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Rainer Rothfuß

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Rainer Rothfuß
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Geboren 19. April 1971
Beruf Wissenschaftler

Prof. Dr. Rainer Rothfuß (* 1971) ist ein deutscher Geograph und Wissenschaftler. Von 2009 bis 2015 war er Professor für politische Geographie an der Universität Tübingen. Er ist seit 2004 selbständiger Berater für transnationales Projekt­management und als Geopolitik-Analyst und Friedens­aktivist tätig. Am 27. Januar 2016 initiierte er die internationale Friedensfahrt Berlin-Moskau[1] nach dem von ihm vertretenen volks­diplomatischen Ansatz der "Geopolitik von unten". Vom 7.-21. August 2016 fährt die Bürger­initiative mit einen Fahrzeug­konvoi mit rund 250 Teilnehmern nach Russland, um die deutsch-russischen Beziehungen im so genannten "Neuen Kalten Krieg" durch den Impuls der Völker­freund­schaft zu verbessern.[2]

Wissenschaftlicher Werdegang

Rainer Rothfuß studierte mit Förderung der Studienstiftung des deutschen Volkes Geographie der Entwicklungs­länder (Diplom) mit den Nebenfächern Politik­wissen­schaft und Raum­ordnung und Entwicklungs­planung an der Universität Tübingen, der Universität Stuttgart und der Universidad de los Andes in Mérida, Venezuela. 2006 promovierte er bei Prof. Dr. Gerd Kohlhepp[wp] in Tübingen über "Trans­nationale Städte­netzwerke als Instrument der kommunalen Entwicklungs­zusammen­arbeit".[3] 2008 erhielt er einen Ruf auf die Junior­professur (W1) für Human­geographie mit den Fach- und Regional­schwer­punkten Politische Geographie, Bevölkerungs­geographie und Entwicklungs­länder an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Von 2009 bis 2015 leitete er in direkter Nachfolge des 1897 mit Alfred Hettner[wp] erstmals und mit Rainer Rothfuß letztmalig besetzten ältesten Lehrstuhls für Geographie eine Arbeits­gruppe mit den Forschungs­schwer­punkten Politische Geographie, Geographische Konflikt­forschung, nachhaltige Entwicklung und Elektro­mobilität.

Schwerpunkte wissenschaftlicher Forschung und Lehre

Insgesamt 14 Doktoranden aus Chile, Brasilien, Deutschland, Niederlande, Nigeria, Rumänien und den USA arbeiteten unter Leitung von Prof. Rothfuß an Forschungs­vorhaben mit einem Dritt­mittel­volumen von rund 400.000 Euro in den Bereichen Politische Geographie, inter­religiöse Konflikte, Entwicklungs­forschung, Elektro­mobilität, erneuerbare Energien, nachhaltige Entwicklung, partizipative Raum­planung und Verkehrs­planung. Rothfuß lehrte in den Studien­gängen Bachelor und Lehramt Geographie sowie im Master­studien­gang Human­geographie - Global Studies[4], den er mit aufbaute. Schwerpunkte in seiner Lehre waren Politische Geographie, Geographische Entwicklungs­forschung, Raumordnung und Umwelt­planung, Stadt­geographie sowie Regionale Geographie der Entwicklungs­länder. Prof. Dr. Rainer Rothfuß war von 2009 bis 2015 der Vorsitzende des Prüfungs­aus­schusses Geographie und von 2010 bis 2015 Gründungs­mitglied des Beirats für nachhaltige Entwicklung der Universität Tübingen.[5]

Ringvorlesung zum Thema "Clash of Civilizations" und "Feindbilder"

