

  • Ist der Mord mit anderen Familien­mitgliedern geplant oder handelt es sich um einen (nicht nur angeblichen) Einzeltäter?
  • War die Tat überhaupt geplant oder geschah sie tatsächlich im Affekt?
  • Ist der Täter nach der Tat bestürzt oder fühlt er sich im Recht?
  • Hält das Täterumfeld die Tat für richtig, und demonstriert die Familie Solidarität?
  • Gibt es Aussagen des Täters (nicht nur zur Tat), die sich auf die Ehre beziehen? Hat er früher schon einmal etwas mit seiner Ehre rechtfertigt?
  • Die Heirat war keine Liebesheirat, sondern eine Zwangsheirat oder arrangierte Ehe. Dazu gehört häufig, dass die Braut bei der Hochzeit sehr jung war, manchmal minderjährig. Braut und Bräutigam kannten sich vorher nur minimal.
  • Braut und Bräutigam sind miteinander verwandt, sie sind beispielsweise Cousin und Cousine. Einer der beiden reist im Rahmen einer Familien­zusammen­führung nach Deutschland (oder in den Westen) ein. Allerdings dauert es oft Monate oder Jahre, bis der Mann die Frau nachholt.
  • Kommt die Frau nach Deutschland, lebt sie jahrelang bei den Eltern des Mannes und führt deren Haushalt. Nicht, weil man sich so gut versteht, sondern weil die Eltern die Frau kontrollieren, während der Mann arbeitet oder aus anderen Gründen nicht zu Hause ist.
  • Die Frau kann während der Beziehung kein Deutsch lernen. Ein Kursbesuch wird ihr verboten. Oft darf sie nicht einmal allein aus dem Haus.
  • Nach Misshandlungen trennt sich das spätere Opfer vom Täter, was der Täter nicht akzeptiert. In einigen Fällen lebt ein bereits geschiedenes Paar (gegen den Willen der Frau) noch zusammen. In anderen Fällen bedroht und belästigt der Täter das Opfer massiv (Stalking).
  • Der Täter legt ganz unterschiedliche Maßstäbe an sein eigenes (sexuelles) Verhalten und an das des Opfers an. Er begründet dies durch die Geschlechterrollen. Zum Beispiel: Er selbst hat (tatsächliche oder behauptete) Affären, bringt aber seine Frau um, weil sie angeblich einen anderen Mann angeschaut hat.
  • Der Täter kommt aus einer Familie, die einen türkischen (marokkanischen, irakischen ...) Ehrbegriff pflegt.

In Fällen, in denen der Täter nicht der Mann oder Exmann des Opfers ist, wird oft das jüngste männliche Familien­mitglied ausgewählt, da er die geringste Strafe zu erwarten hat. Wichtig: Selbstverständlich weist nicht jeder Ehrenmord all diese Aspekte auf. Die Auflistung hilft aber, Ehrenmorde besser zu identifizieren.[8]

Aspekte

Was unterscheidet den Ehrenmord von einer "normalen" Beziehungstat?

Es gibt auch in Deutschland Beziehungstaten, bei denen Männer ihre Partnerinnen oder Ex-Partnerinnen umbringen. Auch Westler benutzen gemeinsame Kinder, um Macht­ansprüche durchzusetzen.

Das Wichtigste dazu am Anfang: Für den Täter mag die Beziehungstat ähnlich motiviert sein wie der Ehrenmord. In beiden Fällen fühlt sich der Mann in seiner Ehre oder in seiner Männlichkeit verletzt und tötet. Aber es gibt sehr wohl einen Unterschied für die Frau. Im Westen werden Morde an Frauen fast ausschließlich von ihren Ehemännern oder Exmännern verübt. Es gibt keine Morde von Vätern, Onkeln oder Cousins. Die Bedrohung ist also eine ganz andere, ebenso die Möglichkeit, sich in Sicherheit zu bringen.

Selbst wenn es auf einem rückständigen niederbayerischen Hof noch eine vereinzelte arrangierte Ehe geben sollte, so könnte sich die Frau doch verweigern, ohne Angst haben zu müssen, dafür von ihrem Onkel getötet zu werden. Zusätzlich kann sie sich ans Frauenhaus, an |soziale Helfer, an die Kirche und an die Polizei wenden. Die türkische Frau dagegen findet selbst in ihrer Gemeinschaft keine Unterstützung. Oft nicht einmal bei der Polizei oder in der Moschee. Im Gegenteil: Auch das sind Männer­gesellschaften, die am Erhalt ihrer Macht interessiert sind.

