Petition: Für das Wechselmodell als Standard in Deutschland
Politik in Deutschland: Willkommenskultur für Migranten, Abtreibungs­kultur für Ungeborene, Zerstörungs­kultur für Familien

Frauenförderung

Aus WikiMANNia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hauptseite » Frau » Frauenbevorzugung » Frauenförderung


Frauenförderung ist ein historisch relativ junger Begriff, der durch die Neue Frauenbewegung entstanden ist mit dem Ziel, traditionell überlieferte und noch wirkende Beschränkungen im Leben von Frauen zu überwinden.

Zitat:

«Mädchen werden gefördert. - Jungen bekommen Ritalin

Zugrunde liegt der durch die frühe Frauenbewegung (erste Welle) durchgesetzte rechtliche Anspruch auf höhere Bildung (Gymnasium, Universität) auch für Mädchen.

Frauenförderung als Zeichen der Behinderung

Ziel

Ziel sind bzw. waren einerseits die Beseitigung rechtlicher Einschränkungen, andererseits die Abwendung von klassischen Frauen-, und die Hinwendung zu typischen, bis dato verwehrten Männerberufen.

Seit den 1980er Jahren gehen die Bestrebungen verstärkt dahin, schrittweise und kontinuierlich den Anteil von Frauen in ausgewählten gesell­schaft­lichen Bereichen zu steigern, um die offiziell ausgegebene sog. paritätische Beteiligung (50/50) zu erreichen.

Entwicklung

In den 1960er Jahren entstanden im Rahmen der Protest­bewegungen durch die Neue Frauenbewegung zunächst selbst­organisierte Frauengruppen und aus diesen wiederum die ersten autonomen Frauen­bildungs­werke, die ab den 1980er Jahren teilweise in anerkannte Träger der Erwachsenenbildung umgewandelt wurden.

Ende der 1980er Jahre kam von der Feministin Alice Schwarzer in der Zeitschrift EMMA die Forderung: "Wenn wir wirklich wollen, dass es unsere Töchter mal leichter haben, müssen wir es unseren Söhnen schwerer machen."

Da rechtlich formal die Gleichberechtigung mittlerweile gewährleistet ist, liegt der Schwerpunkt aktuell auf Bildungs- sowie beruflicher Förderung.

Aus gewonnenen Erkenntnissen aus der Frauen­bildungs­arbeit und mit zunehmender Anerkennung durch die offizielle Erwachsenen­bildung entstanden spezielle Angebote für Frauen mit eigener Methodik und Didaktik.

Träger der Erwachsenenbildung sind Volkshochschulen, kirchliche Träger wie z. B. katholisches und evangelisches Bildungswerk, sowie Bildungs­einrichtungen der Gewerkschaften. Die Zielgruppe ist hier sehr umfassend und reicht von Hausfrauen, Berufs­rück­kehrerinnen bis hin zu Führungs­frauen, wobei entsprechende Programme vermuten lassen, dass sich die Angebote hauptsächlich an Nicht­akademikerinnen richten.

Es gibt aktuell lediglich eine geringe Anzahl von Bildungswerken, die sich ausschließlich an Frauen richten. Einige davon sind wiederum der feministischen-lesbischen Szene zuzuordnen.

Zum aktuellen Stand

Anfang der 1990er Jahre sind erstmals Förderprogramme durch Bundesländer, aber auch durch die Europäische Union aufgelegt beziehungsweise finanziert worden. Die Gelder der Europäischen Union werden über den so genannten Europäischen Sozialfonds zur Verfügung gestellt.

Weiterhin verteilt beziehungsweise zur Verfügung gestellt - auch über den jeweiligen Haushaltsetat - werden die Gelder wiederum über die jeweils zuständigen Bundesministerien für Bildung und Forschung, sowie für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die jeweiligen Initiativen sind dort abrufbar.

Rückgreifend auf Erkenntnisse der geschlechtersensiblen Pädagogik sowie der relativ jungen und umstrittenen[1] Disziplin gender-studies bemüht man sich mittlerweile auf Ebene der politisch Verantwortlichen sehr intensiv und umfangreich, die gewünschte Gleichstellung am Arbeitsmarkt zu erreichen.

Auch für den akademischen Bereich wurden/werden mittlerweile durch das Bundes­ministerium für Bildung und Forschung Programme beschlossen, um die Anzahl weiblicher Professuren an Universitäten gezielt zu forcieren.

In der Schweiz, Luzern 2006, haben weibliche Bewerber eine 12,5 mal höhere Chance auf eine Professorenstelle als männliche.[2][3]

Kritik

Als Grund für Frauenförderung wird die längst widerlegte Lohndiskriminierung der Frauen angeführt.

