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Frauenfußball

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Flossen weg!

Beim Frauenfußball (Weiberfußball) handelt es sich nicht allein um Fußball spielende Frauen, sondern um eine eigene Sportart, die zudem noch eine Randsportart[wp] ist. Frauen­fußball wird in eigenen Frauen­ligen gespielt und es gibt separate Frauen­wett­bewerbe wie die Frauenfußball-Welt­meister­schaft[wp].

Frauenfußball ist Frauensport und von Fußball zu unterscheiden.

Leistungen

B-Jugend-Mannschaft vom VfB Stuttgart - Fußball-Nationalmannschaft der Frauen
Ergebnis 3 : 0

Martin Hess, B-Jugend-Spieler beim VfB Stuttgart, zum 3:0-Sieg über die Fußball-Nationalmannschaft der Frauen:[1]

Frage: In einem Vorbereitungsspiel über drei mal 15 Minuten hat die VfB-B-Jugend die Frauennationalmannschaft klar bezwungen, Sie schossen ein Tor. Mussten Sie an Ihre Grenzen gehen?
Martin Hess: Es war nur ein Freundschaftsspiel, daher war kein übertrieben harter Einsatz nötig. Trotzdem haben wir engagiert gespielt und noch einige Chancen vergeben. Es wäre noch schöner gewesen, wenn wir höher gewonnen hätten. Das war im Übrigen auch die Vorgabe unseres Trainers.
Frage: Hatten Sie mit einer solchen Überlegenheit gerechnet?
Martin Hess: Nein, ich hatte sogar vermutet, dass wir verlieren würden. Aber nach fünf Minuten habe auch ich gemerkt, dass ein Sieg drin ist.
Frage: Was fehlt den Frauen noch?
Martin Hess: Vor allem fehlt ihnen Schnelligkeit. Sie sind zwar gut gebaut, spielen aber ohne Körpereinsatz. Technisch sind die Frauen so gut wie wir, auch am kämpferischen Einsatz mangelt es nicht.

Vor 400 Zuschauern in der Sportschule Ruit (Sommer 2003) waren die 14- bis 16-Jährigen eindeutig überlegen und trafen durch Martin Hess, Dirk Prediger und Frederico Decortes.[2][3]

Hintergrund: Kanzlerin Merkel hatte in einem Interview gesagt: "Davon [d.h. einem WM-Sieg, wie ihn die deutsche Frauen-Nationalmannschaft 2003 erstmals errungen hatte] können die Männer nur träumen." [4]

SWR-Sportreporter Thomas Bareiß hatte das Trainingsspiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft gegen die B-Jugend des VfB Stuttgart beobachtet. Sein Fazit:

"Der größte Unterschied liegt, wen wundert es, in der Athletik. [...] Die Frauen hatten gegen die Jugendlichen keine Chance." [5]


Herren-Mannschaft des Teltower FC (Landesklasse) - Damen-Mannschaft von Turbine Potsdam (Bundesliga-Meister)
Ergebnis 10 : 3 (7:2)
[6]

Das Testspiel in Teltow gegen den Teltower FC, im Jahr 2007 Erstplatzierter der Landesklasse Staffel Mitte, endete vor etwa 50 Zuschauern mit einer zweistelligen Torbilanz - für die Teltower. Bei Temperaturen knapp unter Null kamen die Turbinen in der ersten Spielhälfte auf zwei Treffer durch Conny Pohlers und Anja Mittag. Die Teltower schafften es ganze sieben Mal den Ball einzunetzen. In der zweiten Halbzeit erhöhte Conny Pohlers das Potsdamer Konto auf drei, während die Teltower letztendlich auf einen Torestand von zehn kamen. Die Torschützen waren hier Andre Kather (6), Jörg Bartel (2), Renato Lötzsch und Mario Till.