Mit seinem wissenschaftlichen Assistenten Dr. Yakubu Joseph aus Gombe, Nigeria, veranstaltete Prof. Rothfuß im Wintersemester 2014/15 eine öffentliche Ringvorlesung im Studium Generale der Universität Tübingen zum Thema "'Clash of Civilizations': Feindbilder in inter­religiösen Beziehungen und inter­nationaler Geopolitik".[6][7] Vom wissenschaftlichen Standpunkt der Kritischen Geopolitik - als Teil­disziplin der Politischen Geographie - sollten die Mechanismen der Feindbild-Genese als Faktor der Konflikt­eskalation aus unter­schiedlichen fachlichen und räumlich-kulturellen Perspektiven untersucht werden. Unter den Rednern befanden sich u.a. Prof. Dr. Egon Flaig[wp], Prof. Dr. mult. Thomas Schirrmacher[wp], S.K.H. Prinz Asfa-Wossen Asserate[wp], der ecuadorianische Botschafter S.E. Jorge Jurado[wp] und der russische Botschafter S.E. Wladimir Grinin[wp]. Letzterer sowie der Referent Dr. Daniele Ganser lösten eine Diskussion darüber aus, ob zeitgenössische, kontrovers diskutierte Konflikt­themen an öffentlichen Universitäten behandelt werden und dabei staatliche Vertreter eingebunden werden dürfen. Der Vortrag von Dr. Ganser zum Thema "Die Terror­anschläge vom 11. September 2001 und der 'Clash of Civilizations'[wp]: Warum die Friedens­forschung medial vermittelte Feindbilder hinter­fragen muss"[8] löste eine breite öffentliche Debatte zum Thema inszenierter Terror und zudem eine Kontroverse um die Transparenz und Unabhängigkeit von Entscheidungs­strukturen bei Wikipedia bezüglich der Darstellung kritischer Wissenschaftler aus.[9]

Politisches Engagement

Rainer Rothfuß ist Mitglied der Christlich-Sozialen Union in Bayern. Er kandidierte 2006 bei den Ober­bürger­meister­wahlen in Esslingen am Neckar für die CDU und erhielt 39,91 % der Stimmen gegen Amtsinhaber Dr. Jürgen Zieger (SPD). 2011 wurde Prof. Rothfuß als Ober­bürger­meister­kandidat für die CSU in Lindau (Bodensee) einstimmig nominiert. Er zog seine Kandidatur rund zwei Monate vor der Wahl zurück, da der CSU-Ortsverband einen Bürger­entscheid zur Bahnhofs­frage Lindau21 kippen wollte, den dieser kurz zuvor gemeinsam mit dem Kandidaten initiiert hatte. Gemeinsam mit der daraufhin gegründeten Bürger­initiative Hauptbahnhof Lindau-Reutin gewann Rothfuß am 18. März 2012 den Bürger­entscheid für einen "Hauptbahnhof in Reutin und eine eingleisige Schienen­anbindung der Insel" mit 53,13 % der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 43,97 %.[10] Der Freistaat Bayern, die DB Netz AG und die Stadt Lindau einigten sich abweichend vom Bürger­entscheid auf einen Verbleib des zentralen Taktknotens auf der Insel mit zusätzlichem Fern- und Nah­verkehrs­halt auf dem Festland. Mit der "Zwei-Bahnhöfe-Lösung" werden zwar keine direkten Zug­verbindungen ohne Insel­umweg entlang des östlichen Bodensee­ufers ermöglicht, aber zumindest - wie von den Initiatoren des Bürger­entscheids gefordert - umfang­reiche Flächen auf der historischen Altstadt­insel im Bodensee von Abstell­gleisen und einem Diesel­tank­lager befreit.