Die o. g. paritätische Beteiligung wird als Argument nur dann und in Bereichen verwendet, wenn damit ein sozialer und finanzieller Statuszuwachs verbunden ist.

Verbesserte Ausbildung und Weiterbildung haben bisher nicht zu einer wesentlichen Veränderung der Verteilung der Einkommen sowie der Verteilung von Führungs­positionen geführt.

Aufgrund dieser Erkenntnis bemühen sich mittlerweile politische Parteien, die Quotenregelung auch als verbindlich in der Privat­wirtschaft einzuführen.

Zumindest aktuell muss das Fazit gezogen werden, dass die bisherigen Maßnahmen nicht zum gesetzten Ziel geführt haben.

Einem Oppositionsantrag von Bündnis 90/Die Grünen aus dem Jahr 2008 ist z. B. wie folgt zu entnehmen:

"Die bestehenden Gesetze führen nicht dazu, dass sich der Entgeltunterschied zwischen Frauen und Männern verringert. Auch andere Maßnahmen wie die freiwillige Vereinbarung zwischen Bundes­regierung und Arbeitnehmer­verbänden oder der Girls' Day, der das Berufs­wahl­spektrum von Mädchen erweitern soll, haben keine Veränderungen gebracht. Das gleiche gilt für das von der Bundesregierung geförderte Internetportal www.frauenmachenkarriere.de oder die ebenfalls aus Bundesmitteln geförderte Etablierung der bundesweiten Gründerinnen­agentur (bga)."

Daraus ergibt sich auch die Fragestellung, ob die zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel[4] sinnvoll eingesetzt wurden bzw. werden.

Durch die geschlechterpolitische Initiative MANNdat e.V. wurde im Jahr 2006 ausgearbeitet und kritisiert, dass unter der Bezeichnung "Gender Mainstreaming" fast ausschließlich Programme für Mädchen und Frauen aufgelegt werden, während z. B. Jungen bei der Bildungs­förderung vernachlässigt werden, obwohl Mädchen mittlerweile bessere Schulleistungen aufweisen.[5]

Aus der Studie Bildungs(Miss)erfolge von Jungen des Bildungsministeriums geht hervor das zur Förderung von Mädchen in der Bildung eine eklatante Diskriminierung der Jungen kommt. Klare Worte über die Bewertung von Jungen an deutschen Schulen findet man auf Seite 9 ("Für den Übergang in weiterführenden Schulen hat die Lern-Ausgangs-Untersuchung (LAU) in Hamburg herausgefunden, dass Jungen nicht nur generell seltener eine Gymnasialempfehlung erhalten, auch bei gleichen Noten werden sie seltener von den Lehrkräften für gymnasialgeeignet angesehen als Mädchen.") und auf Seite 16 ("In allen Fächern erhalten Jungen auch bei gleichen Kompetenzen schlechtere Noten.").[6]

Problemverschärfung

Blogger Hadmut Danisch zeigt - die Desintegration der US-Gesellschaft kommentierend - Parallelen zwischen der Schwarzen­förderung in den USA und der Frauenförderung in Deutschland auf:

Zitat:

«Schaut man sich die Zustände an amerikanischen Universitäten an, dann glaubt man, dass die da alle verrückt geworden sind. Man greift Leute an, weil sie sich eine exotische Frisur machen oder international essen, und wirft ihnen vor, fremde Kultur rauben zu wollen. [7] [...] Beachtlich ist dabei, dass diese Verhaltens­änderungen von den Universitäten ausgehen. [...] Jeder normale Mensch würde das Verhalten als überempfindlich erkennen, aber in den Universitäten gilt es plötzlich als Ideal. [...]

Sätze wie: 'Wir dachten, wir seien eine Familie.' Oder: 'Sie haben sich nicht um uns gekümmert.' Warum haben sie nicht dagegengehalten, mit Worten und Argumenten? Warum gefallen sie sich in ihrer Opferrolle? An US-Unis herrscht eine Opferkultur, hier wird der eigene Opferstatus zelebriert." [8]

