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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen Männer bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Helene Klaar

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Hauptseite » Personen-Portal » Helene Klaar

Helene Klaar
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Geboren 1948
Beruf Jurist

Helene Klaar (* 1948) ist eine der SPÖ-Frauenbewegung nahestehende österreichische Scheidungs­anwältin.

Seit 1976 ist sie als selbstständige Rechtsanwältin mit den Schwerpunkten Familienrecht, Miet- und Arbeitsrecht tätig. Sie hat sich in Österreich als Scheidungs­anwältin einen Namen gemacht. Von Scheidungen rät sie aber ab, "weil eine nicht mehr sehr glückliche Ehe immer noch besser als das Trümmerfeld einer Scheidung" sei. Klaar hat unter anderem das Buch "Scheidungs-Ratgeber für Frauen" veröffentlicht.[1]

Helene Klaar wurde 2004 für ihre "besonderen Verdienste um Frauen im Scheidungsfall" mit dem Wiener Frauenpreis ausgezeichnet. Helene Klaar verwehrt sich gegen die öffentliche Einschätzung, das österreichische Scheidungsrecht würde Frauen Vorteile einräumen.[2]

Zitat:

«Eine billige 20-Quadratmeter-Gemeindewohnung ist zumindest in Wien für jeden berufstätigen Mann zu haben. Es gibt allerdings viele Männer, die aus Rache an ihren geschiedenen Frauen einfach zu arbeiten aufhören.»[3]

Auf den Einwand, dass genügend durchaus erwerbs­fähige Frauen es vorziehen, nicht zu arbeiten und sich von ihren Männern, beziehungsweise Exmännern finanzieren zu lassen, mag die Feministin gar nicht eingehen. Es scheint für die feministische Rechtsanwältin ausgemacht zu sein, dass Männer - Arbeitssklaven - für eine 20-Quadratmeter-Gemeinde­wohnung 40 Stunden und mehr in der Woche arbeiten gehen. In ihrer Vorstellungswelt gibt es Entscheidungs­freiheit nur für Frauen, solche Dinge wie Vertragsfreiheit gibt es zumindest für Männer nicht. Es ist für sie unvorstellbar, dass Männer diese Arbeits­bedingungen und den Fremdzugriff auf das von ihnen generierte Einkommen ablehnen und kündigen. Das kann sich die Feministin nur mit Frauenfeindlichkeit, Hass und Rache erklären.

Sie hat zwar so viel Realitätssinn zu erkennen, dass bei einer Scheidung beide Ehepartner verlieren:

Zitat:

«Eine Scheidung bedeutet in jedem Fall für beide Parteien eine markante Herabsetzung des Lebensstandards.»[3]

Aber ganz Feministin hält sie am klassischen feministischen Kanon fest, wonach immer Frauen immer und überall besonders benachteiligt sind: "die Frauen sind heute noch immer erheblich benachteiligt".

Von Helene Klaar stammt auch die Aussage

Zitat:

«Vätervereine entsprechen einem präfaschistischen Mob mit ein paar Geisteskranken.»[4]

die sie am 5. Oktober 2010 im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Weiblicher Eigensinn und Gesellschaftspolitik" des Republikanischen Club getätigt haben soll; die Veranstaltung wird von der Bundesministerin für Frauen und öffentlicher Dienst und von der MA 57 (Frauen) der Stadt Wien unterstützt.[4]

Wenn Helene Klaar dazu rät

Zitat:

«Wenn eine Beziehung länger andauert und man gemeinsam Vermögen erwirbt oder Kinder hat, bin ich unbedingt dafür, dass Frauen heiraten!»[5]

dann unterschlägt sie die Tatsache, dass Vermögen in aller Regel NICHT gemeinsam erworben wird, sondern vom Mann und dass die Heirat dazu dient, den Erwerb des Mannes für die Frau zu sichern. Von Helene Klaar stammt auch der Spruch:

Zitat:

«Besser eine Ehe ohne Liebe als eine Scheidung ohne Geld[5]

Damit bestätigt die feministische Rechtsanwältin die Weisheit, die Spatzen zwar von den Dächern pfeifen, aber niemand so recht zugeben mag:

Entgegen allen Beteuerungen geht es Frauen eben nicht um Liebe, sondern um Geld, sprich Versorgung durch einen Mann.

Ihr Frauenbild:

Zitat:

«Frauen haben die romantische Verblödung.»[6]

Über Ehe und Kinder:

Zitat:

«Ich sehe Ehen scheitern, die mit den besten Absichten geschlossen werden. Mann und Frau sagen: Wir sehen die Gefahren und machen es besser. Sie scheitern. Es scheitern Ehen, die erst geschlossen werden, nachdem die Partner schon lange miteinander gelebt haben. Manche heiraten, wenn schon ein Kind da ist. Auch diese Ehen scheitern. Früher gab es ja Muss-Ehen, weil ein Kind unterwegs war. Das ging oft schief. Aber das gibt es nicht mehr.