IGFM-Kontroverse

Prof. Dr. Rainer Rothfuß wurde am 24. Januar 2015 vom Vorstand der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte[wp], Deutsche Sektion e.V. (IGFM) einstimmig für die Wahl zum Geschäfts­führenden Vorsitzenden nominiert und am 14. März 2015 von der Mitglieder­versammlung einstimmig gewählt.[11] Während seiner Amtszeit setzte er sich nach Forschungs­reisen nach Katar und Bangkok für eine Nutzung der Fifa-WM 2022 zur Förderung der Menschenrechte in den arabischen Golfstaaten[12] und für eine Reformierung der lang­wierigen Verfahren des UNHCR[wp] zur Anerkennung pakistanischer Blasphemie-Flüchtlinge in Thailand ein.[13] Nach einem Interview am 27. April 2015 mit dem auf der Krim ansässigen privaten YouTube-Sender NewsFront über den Ukraine-Konflikt[14] übten die (ehemaligen) EVP-Mitglieder des Europäischen Parlaments Michael Gahler[wp] (CDU) und Bernd Posselt[wp] (CSU) umgehend Druck auf den Vorstand der IGFM aus, um Rothfuß wegen seiner kritischen Äußerungen zur Rolle der EU und NATO sowie ukrainisch-faschistischer Kräfte im Ukraine-Konflikt zum Rücktritt zu drängen.[15] Der Vorstand der IGFM berief daraufhin eine außer­ordentliche Mitglieder­versammlung ein, verbunden mit der Bitte um Stürzung des Geschäfts­führenden Vorsitzenden, woraufhin Rothfuß am 17. Oktober 2015 abgewählt wurde. Die IGFM, Deutsche Sektion e.V. geriet bereits mehrfach wegen ein­seitiger Parteinahme in Menschen­rechts­fragen in die Kritik.[16]

Vorträge

Interview

Friedensfahrt nach Moskau

Über Rainer Rothfuß

Zitat:

«Dr. Rainer Rothfuß ist ein Wissenschaftler, der sich permanent mit der Frage beschäftigt, wie Konflikte entstehen und wie man diese in einem frühen Stadium so entschärfen und lösen kann, dass sich keine Seite bemüßigt fühlt, Gewalt anzuwenden.

Das gefällt nicht jedem.

Angeschobene Konflikte, die nicht in einem Ressourcen-Krieg enden, sind für die Rüstungs­industrie als verlängerter Arm global operierender Konzerne mehr als ein Verlust­bringer. Sie gefährden ihr Geschäfts­modell, das ohne Mord, Totschlag und die im Anschluss lancierte "humanitäre Hilfe" gar nicht zum Geschäft würde.

Jeder, der sich ohne Wenn und Aber für den Frieden einsetzt, für wirklich fairen Handel, Kooperation und Transparenz, bekommt es früher oder später mit dem Militärisch-industriellen Komplex[wp] zu tun, der längst auch einen großen Teil der Presse unterwandert hat.

Pauschal lässt sich zusammenfassen: Wer sich dem Raubtier­kapitalismus entgegenstellt, ob als Aktivist, Journalist, Politiker, Kirchenmann oder Wissenschaftler, wird diffamiert und verleumdet, mit dem Ziel, ihn zu isolieren und wirtschaftlich kaputt zu machen.

Auch Prof. Dr Rainer Rothfuß kann inzwischen ein Lied von dieser Taktik singen. Seine Stelle als Junior-Professor an der Universität Tübingen wurde nicht verlängert.

Rothfuß hatte es gewagt, sich als damaliger Vorsitzender der Internationalen Gemeinschaft für Menschenrechte auch mit der Ukraine-Krise zu beschäftigen. Er hatte er es etwa "gewagt", Dr. Daniele Ganser als Dozent zu laden, und er "erdreistete" sich, einem privaten russischen Presseportal ein Skype-Interview zu geben.

Da endete dann die Presse- und Meinungsfreiheit auch an deutschen Universitäten, vor allem, wenn wie in Tübingen ein Mitglied der Atlantik-Brücke[wp] und des Aspen-Instituts[wp] eher die "neutrale" Linie der Universität verkörpert. Claus Kleber[wp] ist seit 2015 Honorar­professor für Medien­wissen­schaften in der Hölderlin-Stadt.»[19]

Zitat:

«Wir haben keine Zensurbehörde in Deutschland, kein Ministerium solcher Art oder Behörde - das ist auch nicht nötig. Zensur findet auf der politischen, geistig- moralischen Selbst­ver­ständlichkeit des Regierungs-Ver­lautbarungs-Kanon statt.

