Ehevertrag

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Ehevertrag ...

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Definition

"Durch einen Ehevertrag geben sich die Eheleute bestimmte Regeln für die Ehe, vor allem aber für den Fall einer eventuellen Scheidung."[1]

Der Betrug liegt schon im Begriff selbst. Ein Mann kann nichts von dem, was in einem "Ehevertrag" enthalten sein möge, gerichtlich von seiner Frau einklagen. Deshalb müsste der Vertrag korrekter "Scheidungsvertrag" heißen, denn er wird nur bei Scheidung wirksam; da aber auch nur zum Vorteil der Frau und zum Nachteil des Leistungsträgers.

Wirksamkeit

"Ein Ehevertrag ist - nach deutschem Recht - nur wirksam, wenn er notariell beurkundet wird, anderenfalls ist der Vertrag formnichtig."[1]

Wie noch in den Beispielen deutlicher wird, hält der deutsche Staat die Frauen für zu behindert und minderbemittelt, als dass er ihnen nicht zutraut, einen Ehevertrag abschließen zu können.

Beispiele

Das Landesministerium Rheinland-Pfalz bietet ein beachtenswertes Beispiel, wie weniger "Begüterte", also in der Regel Frauen, eine Anleitung zur Plünderung Begüterte angeboten bekommen und wie dies als fair, also quasi als Beitrag zur Gleichberechtigung, verschleiert wird.

Zitat:

«Ein Ehevertrag kommt häufig in Betracht, wenn eine Firma vorhanden ist oder neu gegründet wird. Es kann sinnvoll sein, diese aus dem Zugewinnausgleich auszuschließen, um im Scheidungsfall deren Überleben zu sichern. Dafür sollte aber - nach fachlicher Beratung - ein Ausgleich vorgenommen werden. Zum Beispiel können das Eigenheim oder die Bezugsberechtigung der Lebensversicherung unwiderruflich der Partnerin oder dem Partner übertragen werden.»[2]

In ein normalverständliches Deutsch übersetzt, bedeutet das:

"Will sein Mann nicht, dass ihm seine Firma weggenommen und seine Existenz vernichtet wird, sollte er seiner Frau ein Eigenheim oder zumindest eine Lebensversicherung schenken."[3]
Zitat:

«Nicht alle Regelungen, die in Eheverträgen getroffen werden, sind wirksam. Bei einer einseitigen Benachteiligung eines Ehepartners kann der Vertrag sittenwidrig und damit nichtig sein. Dann gelten wieder die gesetzlichen Bestimmungen.
Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn sich ein Ehegatte die Unerfahrenheit des anderen zunutze macht. Die Rechtsprechung hierzu ist sehr vielfältig.
Den Ehevertrag müssen Sie und Ihr Ehegatte bei einer Notarin oder einem Notar unterschreiben, dabei müssen Sie beide gleichzeitig anwesend sein.»[2]

In ein normalverständliches Deutsch übersetzt, bedeutet das:

"Selbst wenn ein Vertrag notariell beglaubigt ist, muss er keinen Bestand haben.
Frau oder Heiratsschwindler muss nur etwas von Benachteiligung faseln und schon wird der Ehevertrag neu bewertet. Das geht fixer als jede Anfechtung von Gerichtsentscheidungen, die auf höchst wahrscheinlichen Falschbeschuldigungen basieren. Eheverträge sind also ähnlich beständig, wie Ehen selbst."[4]

Praktisch lassen sich ALLE Eheverträge aufheben.

"Zur Not behauptet Frau einfach, sie sei von ihrem Mann mit Gewalt zum Unterschriftstermin beim Notar gezwungen worden und/oder zu dem Zeitpunkt generell desorientiert und unzurechnungsfähig gewesen, was zwei ihrer Freundinnen gerne bestätigen."[5]

