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Frauen in der Politik (Liste)

Aus WikiMANNia
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A

B

Benazir Bhutto (geb. 21. Juni 1953, gest. 27. Dezember 2007)
  • ehemalige pakistanische Ministerpräsidentin (1988 bis 1990 und 1993 bis 1996)
Sie beteiligte sich am internationalen Rauschgifthandel und unterhielt enge Beziehungen zu den Betreibern der Heroin-Pipeline und zu US-Geheimdienstkreisen. Besonders eng waren ihre Beziehungen zum Drogenboss Haji Ayub Afridi, der wie Bhutto selbst besonderen Schutz in Dubai gefunden hatte. Afridi wurde nach 9/11 aus einem Gefängnis in Pakistan entlassen, als er wenige Wochen seiner siebenjährigen Haftstrafe wegen Drogenhandels abgesessen hatte. Er wurde zum engen Verbündeten der USA im Kampf gegen die Taliban, die den Rauschgift-Anbau (der in erster Linie Geheimdienstoperationen zu finanzieren hat) in Afghanistan fast ausgemerzt hatten. Schon 2007 lieferte das Land nach einem offiziellen UNO-Bericht wieder 8200 Tonnen Rohopium, das waren 3000 Tonnen mehr als der illegale Weltverbrauch[1] - und zwar unter dem Schutz der westlichen Invasionstruppen einschließlich der Bundeswehr.[2] Obwohl sie eine relativ junge Frau in einem islamischen Land war, konnte sie dennoch zuerst Vorsitzende der PPP (Pakistanische Volkspartei) und dann Ministerpräsidentin werden - aus dem einfachen Grund, dass ihr Vater Zulfikar Ali Bhutto der Staatsgründer Pakistans war. Nach ihrem Tod übernahm ihr (damals erst 19jähriger) Sohn Bilawal Bhutto die Führung der PPP (mit seinem Vater Asif Ali Zardari als Co-Vorsitzendem). Benazir Bhuttos Vorgängerin als Parteivorsitzende war ihre Mutter Nusrat Bhutto. Auch ihr Bruder Murtaza Bhutto und später seine Witwe Ghinwa Bhutto erhoben Anspruch auf die Parteiführung. Die PPP ist damit seit ihrer Gründung 1967 quasi im Privatbesitz einer Familie.

C

Tansu Çiller (* 24. Mai 1946)
  • ehemalige türkische Ministerpräsidentin (1993 bis 1996)
Teile der türkischen Oberschicht sind seit langem in ihren Staatsangelegenheiten mit Terrorismus, Drogenhandel und anderen kriminellen Aktivitäten verquickt. Ein gutes Beispiel ist hierfür der Susurluk-Skandal von 1996. Damals flogen die enge Verbindung der Regierung Tansu Çiller zur internationalen Mafia und die Verflechtung von Polizei und Militär mit der organisierten Kriminalität auf, und führten zu einer Regierungskrise, die den scheinbar weniger korrupten islamischen Kräften an die Macht verhalf. Tansu Çiller, Ministerpräsidentin der Türkei, war Marionette amerikanischer Interessen, der heimischen Rauschgift-Mafia und gewisser Militärkreise. Sie vermittelte zwischen Geheimdienst und Heroinindustrie. Selbst deutsche Gerichte beschuldigten sie schließlich, die Drogenmafia in Europa und Zentralasien aktiv unterstützt zu haben.[2]

D

Zohra Dris
  • Senatorin in Algerien
Am Sonntag, den 30. September 1956 um 18 Uhr betrat Zohra Dris die "Milk Bar" in Algier mit einer Bombe in einem Strandbeutel. Das Cafe war bei französischen Kolonialfamilien sehr beliebt. Die Explosion verursuchte 3 Tote und ein Mädchen, dessen Bein ausgerissen worden war. "Ich bereue nichts", zischt die alte Dame. "Wir waren im Krieg." Heute ist Zohra Dris die weibliche Ikone des algerischen Befreiungskampfes gegen Frankreich und eine unbeugsame Verteidigerin des jetzigen Staates gegen seine Kritiker. [3]