Dies musste Dr. Rainer Rothfuss, geschäfts­führender Vorsitzender der IGFM, Internationale Gesellschaft für Menschenrechte selbst erfahren; er wurde ganz schnell zum Opfer der neuen Zensur. Er hat im Rahmen seiner Satzung auch Pressearbeit im internationalen Maßstab geleistet; offensichtlich darf nach Meinung der CDU und der EVP (EU-Parlament) ein Geschäfts­führer einer internationalen Menschen­rechts-Gesellschaft (in 38 Ländern aktiv, Gründer der IGFM: Iwan I. Agrusow †) Interviews nur mit regierungs­amtlicher Erlaubnis, oder Voranfrage tätigen. Dr. Rothfuss hat das aufgrund seines Beritts und seiner Position selbstständig getan - prompt wurde er von dem EU-Parlamentarier Michael Gahler[wp], CDU derartig kritisiert, dass der Stützungs­verein der Gesellschaft sich bemüßigt sah, den Geschäfts­führer zu entlassen. Besonders grenz­wertig ist die Tatsache, dass Dr. Rothfuss nichts Falsches oder Ehren­rühriges gesagt oder getan hatte; es reichte aus, dass er ein Interview mit einer "russisch-gefärbten" Pressestelle abhielt.» - Bürgerstimme zur IGFM-Kontroverse[20]

Zitat:

«Dr. Rainer Rothfuß hat von 2009 bis 2015 an der Universität Tübingen als Professor im Fachbereich Geo­wissen­schaften / Human­geographie geforscht und sich dabei speziell mit dem Thema der Feindbild­genese beschäftigt.

Zum Ende seiner Universitäts­karriere hat er im Rahmen einer öffentlichen Vortragsreihe unter anderem den Botschafter der Russischen Föderation Wladimir Michailowitsch Grinin[wp] wie auch den schweizer Historiker Dr. Daniele Ganser eingeladen. Fürs Einladen dieser beiden Referenten wurde er heftig kritisiert, worauf er auch in diesem Interview kurz eingeht. Themen dieses Interviews sind unter anderem die Erzeugung von Feindbildern und die Rolle, welche die Medien dabei spielen, Realität zu erzeugen.» - matrixwissen.de[21]

Die Einladung an Daniele Ganser ist nicht versehentlich erfolgt, zumindest die verschwörungs­ideologische Argumentations­weise des Schweizer Historikers dürfte dem Organisator der Ring­vorlesung nicht verborgen geblieben sein. Verantwortlich für [den Vortrag] "Clash of Civilizations" zeichnet Prof. Dr. Rainer Rothfuß, der an der Universität Tübingen im Bereich "Human­geographie" forscht und lehrt. Seine Facebook-Aktivitäten legen reges Zeugnis davon ab, daß Rothfuß selbst eine Vorliebe für rechts­esoterische Themen hegt. Besonders scheinen es ihm der dunkel­rot­braune Kopp-Verlag und die von diesem verbreiteten Verschwörungstheorien angetan zu haben. So fragt er sich u.a., ob der Abschuß von MH 17 ein Angriff "unter falscher Flagge"[wp] gewesen sei, mahnt mit Verweis auf KOPP Online und "Stimme Rußlands"[wp] an, es sei "besser, auch der NATO/Obama nicht alles ungeprüft abzukaufen" und erklärt zusätzlich: "In der 'Kritischen Geopolitik' spielt immer die Frage 'cui bono' - 'wem nützt es?' eine zentrale Rolle." (31) Rothfuß interessiert sich ebenfalls für den KOPP Online-Artikel "In jedem Land, das die USA 'befreit' haben, wird die Christen­verfolgung schlimmer. Warum?" (32) und sogar mit "New World Order"-Phantasien ist Rainer Rothfuß schon aufgefallen. [...]

Überhaupt stellt die Facebook-Seite des Geographie-Professors eine wahre Fundgrube an bizarren Querfront-Versatz­stücken dar. [...]

Im realen Leben ist Rainer Rothfuß ebenfalls politisch engagiert. Im Jahr 2012 war er für die CSU zur Ober­bürger­meister­wahl seines Wohnortes Lindau angetreten, hatte dann aber seine Kandidatur zurückgezogen und die Piratenpartei unterstützt (40). Aktuell lehnt sich Rothfuß eher an die AfD sowie an Figuren wie Ron Paul, Beatrix von Storch und - große Überraschung - Vladimir Putin an (41). [...]