Ein Aspekt ist, dass sie sich verhalten wie Babys, die wieder in den Mutterbauch wollen, weil sie von Eltern überbeschützt wurden und mit den Entzugs­erscheinungen nicht klarkommen. Ausgerechnet die, die ständig von Emanzipation reden, benehmen sich lebenslang wie Kleinkinder, die ohne den Schutz ihrer Eltern weinen und schreien. Es heißt immer, der Feminismus solle die Frauen selbständig machen, aber das Gegenteil ist der Fall: Feminismus heißt, immer die jeweils nächststehende greifbare (meist männliche) Person zum Eltern­ersatz und Vormund zu machen, der für das eigene Wohl­ergehen zu sorgen und Verantwortung für jedes Unwohlsein zu übernehmen hat. Wie das Baby, das schreit, wenn Mutti es nicht hübsch bequem ins Bettchen legt. Im Prinzip haben die den Schnuller und die Windel nie abgelegt. Und dann gehen die an der Uni mit einem Mann ins Bett, und sehen ihn hinterher aber nicht als gleich­altrigen Sexualpartner, sondern als Eltern­prothese, die sie enttäuscht hat. Ist Euch mal aufgefallen, dass all die durch­drehenden Kreisch­studentinnen an amerikanischen Universitäten sich immer um eins drehen: Ein gemütliches Zuhause ohne jede Mühe oder Unbequemlichkeit, bei denen Geld, Essen und alles was man sonst so braucht, vom Himmel regnet?

Das ist ein Verharren in der Fötushaltung. Die wollen zurück in den Mutterbauch. Oder, genauer gesagt, in ihr Kinderzimmer als Sechsjährige. Nicht umsonst bauen die sich überall "Safe Spaces", in die keiner rein darf, und an denen Kätzchen-, Pony- und Welpen­fotos an den Wänden hängen. Kinderzimmer von Sechsjährigen, die erwarten, dass Mutti sie beschützt und versorgt, und die dem Dekan an den Hals gehen, wenn er nicht ihre Mutti spielt. [....]

Und genau diese Verschiebung des Akademischen in die Aufrecht­erhaltung der Klein­mädchen­zimmer-mit-Mutti-Phase traf [in den USA] zusammen mit der Schwarzenkrise und bildete ein übles Amalgam:

"Rassenpolitik und Sklaverei sind die Ursünden der USA, heute sind sie Quelle dauernder Spannungen. An den Unis vor allem durch affirmative action, also positive Diskriminierung benachteiligter Gruppen. Die führt dazu, dass asiatisch­stämmige Studenten besser abschneiden müssen als der Durchschnitt, um auf die Uni zu gelangen. Bei Schwarzen ist es das Gegenteil. Das Ergebnis: Auf der Uni haben Asiaten die besten Noten, die Schwarzen die schlechtesten. Affirmative action fördert Ungleichheiten, anstatt sie auszugleichen, das wiederum befeuert Rassen­konflikte. Das Resultat ist die Black-Lives-Matter-Bewegung, die ich für sehr wichtig halte. Aber: Die Universitäten sind die anti­rassistischsten Institutionen dieses Landes. Jeder hier ist antirassistisch. Das ist unsere Religion." [8]

Man vergleiche den obigen Text über die Konfrontation der schwarzen Bevölkerung mit den stark ansteigenden Asiaten und Hispanics.

Im Prinzip stimuliert man das an den Universitäten mit einer gefährlichen Verschärfung: Man fördert die Schwarzen, indem man die Aufnahme­anforderungen für sie stark herabsetzt. Das Ergebnis ist, dass zwar mehr Schwarze an die Universitäten kommen, dadurch aber eben auch Dümmere, weil die Schwelle einfach niedriger ist. Während man bei Asiaten die Schwelle hebt. Das brisante Ergebnis ist nun, dass sich die im Mittel dadurch dümmeren schwarzen Studenten mit den exzellenten Asiaten konfrontiert sehen und sich nun noch unterlegener und unterdrückter fühlen. Durch die vermeintliche Förderung ist es ja auch kein fairer Wettbewerb mehr.

Man sieht daran einen historischen Irrtum: Nämlich den, dass man eine Gruppe von Menschen fördern würde, indem man die Zugangs­schranken für sie senkt. Man erreicht damit genau das Gegenteil, weil sie dadurch im Vergleich zu anderen nicht nur dümmer erscheinen, sondern im Mittel dann tatsächlich sogar sind und mangels Anforderungen auch bleiben.


Exakt denselben Fehler haben wir in Deutschland bei der Frauenförderung. Je mehr man Frauen fördert, desto dümmer werden sie, desto lächerlicher und wertloser werden ihre Abschlüsse. [...]