K

Cristina Fernández de Kirchner (* 19. Februar 1953)
Ihr Mann Néstor Kirchner hat Argentinien zum Tiger gemacht, sie aber bewirkt die größte Kapitalflucht aller Zeiten: Allein im ersten Halbjahr 2011 waren es 9,8 Mrd. Dollar (7,45 Mrd. Euro). Ab November wurde es dann weniger, weil die Kontrollen verstärkt wurden. Offiziell verzeichnete die Zentralbank im vergangenen Jahr Abflüsse von 10,2 Mrd. Dollar - 2010 hatte es noch Zuflüsse von fast drei Mrd. Dollar gegeben. Das will etwas heißen in einem Land, dessen 40 Millionen Einwohner nach moderaten Schätzungen etwa 150 Mrd. Dollar illegales Auslandsvermögen besitzen: Nach Inflationswellen, Dutzenden von Abwertungen und zahlreichen Währungsmanipulationen haben die Argentinier kein Vertrauen mehr in ihr Land.[4]
Silvana Koch-Mehrin (* 17. November 1970)
  • Mitglied des Europaparlamentes (FDP)
Im Vorfeld der Europawahl 2009 wurde sie aufgrund ihrer mutmaßlich niedrigen Anwesenheitsquote im Europaparlament und bei Ausschusssitzungen durch verschiedene Medien kritisiert.[5] Im Zuge dieser Kritik erwirkte Koch-Mehrin mit Hilfe einer eidesstattlichen Erklärung über ihre Anwesenheitsquote eine einstweilige Verfügung gegen die FAZ.[6] Diese wurde allerdings zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgehoben, was Fragen über die Richtigkeit ihrer eidesstattlichen Erklärung aufwarf.[6] "Mit meiner Präsenzquote von 75 Prozent" liege sie "in der oberen Hälfte" der Präsenz der deutschen EU-Abgeordneten, hatte sie behauptet.[7] Wahlkampfhelfer von ihr hinterließen anonym Schmähkritiken auf Internetseiten (darunter auch ihr persönlicher Pressereferent Adib Ashraf Sisani) und drohten mit Klagen.[8] Am 5. Mai 2010 nahm Koch-Mehrin an der politischen Talkshow "Hart aber fair" teil. Als am Ende der Sendung Koch-Mehrin, wie die übrigen Studiogäste, gebeten wurde zu schätzen, um wie viel die bundesdeutsche Staatsverschuldung während der 75-minütigen Sendung gestiegen sei, antwortete sie mit "6000 Euro", während der richtige Wert bei etwa 20 Millionen Euro lag. In einigen Zeitungen wurde dies als Ausdruck finanzpolitischer Inkompetenz Koch-Mehrins kommentiert.[9][10][11] Mit ihrem weiblichen Unwissen in der Finanzpolitik ist es nicht verwunderlich, dass sie ebenfalls eine Frauenquote fordert.[12]

L

Katarzyna Lenart
  • Kandidatin der polnischen Sozialdemokraten
Mit einem Striptease-Video geht Katarzyna Lenart, Kandidatin der polnischen Sozialdemokraten, auf Stimmenfang für die Parlamentswahl.[13]

M

Angela Merkel
Merkel stellt sich hinter die Forderung der Bundesregierung, die verurteilte ukrainische Verbrecherin Julija Tymoschenko frei zu lassen und bringt damit die Ukraine in die Nähe von Diktaturen.[14] Im Gegensatz dazu hat Merkel keine Abneigung, ihr genehme Diktaturen zu hofieren.[15]
Suzanne Mubarak
1981 bis 2011 die First Lady Ägyptens. Von der Revolution wurde sie überrascht: Jahrelang hatte sie von Ägypten nur ein vergoldetes Bild gesehen. Extra für sie wurden Blumen gepflanzt und Ägypter fürs Lächeln bezahlt. In den letzten fünf Jahren des Regimes war sie es, die die Regierung leitete, während sich ihr Mann in seine Villa in Sharm al-Sheikh zurückzog. Sie war es auch, die sich einer Demokratisierung Ägyptens entgegenstellte, während Hosni Mubarak dazu bereit gewesen wäre. Sie stand auch an der Spitze zahlloser Organisationen, wie dem Suzanne Mubarak Women's International Peace Movement. Das Vermögen ihrer Familie wird auf zwei bis 70 Milliarden(!) US$ geschätzt.[16]
Joanna Mucha
  • Sportministerin in Polen (* 1976)
Als Tochter eines Bauarbeiters und einer Schneiderin wollte sie mit aller Macht aus der Arbeiterklasse heraus. Aufsteigen. Dafür tat sie fast alles. Zunächst wollte Mucha Schauspielerin werden. Es wurde daraus ein Wirtschaftsstudium, das sie mit Bestnoten absolvierte. Fachgebiet: Gesundheitsökonomie. Hartnäckig setzte Joanna Mucha in ihrer Politkarriere auf Äußeres; sie war mehrmals in verführerischen Posen und knappen Outfits in Hochglanz-Magazinen zu sehen.
Sie hat keine Ahnung von Sport. Ihre Antwort: "Man muss sich gar nicht mit Sport auskennen, um Sportministerin zu sein. Man muss wissen, wie man das alles organisiert."[17]