Dieses wahrlich besondere gesellschaftliche Engagement fließt auch in Rainer Rothfußs universitäre Lehre ein. [...]

Eurozentrische Arroganz, Islamophobie, eine teils politisch bedingte privilegierte Behandlung russischer Befindlichkeiten, eine techno­kratische, am (vermeintlichen) Staats­nutzen orientierte Wissenschafts­auffassung plus ein allgemein eher nachlässiger Umgang mit national­sozialistischen Traditions­linien dürften die Mischung gebildet haben, die hier den Blick verstellte. [...]

Zum Besseren gewendet hat sich die Situation an der Universität Tübingen offenbar nicht, ansonsten wäre der Charakter der Studium Generale Vortragsreihe "Clash of Civilizations" mit ihrem Extraschuß Rechts­esoterik[ew] und Verschwörungs­ideologie wohl kaum unbemerkt und unkommentiert geblieben. [...]

Als akademischen "Pluralismus" kann man diese rechts­esoterischen Abwege beileibe nicht mehr bezeichnen. Wohin führt es, wenn Querfrontler, Rechts­esoteriker und Geschichts­revisionisten nun ihre ganz eigenen Definitionen von "Krieg", "Frieden" und "Genozid" dem akademische Feld zu oktroyieren suchen, wenn von ganz links und ziemlich rechts gemeinsam Druck gegen "Totalitarismus­hetze" ausgeübt wird?

