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Unterdrückung der Frau

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"Stop Oppressing Me - Sorry"
"Hör auf mich zu unterdrücken! - Entschuldigung"
Zitat:

«Die Unterdrückung der Frau ist eine in die Irre führende Legende des Feminismus - Martin van Creveld[1]


Zitat:

«Die Geltung des Mutterrechts bedeutete Kommunismus, Gleichheit aller; das Aufkommen des Vaterrechts bedeutete Herrschaft des Privat­eigentums und zugleich bedeutete es Unterdrückung und Knechtung der Frau - August Bebel[wp][2]

Zitat:

«Die erste gesellschaftliche Unterdrückung ist die Unterdrückung der Frau durch den Mann.» - Friedrich Engels[wp][3]


Zitat:

«Wenn davon die Rede ist, daß ein Geschlecht das andere beherrscht, so kann dieses beherrschende Geschlecht nur das weibliche sein, niemals das männliche.
"Die erste gesellschaftliche Unterdrückung ist die Unterdrückung der Frau durch den Mann", heißt ein berühmter Satz von Friedrich Engels[wp]. Engels hat Gewalt mit Macht verwechselt. Er hat, wie nach ihm viele Linke, den Fehler gemacht, die Herrschafts­strukturen, die auf physischer Gewalt beruhen, kritiklos in den Bereich des Geschlechterkampfes zu übernehmen. Nur weil der Mann physisch kräftiger ist und deshalb Geld verdient, hat Engels geglaubt, der Mann habe auch die Macht über die Frau. Aber mit physischer Kraft kann man wohl eine soziale Klasse in die Gewalt bekommen, aber niemals Macht über ein Geschlecht.» - Esther Vilar[4]

Zitat:

«Daß der Mythos von der unterprivilegierten Frau ausgerechnet dort am meisten Verteidiger finden mußte, wo es der Frau am besten geht, ist einleuchtend: Wo es der Frau am besten geht, müssen Männer und Frauen die größten Anstrengungen machen, es zu verbergen.» - Esther Vilar[5]

Zitat:

«Simone de Beauvoir, die mit ihrem 1949 erschienenen Werk "Das andere Geschlecht"[wp] Gelegenheit hatte, das erste Buch über die Frau überhaupt zu schreiben, ließ diese Gelegenheit vorübergeben und erstellte statt dessen mit viel Fleiß ein Kompendium der Ideen Freuds[wp], Marx'[wp], Kants[wp] usw. über die Frau. Anstatt sich die Frauen einmal anzusehen, durchforstete sie die Bücher der Männer und fand natürlich überall Zeichen für weibliche Benachteiligung. Die Neuigkeit ihres Elaborats bestand lediglich darin, daß diesmal die männliche Meinung über die Frau die Unterschrift einer Frau trug.
Doch die Weichen für die anderen Schrift­stellerinnen war damit gestellt: Betty Friedan, Kate Millett, Germaine Greer ..., eine kopierte die andere, sie überschlugen sich in ihrem Eifer, Beweise für männliche Infamie zu erbringen - doch über ihr wirkliches Sujet, die Frau, schrieben sie nichts, was der Rede wert gewesen wäre.» - Esther Vilar[6]

Zitat:

«5. In der kapitalistischen Produktionsweise leiden alle Frauen unter der Unterdrückung. Das ist das Ergebnis ihrer ungleichen Stellung in der Produktion. Für die überwältigende Mehrheit der Frauen, d. h. jene der ArbeiterInnen­klasse, ist die Unterdrückung ein Resultat ihrer Verpflichtungen in der Familie. Die materielle Wurzel ihrer Unterdrückung ist die fortgesetzte Existenz der Haus­sklaverei. Die Zuordnung der Aufgabe, die Kinder zu versorgen und einen Haufen Arbeiten im Haushalt zu erledigen, führt bei den Frauen dazu, dass es ihnen nicht möglich ist, eine volle und gleichwertige Rolle in der sozialisierten Produktion zu spielen. Frauen sind entweder ausgeschlossen vom sozialen Leben, eingeschlossen im Haushalt, oder, wenn sie in die gesellschaftliche Arbeit miteinbezogen sind, geschieht das oft in Bereichen, die eng mit der häuslichen Wirtschaft und den dazugehörigen Fähigkeiten verbunden sind. [...]

6. Die Familie der ArbeiterInnen­klasse ist im Wesentlichen der Bereich, in dem die Ware Arbeitskraft reproduziert wird; und zwar sowohl durch die tagtägliche Wieder­herstellung der Arbeitskraft jeder Arbeiterin/jedes Arbeiters - als auch durch die Aufzucht künftiger ArbeiterInnen­generationen. Die notwendige Arbeit zur Produktion der Arbeitskraft wird im Haus, d. h. außerhalb der ver­gesell­schafteten Produktion, verrichtet. Diese Hausarbeit wird hauptsächlich von Frauen verrichtet, für die diese keine direkte Bezahlung bekommen. Die ArbeiterInnen­klasse als Ganzes erhält einen Lohn, der die Reproduktion[wp] der Arbeitskraft beinhaltet. Wo eine Frau selbst nicht lohnabhängig beschäftigt ist, wird angenommen, dass der Lohn ihres Mannes für die ganze Familie verwendet wird. Dies führt zu einer extremen ökonomischen Abhängigkeit der nicht entlohnten Frauen von ihren Männern. Die Arbeitsteilung zwischen der Hausarbeit und der restlichen vergesellschafteten Arbeit für das Kapital in den Fabriken etc. und das unterschiedliche Gewicht der Monogamie­forderung für Männer und Frauen sind die Wurzeln der ungleichen Stellung der Frau.