N

Angelika Niebler (* 18. Februar 1963)
  • Mitglied des Europaparlamentes (CSU); Landesvorsitzende der Frauen-Union Bayern; Mitglied des Fernsehrats des Zweiten Deutschen Fernsehens
Frauenquote: "Ich hatte von Beginn an die Unterstützung von unserem Parteivorsitzenden, Horst Seehofer. Sonst wären wir CSU-Frauen gescheitert."[18]

P

Barbara Prammer (* 11. Jänner 1954)
  • Präsidentin des österreichischen Nationalrats, SPÖ
Ehe sie in dieses hohe Amt gelangte, absolvierte sie eine für sozialistische Apparatschiks typische Karriere: Sie blickt auf Tätigkeiten im Gemeindeamt, in einem "Bildungs- und Rehabilitationszentrum", im Arbeitsmarktservice und in einem Landesparlament zurück. Was es bedeutet, unter Marktbedingungen zu arbeiten, hat sie nie erfahren. Sie hat keinen Tag ihres Berufslebens außerhalb geschützter Werkstätten - mit produktiver Arbeit - zugebracht.
Barbara Prammer hat in einem Interview der Wiener "Presse" für die Ablehnung eines Vorschlags aus den Reihen der ÖVP, der vorsieht, den Bürger über die Verwendung eines Teils seiner Steuerleistungen selbst bestimmen zu lassen, die folgenden, bemerkenswerten Worte gefunden: "Die Freiheit einer demokratischen Gesellschaft ist eine gewisse Unfreiheit." Und sie fährt fort: "Diese gilt für das Individuum, um die Freiheit im Kollektiv zu ermöglichen." Seit Orwells Roman "1984" wurde Doppeldenk nicht in reinerer Form praktiziert. Wir erinnern uns: Wahrheit ist Lüge, Krieg ist Frieden, und so weiter. (Siehe auch: Neusprech)[19]

S

Cynthia Stroum
  • ehemalige Botschafterin der USA in Luxemburg
Luxemburg gilt unter Diplomaten eigentlich als beschaulicher Einsatzort. Unter Botschafterin Cynthia Stroum war die Stimmung in der US-Vertretung im Großherzogtum jedoch so schlecht, dass einige Mitarbeiter sogar um eine Versetzung in die Brennpunktländer Irak und Afghanistan baten, um den Schikanen ihrer Chefin zu entgehen. Eine Woche nach Stroums Rücktritt Ende Januar 2011 veröffentlichte das US-Außenministerium am Donnerstag einen Bericht über die einjährige Amtszeit der ehemaligen Botschafterin in Luxemburg. In dem Dokument ist von persönlichen Konflikten, Beleidigungen sowie ungewöhnlich hohen Ausgaben für Reisen, Wein und Spirituosen die Rede.[20]

T

Margaret Thatcher (* 13. Oktober 1925)
  • ehemalige britische Ministerpräsidentin (1979 bis 1990)
Sie führte 1982 den Falklandkrieg und unterstützte die Bombardierung Libyens im April 1986 durch US-Flugzeuge, indem sie britische Luftwaffenbasen zur Verfügung stellte.
Leila Trabelsi (* 20. Juli 1957)
  • Ehefrau des ehemaligen tunesischen Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali (1987 bis 2011)
Am 14. Januar 2011 verließ sie, zusammen mit ihrem Mann nach gewaltsamen öffentlichen Protesten das Land und floh nach Saudi-Arabien. Leila Trabelsi wurde auch "Leila, die Regentin von Karthago" genannt. Bevor beide Tunesien verließen, fuhr sie zur Zentralbank und packte dort Goldbarren im Wert von 45 Millionen Euro zusammen. Des weiteren hatte sie die tunesische Zentralbank angewiesen, 400 Millionen Euro zu überweisen, was diese nach Rücksprache mit Ben Ali in beiden Fällen erledigten. Die Episode mit den Goldbarren gibt auch einen Hinweis auf die Kraftverhältnisse innerhalb der Ehe. Laut Le Monde weigerte sich der Gouverneur der Zentralbank, das Edelmetall herauszugeben. Also zückte Leila Trabelsi ihr Mobiltelefon und rief Ben Ali an. Zunächst habe dieser sich geweigert, die Herausgabe der Barren zu fordern, doch schließlich setzte sich seine Frau durch. Leila Trabelsi galt in dem nordafrikanischen Land als "meistgehasste Person", die sich mit ihrer Familie schamlos bereichert hatte - und gegen die sich der Volkszorn im Besonderen gerichtet hatte.[21]
Shortnews berichtet am 11. April 2013, dass der jetzige tunesische Präsident Moncef Marzouki von den Vereinten Nationen einen Scheck über umgerechnet 22 Millionen Euro erhalten habe, dass sich auf einem libanesichen Konto von Laila Trabelsi befunden habe. Tunesien bucht 22 Millionen Euro von Ex-Präsident Zine Abidine Ben Alis Frau zurück
Julija Tymoschenko (* 27. November 1960)
  • ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin (Januar bis September 2005 und Dezember 2007 bis März 2010)
Sie soll während ihrer Regierungszeit fast eine halbe Milliarde Dollar unterschlagen haben. Das geht aus einem Bericht amerikanischer Juristen und Wirtschaftsprüfer hervor, die von Präsident Viktor Janukowitsch mit der Überprüfung der Aktivitäten Timoschenkos von 2008 bis Anfang dieses Jahres beauftragt worden waren. Es gebe Beweise für den Missbrauch von Steuergeldern und Betrug auf Regierungsebene, erklärten die Prüfer. So soll die ehemalige Regierung auch 100 Millionen Euro für deutsche Minivans ausgegeben haben, die dem Gesundheitsministerium zur Verfügung gestellt werden sollten, von Timoschenko aber für ihren Wahlkampf genutzt wurden.[22]
[..]Alle diese Vorwürfe stammen aus dem AI-Jahresbericht 2009, die Ministerpräsidentin, die damals für diese desolate Situation verantwortlich zeichnete, hieß Julia Timoschenko. Den Westen störte dies damals nicht sonderlich. Weder von Angela Merkel noch von Guido Westerwelle sind kritische Statements überliefert, die Frau Timoschenko auffordern, die Haftbedingungen in ihrem Land im Namen der Menschenrechte zu verbessern. Sommertheater statt Sommermärchen