Ein weiterer Unterschied zwischen einem Ehrenmord und einer Beziehungstat liegt im Unrechts­bewusst­sein: Ein Ehrenmörder ist sich in der Regel keiner (moralischen) Schuld bewusst. Im Gegenteil: Er hat etwas in seinen Augen sehr Wertvolles getan. Sein Umfeld ist derselben Meinung und hat kein Interesse daran, mit der Justiz zu kooperieren, was die Aufklärung der Tat noch schwerer macht. Sollte trotzdem beispielsweise eine Schwester aussagen wollen, wird auch sie bedroht. Ein Beziehungs­täter dagegen weiß in der Regel, dass er eine schwere Straftat begangen hat, die durch nichts zu entschuldigen ist.[9]

Weiter oben sind Fragen aufgelistet, die helfen, den Unterschied zwischen der westlichen Beziehungstat und dem Ehrenmord genauer zu verstehen.[10]

Wieviele Ehrenmorde gibt es?

Zu Ehrenmorden in Deutschland gibt es keine sicheren Zahlen. Nicht jeder Ehrenmörder nennt sein wahres Motiv. In vielen Gerichts­verhandlungen wird ein Ehrmotiv nicht untersucht und nicht benannt. Mädchen und Frauen werden ins Ausland verschleppt, dort ermordet und als vermisst gemeldet. Oder sie werden in den Selbstmord getrieben.

Zudem gibt es fragliche Fälle, zum Beispiel, wenn ein Mörder ein Ehrmotiv angibt, aber später für schuld­unfähig erklärt wird.

Dieses Archiv listet die Ehrenmorde, die wir finden. Daraus folgt: Je mehr wir suchen, desto mehr finden wir. Je weniger wir suchen, desto weniger finden wir. Das gilt auch für andere "Studien". Die Behauptung, man wisse, wieviele Ehrenmorde es in Deutschland gibt, hat eher etwas mit Agitation zu tun, in die eine oder in die andere Richtung. Diese Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen.

Für das Jahr 2018 finden sich in diesem Archiv:[11]

  • Ehrenmorde in Deutschland 2018: 39
  • Schwere Mordversuche: 46 (+ 4 Ungeborene)

Diese Zahlen sind aber vorläufig. Viele Fälle findet man erst, wenn der Prozess eröffnet oder ein Urteil gesprochen wird. Manche Morde findet man nie.

Zu den Tätern: Aus der Türkei kommen 12 Täter, aus Afghanistan 10. Aus Syrien kommen 16, davon 2 Palästinenser. Bei einem weiteren Palästinenser, der schon lange in Deutschland ist, ist die Herkunft unklar. Aus dem Irak kommen 4 Täter, davon 2 kurdische Jesiden. Aus dem Iran kommen 4 Täter. Jeweils 2 Täter kommen aus Kenia, Ägypten, Albanien und Bulgarien. Vermutlich sind 2 Täter aus Roma-Familien. Je ein Täter kommt aus Russland, Kasachstan, Bosnien, Serbien, Kroatien, Libyen, Tansania, Eritrea, Somalia, Tunesien und Algerien. Je ein Doppel­mörder kommt aus dem Niger und aus Mosambik. Bei 7 Tätern ist die Herkunft unklar.

Das nur als Anhaltspunkt. Man kann davon ausgehen, dass einige Täter nicht die Wahrheit sagen zu ihrer Herkunft. Weitere Fälle werden im Laufe von 2019 eingefügt.

Für das Jahr 2017 finden sich in diesem Archiv:[11]

  • Ehrenmorde in Deutschland 2017: 56 (+ 3 Ungeborene)
  • Schwere Mordversuche: 47 (+ 1 Ungeborenes)

Zu den Tätern: Aus der Türkei kommen 15 Täter, aus Afghanistan 18. Aus Syrien stammen 16, aus dem Irak 9, aus Albanien 5, ebenso aus Serbien. Jeweils 3 Täter kommen aus Indien und Pakistan, jeweils 2 aus Algerien, Rumänien, Kroatien und dem Iran. Jeweils ein Täter kommt aus Bangladesch, Aserbaidschan, Kasachstan, Libanon, Bosnien, Marokko, Tunesien, Ägypten, Nigeria, Äthiopien, Senegal, Tadschikistan, bei 3 ist die Nationalität unklar.