Laut Außenreporter Jan zeigten die Turbinen etliche schöne Spielzüge, jedoch war die Abwehr gegen solch bullige Stürmer wie Renato Lötzsch hoffnungslos überfordert. Laut Resumee von Turbine-Coach Schröder zeigten die Mädelz viele gute Kombinationen und spielten auch den technisch besseren Fußball. Dem stimmte auch Teltows Trainer Thoß zu, mit den drei Gegentoren war er gar nicht zufrieden, ebenso mit der Tatsache, dass die Kicker zuviel durch die Athletik rausholten und zu wenig spielerische Elemente einfließen ließen.[7]


3. Senioren-Mannschaft vom Fortuna Seppenrade (Kreisliga) - Frauen-Mannschaft vom 1. FC Köln (Bundesliga)
Ergebnis 3 : 0

Nach starker Leistung gewann die Mannschaft von Trainer Rafael Löbbert überraschend mit 3:0 gegen die mit Nationalspielerinnen gespickte Damen-Mannschaft des 1. FC Köln. Durch Tore von Frank Dreyer, Sebastian Tüns und Sergey Wels vergoldeten die Fortunen das überaus gelungene "Finale" der Dreh­arbeiten, dessen Abschluss auf dem Weihnachts­markt in Düsseldorf gefeiert wurde. Zu einer Neuauflage kann es durchaus kommen, haben die Kölnerinnen doch Revanche bei einem Spiel in Seppenrade eingefordert.[8]

Der WDR sendete in einer ersten Folge von "Experiment Fußball" unter dem Titel "Landeier gegen Profi-Damen". Die dritte Mannschaft des SV Fortuna Seppenrade kommt aus dem ländlichen Münsterland und hat viele Bauernsöhne in ihren Reihen. Die Jungs müssen gegen Bundesliga-Kickerinnen antreten. Die Damen des 1. FC Köln werden ihre Gegner sein. Beide Mannschaften haben von der Kölner Sport­hochschule einen Leistungs­check und Trainingsplan bekommen, eine Ernährungs­beratung und Motivations­training. Wir zeigen, wie sich Profi-Sportler richtig ernähren, erklären den Weg der Banane im Körper, wie Muskeln funktionieren, was beim Spiel im Kopf passiert und wie Spieler professionell motiviert und gecoacht werden.[9]


U16-Mannschaft von Eintracht Frankfurt - Fußball-Nationalmannschaft der Frauen
Ergebnis 2 : 0

Die U16 der Eintracht Frankfurt hat 2003 ein Testspiel gegen die deutsche Frauen-Nationalmannschaft mit 2:0 gewonnen. Die DFB-Auswahl trat mit allen Stars wie Birgit Prinz[wp] (Fußballerin des Jahres) und Steffi Jones an. Die Tore für die Eintracht erzielte der erst 13 Jahre alte Stürmer Kirubel Hailu.[7]


U15-Mannschaft von Fortuna Düsseldorf - Frauen-Mannschaft vom FCR 2001 Duisburg (Mehrfacher Bundesliga-Vizemeister und Pokalsieger)
Ergebnis 11 : 0

Die Fußballerinnen aus der Bundesliga, die sich selbst "Die Löwinnen" nennen, hatten gegen die Jungs einer U15-Mannschaft nicht den Hauch einer Chance. Der männliche Trainer der Weiber­mannschaft kommentierte dazu: "Einigen Spielerinnen sind ihre Grenzen aufgezeigt worden, das war aber durchaus der Sinn." Ihm war wichtig, dass seine Truppe Zwei­kampf­verhalten demonstriert und den richtigen Willen zeigt.[10]


U15-Mannschaft der Newcastle Jets (1. Australische Liga) - Australische Fußball-Nationalmannschaft der Frauen
Ergebnis 7 : 0

In Parkley, Sydney traf die Nationalmannschaft Australiens in einem Freundschaftsspiel auf die U15 der Newcastle Jets. Eigentlich als fünft­bestes Frauenteam der Welt in der FIFA-Rangliste geführt, mussten sich die Damen allerdings schnell der physischen Überlegenheit der 14-jährigen männlichen Kinder geschlagen geben. 0:7 lautete der Endstand - trotz Stars wie Lisa De Vanna, Caitlin Foord, Michelle Heyman, Katrina Gorry oder Claire Polkinghorne auf dem Platz. Die Matildas, wie sie in Australien gerufen werden, sahen sich chancenlos.[11]