Einzelnachweise

  1. Pdfext.gif Afghanistan Opium Survey 2007 - Vereinte Nationen (2,6MB)
  2. 2,0 2,1 Der Spatz im Gebälk - US-Weltmacht, Europa, Russland, China, Nahost, Terrorismus, Rauschgift
  3. Algerien, vom Arabischen Frühling unberührt, Zeit Online am 4. Juli 2012
  4. Hildegard Stausberg: Wirtschaftsdirigismus: Cristina Kirchner treibt Argentinien in den Abgrund, Die Welt am 13. April 2012 (Präsidentin Kirchner hat die Wirtschaft fest im Griff: Absurde Regeln für den Import, hohe Steuern auf Exporte und Streit mit Handelspartnern schaden dem Land)
  5. Europaparlament: Wie fleißig ist Silvana Koch-Mehrin?, FAZ am 4. Juni 2009
  6. 6,0 6,1 Abgeordneten-Präsenz: Spitzenkandidatin im Zwielicht, Die Zeit am 4. Juni 2009
  7. Die Schöne und das Biest von der ARD, Die Süddeutsche am 3. Juni 2009
  8. Die Eidesstattliche Versicherung von FDP-Kandidatin Koch-Mehrin, ruhrbarone.de am 1. Juni 2009
  9. "Mit Solidaritäts-Ouzo gegen die griechische Krise", Die Welt am 6. Mai 2010
  10. Silvanas Torten - Quatsch mit Sahne, Die Süddeutsche am 6. Mai 2010
  11. "Hart aber fair": Peter Zwegat, übernehmen Sie!, Focus am 6. Mai 2010
  12. FemokratieBlog: Auch FDP-Frauen fordern Quote, 6. Februar 2011
  13. Lifestyle: Wahlkampf mit Striptease, Web.de Magazine (23-jährige Polin geht mit allen Mitteln auf Stimmenfang.)
  14. Deutschlandfunk: Merkel erwägt Boykott der EM in der Ukraine
  15. Youtube-logo.png Merkel und ihre Diktator-Freunde (28.02.2011)
  16. Suzanne Mubarak: Egypt's Mean Queen, vom 1. Januar 2012
  17. Polen lacht sich kaputt: SPORTministerin hat keine Ahnung von SPORT, Bild-Zeitung am 21. Mai 2012
  18. Fronten in der Frauendebatte - Zwei Quotenfrauen streiten über die Quote, FAZ am 12. Februar 2011
  19. Andreas Tögel: Demokratie: Freiheit ist Unfreiheit, ef-magazin am 15. Mai 2012
  20. US-Botschafterin verbreitet Angst und Schrecken, Welt Online am 4. Februar 2011
  21. Von der Coiffeuse zur Diktatorin, Tagesanzeiger am 19. Januar 2011
  22. Steuergeld unterschlagen, Newsticker der Süddeutschen Zeitung am 15. Oktober 2010

Siehe auch