Wieviele Kinder betroffen sind, ist schwer zu sagen. In manchen Fällen ist es nicht bekannt oder die Anzahl wird nicht genannt. Über 140 Kinder sind es aber für das Jahr 2017 sicher.

Wieviele Täter Roma sind, ist ebenfalls unklar, bei einem Fall ist es sicher, bei mindestens einem weiteren kann man es vermuten. In mindestens 4 Fällen ist der Täter Jeside.

Diese Zahlen können sich ändern, manchmal finden wir einen Fall erst nach Jahren.

Für das Jahr 2016 finden sich in diesem Archiv:[11]

  • Ehrenmorde in Deutschland 2016: 41 (+ 4 Ungeborene)
  • Schwere Mordversuche: 38 (+ 1 Ungeborenes)

Zu den Tätern: Unter den Tätern sind 8 Syrer, einer davon wirft 3 Kinder aus dem Fenster. Aus der Türkei kommen 15, darunter einer, der 3 Schwestern niedersticht, aus Afghanistan 11, darunter ein Doppel­mörder. Aus dem Irak sind 7 Täter, davon sind 2 Jesiden. Jeweils ein Mörder kommt aus Indien, Brasilien, Usbekistan, Tunesien, Togo, Kongo, Kamerun, Nigeria, Aserbaidschan, Tschetschenien, Ägypten, Pakistan und dem Libanon. 2 Täter kommen aus Marokko. Ein weiterer Doppel­mörder kommt aus Mauritius. Aus Albanien kommen 6 Täter. Aus Serbien kommen 2 Täter, darunter 1 Roma. 3 Täter kommen aus dem Iran. In 3 Fällen ist die Nationalität unklar. Im Verhältnis zu den Jahren davor gibt es durch den Flüchtlings­strom ab 2015 deutlich mehr syrische Täter.

Zum Vergleich:

Für das Jahr 2015 finden sich in diesem Archiv:[11]

  • Ehrenmorde in Deutschland 2015: 25 (+ 1 Ungeborenes, 1 weitere Schwangerschaft ist unbestätigt)
  • Schwere Mordversuche: 14 (+ 1 Ungeborenes)

Zu den Tätern: 6 Täter sind aus dem Irak, zusätzlich ein Doppel­mörder (Jeside) und ein Täter, der aus dem Grenzgebiet Türkei/Irak kommt (vermutlich Kurden, vermutlich Jesiden). Neben diesem Fall finden sich 13 Täter aus der Türkei und 3 weitere, deren Herkunft unklar ist, die aber vermutlich türkisch sind. Ein Täterpaar, das seine Tochter ermordet, ist aus Pakistan, bei einem Mordversuch ist der Täter vermutlich Pakistani mit britischem Pass. Ein Täter kommt aus Sri Lanka, einer aus Indien, einer von der Elfenbein­küste, einer aus Kenia, einer aus Jordanien, einer aus dem Libanon, die beiden letzteren (vermutlich) Palästinenser. Aus Syrien sind 3 Täter, aus Afghanistan 4. In einem Fall ist der Täter vermutlich ein Roma aus Bulgarien. Bei einem Fall ist die Herkunft ganz unklar.[12]

Anmerkung der WikiMANNia-Redaktion
Trotz aller Akribie der Webseite ehrenmord.de bleibt der Ehrenmord eine seltene Rand­erscheinung unter allen Mordfällen.

Soll der Begriff Ehrenmorde verwendet werden?

Ein Ehrenmord ist ein Mord im Namen der Ehre. Wenn ein Bruder seine Schwester umbringt, um die Familienehre wieder herzustellen, dann ist das ein Ehrenmord.

Manche sagen, man solle das Wort Ehrenmord nicht benutzen. Es würde implizieren, der Mord habe ein positives Motiv.