Ich bekomme von vielen Universitäten Rückmeldungen, dass die Zahl der Informatik­professorinnen deutlich gestiegen sei, man sie aber vielerorts nur noch für Witz­figuren hält. Von vielen Professorinnen wurde mir erzählt, dass sie formal alle Informatik­vorlesungen anbieten, aber nie etwas zur Informatik sagen und nur mit Sozio­geschwafel kommen. Immer das gleiche, egal welche Vorlesung. Das ist genau der Verblödungs­effekt durch Absenkung der Anforderungen. Hätte man die Anforderungen für Frauen hoch gelassen, gäb's heute nur wenige, aber die wären sehr gesucht. Stattdessen spricht sich in der Branche herum, dass die Ausbildung sogar allgemein immer schlechter wird und die Fähigkeiten damit immer mehr absinken. Der Frauenförderung sei Dank. Man assoziiert Frauenförderung mit Verdummung. [...]

"Die Studienzeit war früher eine Zeit des Ausprobierens. Am Ende des Studiums hatte man sich von den Eltern abgenabelt. Heute haben viele Studenten täglich Kontakt zu ihren Eltern und verlangen dazu von den Uni-Angestellten, als Ersatz­eltern zu fungieren. Wir haben an den Unis viele Psycho­therapeuten und Minder­heiten­beauftragte. Damit erziehen wir eine Generation zur Abhängigkeit." [8]

Es geht im Prinzip um nichts anderes mehr, als das Kinderzimmer mit Mutti bis ins Grab zu verlängern. Faktisch sind die Leute im echten Berufsleben nicht mehr zu verwenden. Was soll man mit solchen Leuten noch anfangen können? Wer würde sich mit denen noch abmühen wollen?

Dabei bilden sich aus dieser Mentalität heraus immer groteskere Auswüchse. Man beschimpft ständig die Weißen als Privilegierte und will sich von ihnen fördern lassen, merkt aber nicht, dass man damit genau diesen Niveau­unterschied zementiert: Weiße arbeiten produktiv, Schwarze sind Zahlungs­empfänger.

Letztlich hat man in Deutschland das gleiche gemacht, aber eben nicht genug schwarze Bevölkerung, also zunächst nur mit Frauen: Männer sind die, die arbeiten und ernähren, Frauen sind die Zahlungs­empfänger und die Last, die man mitschleppen muss. Und das halten sie für Emanzipation und Selbständigkeit. [...]

Erschreckend, wie sehr das [Auftreten der Schwarzen in den USA] dem Auftreten der Feministinnen hier [in Deutschland] ähnelt. Die halten sich ja auch für souverän, erwarten aber nur, dass Männer sie überall hintragen und finanzieren.»[9]

Zitate

  • "Man kann 'gläserne Decken' vergleichen mit Rechnungen, die man der Bundesregierung schickt für Melkkarussels im Milchstraßenbereich. So richtig glaubt da auch keiner dran, aber die würden das bezahlen, wenn nur das Wort 'Frauenförderung' drauf steht.", im WGvdL-Forum (Archiv 2): TMerten am 26. August 2010
  • "Frauenförderung fördert Frauen allein schon durch die vielen Frauenförderarbeitsplätze in der Frauenförderindustrie, auf denen geförderte Förderfrauen Frauen fördern. - Männer müssen das nur bezahlen.", im MANNdat-Forum: Roslin am 6. Dezember 2011
  • "Gender und Frauenförderung ist vor allem Lobbyismus derer, die nichts auf der Pfanne haben." - Hadmut Danisch[10]

Beispiele

Einzelnachweise

  1. Wikipedia: Kritik an Gender Studies
  2. WGvdL-Forum (Archiv 2): Analyse des Berichts, Amplus am 3. August 2009 - 20:55 Uhr
  3. Pdf-icon-extern.png Chancengleichheit an der Universität Luzern - Gleichstellungsmonotoring
  4. WikiMANNia: Kosten der Frauenförderung
  5. Pdf-icon-extern.png Gender Mainstreaming - Geschlechterpolitik für Frauen UND Männer? - MANNdat
  6. Pdf-icon-extern.png MANNdat: Benachteiligte Jungs - wen kümmert's? - 12/2007 (3 Seiten)
  7. Vergleiche dazu Hadmut Danisch: Der Ausbau der Universitäten zu linken Kriminalitäts- und Korruptionszentren: Teil 1, Ansichten eines Informatikers am 29. Juli 2016
  8. 8,0 8,1 8,2 Rudi Novotny: Radikalisierung der Studentenbewegung: "Ihr sexistischen Bastarde!", Zeit Online am 29. Juli 2016
  9. Hadmut Danisch: Der Ausbau der Universitäten zu linken Kriminalitäts- und Korruptionszentren: Teil 3, Ansichten eines Informatikers am 29. Juli 2016
  10. Hadmut Danisch: Hexensabbat in Hannover, Ansichten eines Informatikers am 7. März 2015

Querverweise

Netzverweise