Einzelnachweise

  1. Talkshow KenFM Youtube-logo.png KenFM-Positionen 4: Kooperation oder Konkurrenz - Braucht der Mensch ein Feindbild? (21. Februar 2016) (Länge: 168:00 Min., ab 160:57 Min.)
  2. druschba.info, Facebook: druschba.info
  3. Universität Tübingen: Transnationale Städtenetzwerke als Instrument interkommunaler Kooperation im Zeitalter globaler Vernetzung: Das europäisch-lateinamerikanische Städtenetzwerk URB-AL
  4. Universität Tübingen: Master of Arts Humangeographie - Global Studies (alte PO), Stand: 2010, gültig bis 2015
  5. Darüber hinaus war er Mitglied der American Association of Geographers, des Arbeitskreises Deutscher Latein­amerika­forschung, der Deutschen Gesellschaft Junior­professur, des Deutschen Verbandes für Angewandte Geographie, der European Association of Geographers, von Eurosolar, der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde zu Stuttgart, des Hochschullabors Mobilität der IBA Basel 2020, des International Religious Freedom Roundtable in Europe, des Academic Board des International Institute for Religious Freedom, von Mehr Demokratie e.V., des Netzwerks Bürgerbeteiligung der Stiftung Mitarbeit, des Netzwerks der IHK E-Bike-Region Neckar-Alb, des Beirats Pro RegioStadtBahn e.V. Tübingen, der Territorialists' Society, der Transport Training Initiative, des Universitätsbundes Tübingen, des Verbandes der Geographen an deutschen Hochschulen und der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Darmstadt.
  6. Programm der Ringvorlesungen im Studium Generale der Universität Tübingen im Wintersemester 2014/15: Studium Generale der Universität Tübingen
  7. Video-Kanal zur Ringvorlesung: Clash2Peace
  8. Mit über 650.000 Klicks weist er die größte mediale Reichweite aller Fachvorträge in der über 500-jährigen Geschichte der Universität Tübingen auf: Youtube-logo.png Medial vermittelte Feindbilder und die Anschläge vom 11. September 2001 - Vortrag von Daniele Ganser (3. Februar 2015) (Länge: 91:31 Min.)
  9. Die Kontroverse führte zur Erstellung des Dokumentarfilms Youtube-logo.png Die dunkle Seite der Wikipedia - Markus Fiedler und Frank-Michael Speer (21. Oktober 2015) (Länge: 116:08 Min.) (Darstellung von Manipulationen in Wikipedia am Beispiel des Artikels über Daniele Ganser)
  10. Wikipedia: Bahnprojekt Lindau21 - Abschnitt "Bürgerentscheide 2011/2012"
  11. Westliche Welt hat versagt - IGFM: Terror ist nur Spitze des Eisbergs, Die Evangelische Allianz in Deutschland am 14. März 2015 (Die westliche Welt hat versagt - Islamistische Ideologien müssen konsequent bekämpft werden)
  12. Marcus Mockler: Menschenrechtler: Fußball-WM in Katar für den Dialog nutzen, evangelisch.de am 5. Mai 2015 (Der neue Vorsitzende der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), Rainer Rothfuß, hat sich gegen Forderungen gewandt, die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 wegen Menschen­rechts­verletzungen in Katar zu verlegen.)
  13. Hasnain Kazim: Überfordertes Uno-Hilfswerk: Bedroht und verfolgt? Kommen Sie 2020 wieder, Spiegel am 4. April 2015 (Latif ist 2014 aus Bagdad in die Türkei geflohen. Er wird nun jahrelang in der Illegalität leben müssen, ohne Job, ohne Geld. Grund: Das Uno-Flüchtlings­hilfswerk, das die nötigen Papiere ausstellt, ist total überlastet.)
  14. Youtube-logo.png "Interview mit Prof. Dr. Rainer Rothfuß", Teil 1, 2 - News Front auf Deutsch (27. April 2015) (Interview mit Prof. Dr. Rainer Rothfuß über den Einfluss den Medien, die Feindbilder und wahres Ziel des Konfliktes in der Ukraine.)
  15. Youtube-logo.png DER FEHLENDE PART: Deutschlands zweifelhafte Kultur der Debattenverweigerung (Teil 2/2) - RT Deutsch (9. Dezember 2015) (Länge: 15:00 Min.) (Interview mit Rainer Rothfuß)
  16. Die IGFM wurde mehrfach für ihre Nähe zu rechts­konservativen Vereinigungen und wegen angeblicher Kontakte zur CIA (Pdf-icon-extern.png Hilflose Rechtfertigungsversuche - Anmerkungen zur IGfM-Diskussion 2016[ext] - Günter Platzdasch, 43 Seiten) sowie aufgrund ihrer Haltung pro südafrikanischem Apartheid-Regime kritisiert (Wikipedia: Internationale Gesellschaft für Menschenrechte - Abschnitt "Parteinahme für antikommunistische Gruppen und Regierungen", Günter Platzdasch: Am Feindbild Mandela gebastelt (Auch Bundestags­abgeordnete lassen sich für Kampagnen der "Menschenrechtler" der IGfM einspannen), AG Friedensforschung, aus Neues Deutschland, 17. Dezember 2013).
  17. Zeitmarken für dieses Interview:
    0:00:00 Einführung zu Prof. Rothfuß & geographischer Konfliktforschung
    0:01:20 Feindbildgenese - reale und künstliche Feindbilder, Vorstufe der Gewalt
    0:03:10 Die Rolle der Medien beim Herstellen von Realität
    0:10:25 Ethik und Moral in den Medien, emotionaler Bezug zur Tragödien
    0:16:50 Massive Angriffe auf Prof. Rothfuß für seine Vortragsreihe zur Feindbild­genese
    0:20:30 Brauchen einige Menschen Feindbilder? Vernetzung von Wissenschaft und Macht­strukturen
    0:22:25 Werden durchs Bildungs­system Feindbilder aufgebaut? Hinter­fragen als Lösungs­ansatz
    0:27:00 Prof. Rothfuß' Reaktionen auf persönliche Angriffe, Machtkämpfe innerhalb der Universität
    0:30:35 Beliebigkeit von Forschungs­ergebnissen, intersubjektive Fakten & Weltbildbestätigung
    0:35:10 Auseinandersetzung mit 9/11 als Abschluss von Prof. Rotfuß Universitäts­karriere
    0:39:55 Endet wissenschaftliche Forschung, wenn sie mit aktueller Geopolitik kollidiert?
    0:43:00 Kann man nur am Ende einer Unikarriere kritischen Themen hinter­fragen?
    0:45:10 Öffentliche Vortragsreihe der Uni Tübingen
    0:46:55 Persönliche Erkenntnisse von Prof. Rothfuß durch Konflikt­forschung
    0:49:45 Wächst die Bereitschaft zu Feindbildern mit der eigenen Macht?
    0:52:25 Unterschiedliche persönliche Fragen, Kanalisierung von Wut gegen Ignoranz
    0:59:20 Rückblick: Bereitschaft von Studenten in den Krieg zu ziehen 1914 und heute
    1:02:00 Trimmung der Universitäten auf Effizienz, mangelnder Freiraum zum Denken
    1:05:00 Ende des Interviews
  18. "Wenn man weiß, wer der Böse ist, hat der Tag Struktur."