Aber die türkische (marokkanische, serbische, irakische ...) Ehre ist nicht eine positive Auszeichnung. In konservativen muslimischen Gemeinschaften legitimiert die Ehre die Herrschaft des Mannes über die Frau, die Herrschaft des Familienclans über den einzelnen. Diese Ehre muss verteidigt werden, koste es, was es wolle. Sie hat nichts mit einer feinen deutschen Ehre zu tun, die einem zuteil wird, wenn man einen Preis erhält, sich geehrt fühlt oder für etwas geehrt wird.

Daher ist es wichtig, Ehrenmorde auch als solche zu bezeichnen. Es sind Verbrechen im Namen der Familienehre. Wer das Muster versteht, kann sie besser identifizieren. Zum Beispiel: Wenn man weiß, dass Ehrenmorde oft im Clan geplant werden, kann die Polizei bei den Ermittlungen das Täter­umfeld gezielt danach befragen. Oder: Muss ein Mädchen vor einem Ehrenmord geschützt werden, müssen die Sicherungs­maßnahmen viel umfang­reicher sein als bei der Bedrohung durch einen Einzel­täter.[13]

Daher ist Ehrenmord die korrekte Bezeichnung für eine bestimmte Art von Beziehungstat. Im Englischen heißen die Morde im Namen der Ehre ebenfalls honour killings und im Türkischen namus cinayetleri.[14]

Kritik an ehrenmord.de

Anmerkung der WikiMANNia-Redaktion
Die Ausführungen der Webseite ehrenmord.de sind nur bedingt brauchbar.
  1. Zum einen ist der Ehrenmord unter allen Mordfällen ein extrem seltene Rand­phänomen.
  2. Zum zweiten ist das Thema Beschneidung von Mädchen ein weiteres Problem von ähnlichem Rang, sodass eine prominente Hervorhebung von Ehrenmorden nicht zielführend ist. Darüber hinaus haben Clans von Zuwanderern in den vergangene vierzig Jahren vielfach hochkriminelle Netzwerke nach Art der Mafia aufgebaut. Allein die Morde im Umfeld von Rivalitäten zwischen kriminellen Gruppen dürfte die Zahl der Ehrenmorde bei weitem übersteigen.
  3. Mit "die türkische (marokkanische, serbische, irakische ...) Ehre" wird viel zu undifferenziert gezeichnet. In der Türkei gibt es große Unterschiede zwischen ethnischen Türken und ethnischen Kurden, in Marokko große Unterschiede zwischen ethnischen Arabern und ethnischen Berbern, im Irak zwischen Shiiten, Sunniten und ethnischen Kurden. Auch sind die Unterschiede zwischen Großstadt und Provinz viel zu groß, um pauschal von EINER "türkischen (marokkanischen, serbischen, irakischen ...) Ehre" zu sprechen.
  4. Die Ausführungen folgen zu sehr dem feministischen Narrativ von den bösen Männern und den armen Frauen. Erstens sind auch Frauen Täter und Mittäter, zweitens haben Frauen ebenfalls Verantwortung zu tragen. Sie sind für die Erziehung ihrer Söhne verantwortlich und tragen maßgeblich an der Reproduktion und der Tradierung der vormodernen Sozial­strukturen bei.
  5. In den Ausführungen klingt die überaus naive Erwartungs­haltung durch, wir könnten in Deutschland(!) mit den vormodernen Sozial­strukturen und dem archaischem Gesellschafts- und Rechts­verständnis von Menschen aus aller Herren Länder(!) fertig werden. Der naheliegende Gedanke, dass das sehr wahrscheinlich gar nicht möglich ist, wird weder gedacht und erst recht nicht laut ausgesprochen.
  6. Die Klassifizierungen von ehrenmord.de sind zweifelhaft. Es werden ein paar Beispiele zur Veranschaulichung.
Jan
geboren: 2002
Mordversuch: 5. Januar 2019
Wohnort: Beucha (bei Leipzig)
Herkunft: Opfer: Deutschland; Täter: Syrien
Kinder: keine
Täter: Muhammad (zur Tat angebl. 16 J.)

Am 5. Januar 2019 streiten sich 3 Jungs und 2 Mädchen am Bahnhof in Beucha bei Leipzig. Der eine ist Muhammad, ein angeblich 16jähriger Asyl­bewerber aus Syrien. Er zieht ein Messer und sticht einem anderen Jugendlichen in den Hals, die Halsschlag­ader wird nur knapp verfehlt. Ein Notarzt wird gerufen. Das Opfer kommt lebens­gefährlich verletzt ins Krankenhaus.