Trainer und Torfrau rechtfertigen sich

Der zitierte Trainer schiebt die bittere Pleite auf den mangelnden Fitness-Stand seines Teams. Außerdem hätte man auch einfachere Gegner raussuchen können, wollte die Damen aber angemessen testen. Eine der Torfrauen der Australier relativierte die Niederlage auf Twitter und verwies auf die starke Physis des Jungsteams. "Die Leute jammern über die Niederlage der Matildas. Aber habt Ihr die Spitzen-Teams der "Jungs" heutzutage mal gesehen? Das sind kräftige und pfeilschnelle Männer."[12]

Feminismus

Frauenfußball

Die feministischen Frauen sind besser-Floskeln finden sich auch im Frauenfußball: "Ich finde Frauenfußball ist besser, da geht es noch um Fußball und nicht nur ums Geld."[13] Die Minder­leistung der Frauen, siehe Beispiele oben, wird idealisiert: "Es geht Frauen nicht nur ums Geld." Da klingt so ähnlich wie das feministische Schönsprech bei Minder­leistungen von Frauen im oberen Management "Es gibt für Frauen auch ein Leben neben dem Job" oder Frauen beim Schach "Es gibt ein Leben neben dem Schach."

Das hindert Feministinnen aber nicht, an anderer Stelle wieder das Klagelied der angebliche Lohndiskriminierung anzustimmen. Ein Beispiel für gleichen Lohn für weniger Leistung wird im Abschnitt Frauentennis gezeigt. Und wo Frauenbevorzugung praktiziert wird, ist Männerverächtlichmachung nicht weit: "Na, Jungs, nur nicht neidisch werden, die Damen sind super, ob beim Boxen oder beim Fußball und außerdem sehen sie besser aus!" [14]


Anlässlich der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland wurde im Spiegel-Forum kommentiert:

"Frauenfußball, das ist so sehr Fußball wie Männerballett Ballett ist." [15]

Frauenfußball-Weltmeisterschaft

"3. Plätze sind was für Männer"[16][17]

Frauenfußball ist nur eine Randsportart, aber anlässlich der Frauen­fußball-Welt­meister­schaft 2011 in Deutschland wurde mit allen propagandistischen Tricks ein Hype aufgebaut. Firmen wurden mit Sonder­konditionen Tickets für die Frauenfußball-Welt­meister­schaft aufgedrängt, damit diese sie unter ihren Mitarbeitern verteilen, damit die Zuschauer­ränge nicht leerbleiben. In den öffentlich-rechtlichen Medien wurde überverhältnismäßig oft über diese Randsportart berichtet. Sogar das kostenlose monatliche Apotheken­magazin für Kinder, medizini, wurde in der Juni-Ausgabe zum Sonder­botschafter des Frauenfußballs.

Während Ingeborg Harms in einem FAZ-Artikel über den russischen Spieler Andrej Arschawin[wp] schreibt

"Typisch für ihn sein Glückslauf mit dem glasigen Gesicht und dem vor die Lippen gelegten Finger: Eine religiöse Geste? Ein Hostienkuss? Eine Warnung an den Überschwang? Oder der Wunsch nach Stille, nach dem Einhalten des Jubels, der den magischen Moment unter sich begraben würde?
Nur spekulieren Spieler Arschawin nicht auf die eitle Gunst einer höheren Gewalt; sie sind der Rundarena gewachsen mit ihrem Immanenz­pathos und ihrer abgedichteten Fatalität. Sie setzen ihren Glauben in die Ausweg­losig­keit und zielen ohne Zögern auf eine Verdichtung, die wunderbare Transfigurationen bereithält."[18]

sucht man vergleichbare Worte für eine weibliche Fußballgöttin vergeblich. Stattdessen hat die brasilianische National­spielerin Andrioli die Gunst der Medien damit zu erreichen versucht, dass sie sich nackend für ein Männer­magazin beim Auszupfen des letzten Härchens ihrer Scham ablichten ließ.[19]