Der Charakter der Hausarbeit ist im allgemeinen wiederholend, arbeits­intensiv und wird von der Frau in Isolation von anderen, die in einer ähnlichen Situation sind, verrichtet. Das führt dazu, dass sie vom sozialen Charakter der Arbeit im Kapitalismus abgetrennt sind. Dieser ist aber grundlegend für die Entwicklung der ArbeiterInnen­klasse zu einer kollektiven bewussten Klasse, die fähig ist, soziale Veränderungen durchzuführen. Dies ist auch der Fall bei Frauen, Kindern und wenigen Männern, die mit Heimarbeit beschäftigt sind. Diese Arbeiten sind normalerweise aufreibend, werden oft zusätzlich zur Hausarbeit gemacht und beinhalten eine übermäßige Ausbeutung der Heim­arbeiterInnen. Der Kapitalismus hat sich als unfähig erwiesen, die im Haushalt verrichtete Arbeit systematisch zu sozialisieren.
Obwohl viele Elemente der Arbeit, die früher im Haushalt verrichtet wurden, die die Erzeugung von Kleidung oder die Zubereitung von Essen, im Kapitalismus in profitable Industrien umgewandelt wurden, wurde anderen Elementen der Hausarbeit, wie der Sorge um Kinder, Kranke und andere abhängige Familienmitglieder, in vergesellschafteter Form nie genügend Rechnung getragen.»[7]

Zitat:

«Birgit Kelle merkt an, dass sich inzwischen in den familienpolitischen Positionsblättern aller Parteien außer der CSU die Beteuerung fände, die traditionellen Familien­strukturen müssten "aufgebrochen" werden, und stellt gleich die richtige Frage: Warum eigentlich? Die Antwort, so man sie denn für eine solche halten will, lautet: Weil Deutschland und Westeuropa von Sozialisten regiert werden, und Sozialisten, wie der Name schon sagt, die Menschen in ihrem Herrschaftsbereich sozialisieren wollen. Der elementarste Konkurrent wenn nicht Gegner solcher Bestrebungen war und ist immer die Familie. Vor allem die Kinder sollen möglichst früh in die staatlichen Gewahrsame getrieben werden, damit sie die entsprechende Dosis Sozialisierung in ihre aufnahme­willigen zarten Hirne verabreicht bekommen, während ihre Mamis nutzbringende Tätigkeiten verrichten (zum Beispiel fremde Kinder betreuen). Was den Sozialisierern derzeit sehr in die Karten spielt, sind die "Problemfamilien" - und hier vor allem die kriminellen Großclans - aus dem Morgenland, denen wohl selbst der entschiedenste Libertäre eine gewisse Sozialisierung wünscht. Aber natürlich rechtfertigt die Existenz von Kampfhunden keine Zwangs­maßnahmen gegen sämtliche Hunde.
Erhellend wirkt auch in diesem Zusammenhang die Lektüre der Klassiker. Das Kommunistische Manifest[wp] fordert die "Aufhebung der Familie" und die "öffentliche und unentgeltliche Erziehung aller Kinder" (von solchen Absendern ist das eine Drohung); Marx' vierte Feuerbach-These lautet: "Nachdem die irdische Familie als das Geheimnis der heiligen Familie entdeckt ist, muß nun erstere selbst theoretisch und praktisch vernichtet werden."
Das gibt sich heute moderater; nicht vernichtet, sondern aufgebrochen muss werden, doch was die Linken aller Zeiten und Fraktionen eint, ist ihr Hass auf die bürgerliche Familie, die uns inzwischen multimedial als ein von allerlei "bunten" Alternativen abzulösendes Auslaufmodell präsentiert wird. Familien­politisch reckt der "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" sein Haupt inzwischen recht ungescheut sogar in den Reihen jener Spitzbuben, die sich selbst immer noch Christdemokraten nennen.» - Michael Klonovsky[8][9]

Zitat:

«Die Zerstörung von Familien ist in Deutschland offizielle Familienpolitik. Sollte man den Bürgern etwas anderes erzählen, dann ist das schlichtweg gelogen.
Es ist nicht zu erwarten, dass diese Politik der Altlasten­parteien geändert wird.» - Karin Weber[10]

Einzelnachweise

  1. Martin van Creveld in der Vorankündigung senes Buches Das bevorzugte Geschlecht.
  2. August Bebel[wp]: Die Frau und der Sozialismus. Ausgabe von 1996, S. 263 f.
  3. Friedrich Engels[wp]: Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates
  4. Esther Vilar: Trilogie: Das Ende der Dressur, Das schwächere Geschlecht ist das stärkere, S. 160
  5. Esther Vilar: Trilogie: Das Ende der Dressur, Öffentliche Kinder, S. 206f.
  6. Esther Vilar: Trilogie: Der dressierte Mann, Women's Liberation, S. 120
  7. Die systematische Unterdrückung der Frauen im Kapitalismus, Liga für die 5. Internationale
  8. Michael Klonovsky: Kelle merkt an, Freie Welt am 25. November 2013
  9. Michael Klonovsky: Acta-diurna, 21. November 2013
  10. Kommentar Karin Weber, 6. Dezember 2013 um 08:37 Uhr

Netzverweise