Aufgrund von Zeugenaussagen kann die Polizei den Täter am Tatort festnehmen. Er lebt als unbegleiteter minder­jähriger Flüchtling in einer Unterkunft in Waldsteinberg. Das Opfer ist ein deutscher 17jähriger, dessen richtiger Name nicht bekannt ist.[15]

Kommentierung
Während eines Streits wird also ein Messer gezückt. Es gibt offenbar Kulturkreise, in denen sehr schnell zur Konflikt­bewältigung ein Messer gezückt wird oder zu anderweitigen körperlichen Gewalt gegriffen wird. Subsummiert man alle diese Fälle unter "Ehrenmord", fällt völlig unter den Teppich, dass Messer­morde und andere Körper­verletzung auch einfach so aus völlig nichtigem Anlass geschehen.

Tamine
geboren: 1990
Mordversuch: 18. Januar 2019
Wohnort: Ratzeburg
Herkunft: Irak
Kinder: 2
Täter: ihr Ehemann (32 J.)

Tamine lebt getrennt von ihrem Mann, einem Asylbewerber aus dem Irak. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder.

Am 18. Januar 2019 greift der Mann seine Exfrau in der Nähe des Bahnhofs Ratzeburg an. Er sticht sie nieder. Als sie am Boden liegt, sticht er weiter mit einem Küchen­messer auf sie ein. Zeugen gehen dazwischen.[16]

Kommentierung
Auch hier wird drauflos gemessert. Aber ist das "Ehrenmord", oder geht das eher in die Richtung "Wenn man nur einen Hammer als Werkzeug hat, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus"? Völlig offen und ungeklärt bleibt hier auch, ob die Frau nicht möglicherweise auch Täter ist, etwa durch (durch Feminismus gestützte) Kindesentziehung und -entfremdung.

Maria
geboren: 1994
Mordversuch: 11. Januar 2019
Wohnort: Bad Kreuznach (Nähe Mainz)
Herkunft: Opfer: Polen; Täter: Afghanistan
Kinder: sie war schwanger, das Kind stirbt
Täter: ihr Exfreund (zur Tat 25 J.)

Maria kommt aus Polen und ist mit einem Afghanen zusammen. Er ist Asylbewerber, sein Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Er wohnt in Biblis (Hessen).

Am 11. Januar liegt Maria schwanger im Krankenhaus, vielleicht wartet sie auf ihre Entbindung. Vielleicht ist das Kind von dem Afghanen. Er besucht sie im Krankenhaus und sticht ihr mehrfach in den Bauch. Eine weitere Patientin im Zimmer muss den Angriff mitansehen, die drückt den Notruf.

Maria überlebt durch eine Notoperation, das ungeborene Kind stirbt. Der Täter stellt sich am Bahnhof der Bundespolizei.

Maria lebte zuvor in einem Frauenhaus. Möglicherweise fühlte sie sich von ihrem Freund bedroht.[17]

Kommentierung
Auch hier ist die Rolle der unklar. Wollte sie ihm ein Kind unterschieben, oder hatte sie Mehrverkehr, sodass nicht klar ist, von wem sie eigentlich schwanger war. Ohne weitere Hintergrund­information bleibt die Motivlage unklar. Die Einordnung als "Ehrenmord" willkürlich.

Karin C.
geboren: 1966
Mordversuch: 4. Januar 2019
Wohnort: Waldhufen (bei Görlitz)
Herkunft: Opfer: Deutschland; Täter: Pakistan
Kinder: unklar
Täter: ihr Freund Sameer Q. (zur Tat 28 J.)

Karin ist mit dem 15 Jahre jüngeren Sameer aus Pakistan liiert. Man darf davon ausgehen, dass er sich eine Verbesserung seines Aufenthalts­status davon verspricht.

Am 4. Januar 2019 sticht er sie in der gemeinsamen Wohnung nieder. Er lässt die Verletzte blut­über­strömt liegen und flieht mit ihrem Portemonnaie. Eine Nachbarin hört die Schreie und ruft den Rettungsdienst. Karin wird im Krankenhaus notoperiert. Der Täter wird in Tatortnähe festgenommen.