Frauschaftsaufstellung

Selbst im "Tatort" wurden wichtige Botschaften in Gespräche platziert: "Nach der WM ist Deutschland die Zukunft im Frauenfußball.", als hätte ein PR-Drehbuch­schreiber mitgewirkt.[20] Die offizielle Facebook-Seite der Frauen-National­mann­schaft heißt "Sommer­märchen reloaded". Das Gegenteil von Märchen heißt Realität.[21] Nach der 0:1-Niederlage gegen die Japanerinnen sind die deutschen Spielerinnen in derselben angelangt.[22] Die Häme nach der Hochjubelung ließ nicht lange auf sich warten. In einer TAZ-Kolumne heißt es "Schämt euch, ihr Schlampen!".[23]

In Deutschland hat die Frauen-WM weder Gold noch mehr Geld gebracht. Nach wie vor pilgern zu den Spielen der Bundesliga Frauen vergleichsweise wenig Zuschauer. In der vergangenen Saison kamen im Schnitt nur 1121 Fans. Frauen schauen offenbar lieber bei den Männern vorbei und lesen den "Kicker" statt der Spezial­publikationen wie "11Freundinnen".[24]

Gender-Fußball

Die Steigerung von Frauenfußball ist Gender-Fußball. Die Regel-Neuerung besagt: Jede Mannschaft muss mindestens ein Mädchen aufbieten. Wenn dieses innerhalb der sieben Spielminuten keinen Treffer landet, waren alle Jungs-Tore umsonst. Umgesetzt wurden die "gendergerechten" Fußballregeln bei der Mannheimer Straßenfußball-WM. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb für 12- bis 15jährige Mädchen und Jungen von Jugendarbeit Mobil, der städtischen Jugendförderung sowie der Sportkreisjugend und acht anderen Jugendeinrichtungen.[25] Das ist wieder ein Beispiel für Frauenpolitik: Erst viel von "starken Frauen" reden, behaupten Frauen könnten alles genauso gut wie Männer und noch viel besser, auch Fußball spielen, von Geschlechterdemokratie orakeln, dann kreißt der Berg und heraus kommt wieder eine neue Frauenbevorzugung. So will man den Jungen lehren, Mädchen als gleichberechtigte Mitspieler ernstzunehmen. Damit ist der Grundgedanke von Gender Mainstreaming und Frauenquoten auch bei unseren Kleinsten angekommen.[26]

Zitat:

«Jungs-Tore zählen nur, wenn auch ein Mädchen getroffen hat. Zudem ist ein Mädchentor gleichwertig zu zwei Jungstoren. Wieso muss ich jetzt eigentlich an "gleiches Geld für gleichwertige Arbeit" denken?»[27][28]

Lesben-Fußball

Auf der Jahreskonferenz des Journalistenverbands "Netzwerk Recherche" wurde berichtet, dass Journalisten aus Tabuisierung niemals darüber schreiben, dass im Frauenfußball fast nur Lesben (irgendwer sagte > 80 %) unterwegs seien. Das würde eben aus politischen Gründen und weil man das ja als normal hinstellen wollte, wenn Frauen Fußball spielen, nicht erwähnt, obwohl es wichtig sei.[29]

Nacktfußball

Samuel Beckett[wp] soll gesagt haben:

"Wenn Frauen nicht mehr wissen, was sie tun sollen, ziehen sie sich aus, und das ist wahrscheinlich das Beste, was Frauen tun können."

Nun wurde am 7. Juni 2013 in Berlin die "Europameisterschaft" im Nacktfußball ausgetragen.[30][31] Selbstverständlich haben dort keine Männer nackt Fußball gespielt. Es ist eine Art Weiberfußball, wie auch Lingerie Football dabei herauskommt, wenn Weiber American Football[wp] spielen.

