Jürgen Hass

Aus WikiMANNia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hauptseite » Personen-Portal » Jürgen Hass

Jürgen Hass
Tausendfacher Vater:
Jürgen Hass in Paraguay
Geboren 1949

Jürgen Ernst Hass (* 1949), der 2005 nach Paraguay ausgewandert ist, erkennt seit zehn Jahren Vaterschaften ausländischer Kinder an. Mittlerweile bringt er es auf 2000 Vaterschaften für Kinder aus Paraguay, Rumänien, Moldawien, Russland und Indien, ohne auch nur eines von ihnen selbst gezeugt zu haben. Die Mütter der Kinder erhalten aus Deutschland Kindergeld, sie und die Kinder haben Anspruch auf sämtliche deutschen Sozial­leistungen. Das sei sein "persönliches Entwicklungshilfeprogramm". Immerhin lande das Geld "direkt in bedürftigen Familien". Ihn selbst kostet das so gut wie nichts. Er braucht keinen Unterhalt für die Kinder zu zahlen. Seine Frührente, rund 1000 Euro, ist nicht pfändbar.

Seine Vaterschaftsanerkennungen wurden bislang durch den Berliner Senat nach einem Prozess vor dem Verwaltungs­gericht Berlin - 34. Kammer - nicht angefochten. Noch nicht entschieden ist sein Anspruch auf Kinder­erziehungs­zeiten für die Rente. Er hätte dann offiziell rund 6.000 Jahre in Deutschland "gearbeitet". Das würde seine Renten­ansprüche spürbar nach oben korrigieren.

Politik

Jürgen Hass hat im Jahr 1979 erfolgreich die Kommunalwahl in Rees angefochten und danach ein Direktmandat für die FDP geholt.[1]

Kriminalisierung

Jürgen Hass wurde verschiedendlich kriminalisiert. So wurde er mehrfach verurteilt, weil er Bekannten und Vätern Rechtsberatung gab, was nach dem Rechtsberatungsgesetz verboten war. Auch hat man ihm vorgeworfen, gegen die Adoptions­gesetze von Paraguay verstoßen zu haben. Tatsächlich hat er kein einziges Kind adoptiert, sondern lediglich bei Kindern, wo der biologische Vater unbekannt war, die Vaterschaft anerkannt.

Auslandsdeutsche

Zitat:

«Wir [Auslandsdeutsche] werden bis zur Weißglut durch die Deutsche Botschaft, durch das Auswärtige Amt und die Bundesregierung schikaniert.
Deutsche Rentner, die ein Leben lang in die Sozialkassen eingezahlt haben, verlieren ihren Kranken- und Pflege­ver­sicherungs­schutz bei der KVdR (Kranken­versicherung der Rentner), wenn sie außerhalb der EU wohnen[2], obwohl Medikamente, Zahn­behandlungen, Krankenhaus in Paraguay preiswerter sind als in Deutschland.
Deutsche im Ausland haben keinen Anspruch auf Sozialhilfe und die bestehenden Gesetze für Leistungen werden einfach außer Kraft gesetzt, wenn man im Ausland lebt. Aber wir werden dennoch gerupft und haben nur Pflichten und keine Rechte, wenn die Eltern zum Pflegefall werden und wir in Regress genommen werden.
Wir werden hinsichtlich der Ansprüche auf Kindergeld, Elterngeld nach BEEG, Kinder­geld­zuschlag belogen und betrogen.
Wir zahlen als Deutsche im Ausland in Deutschland Steuern für Zinserträge, Dividende, Mieteinnahmen, Rente ... und müssen für deutsche Schulen, die von Deutschland finanziert werden (Zentralstelle für das Auslands­schul­wesen im Bundes­ver­waltungs­amt Köln entsendet auf Kosten der deutschen Steuerzahler die Lehrer), Schulgeld von 200 US-Dollar und mehr in Südamerika zahlen, obwohl in Deutschland Schul­mittel­freiheit und Schul­geld­freiheit Rechts­grundlage ist.
Viele deutsche Rentner haben nur rund 230 Euro Rente und Sie sollen wucherisch 90 Euro für den neuen Reisepass bezahlen, obwohl nach dem Passgesetz die Gebühren der Kaufkraft des Gastlandes anzupassen sind.
Hingegegen bekommt man aber bei der Steuer Paraguay-Bedingungen angerechnet ... zum Beispiel nur 230.000 Gs maximal Unterhalts­leistungen?
Wir müssen Sie nun als Rentner jährlich eine Steuer­erklärung in Deutschland beim Finanzamt Neubrandenburg (RiA = Rentner im Ausland) einreichen, obwohl keinerlei Rechte und nur Pflichten.
Wir haben keine Rechte bei der Auswahl der Botschafter und Konsule. Aber dafür erhalten die Mitarbeiter der Botschaft alle Vergünstigungen.»[3]

Zitat:

«Finanzamt Neubrandenburg

Das Amt ist weltweit für diese Rentnergruppe zuständig und fordert sie auf, für die Zeit seit 2005 rückwirkende Steuer­erklärungen abzugeben. Grund dafür ist das geänderte Rentenrecht, das seit jenem Jahr gilt. Dies hat zur Folge, dass nun nach und nach mehr Rentner steuer­pflichtig werden. Daher werden seit vergangenem Jahr auch die Rentner hierzulande aufgefordert, Steuer­erklärungen abzugeben.

Die Regeln für Rentner, die im Ausland leben, weichen jedoch teilweise deutlich von jenen ab, die für hiesige Ruheständler gelten. Und diese Regeln sind äußerst kompliziert und für Normalsterbliche kaum verständlich. So kommt es, dass Tausende Auslands­rentner falsche Bescheide erhalten und zu Nach­zahlungen aufgefordert werden, obwohl sie gar keine Steuern zahlen müssen. Im Alter von 80, 90 oder 100 Jahren müssen sie sich mit den Untiefen des deutschen Steuerrechts aus­einander­setzen.

"Welches Elend sich hier in den Rentner­haushalten abspielt, nehmen die Verantwortlichen in Deutschland einfach nicht ernst", sagt Jürgen Hass.
[...] "Die Betroffenen sollen Tausende von Euro überweisen, die viele dringend für lebenswichtige Medikamente, Brillen, Hörgeräte, Altenpflege und letztlich auch für eine menschenwürdige Bestattung benötigen", sagt er. "Viele weinen und zittern, können nicht mehr schlafen und sind am Ende ihrer Kräfte."»[4]

Werke

Aufgaben und Ziele der Mercosur (2014)
  • (Zusammen mit Bettina&Peter Seck) Aufgaben und Ziele der Mercosur. Die Mercosur-Staaten und ihre Merkmale., MeinBestseller, 2014, ISBN 94-6193-979-5

Funktionen

  • Gewählter Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Paraguay[5]
  • Präsident der Außenhandelskammer Mercosur

Einzelnachweise

  1. Wahlrecht: Obskure Einsprüche sind im Rathaus in Rees eingegangen, Der Westen am 2. Juli 2014
  2. siehe auch: Rente im Ausland - als Rentner im Ausland
  3. Das Wochenblatt: Kommentar von Jürgen Hass am 28. September 2011 um 10:14
  4. ParaguayBote: Steuer
  5. Hinweise dazu finden sich auf jeder Seite der Webpräsenz der Deutschen Botschaft Asunción, beispielsweise: Die Botschaft (asuncion.diplo.de)

Netzverweise