Zitate

  • "Die Wirkungslosigkeit von Eheverträgen beruht darauf, dass Frauen gesetzlich wie Kinder behandelt werden und die Tragweite ihrer Entscheidungen nicht verstehen können. Seltsamerweise hat niemand wirklich etwas gegen diese Sichtweise." [6]
  • "Ich würde sagen, solange ein Ehevertrag über das gesetzliche Maß hinaus den Mann übervorteilt, ist er voll wirksam. Beschneidet er die Rechte des weiblichen Vertragspartners ist er sittenwidrig und damit unwirksam. Oder so ähnlich." [7]
  • "Das Problem an Eheverträgen ist, dass sich dort der Staat massiv einmischt und auch bestehende Verträge unter Umständen grundlegend verändert. Wer heiraten will, hat überhaupt keine andere Wahl als sich auf diesen Vertrag einzulassen, den der Staat jederzeit nach Belieben ändern kann. Und während der letzten 200 Jahre hat er von diesem Recht auch ausgiebig Gebrauch gemacht hat: standard­mäßiges Sorgerecht für die Mutter statt wie früher für den Vater, zahlreiche Änderungen an Regelungen zu Alimenten und Kindesunterhalt, sowie die Einführung von verschuldens­unabhängigen Scheidungen.
Die Lösung für dieses ganze Schlamassel ist, den Staat aus der Ehe heraus­zu­halten und es jedem Paar zu erlauben, selber die jeweiligen Bedingungen auszuhandeln. Dabei kann es vielleicht gesetzliche Standards geben, diese sollten aber allesamt vertraglich abänderbar sein.
Solange das nicht der Fall ist, würde ich auch jedem - vor allem allen Männern - tunlichst dazu raten, nicht zu heiraten." [8]
Wichtige Hinweise zum Familienrecht
  1. "Nur das Familienwohl verwirklicht das Kindeswohl."
  2. "Familie und staatliches Gesetz passen schlecht zueinander. Das verbindende Prinzip der Familie ist die Liebe, das des Staates die Gesetzlichkeit. Dem Staat ist es nie gelungen, ein Familienrecht zu schaffen, das der Familie gerecht wird."
  3. "Um häusliche Verhältnisse, also die Familienverhältnisse, konnte vor einem Gericht nicht gestritten werden. Haus und Familie waren somit ursprünglich autonom und gerade dadurch Grundlage des Gemeinwesens."
  4. "Die Verrechtlichung ist Verstaatlichung der Familienverhältnisse und Auflösung der Familie in einzelne Rechtsverhältnisse. Das hat der Familie und dem Staat mehr geschadet als genützt."
  5. "Es kennzeichnet den totalen Staat, dass er die Menschen auch in den Familien reglementiert und das Familienprinzip zurückdrängt."
  6. "Die Ordnungsmacht beansprucht heutzutage auch in der Familie allein der Staat. Damit hat der Staat das wohl wichtigste Element der Gewaltenteilung beseitigt und sich vollends zum totalen Staat entwickelt." [9]
WikiMANNia rät:
"Vermeiden Sie Richter, Rechtsanwälte und Helferindustrie, wenn Ihnen Ehe, Familie, Kinder und Privatsphäre etwas bedeuten."
"Gehen Sie den Familienzerstörern aus dem Weg, wann und wo immer es nur geht."

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Wikipedia: Ehevertrag, abgelesen am 5. Januar 2013
  2. 2,0 2,1 Pdf-icon-extern.png Ja, ich will! Ein Leitfaden mit Checkliste für Eheverträge zum Heiraten[ext] (54 Seiten), S. 23
  3. WGvdL-ForumPrima Ratgeber - da steht alles was man wissen muss!, Red Snapper am 5. Januar 2013 - 08:28 Uhr
  4. WGvdL-Forum: Großartiges Dokument!, Narrowitsch am 5. Januar 2013 - 10:37 Uhr
  5. WGvdL-Forum: Was ist wohl das Ziel dieser "Verharmlosungsbroschüre"?, Cyrus V. Miller am 5. Januar 2013 - 15:00 Uhr
  6. Gerd am 14. Mai 2015 um 2:01 Uhr
  7. Joe am 14. Mai 2015 um 2:47 Uhr
  8. Jon Gunnarsson am 4. Mai 2014 um 3:21 Uhr
  9. Karl Albrecht Schachtschneider: "Rechtsproblem Familie", S. 23, S. 28-31
    Pdf-icon-extern.png Rechtsproblem Familie in Deutschland[ext] (41 Seiten)

Querverweise

Netzverweise