Foulspiel und Gewalt

Es wird gerne erweckt, dass es beim Frauenfußball weniger hart zuginge als beim Männerfußball. Diese Bilder allerdings lassen das Gegenteil vermuten.[32] [33]

Fußball mit der Hand spielen

Im Halbfinale der U20-Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2010 zwischen Deutschland und Südkorea fängt die Feldspielerin Jeong nach einem Lattenkracher den Ball unbedrängt mit der Hand, legt ihn zum Abstoß hin. Die Schiedsrichterin benötigt erst eine Beratung mit der Linienrichterin, um auf Elfmeter zu entscheiden.[34] Es geht hier wohlgemerkt nicht um ein Schulsportfest oder einen Dorfverein, sondern um nichts geringeres als eine Weltmeisterschaft.

Bezahlung

  • Why Female Athletes Should Be Paid Less Than Men: Example, "Professional Woman's Soccer Team Loses to Boys Team, 7-0", Men's Views Magazin am 29. Mai 2016
  • Steffen Daniel Meyer: Gehältervergleich im Fußball: Ein Job, zwei Welten, Der Spiegel am 23. Juni 2011 (Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Von wegen! Schweinsteiger und Co. verdienen Millionen, Fußballerinnen bekommen deutlich weniger. Auf derselben Position verdienen männliche Spieler bis zu 260-mal so viel wie Frauen - wie eine Gehältergrafik zeigt.)
  • Prämienstreit: US-Frauenteam kämpft um faire Bezahlung, Der Spiegel am 31. März 2016 (Von Gleichberechtigung keine Spur: Das Frauenfußball-Nationalteam der USA ist erfolgreicher als das der Männer - und erhält vom Verband trotzdem weniger Geld. Nun wehren sich die Weltmeisterinnen.) (Die Fußball-Weltmeisterinnen aus den USA gehen auf Konfrontationskurs zu ihrem Verband. Die fünf Star-Spielerinnen Carli Lloyd, Hope Solo, Alex Morgan, Megan Rapinoe und Becky Sauerbrunn reichten bei der zuständigen Bundesbehörde Beschwerde gegen die Lohndiskriminierung durch den US-Verband im Vergleich zum Männer-Team ein. Darin argumentieren die fünf Spielerinnen im Namen des Teams, dass die weiblichen National­spielerinnen deutlich weniger verdienen als die Männer, obwohl sie sich innerhalb des Verbandes als Zugpferd erachten. Im Frauenfußball sind die USA die erfolgreichste Nation der Welt, sie gewannen bislang drei WM-Titel und viermal Olympiagold. Die von Jürgen Klinsmann[wp] betreuten Männer warten dagegen seit Jahren auf einen größeren Erfolg. Beim Gold Cup 2015 landete das Team auf einem enttäuschenden vierten Platz, bei der WM 2014 war die Mannschaft im Achtelfinale gescheitert. Es sei "offensichtlich, dass der Verband kein Interesse daran hat, uns gleichberechtigt mit dem Männer-Team zu bezahlen", wird Mittelfeldstar Rapinoe in dem Schreiben zitiert. Nach Angaben des Anwalts Jeffrey Kessler erhielten die Spielerinnen selbst im Jahre ihres WM-Triumphs im vergangenen Sommer in Kanada nur 40 Prozent der Summe, die an die männlichen Kollegen ausgeschüttet wurde.)

Wenn Frauen keine Erwachsenen sind

Das billige Geschlecht: In Töging am Inn[wp] zum Beispiel zählen Frauen nicht etwa zu den Erwach­senen, sondern werden einer eigenen Kategorie zugeordnet.

Frauen am Fußballplatz? Man braucht sich nur die alten Bilder aus den Siebziger Jahren anzuschauen: überall Männer, auf dem Spielfeld sowieso - aber auch neben dem Platz, auf den Zuschauerrängen. Der Frauenanteil bewegte sich unter zwei Prozent. Aber es ist nicht so, dass Frauen unerwünscht gewesen wären: Sie wollten nicht! Eine andere Zeit. Doch als Relikt aus dieser Zeit hat sich in den unteren Amateurklassen eine bemerkenswerte Gepflogenheit erhalten: Der Eintritt kostet hier für Frauen weniger bis gar nichts.