Sameer ist vorbestraft und geduldeter Asylbewerber. [...] Als Motiv wird genannt, dass Karin sich trennen wollte.[18]

Kommentierung
Zunächst einmal ergibt sich aus den Angaben, dass die Frau zum Tatzeitpunkt 53 Jahre alt war, demnach wäre der Täter 25 Jahre jünger gewesen. Opfer und Täter waren auch nur "liiert", nicht verheiratet.
Die Tat entspricht nicht der Umschreibung von ehrenmord.de für einen Ehrenmord:
"Ein Ehrenmord wird in der Regel von einem männlichen Familien(!)mitglied begangen: Vater(!), Bruder(!), Onkel(!), Cousin(!), Ehemann(!) oder Exmann(!) töten eine junge Frau, selten auch einen jungen Mann. Diese hat (oft nur minimal) gegen eine Familien­­regel verstoßen."
Der Täter ist mit dem Opfer weder verwandt noch verheiratet gewesen. Auch weist "er versprach sich eine Verbesserung seines Aufenthalts­status" auf eine andere Motivlage als "Ehrenmord".

Fazit
Viele Einordnungen als "Ehrenmord" erscheinen willkürlich. Konflikte werden offenbar oft und gerne mit dem Messer gelöst. Oft auch ohne oder aus nichtigem Anlass. Auch vor Frauen, Kindern und Ungeborenen wird im Gewaltexzess offenbar keine Rücksicht genommen. Der Begriff "Ehrenmord" führt in vielen aufgeführten Morden und Mord­versuchen nicht zu einem besseren Verständnis des Falles. Vieles erinnert an einem Tobsuchts­anfall eines Kleinkindes, nur in groß und mit Messer in der Hand.

Nachricht

Zitat:

«WIESBADEN (dpa) So genannte Ehrenmorde haben in Deutschland binnen zehn Jahren 36 Frauen und 12 Männer das Leben gekostet. 22 weitere Menschen wurden Opfer von Tötungs­versuchen. Das geht aus einer Statistik des Bundes­kriminal­amts (BKA) hervor. Von 1996 bis Mitte 2005 registrierte das BKA einschließlich der Versuche 55 Fälle, die sich vorwiegend in türkischen Familien abspielten. Die Täter waren zumeist Väter, Brüder oder Mütter der Opfer. 50 der 70 Tatverdächtigen und 36 der 70 Opfer waren türkischer Nationalität.», TAZ[19]