    Dieser Satz stammt von einem der bekanntesten politischen Kabarettisten des Landes, Volker Pispers und führt immer zu garantierten Lachern im Publikum. Dabei handelt es sich bei diesem Satz keineswegs um einen Gag, sondern um eine schlichte Bestands­aufnahme der menschlichen Psyche.

    Menschen, fast alle und fast überall, haben ein Feindbild. Bei einigen wird dieses täglich sichtbar zu schau getragen und prägt das tägliche Verhalten, andere hingegen gehen davon aus, ihre hohe Bildung wäre ein Garant, um nicht selber Opfer des eigenen Feindbildes zu werden.

    Dies ist ein Irrtum. Feindbilder sind oft derart tief in uns verankert und werden, kaum sind wir auf der Welt, von unserem Umfeld derart subtil vermittelt, dass sie auch für Menschen, die auf diesem Gebiet sehr sensibel sind, fast unsichtbar sind.

    Feindbilder haben eine Funktion. Vor allem, wenn man Macht ausüben will. Feindbilder sorgen dafür, Massen zu lenken. Daher ist das Kreieren von Feindbildern die Voraussetzung, wenn man plant, einen Krieg zu beginnen. Vor allem, wenn man es bei der eigenen Bevölkerung mit Menschen zu tun hat, die Krieg vollständig ablehnen. Und doch ist niemand sicher davor, in Mitleidenschaft gezogen zu werden, wenn in seinem Umfeld ein frisch gezimmertes Feindbild greift.

    Schon Joseph Goebbels[wp] empfahl, über den Hebel "Feindbild" auch die Pazifisten in einem Volk mental fit für den Krieg zu machen. Alles, was man tun müsse, sei einen äußeren Feind zu erfinden, und jeden, der diesen Feind nicht bestätigen würde, als Vaterlandsverräter zu brandmarken. Diesem sozialen Druck würde jeder Pazifist früher oder später nachgeben. Ein massiv vermitteltes Feindbild hat also enorme Kraft und ist in der Lage, selbst Weltkriege der Bevölkerung schmackhaft zu machen.

    Aus diesem Grund sind Feindbilder und deren Genese immer auch Forschungs­gegenstand an Universitäten. Feindbilder kann man aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln untersuchen. Aus der Sicht der Psychologie natürlich, aber eben auch im Hinblick, wie Feindbilder in der Geschichte der Menschheit immer wieder variieren. Wie sie in unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich eingesetzt werden.

    Prof. Dr. Rainer Rothfuß arbeitet seit vielen Jahren an der Universität Tübingen im Forschungs­bereich Geowissenschaften. In dieser Funktion organisiert er immer wieder Vortragsreihen, die sich mit Feindbildern beschäftigten.

    Rothfuß untersuchte z.B. schlicht die Tatsache, dass die Intoleranz weltweit massiv zunimmt. Der "Clash of Civilizations"[wp] in etwa kann Teil eines geopolitisch bewusst gewählten Konfrontations­kurses sein, bei dem es im Kern um Bodenschätze geht. Aber auch religiös motivierte Kriege nehmen zu. Wo immer unterschiedliche Kulturräume aufeinander prallen, kommt es zu Spannungen.