Stichproben haben ergeben, dass die Vereine gerade in ländlichen Gebieten höflich darauf verzichten, von Frauen Geld zu verlangen, während sie in München und seinem erweiterten Speckgürtel mit ermäßigten Preisen aufwarten. Oft sieht das offizielle Preisschild der Klubs dann so aus wie in Töging am Inn. Dort wird zwischen Erwachsenen, Senioren, Frauen und Jugendlichen differenziert.

Mit "Erwachsene" dürften Männer gemeint sein, die fünf Euro bezahlen müssen, Senioren und Frauen können für 3,50 Euro zuschauen und Jugendliche für zwei Euro. Nicht ganz klar wird bei solchen Schildern, wie es mit weiblichen Jugendlichen und Seniorinnen geregelt ist. Vereine im Allgäu, in der Oberpfalz und in Mittelfranken machen es sich leichter, sie verlangen: nichts.[35]

Zitate

Fußballerinnen 1918
Zitat:

«Es gibt keine "weibliche" Art, einen Elfmeter zu schießen - Sie müssen einfach nur ins Tor treffen.» - Christine Bauer-Jelinek[36]

  • Auf die Frage, ob er ein Spiel bei der Fußball-WM der Frauen anschauen würde: "Es gibt doch auch Paralympics, die man sich auch ansieht. Das ist doch so, dass dort ein Mensch nicht die ganz große Leistung bringen kann, aber unter sich sind sie alle ähnlich und deswegen ist es trotzdem spannend." - Nico Rosberg[wp], Formel 1-Rennfahrer[37]
  • "Frauenfußball in der Bundesliga, das ist wie Kreisklasse bei den Männern."
  • "Ich glaube, nach dieser WM wird das alles sehr schnell in sich zusammenbrechen." Grund dafür seien der Misserfolg und die fehlende Aussicht auf ein ähnliches Ereignis. - Der Hype war doch nur möglich, weil in Deutschland gespielt wurde." - Dieter Weber, Frauenfußball-Manager[38]
Zitat:

«Ach, Sportsfreunde! Ich gebe es zu. Ich habe es getan. Ich habe Frauen-Fußball geschaut. Aus Versehen. [...]

Ich habe wochenlang die Dynamik im Spiel gesucht, das Tempo, Überraschungs­momente. Gefunden habe ich nix. Gestern habe ich wieder gesucht. Wieder nix. [...]

Ich respektiere die Leistungen und jeder sollte dies tun. Aber ich werde niemals sagen können, dass ich ein Fan bin. Ich werde niemals über ein Tor im Frauen-Fußball jubeln. [...]

Bei der WM 2011 hofften vorab alle, dass nun ein Boom im Frauen-Fußball ansteht. Der ist ausgeblieben. Und er wird auch nie kommen. Das ist nicht respektlos. Es ist die Wahrheit.

Ich habe damals in einem BILD-Kommentar geschrieben: "Bravo, Mädels! Euren wichtigsten Kampf habt ihr also gewonnen: den gegen die Männer-Welt"“

Ich gebe es zu. Ich habe es getan. Aus Versehen. Denn der Kampf ist verloren.» - Kai Traemann (BILD.de-Sportchef)[39]

Leserbriefe zum Frauenfußball in der Hessische Niedersächsische Allgemeinen (HNA):

Zitat:

«Sowohl die Herren- als auch die Damen-Mannschaft des FC Bayern München sind vor wenigen Wochen Deutscher Fußballmeister geworden; daher es ist völlig legitim, den folgenden Vergleich zu ziehen:

Bei den Herren ist die Allianz-Arena bei jedem Bundesligaspiel ausverkauft. Das sind 75.000 Zuschauer pro Spiel, und wäre das Stadion größer, könnte der FCB vermutlich noch deutlich mehr Eintrittskarten verkaufen. Für diese zahlen Fans bis zu 70,00 Euro.
Die Damen des FC Bayern spielen nicht in der Arena, sondern im Stadion an der Grünwalder Straße, das ca. 12.500 Plätze hat. Nicht einmal dieses vergleichsweise kleine Stadion kriegen die Damen voll. Ein Sitzplatz kostet 8,00 Euro.