Einzelnachweise

  1. Anmerkung der WikiMANNia-Redaktion: Es sei vorsorglich darauf hingewiesen, dass die kulturellen Unterschiede in der Türkei riesig sind, beispielsweise zwischen den Großstädten Ankara[wp], Istanbul[wp] und Izmir[wp] auf der einen und den entfernten südöstlichen Provinzen andererseits. Jedwede Verallgemeinerung auf die gesamte Türkei verbietet sich von daher. Andererseits muss festgestellt werden, dass ein erheblicher Teil der Zuwanderer in Deutschland aus kulturell und zivilisatorisch weit zurück­gebliebenen Gegenden kommt.
  2. Anmerkung der WikiMANNia-Redaktion: Die Feststellung, dass ein erheblicher Teil der Zuwanderer in Deutschland aus kulturell und zivilisatorisch weit zurück­gebliebenen Gegenden kommt, trifft nicht nur für die Türkei zu, sondern trifft auf sehr viele Länder zu.
  3. Anmerkung der WikiMANNia-Redaktion: Der letzte Halbsatz ist eine typische Behauptung des Feminismus. Es wird regelmäßig ausgeblendet, dass die Männer, die angeblich die Frauen unterdrücken, von eben diesen Frauen erzogen wurden. Die - salopp formulierte - Überzeugung "alles Schlampen außer Mutti" wird den Männern vorrangig von den eigenen Müttern vermittelt. Außerdem legt das Partnerwahlverhalten der Weiber weitgehend fest, wer als "echter" Mann gilt und wem als Beta-Mann die Vagina verschlossen bleibt. Bei genauerer Betrachtung erkennt man, dass der Sohn das Machtinstrument der Mutter ist, um ihre Ehrvorstellungen durch­zu­setzen. Jedenfalls ist die suggerierte Vorstellung falsch, dass Frauen - wie immer im feministischen Weltbild - nur Opfer sind. Sie sind auch Täterin, weil sie den stärksten Einfluss auf die Erziehung ihrer Kinder haben und meist diejenigen sind, die am vehementesten diese vormodernen Sozial­strukturen verteidigen und tradieren.
  4. Was ist Ehre?, ehrenmord.de
  5. Anmerkung der WikiMANNia-Redaktion: Wie schon angedeutet, wird dieser Erwartungsdruck zuvörderst von der Mutter auf ihren Sohn ausgeübt. In zweiter Linie auch von der Ehegattin auf den Ehemann, von der Schwester auf den Bruder.
  6. Anmerkung der WikiMANNia-Redaktion: Auch hier klingt wieder feministisches Geschwätz durch. Das Machtzentrum in diesen vormodernen Sozial­strukturen liegt nicht beim Mann, sondern bei der Mutter. Es geht nur vordergründig um die Macht der Männer. Guckt man genauer hin, sind dieser Väter und Brüder doch nur Instrumente ihrer Mütter.
  7. Anmerkung der WikiMANNia-Redaktion: Vor allem sind die Mütter an dem Erhalt ihrer eigenen Macht interessiert.
  8. Wann ist ein Mord ein Ehrenmord?, ehrenmord.de
  9. Anmerkung der WikiMANNia-Redaktion: Die gesamte Darstellung ist sehr feministisch tendenziös in der Art, hier die bösen Männer als Täter und dort die unschuldigen Frauen als Opfer. Der Umstand, dass Mütter als entscheidend in der Erziehung mitverantwortlich sind, und so zumindest Mittäter sind, wurde schon angemerkt. Ausgeblendet bleibt aber auch, dass Frauen auch in anderer Hinsicht Täterin sind, beispielsweise bei der Vater-Kind-Entfremdung und bei Falschbeschuldigungen.
  10. Was unterscheidet den Ehrenmord von einer "normalen" Beziehungstat?, ehrenmord.de
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 Archiv der Seite ehrenmord.de
  12. Wieviele Ehrenmorde gibt es?, ehrenmord.de
  13. Anmerkung der WikiMANNia-Redaktion:
    1. Dies ist eine naive Forderung von Gutmenschen. Frauen aus vormodernen Kulturkreisen(!) sollen von deutschen Behörden(!) geschützt werden vor einer Bedrohung, die sie selbst durch ihre vormoderne Erziehung ihrer Söhne selbst(!) erst geschaffen haben. Das ist die klassische Fräulein in Nöten mit weißen Rittern und allem Drum und Dran. Nichteuropäische Weiber schaffen Probleme und Gefahren, vor denen sie weiße Männer schützen sollen.
    2. Natürlich will man keine Ehrenmorde in Deutschland. Vergessen, beziehungsweise verdrängt, wird allerdings, dass unser Rechtssystem darauf beruht, dass wir Deutsche uns über die Regeln im Groben einig sind und uns auch (freiwillig) daran halten. Polizei und Justiz müssen nur sporadisch eingreifen. Unser Rechts­system ist aber nicht darauf ausgelegt und nicht dafür geeignet, Menschen mit vormodernen Sozial­strukturen und archaischem Weltbild unser Gesellschafts- und Rechts­verständnis aufzuzwingen. Nur zur Erinnerung an die Sinti und Roma, die bereits erwähnt wurden. Diese ursprünglich aus Indien stammenden Gruppen leben seit rund 1000 Jahren in Europa, ohne ihre archaischen Lebens­formen aufgegeben zu haben. Es steht nicht zu erwarten, dass sie nun den links-versifften Gutmenschen den Gefallen tun werden, daran etwas zu ändern. Mit der Einschleusung von Menschen aus archaischen Lebens­welten in unsere Rechtssystem wurden unlösbare Probleme geschaffen.
    3. Die unlösbaren Probleme betreffen nicht nur das Thema Ehrenmord, sondern beispielsweise auch das Thema Beschneidung von Mädchen.
  14. Soll man Ehrenmorde überhaupt Ehrenmorde nennen?, ehrenmord.de
  15. Jan - 2019, ehrenmord.de
  16. Tamine - 2019, ehrenmord.de
  17. Maria - 2019, ehrenmord.de
  18. Karin C. - 2019, ehrenmord.de
  19. 48 Ehrenmorde in zehn Jahren, TAZ am 20. Mai 2006

Querverweise