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Antifa Rostock - Und gleich wird die rechte Hetze beginnen.jpg

Die Antifa meldet einen Einzelfall:

"#Frankfurt Mann stößt #Kind auf die #Gleise und wird von #Schnellzug (#ICE) überrollt. Und gleich wird die rechte Hetze beginnen. Lasst die Flüchtlinge aus dem Spiel.
Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!"
- Auf Twitter am 29. Juli 2019

Die Helferindustrie reagiert:

Carsten Baumann, Leiter der ökumenisch geführten Bahnhofsmission, äußerte die Befürchtung, dass die Tat "in Sozialen Netzwerken[wp] genutzt wird, um die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben". Feldmann sagte, er hoffe, "dass der Hass nicht verfängt, den einige bereits gestern Abend im Netz geäußert haben".
- Nord-Bayern am 30. Juli 2019[ext]

Der Qualitätsjournalismus meint:

"Kind von Eritreer vor Zug gestoßen - Danke, Merkel" - Was ist bloß los in den Hirnen all jener, die im Internet solche Sätze verbreiten, fragt sich unser Kommentator Matthias Koch. Seine Antwort: Dem Wahn des Einzelnen folgt der Wahn der Menge.
- Leipziger Volkszeitung am 2. August 2019[ext]

Die Pfarrerin predigt:

"Was muss jemand erlebt und erlitten haben, wenn er anderen so etwas Furchtbares antut?" [...] "Wir dürfen nicht zulassen, dass jetzt Gedanken von Hass um sich greifen."
- Hessenschau[ext]
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Rick Friday

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Rick Friday
Rick Friday.jpg
Ein US-Cartoonist muss nach 21 Jahren seinen Arbeitsplatz räumen. Er hatte eine Karikatur veröffentlicht, die die US-Agrar-Konzerne Monsanto und Dupont kritisiert.
Die Monsanto-kritische Karikatur aus Farm News

Der US-amerikanische Cartoonist Rick Friday wurde von seinem Arbeitgeber "Farm News" gefeuert, berichtet die New York Times. Er hatte zuvor eine Karikatur gezeichnet, die die US-Agrarkonzerne Monsanto[wp], Dupont[wp] und Pioneer[wp] kritisiert. Sein Cartoon zeigt einen US-Farmer, der einem anderen Farmer sagt: "Ich wünschte die Landwirtschaft würde mehr Profit abwerfen". Darauf antwortet der andere Farmer mit den Worten: "Das tut sie doch. Im Jahr 2015 haben die Vorstands­vorsitzenden von Monsanto, Dupont, Pioneer und John Deere zusammen mehr verdient als 2129 Landwirte in Iowa".

U.S. Uncut leakte die E-Mail-Korrespondenz zwischen Friday und seinem Chef.

Fridays Chef: "Du kannst es glauben, oder nicht. Die mehr als 20-jährige Zusammenarbeit zwischen Farm News und dir ist vorbei. Heute wurde ich angewiesen, keine Cartoons mehr von dir zu nehmen. Der letzte hat für einen Shitstorm gesorgt, den ich nicht nachvollziehen kann. Einige Agrarmultis sind der Meinung, dass man sie nicht kritisieren oder Späße über sie machen darf. Die Karikatur führte auch dazu, dass ein Saatgut­händler seine Werbeanzeigen bei Farm News storniert hat."

Friday hat nach eigenen Angaben 21 Jahre für Farm News gearbeitet. Er hat über 1.090 Karikaturen veröffentlicht und erreichte damit wöchentlich mehr als 24.000 Haushalte in 33 Bezirken von Iowa.
- [1]
Na, na. Weine nicht. Wir werden dafür sorgen, dass der böse Karikaturist weggeht.
Farm News - Nummer ein in den Scheißhäusern von Iowas Landwirten.

Einzelnachweise

  1. USA: Cartoonist wegen kritischer Saatgut-Karikatur gefeuert, Deutsche Wirtschafts Nachrichten am 11. Mai 2016

Netzverweise