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Antifa Rostock - Und gleich wird die rechte Hetze beginnen.jpg

Die Antifa meldet einen Einzelfall:

"#Frankfurt Mann stößt #Kind auf die #Gleise und wird von #Schnellzug (#ICE) überrollt. Und gleich wird die rechte Hetze beginnen. Lasst die Flüchtlinge aus dem Spiel.
Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!"
- Auf Twitter am 29. Juli 2019

Die Helferindustrie reagiert:

Carsten Baumann, Leiter der ökumenisch geführten Bahnhofsmission, äußerte die Befürchtung, dass die Tat "in Sozialen Netzwerken[wp] genutzt wird, um die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben". Feldmann sagte, er hoffe, "dass der Hass nicht verfängt, den einige bereits gestern Abend im Netz geäußert haben".
- Nord-Bayern am 30. Juli 2019[ext]

Der Qualitätsjournalismus meint:

"Kind von Eritreer vor Zug gestoßen - Danke, Merkel" - Was ist bloß los in den Hirnen all jener, die im Internet solche Sätze verbreiten, fragt sich unser Kommentator Matthias Koch. Seine Antwort: Dem Wahn des Einzelnen folgt der Wahn der Menge.
- Leipziger Volkszeitung am 2. August 2019[ext]

Die Pfarrerin predigt:

"Was muss jemand erlebt und erlitten haben, wenn er anderen so etwas Furchtbares antut?" [...] "Wir dürfen nicht zulassen, dass jetzt Gedanken von Hass um sich greifen."
- Hessenschau[ext]
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Karlheinz Klement

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Karlheinz Klement
Karlheinz Klement.jpg
Geboren 8. Mai 1963
Parteibuch Freiheitliche Partei Österreichs

Karlheinz Klement (* 1963) ist österreichischer Politiker, war Mitglied der FPÖ und von 2006 bis 2008 Abgeordneter zum Nationalrat. Er wurde bekannt als der Politiker, der am 6. Juni 2008 die erste Antifeminismus-Rede im österreichischen Nationalrat hielt.

Der österreichische Nationalratsabgeordnete Klement durfte im öster­reichischen Parlament nicht ungestraft den Begriff "Gender-Wahn" verwenden. Der Abgeordnete erhielt für die Verwendung des Begriffe "Gender-Wahn" und "Gender-Wahnsinn" in seiner Rede gegen den Genderwahn vom 6. Juni 2008 drei Ordnungsrufe. Man beachte: Von wem? Von einer Vorreiterin für Frauenförderung und -bevorzugung, der dritten Nationalrats­präsidentin Eva Glawischnig-Piesczek[wp] (Grüne[wp]). Das Zensurkomitee besteht aus drei Frauen (Frau Präsidentin, Frau Minister und Frau Staats­sekretärin) und Claqueure[wp] sind grüne und linke Quotenfrauen sowie Lila Pudel. Die Reaktionen auf die Rede dokumentieren den Zustand der politischen Elite.


Karlheinz Klement studierte von 1981 bis 1990 Montanistik an der Montan­universität Leoben und wurde Betriebswirt in einem Versicherungs­unternehmen. Klement ist verheiratet und hat drei Kinder. Er ist nebenbei Chorleiter bei einem Kärntner Männerchor und Hobbypilot.

Klement war Anfang der Neunziger Jahre Obmann des Rings Freiheitlicher Jugendlicher. Auf dem Bundesparteitag der FPÖ im Jahr 1993 wandte sich Klement gegen eine kabarettistische Lächerlich­machung Kriemhild Trattnigs[wp], was zu seinem Partei­ausschluss durch Jörg Haider[wp] führte.

Vor der Nationalratswahl 2002 kehrte Klement in die Politik zurück und zog als Kärntner Kandidat in den Nationalrat ein. 2004 überwarf sich Klement neuerlich mit Jörg Haider und wurde wieder aus der Partei ausgeschlossen.

Nach der Parteispaltung der FPÖ und der damit einhergehenden Gründung des BZÖ durch Jörg Haider wurde Klement FPÖ-Landes­partei­obmann in Kärnten sowie Generalsekretär der Bundes-FPÖ. Bei der National­ratswahl 2006 trat er als Spitzenkandidat in Kärnten an.

Nachdem Klement vom Landesparteivorstand knapp zum Kärntner Spitzen­kandidaten für die Nationalratswahl in Österreich 2008 gewählt worden war, revidierte der FPÖ-Bundes­partei­vorstand die Entscheidung und reihte Klement auf den vierten Platz zurück. Nachdem Klement Kritik an dieser Entscheidung geübt hatte, wurde er am 31. Juli 2008 zum dritten Mal aus der FPÖ ausgeschlossen.

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