Wann geht es heute schief?
Der häufigste Scheidungsgrund ist das zweite Kind. Mit einem Kind lässt sich der Status noch aufrechterhalten. Mit dem zweiten Kind tritt der permanente Ausnahme­zustand ein. Sicher, selbst Leute, die zehn Jahre verheiratet sind, kriegen das erste Kind, und schwupp, geht die Ehe den Bach runter. Aber selbst wenn man die erste Krise überstanden hat, kommt mit dem zweiten Kind die größere Krise.
Was sind die Anschuldigungen?
Kein Sex am Nachmittag. Kein ungestörtes Essen mehr. Keine Gespräche mehr über Literatur und Theater. Ich habe ja selbst zwei Kinder. Das erste Kind war schwierig und anstrengend. Wenn Besuch kam, hat einer von uns das brüllende Kind herum­getragen, der andere hat die Gäste charmant unterhalten. Als wir zwei Kinder hatten, ist jeder in einem Zimmer verschwunden, und die Gäste haben nicht mehr gewusst, warum sie da sind. Nach kurzer Zeit hatten wir einen neuen Freundeskreis: Leute, die auch brüllende Bälger hatten. Mit anderen Menschen kann man nicht verkehren in dieser Phase.
Sie sind noch mit dem Vater der schreienden Bälger verheiratet. Was ist Ihnen gelungen, was anderen nicht gelingt?
Wir haben nie geglaubt, dass uns das pure Glück erwartet. Wir haben nicht an die Fernseh­werbung geglaubt, die einem vormacht, wenn man den Kindern nur die richtige Windel umschnallt, tanzen sie Cancan, schreien nie, und man kann wunderbar kochen und hübsch sein und aufregenden Sex haben. Außerdem haben mein Mann und ich feste politische Überzeugungen und sind der Meinung, dass an allem wirklich Schlechten der Kapitalismus schuld ist. Daher lassen wir uns nicht gegeneinander hetzen. [...]
Ehe und Liebe haben nicht viel miteinander zu tun, wenn man Ihnen so zuhört.
Ich sage immer, das Gesetz regelt die Ehe, und da steht von der Liebe kein Wort. Es ist keine Voraussetzung, dass Menschen sich in Liebe verbinden müssen. Man hat doch nicht geheiratet, weil man sich liebt.
Hat man nicht?
Nach den Begriffen des bürgerlichen Rechts nicht. Nur weil man sich liebt, könnte man auch so zusammenleben. Wenn man heiratet, erwartet man diese rechtliche Bindungs­wirkung. Und die ist völlig unabhängig von der Liebe. Natürlich, man hält die Ehe leichter aus, wenn einem der andere wenigstens sympathisch ist. Aber Geschäfts­grundlage der Ehe ist die Liebe nicht. [...]
Wie ertragen Sie es, sich ständig mit kaputten Beziehungen zu befassen?
Zu mir kommen die Leute mit ihrem Ehemüll und bitten mich, den zu trennen. Das mache ich, so gut es geht. Ich habe das Gefühl, einer sehr sinnvollen Tätigkeit nachzugehen. [...]»[7]

Veröffentlichungen

  • Pdf-icon-extern.png Was tue ich, wenn es zur Scheidung/Trennung kommt? Rechtsratgeberin für Frauen[ext] - Autor: Helene Klaar, Herausgeber: Bundesministerin für Bildung und Frauen, 2015; 8. Neuauflage (266 Seiten)
  • Scheidungs-Ratgeber für Frauen. Verschuldungsfragen - Unterhaltsanspruch - Obsorge - Besuchsrecht - Vermögensaufteilung - Kosten, Linde Verlag, 3. akt. und überarb. Auflage 2015, ISBN 3-7093-0556-X

Einzelnachweise

  1. Anwältin Klaar: Jagd nach Unterhalt zahlt sich nicht aus, Die Presse, Print-Ausgabe, 20. Oktober 2014
  2. Preisträgerinnen des Wiener Frauenpreises: Helene Klaar, wien.gv.at, Verantwortlich für diese Seite: Frauenabteilung der Stadt Wien (Magistratsabteilung 57)
  3. 3,0 3,1 Scheidung: Den Adonis besser einfrieren, profil.at am 20. März 2004 (Helene Klaar, Wiens meistgefürchtete Scheidungsanwältin, über den Männertypus Softie, billige Hausfrauen, das Geheimnis ihrer intakten Ehe und ihr neues Buch.)
  4. 4,0 4,1 Jürgen Baumgartner: Einladung SPÖ-Parlamentsklub - Aussage: Vätervereine entsprechen einem präfaschistischen Mob mit ein paar Geisteskranken, meinbezirk.at am 25. Oktober 2010
  5. 5,0 5,1 Von Beruf bin ich Rechtsanwalt, Feministin sein ist mein Hobby, an.schläge - Das feministische Magazin am 26. Juni 2012
  6. Scheidungsanwältin packt aus: Frauen haben die romantische Verblödung, FAZ am 7. Dezember 2016 (Was machen Paare beim Umgang mit Geld falsch? Warum ist zu viel Leidenschaft in der Partnerwahl gefährlich? Die Scheidungsanwältin Helene Klaar verrät es im Gespräch mit FAZ)
  7. Im Gesetz steht von Liebe kein Wort, Süddeutsche Zeitung am 7. Dezember 2016 (Als renommierte Scheidungsanwältin blickt Helene Klaar regelmäßig in Abgründe ehelicher Gemeinheit – und klagt über einen Verhaltenszug, der sie vor allem bei den Frauen frustriert.)

Netzverweise