Männer- und Frauenfußball sind also nicht miteinander vergleichbar, Unterschiede in der medialen Beachtung sind begründet.» - NorbertU[40]

Zitat:

«[...] Per Gesetz könnte eine Frauenquote in Männerfußball und eine Männerquote im Frauenfußball eingeführt werden, das garantiert ein annähernd gleiches Leistungs­interesse für beide Sparten. Aus Gründen der Gleichberechtigung müsste dann die Spielerzahl einer Mannschaft lediglich auf eine gerade Zahl verändert werden. (10 oder 12), das dürfte bei der Fifa mit ein paar Euro oder Dollars leicht durchzusetzen sein. [...]» - Klaus G. aus Wildeck[40]

Einzelnachweise

  1. 3:0-Sieg über die Fußball-Nationalmannschaft der Frauen[webarchiv], Pforzheimer Zeitung am 18. November 2003
  2. Fußball-Forum: Weltmeisterinnen verlieren gegen B-Jugend
  3. Frauenfußball-WM: Die Fintenweiber, TAZ am 8. September 2007
  4. Angela Merkel im Fußball-Interview: "Topfit zum entscheidenden Zeitpunkt - dann ist alles drin", 2. Januar 2006
  5. Frauenfußball: Raus aus der Nische, SWR am 11. September 2009
  6. Frauenfußball: Die Verbandsliga-WM, Focus-Leserkommentar am 6. Oktober 2007
  7. 7,0 7,1 WGvdL-Forum (Archiv 2)roser parks am 8. September 2009 - 21:24 Uhr
  8. Bundesliga-Frauen des 1. FC Köln verlieren gegen Seniorenmannschaft von Seppenrade, Westfälische Nachrichten am 23. Dezember 2009
  9. Experiment Fußball, WDR am 12. April 2010 um 7:20 Uhr
  10. FCR 2001 Duisburg: Abreibung kein Grund zu Sorge, Reviersport am 8. Februar 2012
  11. Klatsche für Australiens A-Team gegen Junioren: Frauen verlieren gegen U15 der Jets, Spox am 26. Mai 2016 (Der Frauenfußball hat sich in den letzten Jahren extrem weiterentwickelt. Wie sehr die kickenden Damen aber doch noch von den Männer entfernt sind, zeigt ein Testspiel in Australien. Die A-Elf des Landes verliert 0:7 gegen eine U15.)
  12. Bittere Klatsche: Australiens Fußball-Damen werden von U-15-Jungs deklassiert, Der Stern am 26. Mai 2016 (Mut machen vor einem wichtigen Turnier sieht anders aus. Die australische Fußball-Damenauswahl hat sich im Vorfeld zu Olympia eine bittere Klatsche abgeholt - und zwar gegen eine Truppe 14-jähriger Jungs.)
  13. Freizeitfreunde: Diskussion über Frauenfußball, Anonymous am 12. Oktober 2009 um 15:16 Uhr
  14. Freizeitfreunde: Diskussion über Frauenfußball, Schöne am 12. November 2009 um 21:31 Uhr
  15. Spiegel-Forum: Kommentar Nr. 38 Zitat obacht! am 27. Mai 2011 um 06:11 Uhr
  16. Kommentar 1: "Liebe Männer, entschuldigt, dass ihr in diesem Blogbeitrag so gut wie gar nicht vorkommen werdet. Aber diese Woche ist für mich einfach unsere Woche - die Woche der Frauen. Auch wenn's ein bißchen böse ist, aber mein derzeit absolutes Lieblings­werbe­plakat ist auch gleichzeitig das Motto dieser Woche: 3. Plätze sind was für Männer!", Die Woche der Frauen, 27. Juni 2011
  17. Kommentar 2: "Nun schauen wir gespannt auf die nächste Männer-WM. Vielleicht kann man auf Plakaten dann den Spruch Der 5. Platz ist was für Frauen sehen.", Der 3. Platz ist was für Männer, 11. Juli 2011