    Nur wie will der Mensch mit diesen Konflikten in Zukunft umgehen? Ist die klassische Form, Krieg, noch eine Option auf einem Planeten, auf dem immer mehr Staaten über Kernwaffen verfügen?

    Der Forschungsgegenstand der "Feindbild­genese" ist hochaktuell und immens wichtig, um das Überleben der Menschheit auf diesem Planeten zu sichern.

    Gerade daher erstaunte die Tatsache, dass Prof. Dr. Rainer Rothfuß im Rahmen dieser Forschung immer wieder Probleme aus dem eigenen Haus bekam.

    Als er Ende 2014 im Rahmen seiner Forschung Wladimir Michailowitsch Grinin[wp], Botschafter der Russischen Föderation, einlud, um dessen Sicht auf die Krim-Krise zu hören - sein Vortrag trug die Überschrift "Wege in eine partnerschaftliche Beziehung zwischen Ost und West: Die Perspektive Russlands" - begann es im Lehrkörper der Uni Tübingen heftig zu brodeln.

    Dieses Brodeln entwickelte sich zu einem heftigen Überkochen, als Rothfuß darauf bestand, auch den Schweizer Historiker Dr. Daniele Ganser einzuladen. Sein Vortrag, den KenFM Anfang Februar veröffentlichte, trug den Titel "Die Terror­anschläge vom 11. September 2001 und der 'Clash of Civilizations': Warum die Friedens­forschung medial vermittelte Feindbilder hinterfragen muss".

    Die gesamte Vortragsreihe von Rotfuß war extrem erfolgreich.
    http://www.tuepps.de/events/view/date/1421622000/id/116180

    Dennoch wird sich der Mann endgültig von der Universität Tübingen verabschieden. Er kann es nicht länger hinnehmen, dass an deutschen Universitäten Forschung, wenn diese gesell­schafts­politisch brisant ist, behindert wird.

    Wir trafen Prof. Dr. Rainer Rothfuß am 15.12. in Tübingen, um mit ihm nach dem Vortrag von Daniele Ganser ein Interview über die Motive seiner Arbeit zu führen.

    Obwohl das Gespräch nachts um zwei Uhr geführt wurde, erlebten wir einen extrem wachen Geist, der vor die Entscheidung gestellt, moralisch einzuknicken und Karriere machen oder Rückgrat bewahren und einen Knick der Karriereleiter hinzunehmen, nie auf die Idee kommen würde, die eigenen Ideale die der Geisteswissenschaften zu verraten.
  19. Videohinweise: 13. KenFM im Gespräch mit: Dr. Rainer Rothfuß, NachDenkSeiten am 18. April 2016
  20. Die Zensur kommt direkt aus den Regierungskreisen: BRD-Regierung verkündet indirekt: Sprecht nicht mit Russen!, Bürgerstimme - Zeit für Veränderungen am 27. Dezember 2015
  21. Prof. Dr. Rainer Rothfuß: Feindbildgenese, Konfliktforschung & Medien (deutsch), matrixwissen.de
  22. Irma Kreiten: Rainer Rothfuß goes Querfront: Tübinger Ringvorlesung "Clash of Civilizations" bedient antiukrainische Propaganda, rechtsesoterische Verschwörungstheorien und Islamophobie, Sochi 2014 am 14. Dezember 2014 (Betr.: Vortrag von Daniele Ganser am 15.12.2014 an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
    Für den 15.12.2014 ist im Rahmen der Studium Generale-Ringvorlesung "Clash of Civilizations" an der Universität Tübingen ein Vortrag von Dr. Daniele Ganser vorgesehen. Laut Programmheft wird der Vortrag des Schweizer Historikers zum Thema "Die Terroranschläge vom 11. September 2001 und der 'Clash of Civilizations': Warum die Friedens­forschung medial vermittelte Feindbilder hinterfragen muss" erfolgen (1). Der Referent, dem die Universität Tübingen hiermit ein Podium bietet, darf als problematisch angesehen werden. In seiner Schweizer Heimat gilt Daniele Ganser schon seit längerer Zeit als unseriös arbeitender Verschwörungs­ideologe (2). [...])

Netzverweise