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10 Jahre feminismus­freie Information!
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Das 10. Jubiläum war vor 61 Tagen.
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Dies ist unser Auftrag. — Leitbild WikiMANNia.
Nach 119 Tagen wurde Billy Six am 15. März 2019 aus der Haft entlassen.
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Journalismus ist kein Verbrechen!
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Feminismus basiert auf der Verschwörungstheorie, Männer auf der gesamten Welt hätten sich kollektiv gegen die Weiber verschworen, um sie zu unterdrücken, zu schlagen, zu vergewaltigen und auszubeuten. Feministinnen bekämpfen Ehe und Familie, weil die bürgerliche Familie das Feindbild ist. Frauen werden kollektiv als Opfer inszeniert und Männer als Täter denunziert. So manifestiert sich ein Ressentiment gegen Männer bis hin zum offenen Männerhass. Dies bewirkt eine tiefgreifende Spaltung der Gesellschaft, die es zu überwinden gilt.

Ingrid Brodnig

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Ingrid Brodnig
Ingrid Brodnig.jpg
Geboren 1984
Beruf Journalist
URL brodnig.org
Twitter @brodnig

Ingrid Brodnig ist seit Februar 2015 Redakteurin des österreichischen Nachrichtenmagazin Profil, dort für die Berichterstattung über digitale Themen zuständig.[1]

Veröffentlichungen (Auswahl)

Bücher

  • Hass im Netz. Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können., Brandstätter Verlag 2016
  • Der unsichtbare Mensch. Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert., Czernin-Verlag 2014

Artikel

Reden

Positionen

Zitat:

«Ich bin überzeugt, dass diese Debatte auch deswegen entgleiste, weil Heinisch-Hosek eine Frau - sogar Frauenministerin! - ist und weil es sich um ein feministisches Anliegen handelt. Die dezidiert Feministen-Hass­er, die so genannten "Antifeministen" sind eine der aggressivsten und aktivsten Gruppierungen. Sie versuchen online permanent, Stimmung zu machen.

4.) Achtung! Hier passiert Antifeminismus

Warum sorgte dieses Posting für Aufregung? Weil viele in der Bevölkerung anscheinend eine Wut auf die Regierung, auf die Politik oder allgemein auf "die da oben" haben, weil Heinisch-Hosek mit ihrem Foto eine Angriffs­fläche (und die Möglichkeit zum Kommentieren) bot.

Aber das ist nur ein Teil der Erklärung: Beobachtet man die Postings auf der Facebook-Seite der Ministerin, wird man auch viele Einträge finden, die den Feminismus als solchen infrage stellen, die Feministinnen als Heulsusen und als sexuell frustriert darstellen - die üblichen Untergriffe, mit denen Feministinnen konfrontiert sind, leider insbesondere im Netz. Die so genannten Antifeministen sind der Meinung, dass der Feminismus bereits zu weit gegangen sei, dass der Mann bereits das unterjochte Geschlecht ist und wir in einer "Femokratie" leben, der Herrschaft des Weibes. Sie versuchen, online Stimmung zu machen, posten zum Beispiel so lange in Zeitungsforen und beleidigen alle Andersdenkenden, bis alle Andersdenkenden verstummen und sie allein den Ton angeben (oder bis die Antifeministen von den Moderatoren gesperrt werden). Die Antifeministen sind nur eine kleine Gruppe, aber sie sind verdammt laut: Auch auf Twitter versuchen einzelne antifeministische Accounts, das Klima zu verseuchen - ihr beliebtestes Tool ist die Gewalt­androhung und die Androhung von Vergewaltigung. Das soll dazu führen, dass Frauen Angst bekommen und verstummen.»[3]

Zitat:

«Ich verstehe gut, dass man manche digitalen Diskussions­räume lieber meidet - oft ist das Klima so rau, dass eine sachliche Debatte auch gar nicht möglich ist. Für den einzelnen User mag also ein Rückzug oft sinnvoll sein, für die Gesellschaft als Ganzes ist das aber riskant. Ich teile Matthias Sorgen, dass ein Rückzug genau den Falschen nützt - jene, die sich über diese Polarisierung freuen. Dazu eine Ergänzung: Manche Gruppen versuchen bewusst, einige öffentliche Diskussions­räume einzunehmen und mit ihrer Meinung zu besetzen. Zum Beispiel sind Antifeministen im Netz sehr aktiv und posten leidenschaftlich (und oft sehr aggressiv) unter Artikeln, in denen es um Frauenrechte und um Feminismus geht, den sie ablehnen. Das raue Diskussionsklima führt dazu, dass sich einige Menschen abwenden und lieber anderswo (oder nur im privaten Raum) weiter­diskutieren. Diese Taktik wird auch als "Silencing" bezeichnet: Man ist so grob und so rüpelhaft zu anderen, dass diese einfach nicht mehr das Wort ergreifen wollen - und somit sollen auch andere Sichtweisen letztlich ausgeblendet werden. Zum Teil funktioniert diese Strategie. Was also tun? Ich finde es wichtig, dass Webseiten­betreiber und Online-Medien mehr Verantwortung für den Umgangston auf ihrer Seite übernehmen und auch stärker die Diskussion vor der Entgleisung bewahren.»[4]

Auszeichnungen

  • Förderpreis für Bildungsjournalismus (2012)
  • European Young Journalist Award (2008)
  • Spitze-Feder-Förderpreis (2007)

Einzelnachweise

  1. About, brodnig.org
  2. Das Transkript & Video meines Vortrags von der Berliner Konferenz re:publica. Ich durfte über Falschmeldungen im Netz sprechen und warum sie so wirkungsvoll sind.
  3. Ministerin Heinisch-Hosek postet ein Foto und du wirst nie glauben, was danach passierte, Brodnigs Blog am 27. Juni 2014 (Der aktuelle Shitstorm rund um Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek zeigt: Wir haben kein Problem mit der Anonymität im Internet. Wir haben ein Problem mit Meinungen, die anecken, und mit Frauen, die zu selbstsicher sind.)
  4. Ingrid Brodnig am 25. Januar 2016

Querverweise

Netzverweise