  18. Ingeborg Harms: Ein Star für die EM: Hymne auf Andrej Arschawin, FAZ am 26. Juni 2018 (Was für ein schmächtiger, unscheinbarer Typ, und dann dieser Auftritt, dieser Antritt, diese Kaltblütigkeit: Eine Hymne auf den russischen Stürmer Andrej Arschawin, der immer da ist, wo man ihn nicht vermutet, auch in der Mode und der Politik.)
  19. Ellen Kositza: Frauenfußball, Sezession im Netz am 8. Juni 2011; Sportlerinnen oder Pornostars?, EMMA Frühling 2011
  20. TV-Kolumne "Tatort: Im Abseits" - Sommer ohne Märchen, Focus am 20. Juni 2011
  21. Frauen-WM: Sommer ohne Märchen, Spiegel Online am 27. Mai 2011
  22. Frauen-WM: Japanerinnen schalten Deutschland aus, D-News am 9. Juli 2011
  23. Trikottausch 14: Teamcheck Objektiv - Schämt euch, ihr Schlampen!, TAZ-Kolumne am 10. Juli 2011
  24. Frauenfußball in London: Das große Vorbild fehlt, FAZ am 24. Juli 2012
  25. Sport: Ohne Mädchen-Tore zählen die Jungs-Treffer nicht. Die Mannheimer Straßenfußball-WM hat ihre eigenen Regeln, Morgenweb am 18. Juli 2011
  26. Arne Hoffmann: Gender-Fußball: Ohne Mädchen-Tore zählen die Jungentreffer nicht, 18. Juli 2011
  27. MANNdat-Forum: Vorbild Fußball, adler am 23. Januar 2014 - 11:54 Uhr
  28. Sportjugend Mannheim: Straßenfußball-WM
  29. Hadmut Danisch: Wie man über Schwule und Lesben zu schreiben hat, Ansichten eines Informatikers am 14. Juni 2013
  30. Ballzauber der Busenluder: So sexy ist die Nacktfußball-EM, Express am 8. Juni 2013
  31. WGvdL-Forum: Frauenfussball wird attraktiver am 9. Juni 2013 - 11:08 Uhr
  32. Brutales Revanchefoul: Fußballerin verprügelt Gegnerin, Daily Motion am 31. März 2012
  33. "Leider gibt es auch beim Frauenfußball höchst brutale Szenen: Aus Brasilien stammt dieses schockierende Videobeispiel, in dem eine Spielerin ihrer am Boden liegenden Gegnerin ins Gesicht tritt - mit voller Wucht." Schockvideo aus Brasilien: Hier entlädt sich die brutale Wut einer Fußballerin, Stern Online am 31. August 2015
  34. Youtube-logo.png Der Gaga-Handelfmeter (U20-Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2010) (29. Juli 2010) (Länge: 1:46 Min.)
  35. Rudolf Neumaier: Weibliche Zuschauer beim Fußball: Wenn Frauen keine Erwachsenen sind, 4. August 2012
  36. Youtube-logo.png Sieben Irrtümer über das Patriarchat - Christine Bauer-Jelinek (11. November 2013) (Länge: ab 40:43 Min.)
  37. WGvdL: Nico Rosberg sagt die Wahrheit über Frauenfußball, 27. Juni 2011
  38. Vermarktung des deutschen Frauenfußballs: Nun drohen Ernteausfälle, TAZ am 11. Juli 2011
  39. Kai Traemann: Zwischenruf von BILD.de-Sportchef Kai Traemann | Ich habe es getan. Ich habe Frauen-Fußball geschaut. Aus Versehen., Bild Online am 23. Mai 2014
  40. 40,0 40,1 MANNdat-Forum: Leserbriefe zum Frauenfußball, NorbertU am 21. Juni 2015 - 11:08 Uhr

Querverweise

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